Japanische Walfänger finanziell am Ende
16:52, 17.02.2008. Von ThomasBuiterOriginaltext unter: http://www.seashepherd.org/news/media_080215_1.html
Japanische Walfänger finanziell am Ende
Sea Shepherd´s ununterbrochener Widerstand gegen das illegale Walfangprogramm der Japaner fängt an Früchte zu tragen. Es gibt ein Limit wie tief die japanische Regierung in die Schulden gehen will um die Subventionierung einer Industrie fortzuführen, die nur Geld verschwendet und das Ansehen Japans in den Augen der Welt verringert.
Letzten Monat hat Sea Sehpherd das Töten der Wale für über drei Wochen verhindert. Das hat den Walfängern nicht nur viel gekostet, weil sicher gestellt wurde,daß sie ihre Fangquoten nicht erreichen können sondern es zwang sie auch dazu über 2.500 Tonnen an Treibstoff während der Verfolgung zu verbrauchen, was sie vorsichtig geschätzt über 2 millionen U.S. Dollar an Treibstoff gekostet hat ohne daß sie einen getöteten Wal dafür vorzeigen konnten.
Die Unterbrechungen und Störungen der letzten Jahre hatten zu Folge, daß die Walfänger nicht in der Lage ihre Fangquoten zu erreichen. Das verheerende Feuer an Bord der Nisshin Maru hat mehrere millionen Dollar an Reperaturen gekostet.
Japan gibt zig millionen Dollar für Bestechungsgelder für die Stimmen von kleinen Nationen aus um das Walfangverbot, was 1986 von der Internationalen Walfang Komsission verhängt wurde, aufzuheben. Sie geben Geld für Werbung aus und schicken bewaffnete Einheiten der Küstenwache ins Südpolarmeer.
Das Institut für Walforschung ( ICR - www.icrwhale.org ) ist derzeit im Verzug mit der Rückzahlung des Zinsfreien Darlehens in höhe von über 37 millionen Dollar an die japansche Regierung.
Der Bedarf an Walfleisch in Japan ist rückläufig. Die Walfangindustrie ist in schweren finaziellen Schwierigkeiten und ohne die Subventionierung der Regierung wäre diese Industrie seit Jahren tot.
Die japanische Walfangindustrie ist nicht als ein verherrlichtes Wohlfartsschema und die Geschäftsführung der Walfangidustrie und die Walfang-Besatzung werden reduziert auf nichts als nur erbärmliche Bettler die durch die Zahlungen der japanischen Steuerzahler existieren.
"Wir müssen sie durchgehend jagen, wir müssen uns in ihre Fersen verbeissen und sie stören, sie blockieren, ihnen Sorgen bereiten und sie verärgern," sagte Kapitän Paul Watson. "Wir werden niemals ruhen, niemals zurückweichen und niemals aufgeben gegen ihr illegales töten der Wale. Wir beabsichtigen in ihren Geischtern zu sein, nah dran und persönlich bis wir diese teuflischen Harpunen vom Südpolarmeer für immer verschwinden lassen. Wir werden den Walfang zur kostspieligsten und peinlichsten Angelegenheit Japans machen wie wir nur können.
Das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin hält derzeit Richtung süden auf die Küste der Antarktis zu auf der Suche nach der japanischen Walfangflotte in der zweiten Runde der Operation "Migaloo". Sobald wir sie gefunden haben wird die Steve Irwin erneut einschreiten und die japanische Walfangflotte schikanieren mit dem Ziel alle Walfangaktivitäten zu beenden.
Kapitän Paul Watson hat auch zu den neuesten Vorwürfen Stellung genommen, daß was Sea Shepherd mache sei unsicher und riskiere Menschenleben.
