Sie haben sie !!!

12:01, 23.02.2008. Von ThomasBuiter

Nach 9 Tagen auf See hat das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin die Yushin Maru No.2 wieder vor sich. In etwa einer Meile Entfernung fährt das Walfangschiff mit voller Fahrt vor dem Schiff von Kapitän Paul Watson her. Die Fukuyoshi Maru No. 68, die bewaffnete Offiziere der japanischen Küstenwache an Bord hat, ist auch etwa eine Meile von der Yushin Maru enfernt und nähert sich schnell.

Die Steve Irwin bereitet eine Entermannschaft vor um den Haftbefehl zu übergeben, der die Yushin Maru und die anderen Walfangschiffe der Japaner, die illegal im australischen Walschutzgebiet operieren, anweist den nächsten australischen Hafen anzulaufen um sich zu stellen.

Weitere Infos folgen

Liebe Grüsse

Thomas

The Sydney Morning Herald

KARTE zu 62,30,00 / 96,58,00 (Man muss ganz rauszoomen um was zu sehen)

------------------------------------------

Originaltext unter: http://www.seashepherd.org/news/media_080223_2.html

Heiße Jagd in eiskalter See

Sea Shepherd hängt den japanischen Harpunierern an den Fersen.

Das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin hängt der Yushin Maru No.2 auf den Fersen und jagt das Schiff durch einen Schneesturm, durch ein Hindernissparcour von Eisbergen.

"Wir haben sie wieder rennen,"sagte Kapitän Paul Watson. "Die Yushin Maru ist nur eine Meile vor uns und läuft mit voller Kraft. Die Fukuyoshi Maru No. 68, die bewaffnete Offiziere der japanischen Küstenwache bei sich hat ist eine Meile hinter der Yushin Maru und nähert sich aggressiv"

Diese Jagd findet mitten in den Gewässern des australischen Antarktischen Territorium statt. Die Position um 1530 (Melbourne Zeit) (0345 G.M.T.) war 62 Grad 30 Minuten Süd und 96 Grad 58 Minuten Ost.

Die Steve Irwin bereitet eine Entermannschaft vor um den Haftbefehl zu übergeben, der die Yushin Maru und die anderen Walfangschiffe der Japaner, die illegal im australischen Walschutzgebiet operieren, anweist den nächsten australischen Hafen anzulaufen um sich zu stellen.

Häufig gestellte Fragen

09:12, 23.02.2008. Von ThomasBuiter

Originaltext unter: http://www.seashepherd.org/editorials/editorial_080221_1.html

Häufig gestellte Fragen
Kommentar von Kapitän Paul Watson
An Bord des Sea Shepherd Schiffes Steve Irwin

Dies sind Fragen basierend auf Briefen und Nachrichten die Sea Shepherd und Kapitän Paul Watson erhalten haben.
Kapitän Paul Watson nahm sich, während er Richtung Süden zur antarktischen Küste fährt, die Zeit um einige der Fragen zu beantworten, die wir erhalten haben.

Warum kehren Sie für eine weitere Zeit zurück ins Südpolarmeer?

Kapitän Paul Watson: Wir kehren zurück, da wir uns sicher sind die japanische Flotte erneut aufzuspüren und wir sie zwingen können ihre Walfangoperationen für weitere zwei bis drei oder vielleicht auch vier Wochen zu unterbrechen. Wir haben bereits ihre Quote beeinträchtigt und wir müssen die Anzahl von Walen, die getötet werden, soweit wie möglich reduzieren. Jeder Wal, der von ihren schrecklichen und illegalen Harpunen verschont bleibt, ist ein Sieg.

Die Japaner argumentieren, daß der Walfang ein Teil ihrer Kultur ist. Denken Sie, daß die Japaner das Recht haben Ihre kulturellen Traditionen zu verteidigen?

Kapitän Paul Watson: Der Kaiser Meiji selbst hat die Kultur der Samurai im 19. Jahrhundert beendet mit dem Argument, daß Japan sich der modernen Welt anschliessen und den Feudalismus hinter sich lassen soll. Walfang hat keinen Platz in der modernen Welt, keinen Platz im 21. Jahrhundert und keinen Platz in einer Welt wo die globale Ökologie einer solchen zerstörerischen Ausbeutung ausgesetzt ist. Desweiteren ist der moderne pelagische (Tiefsee) Walfang keine Tradition in Japan. Industrialisierter Walfang wurde durch General Douglas MacArthur nach dem Krieg eingeführt um billiges Fleisch für Japan zu beschaffen. Nichts desto trotz ist das Jagen bedrohter Spezies, in einem Walschutzgebiet mit Verstössen gegen das internationale Moratorium, illegal. Kein Argument für Tradition rechtfertigt das Verletzen von internationalen Gesetzen. Kannibalismus ist mancherorts Tradition und Teil der Kultur, aber es ist illegal und wird nicht toleriert. Hundekämpfe, Hahnenkämpfe und Bärenhetzjagd sind kulturelle Traditionen, haben aber keinen Platz in der Welt von heute und sind von Rechts wegen illegal.*

Greenpeace sagt, daß die Sea Shepherd Aktionen den Dialog in Japan vereiteln und daß nur Japan das Ende des Walfangs entscheiden kann und daß die Aktionen von Sea Shepherd die Japaner verfremden und eine Gegenbewegung zu Gunsten des Walfanges erzeugen. Was ist Ihre Antwort?

