Yakuza kommt nicht mit Walfang zurecht
09:12, 14.02.2008. Von ThomasBuiterFrauke hat sich die Arbeit gemacht und für uns weitere Texte übersetzt. Ein großes Dankeschön dafür.
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Originaltext unter : NEWS.COM.AU
Yakuza kommt nicht mit Walfang zurecht
Daily Telegraph, 14. Februar 2008-02-14
Von Lauren Williams
Japanische "Yakuza" Gangster haben eine Einschüchterungskampagne gestartet, um eine Mitteilungssperre in den Medien zu erzwingen über den Aufruhr, den das Abschlachten von Delphinen und Walen im Lande erzeugt, wie gestern verlautete.
Der australische Surfer Dave Rastovich machte weltweit Schlagzeilen nachdem er und weitere Tierschützer, einschließlich der Schauspielerin Isabel Lucas, im vergangenen Jahr in den japanischen Fischerort Taiji gereist waren um dort gegen das jährliche Delphinschlachten zu protestieren.
Rastovich, weltweit das Gesicht der australischen Umweltkampagnen des Surfbekleidungsgiganten Billabong, sagte, dass die mehrere Millionen Dollar schwere japanische Surfindustrie die „Aufheizung" wegen seiner Anti-Walfang-Aktivitäten zu spüren bekamen.
Er sagte, ihm sei von Einschüchterungen durch Yakuza-Schläger - der gefürchteten japanischen Mafia- berichtet worden, die japanische Surfshops heimgesucht hätten auf der Suche nach dem freimütigen Aktivisten.
"Das sind die Schläger der Fischereiindustrie, die Surfläden aufsuchen, Leute einschüchtern und sie bedrohen, sie finanziell abzustrafen", sagte Rastovich.
"Die Menschen bekommen das zu spüren. Sie distanzieren sich von uns. Sie fühlen sich nicht mehr sicher."
Rastovich, aus dem nördlichen New South Wales, ist ein Profi -"free surfer", der sechsstellige Beträge für Fotos und Videos einnimmt, eher als durch Wettkämpfe - hauptsächlich um „das Leben zu leben". Er erfreut sich einer Fangemeinde in Japan.
Surfbekleidungshersteller - die sich eifrig von der Kontroverse distanzieren - haben gedroht, Werbeverträge mit japanischen Surfmagazinen zu kündigen, die Rastovichs Anti-Walfang-Haltung unterstützen, wie Quellen aus der Industrie verlauten ließen.
Das waghalsige Hineinschwimmen von Rastovich und dem früheren Home and Away- Star Lucas mitten in eine „Delphinkiller-Bucht" in Taiji, die rot gefärbt war vom Blut der Meeressäuger, endete damit, dass Haftbefehle zu ihrer Festnahme ausgestellt wurden.
Das Paar plant, im Oktober eine weitere Protestaktion in der Killerbucht durchzuführen, jedoch sagen beide, sie seien vor einer voraussichtlich sofortigen Festnahme gewarnt worden.*
Rastovich wurde kürzlich als das Gesicht der Billabong "Be The Change You Want In The World" Umweltkampagne bezeichnet und die beständige, beispielhaft bedingungslose Unterstützung für den Surfer widerspricht der Behauptung von Drohungen nur um Werbung anzuziehen.
Aber ein Sprecher gab zu : " Es gibt regionale Empfindlichkeiten, die wir respektieren müssen und daher wollen wir niemandem in Japan einen Standpunkt aufzwingen. Was wir in Japn zu tun bereit sind, ist Rasta zu unterstützen das Thema herauszustellen, sodass im Anschluss eine informierte Debatte angestossen wird."
Mehr als 120.000 Menschen haben bis jetzt die The Daily Telegraph/Today Showpetition
Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen.
* (Anm. d .Ü.: bereits in ’03 wurden Watsons Frau, Allison Lance-Watson und Kapitän Alex Cornelissen für über 3 Wochenin Japan inhaftiert, weil sie in dieser Bucht getaucht waren und Delphine aus einem der Netze freigeschnitten hatten : http://www.seashepherd.org/news/media_031206_3.html .)
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Liebe Grüsse
Thomas




für die Übersetzung.
19:19, 14.02.2008. |Jetzt auch noch gegen die Mafia ...
Viele Grüße
Jan
Hallo Hallo!
08:52, 15.02.2008. |Wo genau kann ich denn meine Unterschrift setzen?Du weist ja,mein Englisch is ni ausgereift!
LG,Monique
es gibt mehrere
09:06, 15.02.2008. |http://whalesrevenge.com/ (rechts oben kann man sich eintragen)
http://www.news.com.au/dailytelegraph/story/0,22049,22836856-5014727,00.html eine Greenpeace Petition
http://www.u39.at/fuerwale.html Aus Österreich
Ich erwarte zwar nicht viel von den Petitionen, aber wie heisst es so schön, steter Tropfen höhlt den Stein.
Liebe Grüsse
Thomas