"Natürlich ist es unsicher," sagte er. "Wir posieren nicht im Ozean hier unten, machen vor wir riskieren etwas und machen vor wir seihen Helden. Dies ist ein verdammt gefährliches Wagnis und es war immer eines. Kapitän John Paul Jones sagte einst, 'Gebt mir ein anständiges Schiff und ich fahre damit ider Gefahr in den Weg.' Ich habe ein anständiges Schiff und das ist genau was ich machen werde, ich fahre der Gefahr in den Weg um die Sprengharpunen zu blockieren, gegen eine feindseelige Flotte welche uns 7 zu 1 überlegen ist, gegen eine der stärksten und rücksichtslosesten Nationen auf unserem Planeten. Würden wir sterben um einen Wal zu retten? Warum nicht? Menschen sterben genau jetzt um Ölquellen zu verteidigen und aus religiösen Gründen. Wie viel mehr Ehrenhaft ist es dieses Risiko für eine gefährdete Art aufzunehmen und für den weiteren Fortbestand dieses Planeten. Ich könnte stolz dafür sterben und eines Tages werde ich das sicher auch, aber ich kann mir die Alternative nicht vorstellen, nichts zu tun während diese grossartigen und empfindsamen Wesen, diese sanften harmlosen Buddha`s auf brutalste Weise hingeschlachtet und ausgerottet werden."
Übersetzung nach besten Wissen und Gewissen
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Den nachfolgenden Zeitungsartikel hab ich nicht übersetzt, da der sehr dem Bericht entspricht, den Frauke übersetzt hat.
Liebe Grüsse
Thomas




Es gibt eine neue Info im Greenpeace-Blog:
16:10, 17.02.2008. |http://blogs.greenpeace.de/antarktis2008/die-diesjahrige-expedition-ist-beendet/
Dort habe ich auch einen Kommentar hinterlassen, ich schreib ihn hier mal, da er dort evtl. wieder gelöscht wird.
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Thomas Buiter schrieb am 17. Februar 2008
Moin Beate,
egal wieviel Geld man hat, die Mittel sind immer begrenzt. Bei über 2.800.000 Mitgliedern Weltweit und soweit ich weiss 550.000 in Deutschland ist diese Begrenzung aber wohlwollend ausgelegt. Es gibt Organisationen die mit nur 1% der Mitglieder ebeso erfolgreich, wenn nicht sogar deuitlich erfolgreicher dieses Jahr auf hoher See gegen die Walschlächter vorgingen und immer noch vorgehen. Das ganze ist definitiv kein Vorwurf an die Aktivisten, die im Rahmen der Möglichkeiten, die Greenpeace ihnen gelassen hat, das Beste gemacht haben was ihnen möglich war. Aber nachdem ich vielerorts Meinungen gesehen habe, sind halt viele der Auffassung, daß gerade Greenpeace hätte in der Lage sein sollen, auf See viel mehr zu erreichen. Ich sehe auf den Webseiten von Greenpeace keine Aktionen wo die Schiffe (sinds immer noch 4 ? ), Warum ist die Beluga II nicht vor Ort ? Wo ist die Arctic Sunrise? Mit hilfe dieser Flotte wäre es Greenpeace möglich gewesen, die Japaner für die gesamte Saison vom Walfang abzuhalten und das für einen Bruchteil der Gelder, die im Namen des Walfanges an Spenden gesammelt wurden.
Liebe Grüsse
Thomas
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Ich glaub zwar, dass dieser Blog dort kaum noch gelesen wird, aber Greenpeace soll endlich mit der Wahrheit rausrücken.
Liebe Grüsse
Thomas
Bearbeitet von ThomasBuiter am 17.02.2008 um 16:10
Hallo Thomas, auch ich konnte Beate und GP meinen nachfolgenden Kommentar im (wahrscheinlich extra für uns noch offenen) GP-Blog nicht ersparen:
18:20, 17.02.2008. |Helmut schrieb am 17. Februar 2008
Hallo Beate,
natürlich hat Greenpeace einen Goldesel ! Ihr benutzt das alljährliche Schlachten der Wale dazu, um Fotos und Videos zu machen, die dann der Öffentlichkeit präsentiert werden, um Mitleid zu erregen und Eurer Spendenkonto zu füllen. Wirksame Aktionen gegen die Walfänger unterbleiben. Von Euch glaubt doch wohl keiner im Ernst daran, daß das Fabrikschiff vor der Esperanza geflohen ist, warum hätten Sie das auch tun sollen, von GP ist doch nichts zu befürchten.