Kapitän Paul Watson: Das ist meiner Meinung nach Nonsens . Welcher Dialog? Bis zu diesem Jahr war die Kontroverse über den Walfang nur wenigen Menschen in Japan bewusst. Es wurde nicht in den Medien darüber berichtet. Es war meine Strategie, zwei Freiwillige an Bord des japanischen Walfängers zu bringen um einen internationalen Vorfall und ein menschliches Drama zu verursachen um den Schleier des Schweigens, den die japanischen Medien verhängt haben, zu durchbrechen. Sie konnten die Tatsache nicht ignorieren, daß ein australischer und ein britischer Bürger an Bord eines japanischen Walfangschiffes als Geiseln gehalten wurden. Das war eine Schlagzeile und diese Nachricht zeigte die Kontroverse über den Walfang dem japanischen Volk. Letzten Endes ist nun ein echter Dialog da und viele Japaner zweifeln an der Weisheit ihrer Regierung, die eine solche bedeutungslose Industrie unterstützt, die Japan weltweit einen so schlechten Ruf beschert.

Die Japaner argumentieren, daß es vom Westen scheinheilig ist selbst Fleisch zu essen und die Japaner dafür zu verdammen, daß sie Walfleisch essen. Stimmen Sie dem zu?

Kapitän Paul Watson: Die Schiffe von Sea Shepherd sind vegane Schiffe. Wir servieren keine tierischen Produkte an Bord unserer Schiffe. Wir sind nicht scheinheilig. Wie auch immer, es ist ein riesiger Unterschied zwischen dem Abknallen von bedrohten Arten und dem Schlachten von Nutztieren. In Afrika nennt man das Schlachten von Gorillas, Giraffen und Elephanten den Buschfleisch-Handel. Das Töten von Walen durch die Japaner ist da kein Unterschied. Wale sind Wasser-Buschfleisch und Walfang ist illegal. Grundsätzlich protestiert Sea Shepherd nicht dagegen, was die Leute essen. Sea Shepherd stellt sich gegen das illegale Abschlachten der Wildtiere der Meere.

Ist Sea Shepherd eine Tierschutzorganisation?

Kapitän Paul Watson: Nein, die Sea Shepherd Conservation Society ist eine Schutzorganisation für die Ozeane, die sich zur Aufgabe gemacht hat internationale Schutzgesetze, die die Lebewesen im Meer und das Meer selber schützen, durchzusetzen.

Warum sind Ihre Schiffe dann vegan?

Kapitän Paul Watson: Meine Schiffe sind vegan weil wir Naturschützer sind. Es gibt einfach nicht genug Fisch im Meer um fortgesetzt die ständig expandierende Bevölkerung der Menschheit zu ernähren. Bis 2030 wird jede einzelne kommerzielle Fischerei auf dem Planeten zerstört sein. Wir haben bereits die Ausrottung des Nord-Kabeljaus, des Blaufinnenthun(fisch)s, des Granatbarschs **, des Schwarzen Seehechts und so vieler anderer Arten mitangesehen. Es gibt einen bedeutenden biologischen Holocaust, der gegen das Leben in den Ozeanen ausgetragen wird. Über 50% des aus der See entnommenen Fischs wird zu Tierfutter verarbeitet und macht damit Schweine und Kühe zu den größten Wasserraubtieren des Planeten. Domestizierte Hühner essen mehr Fisch als alle Papageientaucher der Welt. Hauskatzen essen mehr Thunfisch als alle Robben dieser Welt gemeinsam. Wir fangen 50-70 Fische aus dem Meer um einen Farmlachs aufzuziehen***. Wir sind Veganer, weil es ein ökologisches Verbrechen ist, Fische zu essen; wir sind Veganer weil wir Meeresschützer sind und nicht Tierrechtsaktivisten.

Sie wurden dafür kritisiert, das Leben Ihrer Crew in Gefahr zu bringen. Wie rechtfertigen Sie diese Aktionen?

Kapitän Paul Watson: Ich schicke meine Schiffe und meine Mannschaften in die Gefahrenzone um das Leben in den Ozeanen zu schützen. Was wir tun ist gefährlich. Ich mache mir darüber keine Illusionen. Trotz der Tatsache, dass in den drei Jahrzehnten seit unserer Gründung kein einziges Crewmitglied verletzt wurde, erkenne ich sehr wohl die enthaltenen Risiken. Diese Risiken sind hinnehmbar. Wir patrouillieren auf den Ozeanen um internationale Naturschutzgesetze aufrechtzuerhalten und Patrouillieren birgt per definitionem Risiken. Meine Crewmitglieder nehmen Risiken auf sich um gefährdete Arten zu verteidigen und das ist ein sehr viel edleres Bestreben als Risiken auf sich zu nehmen und Menschen zu töten um Ölquellen und Besitz zu verteidigen.

Ihre Kritiker, einschließlich Greenpeace, nennen Sea Shepherd eine Öko-Terroristen-Organisation? Sind das berechtigte Anschuldigungen?

Kapitän Paul Watson: Das ist nicht anderes als Beschimpfungen ohne ein rechtliches Bezugssystem, um diese zu begründen. Es gibt keine richterlichen Anordnungen für meine Festnahme. Ich bin niemals eines Verbrechens für schuldig befunden worden. Wir haben niemals jemanden getötet oder verletzt noch haben wir jemals eine Geisel genommen. Ich bewege mich frei ohne eine Schikane. Ich bin nicht auf irgendeiner Flugverbotsliste****. Warum? Wir tun nichts Ungesetzliches. Wir erhalten Gesetze aufrecht, wir brechen keine Gesetze. Unsere Ziele sind Verbrecher – Wilderer, illegale Waljäger, ungesetzliche Fischereitätigkeit. Wir sind Partner des Galapagos National Parks und der ecuadorianischen National Polizei beim Aufgreifen von Haiwilderern. Ich wurde vom Präsidenten des Senegal eingeladen um ihm meinen Rat zu geben für den Umgang mit illegaler Fischerei. Wir haben den Wildereiaufsehern von Costa Rica Ausrüstung für die Kontrolle von Wilderern zur Verfügung gestellt. Nein, wir sind nicht die Verbrecher; wir sind die Leute, die die Verbrecher jagen.

Was gibt Ihnen das Recht, das Gesetz selbst in die Hand zu nehmen?

Kapitän Paul Watson: Wir nehmen das Recht nicht selbst in die Hand. Wir haben das Recht einzugreifen, in Übereinstimmung mit der Weltcharta der Vereinten Nationen für die Natur, die nichtstaatlichen Organisationen erlaubt, einzugreifen um die internationalen Naturschutzgesetze aufrecht zu erhalten und dies besonders in Gebieten jenseits nationaler Rechtsprechung:

Aber weshalb steht Greenpeace Sea Shepherd so feindselig gegenüber?

Kapitän Paul Watson: Eine gute Frage und eine, auf die ich noch keine Antwort finden konnte. Ich war 1972 einer der Gründungsväter von Greenpeace und ein Mitbegründer von Greenpeace International im Jahre 1979. Seit Mitte der achtziger Jahre verhält sich Greenpeace sehr feindselig Sea Shepherd gegenüber. Ich glaube das könnte so sein, weil die Organisation von der Basis ihrer Entstehungsgeschichte zu einer überwiegend multi-nationalen Kapitalgesellschaft angewachsen ist. Jetzt verkauft sie ein Massenkonsumgut statt den Planeten zu verteidigen. Dieser Massenkonsum ist es, der den Menschen ein gutes Gefühl gibt, wenn sie Greenpeace beitreten, so dass sie glauben können sie seien ein Teil der Lösung und nicht des Problems. Infolgedessen sind sie die weltgrößte Wohlfühlgesellschaft. Ich glaube nicht, dass Greenpeace den japanischen Walfang beenden will. Sie machen jedes Jahr mehrere zehn Millionen Dollar indem sie ein paar gestellte Fotos von ihren dürftigen Versuchen schießen, gegen den Walfang zu protestieren. Tatsache ist, dass Greenpeace in keiner bedeutenden Art und Weise in den japanischen Walfang eingegriffen hat aber trotzdem immer noch Millionen beschafft mit seinen Ozeanposiermätzchen und ich fürchte sie haben Angst, wir könnten diese japanische Walfang-Melkkuh still legen.

Gibt es irgendwelche Organisationen, die Sea Shepherd unterstützen?

Kapitän Paul Watson: Ja, gewiß, aber für gewöhnlich nicht die großen. Wir sind ungefähr die Damen des nächtlichen Gewerbes in der Naturschutzbewegung. Eine Menge von Leuten ist in der Dunkelheit der Nacht mit uns einig und will am helllichten Tage nicht in unserer Gesellschaft gesehen werden. Ich habe kein Problem damit. Wir füllen eine notwendige Nische innerhalb der Bewegung. Wir sind die Hardliner, der Sturmtrupp, und die kompromisslosen Unberührbaren und es gefällt uns, da zu sein wo wir sind und das zu tun was wir tun. Mir geht es nicht darum, beliebt zu sein, mir geht es darum, effektiv zu sein.

Viele Menschen machen sich nicht klar, dass Sea Shepherd mit dem Zutun dreier sehr großer Organisationen entstanden ist. Zuerst verließ ich Greenpeace um Sea Shepherd zu gründen und mein erstes Schiff wurde mir von Cleveland Amory und dem Fund for Animals zur Verfügung gestellt. Unsere erste Kampagne wurde von der Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals finanziert.

Sind Sie nicht besorgt, dass Sea Shepherd auch groß und bürokratisch werden könnte?

Kapitän Paul Watson: Nein, wir sind nicht so aufgebaut, dass wir bürokratisch werden. Wir bleiben klein und effektiv. Wir haben keine Gremien, die Monate brauchen um eine Entscheidung zu fällen. Wir haben keine hauptberuflichen Spendensammler, die uns vorschreiben, was wir tun können und was nicht. Wir haben eine gut geölte Befehlskette, die uns erlaubt zu tun, was wir tun müssen, wenn wir es tun müssen.

Aber warum die Piratenflagge, die schwarzen T-Shirts und die Aura des Radikalismus bei Sea Shepherd?

Kapitän Paul Watson: Nun, manchmal tragen die Guten eben schwarz und manchmal sind Piraten Helden. Der Gründer sowohl der russischen als auch der U.S. Marine - John Paul Jones war ein Pirat. Es war der Pirat Sir Henry Morgan, der die Piraterie in der Karibik zum Erliegen brachte während die Politker, Kaufleute und die britische Marine bestechlich waren. Sir Walter Raleigh und Sir Francis Drake waren Piraten und Günstlinge der Queen. Der Pirat Jean Lafitte stand dem General Andrew Jackson bei der Verteidigung von New Orleans zur Seite. Manchmal braucht es Piraten um die Dreckarbeit zu machen, wenn Regierungen durch Bürokratie und/oder Korruption hilflos gemacht werden. Wir sind Piraten des Mitleids auf der Verfolgungsjagd nach Piraten aus Habgier, die die Tierwelt der Meere ausplündern.

Wie haben Sie Ihre Flagge ausgewählt?

Kapitän Paul Watson: Ja, wir haben unsere eigene Version des „Jolly Roger“. Der Name war ursprünglich die „Pretty red“ oder die „Joli rouge“. Die französiche Aussprache wurde mit „Jolly Roger“ ins Englische übernommen.