Der Goldesel wird dann dazu benutzt, um eine Vielzahl von Mitarbeitern zu bezahlen, um eine Vielzahl an Hochglanzprospekten gegen Klimawandel, Kohlekraftwerke, Atomkraftwerke, Zerstörung von Regenwald u.a vieles mehr zu finanzieren. Wenn man zu Aktionen Banner anfertigt, müssen diese natürlich aus dem besten und teuersten Material bestehen.
GP entstehen allein dadurch enorme Kosten, der Nutzen ist zum Teil erschreckend gering, weil einem Großteil der Bevölkerung diese Themen ziemlich egal sind und zum Spenden sammeln taugen sie auch wenig.
Das brachliegende Kapital, die Vielzahl von Tausenden aktionsbereiten Freiwilligen in dem über das gesamte Bundesgebiet verteilten 86 Gruppen wird nur halbherzig genutzt, die Zusammenarbeit läßt sehr zu wünschen übrig.
Sollte eine Gruppe mal “zu aktiv sein”, wird von der Zentrale aus eher reglementiert als unterstützt.
Solange es Greenpeace (und allen beteiligten Parteien) nicht wirklich gelingen wird, die Bevölkerung von den Umweltproblemen unseres Planeten zu überzeugen, hierbei ist Einsicht und Veränderung des Handelns bei jedem Einzelnen gefordert, wird sich dauerhaft nichts verändern und der Großteil der Spenden kommt nur wieder über die alljährliche “Mitleidstour in die Antarktis” zustande.
Andere Walschutzorganisationen haben auch keinen Goldesel, aber sie haben geringere Kosten, haben einen enormen Durchhaltewillen, mehr Mut zum Risiko, setzen auch bei wichtigen Aktionen größtenteils hochmotivierte Freiwillige ein und konzentrieren sich mit aller Kraft darauf, ihr Ziel, den Schutz der Meere und damit auch der Wale zu erreichen.
Mein Dank geht hier an dieser Stelle trotzdem an die Mannschaft der Esperanza, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Mögliche zum Schutz der Wale geleistet hat !
Helmut
Hallo zusammen,
18:26, 17.02.2008. |in der vergangenen Woche erhielt ich per Post den Bericht der IFAW über die letzten internationalen Kampagnen. Daraus möchte ich Folgendes wiedergeben: Australien weltweit führend im Kampf für den Schutz der Wale. Am 03. November 2007 protestierten 27 Gemeinden aus ganz Australien gemeinsam unter dem Motto "Rettet die 50" gegen die Pläne Japans, in der diesjährigen Fangsaison über 1000 Wale zu harpunieren - darunter auch erstmals seit vier Jahrzehnten wieder 50 Buckelwale. Wenige Wochen vor dem Auslaufen der japanischen Walfangflotte in das Schutzgebiet südlicher Ozean und den australischen Parlamentswahlen gingen viele tausend Australier auf die Straßen und forderten ihre Regierung dazu auf, den japanischen Walfang durch gesetzliche Maßnahmen endgültig zu stoppen.
Die Walbeobachtung hat sich in vielen Küstenregionen Australiens und anderer Länder zu einem wirtschaftlich interessanten touristischen Angebot entwickelt. Auch abgesehen von wirtschaftlichen Aspekten sind Wale und ihre Lebensräume von unschätzbarer kultureller und ökologischer Bedeutung. Die vom IFAW koordinierte Aktion "Rettet die 50" war ein Höhepunkt in der laufenden Walkampagne und im Kampf gegen den so genannten wissenschaftlichen Walfang der Japaner.
So der Bericht der IFAW für euch zur Info.
Schönen Abend
Sabrina:-)
bitte halte uns mit diesen Infos weiter auf dem Stand der Dinge.
18:36, 17.02.2008. |Liebe Grüsse
Thomas
Hab Deinen Kommentar erneut gepostet
18:39, 17.02.2008. |unter www.ifaw.org gibt es auch eine online Möglichkeit gegen das Robbenabschlachten zu voten.
19:38, 17.02.2008. |Dauert auch nicht lange !!! :-)
Gruß
Sabrina:-)