Unsere Flagge wurde von mir selbst entworfen und von unserem offiziellen Schiffskünstler Geert van Jans aus den Niederlanden gezeichnet. Sie bildet einen gekreuzten Hirtenstab und einen Dreizack Neptuns ab. In den Schädel wurde das Yin-Yang–Symbol gesetzt aus einem Pottwal und einem Delfin. Was bedeutet das? Der Hirtenstab zeigt an, dass wir die Hirten der See sind und der Dreizack dass wir für das Leben im Meer kämpfen. Der Schädel steht für den Feind der Meere (d.i. die Menschheit) und das Yin und Yang bedeutet, dass wir von den Walen und Delfinen lernen müssen, wie man mit der See in Harmonie lebt.

Wo kommt Ihre Crew her? Was motiviert sie?

Kapitän Paul Watson: Meine Crew besteht aus Freiwilligen, die aus aller Welt kommen. Wir haben immer mindestens ein halbes Dutzend unterschiedliche Nationalitäten darunter. Gerade jetzt bei der Kampagne zurück in’s Südpolarmeer haben wir Staatsangehörige Australiens , Kanadas, Großbritanniens, Japans, Neu Seelands, Südafrikas, Spaniens, Schwedens, der Niederlande und der USA.

Meine Crew ist nicht für mich hier, sie sind hier wegen einer Sache, an die sie glauben. Sie sind hier um sich die Hände schmutzig zu machen und sich zu engagieren bei der wirklich niederen und schmutzigen Feldarbeit eines Meeresnaturschützers.

Sie sind üblicherweise eine breitgefächerte Gruppe. In diesem Jahr hatten wir eine Teilnahme von einem guten Hundert Freiwilligen und seit Sea Shepherd aus der Taufe gehoben wurde, hatten wir an die 4.000 Freiwillige, die mitgemacht haben. Sie sind hier, weil sie sich kümmern, weil sie an dem Abenteuer teilhaben wollen, weil sie etwas bewegen wollen – sie haben viele Gründe.

Dennoch machen sich alle bewußt dass sie auf meinem Schiff sind um als Freiwillige in die Gefahrenzone zu fahren und bewußt die Risiken auf sich zu nehmen die von ihnen verlangt werden um das Leben der Wale und Meeresbewohner zu retten und um wirklich etwas zu bewegen.

Ich habe auf meinem Schiff weder Platz für Wichtigtuer, noch tolerieren wir Heulsusen, Feiglinge und ewig Unzufriedene. Ein Sea Shepherd Crewmitglied ist an Bord, damit etwas geschieht, andernfalls sind sie keineswegs willkommen.

Jemand aus Ihrer vorherigen Crew hat sich beklagt, dass sie beunruhigt waren in unsichere Situationen gebracht zu werden. Ist das wahr?

Kapitän Paul Watson: Natürlich ist das wahr. Wir begeben uns mit voller Absicht in die Gefahrenzone. Solche Klagen entstehen bei einigen Crewmitgliedern die dem Anschein nach nicht erfasst haben, was genau die Realität dessen ist was wir tun. Das ist wie zur Armee zu gehen und in die Schlacht zu ziehen – das wird kaum sicher sein, die Risiken gehören zum Job.

Dennoch glaube ich nichtsdestotrotz, dass unsere drei Jahrzehnte voller Operationen ohne irgendeine Verletzung nahe legen, dass unsere Schiffe in Wirklichkeit sehr sicher sind. Hinnehmbare Risiken auf sich zu nehmen ist etwas anderes als dümmlich fahrlässig zu handeln.

Was hat Sea Shepherd 2008 auf der Agenda?

Kapitän Paul Watson: Vom Januar bis in den März hinein werden wir im Südpolarmeer sein um illegale japanische Walfangschiffe mit unserem Schiff Steve Irwin zu verfolgen. Ende März und April werden wir uns dem kanadischen Schlachten von Sattelrobbenwelpen entgegenstellen. Wir werden im Juni an dem Treffen der International Whaling Commission teilnehmen, die in Santiago, Chile zusammenkommt. Unser Schiff , die Sirenian , wird das ganze Jahr über im Marinereservat des Galapagos National Parks patrouillieren und wir werden eine Hundestaffel für die ecuadorianische Nationalpolizei trainieren um geschmuggelte Haifischflossen und Seegurken an Grenzübergängen und Flughäfen aufzuspüren. Wir setzen unseren Widerstand gegen die Wiederaufnahme der Waljagd durch die Makah Indianer in den USA und gegen norwegische Walfangaktivitäten fort. Wir fahren ebenso mit unseren Kampagnen gegen das Delfinschlachten in Japan fort. Unsere Kampagne, Langleinen einzuziehen und zu konfiszieren und Netzaufschlitzer einzustellen gegen die illegale Grundschleppnetzfischerei wird fortgesetzt.

* Anm. d. anderen Ü.: ich tue mich immer besonders schwer mit dem Argument der traditionellen Überlieferung. Es wird auch gerne von Carnivoren benutzt, die einem (langjährigen Vegetarier) die unbedingte Notwendigkeit regelmäßigen Fleischverzehrs beibringen wollen: die Menschheit habe schon immer Fleisch verzehrt, darum solle das auch so sein. Nun ja, es hat auch der Kain den Abel erschlagen. Seitdem kann das Christentum wie der Rest der Menschheit auf eine reichhaltige Geschichte des Andern-Leuten-den-Schädel-Einschlagens zurückblicken. Wenn das Argument der Tradition nun triftig sein soll, müsste man (nach den Gesetzen der Logik der alten Griechen, die als Leitlinie für Moralphilosophie in aller Regel Gültigkeit haben) das Recht ableiten können, jedem jederzeit den Schädel einzuschlagen...Sinnigerweise kann man damit heutzutage nicht mehr allzu viel Popularität erlangen. Sollte doch mal ein Mörder vor einem heutigen Gericht versuchen seine Tat mit Tradition zu begründen. Es handelt sich – immer offensichtlicher angesichts der unabsetzbaren Walfleischberge - um eine Schutzbehauptung Japans. Wer weiß, welche undurchsichtigen kommerziellen Interessen die da am Laufen haben....

** wurde ca. 150 Jahre alt, Anm. d. Ü.

*** Anm. d. Ü.: ein ähnliches Verhältnis gilt für die Sojabohnen(usw.)fütterung der Rinder (usw.) für unser täglich Schnitzel (usw.): für die Fütterung der Schlachttiere wird unverhältnismäßig mehr verbraucht, als nötig wäre, um die Menschen direkt damit zu ernähren. Mit dem Aufkommen für Futtermittel könnte man die Weltbevölkerung dreifach überernähren. Vegetarier können also den Regenwald nicht auffressen, da würden sie platzen. Dafür müsste in Afrika kein Kind mehr Hungers sterben, wenn wir nicht täglich unser Schnitzel auf dem Teller bräuchten. Wir haben alle angemessen getrauert, als nine/eleven so viele Menschen auf einmal zu Tode kamen. Drei Mal so viele Kinder sterben weltweit täglich an Hunger. Da kräht kein Hahn danach.

**** in USA gibt es seit nine/eleven no-fly Listen, die zehntausenden terrorismusverdächtigen Personen das Fliegen verbietet, Anm.d.Ü.

Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen

-------------------------

Heute gab es Teamwork bei der Übersetzung. Danke Frauke.

Paul Watson hält nicht nur die japanischen Walfänger auf Trab, auch wir kommen mit dem Übersetzen kaum noch nach

Liebe Grüsse

Thomas

Norwegen verkündet das Todesurteil für 1052 Wale

13:52, 20.02.2008. Von ThomasBuiter

Originaltext unter: http://www.seashepherd.org/news/media_080220_1.html

Whales Forever 1994

Das Sea Shepherd Schiff Whales Forever konfrontiert das norwegische Walfangvorhaben 1994

Norwegen verkündet das Todesurteil für 1052 Wale

Die andere grausame und ökologisch unsensible Walfangnation Norwegen hat eine Tötungsquote von 1052 Walen für 2008 festgelegt.

Die Quote ist dieselbe wie im vergangen Jahr obwohl die Walfänger nicht in der Lage gewesen sind, genügend Wale aufzufinden um die Quote zu erreichen. Die tatsächliche Tötungsrate lag um 97 unter dem Soll von 1052.

Die Mehrzahl der Wale wird aus den Küstenregionen rund um die Barents See, Svalbard und Nordsee entnommen.

Norwegen, das eine unglaubliche Ignoranz der Meeresökologie an den Tag legt, behauptet, dass die Nördlichen Zwergwale erlegt werden müssten um die abnehmenden Fischbestände zu schützen.

Norwegen behauptet, dass es 70.000 Zwergwale im Nordatlantik gebe, obwohl sie keinerlei wissenschaftliche Daten geliefert haben um diese Schätzung zu stützen. Wenn es wirklich 70.000 dieser Wale gibt, dann wird die Entnahme von 1.000 keinen signifikanten statistischen Einfluss auf den Fischverbrauch von Meeressäugern haben. Allerdings, wenn es tatsächlich 70.000 Wale gibt, warum war es dann so schwierig für die Walfänger, ihre Quote im historischen Sinne zu erfüllen?

Gegenwärtig ist Sea Shepherd unabkömmlich wegen der Verfolgung japanischer Walfangschiffe im Walschutzgebiet des Südpolarmeers unweit der Küsten der Antarktis. Kritiker in Japan haben Sea Shepherd bezichtigt, die norwegische Waljagd zu ignorieren und den Focus ausschließlich auf die illegale japanische Waljagd zu legen. Diese gleichen Kritiker behaupten, dass die Motivation von Sea Shepherd rassistisch ist.

Diese Kritiker in Japan sind jedoch unwissend. Die Sea Shepherd Conservation Society hält die norwegische Waljagd für genau so illegal wie die japanische Waljagd. Norwegen bleibt bei der ungenierten Tötung von Walen zu kommerziellen Zwecken unter Missachtung des weltweiten Moratoriums der Internationalen Walfangkommision zur kommerziellen Waljagd.

"Immerhin sind die Norweger ehrliche Kriminelle", sagte Kapitän Paul Watson. " Sie heucheln nicht, Wale sogar zur sogenannten ’wissenschaftlichen Forschung’ zu töten wie die Japaner".

"Jedenfalls ist es lächerlich zu sagen, Sea Shepherd ignoriere Norwegen um den Fokus auf Japan zu legen. Sea Shepherd Crewmitglieder haben eine Anzahl norwegischer Walfangschiffe auf den Meeresgrund geschickt", fährt er fort.

Das Walfangschiff Williamson Senior wurde von Agenten der Agenda 21 im August 2007 versenkt. Vier andere Walfangschiffe wurden zwischen 1992 und 2007 versenkt. Norwegische Waljäger wurden gezwungen, Kriegsversichungsprämien zu bezahlen um ihre illegalen Walfangunternehmungen abzusichern.

Im Laufe des Sommers 2007 hat Sea Shepherd dazu beigetragen, die illegalen isländischen Walfangunternehmungen einzustellen und Sea Shepherd hat seit 1995 gegen die Wiederaufnahme der Waljagd durch den Makah-Indianerstamm in den U.S.A. angekämpft.

"Wir machen keine Unterschiede, wenn es zu gesetzlosen Walfangaktivitäten kommt", sagte Kapitän Paul Watson. „Ich kümmere mich nicht darum, was die Rasse oder Kultur eines Waljägers ist, illegales Schlachten von Walen ist unannehmbar, egal von wem, wo, mit welcher Begründung. Die Durchsetzung der Meeres-Naturschutzgesetze ist blind und muss blind sein gegenüber Allem außer dem Gesetz."

Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen.

----------------------------

Unsere fleißige Frauke erneut mit der nächsten Übersetzung

Liebe Grüsse

Thomas

Mit Volldampf zur Küste der Antarktis

11:05, 20.02.2008. Von ThomasBuiter

Originaltext unter: http://www.seashepherd.org/editorials/editorial_080219_1.html

Rolling Down To the Coast of Antarctica

Kommentar von Kapitän Paul Watson
An Bord des Sea Shepherd Schiffes Steve Irwin

Das Sea Shepherd Conservation Society Schiff Steve Irwin kommt auf seinem Weg an die Antarktisküste gut voran.

Seit wir am 14. Februar Melbourne verlassen haben ist das Wetter unglaublich schön. Der Blick auf die Wetterkarten erweckt den Anschein als ob göttliche Vorsehung die Stürme teilt um uns sicher und zügig durch die „donnernden Vierziger" und „rasenden Fünfziger" zu geleiten.*

Ruhige See mit der ständigen Begleitung von Albatrossen und Sturmvögeln und der gelegentliche Besuch von Walen halten die Mannschaft glücklich, motiviert und begeistert. Von unsern drei Reisen gen Süden in dieser Saison ist diese Mannschaft die engagierteste und tapferste von allen Dreien , alle begierig darauf, die Waljäger zu erwischen und bereit jedes Risiko auf sich zu nehmen das ich von ihnen verlange.

Das australische Zoll- und Fischereipatrouillenschiff Oceanic Viking hat die japanische Flotte verlassen um nach Freemantle zurückzukehren. Das überlässt die Sea Shepherd Crew ganz allein der japanischen Flotte, die uns mit acht zu eins Schiffen überlegen sind. Sie haben Waffen, Sprengstoffharpunen und eine Unbarmherzigkeit wie sie nur walkillende Feiglinge haben können.

Wir haben nur unsere Liebe zu den Walen und den Weltmeeren und unseren Mut geboren aus dieser Liebe.

Kürzlich machte sich ein Kolumnist im Sydney Morning Herald darüber lustig, dass ich erwähnt hatte, ein Wal habe uns den weg zur Walfangflotte gezeigt. Er tat das als Unsinn ab. Es war bevor wir die Flotte fanden - indem wir die Richtung nahmen, die der Buckelwal angezeigt hatte.

Gibt es Magie hier draußen auf dem Ozean? Gewiß gibt es sie. Wenn wir die See spüren werden wir vertraut mit der See und diese Vertrautheit beflügelt die Fantasie und schürt das Feuer der Eingebung und nach mehr als drei Jahrzehnten Seeschlachten, Verfolgungen, Suchen und dramatischer Konfrontationen habe ich gelernt, dass es Eingebung ist, die uns da weiterhilft, wo alles Andere versagt. Das ist etwas, wovon eine Landratte von Journalist keine Vorstellung hat und deshalb hat seine Meinung zu unseren Erfahrungen wenig Wert.

Wir werden innerhalb einer Woche die Japaner sichten. Die Crew und ich können sie riechen und wir sind begierig, sie uns wieder vorzuknöpfen, sie aus dem Walschutzgebiet zu jagen und sie abzufangen, zu stören, zu belästigen und zu plagen, in dem Wissen, dass jede Stunde, die wir sie aufhalten, den Walen Zeit zur Flucht verschafft.

Es macht mich krank vor Sorge zu wissen, dass Wale sterben während wir verzweifelt versuchen, die Killer zu erreichen. Mir bricht das Herz bei dem Gedanken an diese bösartigen Sprengstoffharpunen, die die empfindlichen inneren Organe innerlich zerfetzen sodass das heiße Blut der Wale widerlich herausschießt in die eisigen Gewässer.

Unsere Kritiker können jammern und klagen und sich beschweren, wie unsensibel wir mit der japanischen Kultur umgehen und dass wir uns unverantwortlich verhalten mit den Risiken, die wir auf uns nehmen. Für mich ist keine dieser Klagen von Belang.

Unsere Schützlinge sind die Wale und wir haben vor, für sie zu kämpfen. Ich glaube nicht, dass die japanische Bevölkerung die Entscheidung trifft, eine solch unzivilisierte Abschlachterei als Teil ihrer Kultur zu begrüßen. Die Walfänger sprechen nicht für die japanische Bevölkerung und wir haben japanische Anhänger, die entsetzt sind über die Widerlichkeit der Waljagd.

Was das Eingehen von Risiken anbelangt, wir führen hier einen Krieg zur Rettung der Wale und Risiken sind hinnehmbar, in jedem Krieg, und obwohl wir unseren Feinden keinen Schaden zufügen, sind wir bereit, die erforderlichen Risiken auf uns zu nehmen um Leben zu schützen.

Unser Ziel ist, uns im Geist des "Divine Wind" ** auf die Japanische Flotte zu werfen, so wie der große japanische Dichter und Stratege Miamoto Musashi *** einst schrieb, "Der Weg des Kriegers ist die entschiedene Annahme des Todes".

Solang Du nicht bereit bist zu sterben, bist Du nicht auf’s Leben vorbereitet und wir wollen leben und wir wollen, dass die Wale leben und im Hinblick auf dieses Ziel sind wir darauf vorbereitet unser Leben und unsere Freiheit einzusetzen um die Aufgabe zu bewältigen, die kriminellen Walfangaktivitäten der japanischen Flotte zu beenden.

Weiter und voran schreiten wir, den japanischen Walkillern mit jedem Tage näher kommend.

* (Anm. d. Ü.: nautische Begriffe, bezeichnen die gefährlichen Breitengrade im Südpolarmeer)

** (japan.: kamikaze, „göttlicher Wind", ein Taifun, der einst einem Samuraiheer zu Hilfe kam, indem er ein angreifendes Mongolenheer zerstörte, dem die Samurai waffentechnisch unterlegen waren. Anm. d. Ü.)

*** (legendärer Samurai. Anm.d.Ü.)

Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen.

-----------------------------------------------

Da komm ich hier mitm schreiben gar nicht nach, so schnell wie Frauke übersetzt . Lieben Dank dafür.

Liebe Grüsse

Thomas

PS: Ich bin ja echt gespannt, was das australische Schiff an Ergebnissen hat und ob es wirklich zur Anklage kommt.

Sea Shepherd fordert einen Haftbefehl der Australischen Regierung

20:31, 19.02.2008. Von ThomasBuiter

Originaltext unter: http://www.seashepherd.org/news/media_080218_1.html

Sea Shepherd fordert einen Haftbefehl der Australischen Regierung

"Segle voran - steuere nur die tiefen Wasser an,

Voller Mut oh Seele, forsche,

Ich mit Dir und Du mit mir,

Denn wir müssen dorthin, wohin sich kein Seemann bisher gewagt hat,

Und wir riskieren das Schiff, uns selbst und Alles"

- Walt Whitman

 

Der Kapitän des Sea Shepherd Schiffs Steve Irwin, Paul Watson, fordert offiziell einen Haftbefehl von der australischen Regierung um diesen der japanischen Walfangflotte zuzustellen.

"Die japanischen Walfänger töten illegal Wale in den Gewässern australischen Antarktis-Territoriums" sagte Kapitän Watson. „ Dieses Gebiet ist auf den Seefahrtskarten eindeutig als

der australische ökonomische Sperrbereich der Antarktis markiert und die japanische Flotte verletzt einen australischen Gerichtsentscheid, der ihnen speziell das Töten von Walen in diesen Gewässern verbietet. Wir sind bereit, diesen Haftbefehl im Auftrag der australischen Regierung zuzustellen und ich habe australische Mannschaftsmitglieder in meiner Crew, die durchaus gewillt sind den Haftbefehl den Kapitänen dieser japanischen Schiffe zuzustellen, die an den Walwilderei-Einsätzen beteiligt sind. Wir sind bereit, eine vorläufige Festnahme* durchzuführen um das australische Gesetz aufrechtzuerhalten, das die Waljagd in diesen Gewässern verbietet.

Das Sea Shepherd Conservation Society Schiff Steve Irwin verließ Melbourne am 14. Februar mit Ziel auf die Antarktisküste. Das Schiff wird voraussichtlich um den 22. Februar das Gebiet der Walfangaktivitäten erreichen.

Wenn wie zu erwartender Weise Australien sich weigert, Sea Shepherd einen Haftbefehl bereitzustellen, wird Kapitän Watson gemäß der United Nations World Charter for Nature, die nichtstaatlichen Organisationen erlaubt, internationale Naturschutzgesetze aufrechtzuerhalten, gegen die japanische Flotte vorgehen

"Wir müssen einen erneuten internationalen Zwischenfall herbeiführen", sagte Kapitän Paul Watson. „Wir müssen den Druck aufrechterhalten, Japans illegale Walwilderei im antarktischen Walschutzgebiet zu stoppen. Der Mangel an Durchsetzung Australiens und anderer Nationen zwingt Sea Shepherd riskante Massnahmen durchzuführen um die tödlichen Harpunen zu stoppen. Ich kann das Gemetzel an diesen sanften Riesen nicht länger ertragen - wenn das heißt, Grenzen zu sprengen, sind wir bereit und willens, das Risiko auf uns zu nehmen."

Kapitän Watson hat Fragen an Umweltminister Peter Garrett.

"Was ist nötig um Australien dazu zu bewegen, das Gesetz gegen Japan durchzusetzen? Was ist nötig, damit Japan und Uruguay nach dem Gesetz gleich behandelt werden? Warum wird Uruguays Wilderei des Schwarzen Seehechts nicht toleriert und Japans Waljagd doch? Warum wird mit zweierlei Maß gemessen? Wann wird das Sterben dieser Wale ernst genommen?"

Und zwei abschließende Fragen. „Muss jemand sterben oder ernsthaft verletzt werden hier unten in diesen abgelegenen Gewässern bevor Australien die Durchsetzung der Gesetze ernst nimmt? Was hat Australien vor zu unternehmen, wenn die japanischen Walfänger jemanden aus meiner Mannschaft oder mich selbst töten?"

"Wir kommen nicht hier herunter, um Fahnen herauszuhängen oder Schnappschüsse zu machen", sagte Kapitän Watson. „Wir sind kein Haufen halb-ernsthafter Ozean-Posierer**. Wir steuern erneut die Walfangflotte an um einen Zweck zu erfüllen und dieser Zweck ist, alles zu tun was wir tun können und jedes Risiko auf uns zu nehmen, das wir müssen um das Treiben der japanischen Wilderei abzustellen und das Leben der Wale zu retten."

Die Steve Irwin hat eine Crew von 33 Freiwilligen aus neun verschiedenen Nationen. Die Crewmitglieder sind sich genau der riskanten Natur der Reise bewusst und bereit, ihr Leben zu riskieren um das Schlachten zu beenden.

"Wenn ich mein Leben auf’s Spiel setzen muss um das Leben eines wehrlosen Wals zu retten, dann ist das ein Risiko, das ich zu übernehmen bereit bin" sagte Amber Paarman, 24, aus Südafrika.

 

* (Anm. d. Ü. „citizen’s arrest": in einigen Ländern der Welt können Privatpersonen Verdächtige festhalten, bis ein „offizielles Organ" der Exekutive erscheint)

** ("poser", auch: Angeber, Wichtigtuer. Anm. d. Ü.)

Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen

--------------------------------------

Wieder einmal eine Übersetzung von Frauke, ganz lieben Dank dafür

Liebe Grüsse

Thomas

Japanische Walfänger finanziell am Ende

16:52, 17.02.2008. Von ThomasBuiter

Originaltext unter: http://www.seashepherd.org/news/media_080215_1.html 
Japanische Walfänger finanziell am Ende


Sea Shepherd´s ununterbrochener Widerstand gegen das illegale Walfangprogramm der Japaner fängt an Früchte zu tragen. Es gibt ein Limit wie tief die japanische Regierung in die Schulden gehen will um die Subventionierung einer Industrie fortzuführen, die nur Geld verschwendet und das Ansehen Japans in den Augen der Welt verringert.

Letzten Monat hat Sea Sehpherd das Töten der Wale für über drei Wochen verhindert. Das hat den Walfängern nicht nur viel gekostet, weil sicher gestellt wurde,daß sie ihre Fangquoten nicht erreichen können sondern es zwang sie auch dazu über 2.500 Tonnen an Treibstoff während der Verfolgung zu verbrauchen, was sie vorsichtig geschätzt über 2 millionen U.S. Dollar an Treibstoff gekostet hat ohne daß sie einen getöteten Wal dafür vorzeigen konnten.

Die Unterbrechungen und Störungen der letzten Jahre hatten zu Folge, daß die Walfänger nicht in der Lage ihre Fangquoten zu erreichen. Das verheerende Feuer an Bord der Nisshin Maru hat mehrere millionen Dollar an Reperaturen gekostet.

Japan gibt zig millionen Dollar für Bestechungsgelder für die Stimmen von kleinen Nationen aus um das Walfangverbot, was 1986 von der Internationalen Walfang Komsission verhängt wurde, aufzuheben. Sie geben Geld für Werbung aus und schicken bewaffnete Einheiten der Küstenwache ins Südpolarmeer.

Das Institut für Walforschung ( ICR - www.icrwhale.org ) ist derzeit im Verzug mit der Rückzahlung des Zinsfreien Darlehens in höhe von über 37 millionen Dollar an die japansche Regierung.

Der Bedarf an Walfleisch in Japan ist rückläufig. Die Walfangindustrie ist in schweren finaziellen Schwierigkeiten und ohne die Subventionierung der Regierung wäre diese Industrie seit Jahren tot.

Die japanische Walfangindustrie ist nicht als ein verherrlichtes Wohlfartsschema und die Geschäftsführung der Walfangidustrie und die Walfang-Besatzung werden reduziert auf nichts als nur erbärmliche Bettler die durch die Zahlungen der japanischen Steuerzahler existieren.

"Wir müssen sie durchgehend jagen, wir müssen uns in ihre Fersen verbeissen und sie stören, sie blockieren, ihnen Sorgen bereiten und sie verärgern," sagte Kapitän Paul Watson. "Wir werden niemals ruhen, niemals zurückweichen und niemals aufgeben gegen ihr illegales töten der Wale. Wir beabsichtigen in ihren Geischtern zu sein, nah dran und persönlich bis wir diese teuflischen Harpunen vom Südpolarmeer für immer verschwinden lassen. Wir werden den Walfang zur kostspieligsten und peinlichsten Angelegenheit Japans machen wie wir nur können.

Das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin hält derzeit Richtung süden auf die Küste der Antarktis zu auf der Suche nach der japanischen Walfangflotte in der zweiten Runde der Operation "Migaloo". Sobald wir sie gefunden haben wird die Steve Irwin erneut einschreiten und die japanische Walfangflotte schikanieren mit dem Ziel alle Walfangaktivitäten zu beenden.

Kapitän Paul Watson hat auch zu den neuesten Vorwürfen Stellung genommen, daß was Sea Shepherd mache sei unsicher und riskiere Menschenleben.

"Natürlich ist es unsicher," sagte er. "Wir posieren nicht im Ozean hier unten, machen vor wir riskieren etwas und machen vor wir seihen Helden. Dies ist ein verdammt gefährliches Wagnis und es war immer eines. Kapitän John Paul Jones sagte einst, 'Gebt mir ein anständiges Schiff und ich fahre damit ider Gefahr in den Weg.' Ich habe ein anständiges Schiff und das ist genau was ich machen werde, ich fahre der Gefahr in den Weg um die Sprengharpunen zu blockieren, gegen eine feindseelige Flotte welche uns 7 zu 1 überlegen ist, gegen eine der stärksten und rücksichtslosesten Nationen auf unserem Planeten. Würden wir sterben um einen Wal zu retten? Warum nicht? Menschen sterben genau jetzt um Ölquellen zu verteidigen und aus religiösen Gründen. Wie viel mehr Ehrenhaft ist es dieses Risiko für eine gefährdete Art aufzunehmen und für den weiteren Fortbestand dieses Planeten. Ich könnte stolz dafür sterben und eines Tages werde ich das sicher auch, aber ich kann mir die Alternative nicht vorstellen, nichts zu tun während diese grossartigen und empfindsamen Wesen, diese sanften harmlosen Buddha`s auf brutalste Weise hingeschlachtet und ausgerottet werden."

Übersetzung nach besten Wissen und Gewissen
-------------------------------
Den nachfolgenden Zeitungsartikel hab ich nicht übersetzt, da der sehr dem Bericht entspricht, den Frauke übersetzt hat.

Liebe Grüsse

Thomas