Walfleisch was keiner will

23:43, 15.02.2008. Von ThomasBuiter

Erneut erfreut uns Frauke mit einer Übersetzung:

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Originaltext unter: http://www.news.com.au/story/0,23599,23206087-2,00.html

Die Halde unerwünschten Walfleischs wächst

Von Lauren Williams

Daily Telegraph, 13. Februar 2008

Japans Walfänger gehen pleite und sehen sich gezwungen, ihre Preise drastisch zu senken, weil niemand ihren wachsenden Berg Walfleisch essen will.

Die absurde Wahrheit über Japans Walindustrie, dass das Institut für Meeressäugerforschung damit zu kämpfen hat, 37 Millionen Dollar Regierungssubventionen zurückzuzahlen, wurde gestern durch japanische Medienberichte aufgedeckt.

Der Bericht erschien während japanische Botschaftsangestellte einen Sternmarsch in Canberra durchführten wegen der Herausgabe schockierender Waljagdfotos durch die Bundesregierung.

Das ICR (Anm. d. Ü.: Institute for Cetacean Research), das für die tödlichen japanischen "Forschungsmanöver" verantwortlich ist, überschwemmt Japan mit billigem Walfleisch, das es nicht verkaufen kann, wie es in den Berichten der angesehenen Zeitung Asahi Shimbun hieß.

Das Fleisch und andere Teile der durch die "Wissenschaftliche Forschung" des ICR im Südpolarmeer getöteten Wale werden an die private Fischereigesellschaft Kyodo Senpaku ² verkauft, die den Verkauf des Walfleischs auf dem japanischen Markt managt. Während jedoch das ICR die Anzahl der Wale, die es tötet, ständig steigert – um 30% zwischen 2005 und 2006 – gibt es keinerlei Anstieg der inländischen Nachfrage nach Walfleisch oder –produkten.

Der Leiter der Greenpeace Australien Pazifik Walkampagne Rob Nicholl sagt, die Verluste seien ein weiterer Beweis dafür, dass es keinen Markt für Walfleisch in Japan gebe.

"Das ist Standard-Wirtschaftskunde. Es gibt ein Überangebot. Sie müssen den Preis reduzieren aber sie werden dennoch das Zeug nicht los", sagte er.

Japan hat immer wieder einen Grund für wissenschaftliche Waljagd gesucht und letzte Woche die Regierung und das Außen- und Handelsministerium bezichtigt, mit der Herausgabe von Fotos des Walschlachtens im Südpolarmeer die Öffentlichkeit „irrezuführen".

Ein Sprecher des Außen- und Handelsministeriums DFAT sagte, obwohl die Fotos „beunruhigend seien, wären sie doch in keiner Weise irreführend".

Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen

² (s.a.: http://de.wikipedia.org/wiki/Institute_of_Cetacean_Research  , Anm. d. Ü.)

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Liebe Grüsse

Thomas

 PS: Sowas wünsch ich im Moment irgendwie einem Walschlächter

Phase zwei von Operation Migaloo ist gestartet (UPDATE)

18:00, 14.02.2008. Von ThomasBuiter

Und beschert den Walen hoffentlich einen schönen Valentinstag. Die Steve Irwin der Sea Shepherd Conservation Society macht sich auf den Weg um erneut die japanische Walfangflotte von ihrem illegalen Abschlachten der Mink- und Finnwale abzuhalten. Das Schiff ist vollgetankt für 4-5 Wochen Fahrt, der Proviant wurde aufgefüllt und die Crew erneuert. Die 32 Mitglieder der Besatzung (darunter 15 Australier) sind erholt und guter Dinge. Ebenso wie ihr Kapitän, der sehr zuversichtlich ist die japanische Walfangflotte erneut aufzuspüren "Sobald wir auftauchen, werden sie fliehen und werden Geld für Treibstoff verschwenden, wir kosteten ihnen im Januar bereits 2,5 millionen Dollar und wir wollen es kostspielig für sie machen und wir wollen sie in ihrem Tun blossstellen".

In diesen Minuten läuft die Steve Irwin aus. Neptun möge sie schützen.

Liebe Grüsse

Thomas


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Originalmeldung dazu unter  http://www.seashepherd.org/news/media_080213_1.html

Übersetzt von Frauke

13.2.2008

Sea Shepherd startet Operation Migaloo II

Die Jagd auf  die japanischen Walwilderer geht weiter 

Nach 12 Tagen Reparaturen, Volltanken, Anheuern, Bestandserneuerung und Bevorratung kehrt das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin ins Südpolarmeer zurück. Die geschätzte Zeit für den Auslauf ist 20:00 Melbourne Zeit am Donnerstag, 14. Februar.

“Einen besonderen Dank an Australien”, sagte Kapitän Paul Watson. „Ihr habt geholfen, als Valentinstagsgeschenk für die Wale die Steve Irwin zurück auf See zu schicken.“

Geldspenden für Treibstoff, Lebensmittelspenden und Lieferungen überschwemmten die Decks des Walschutzschiffes während seines kurzen Aufenthaltes im Hafen von Viktoria.

“Wir müssen unbedingt an die antarktische Küste zurückkehren”, sagte die Sea Shepherd Köchin  Amber Paarman aus Südafrika. „Jeder Augenblick, in dem wir nicht auf den Fersen der japanischen Flotte sind, bedeutet Lebensgefahr für die Wale“.

Die Steve Irwin beabsichtigt, für die nächsten vier bis fünf Wochen die illegale japanische Waljagd zu stören und gegen sie einzuschreiten. Das sollte sie bis zum Ende der Walfangsaison aufhalten. Die Fangaktivitäten der Flotte wurden im Januar für mehr als drei Wochen still gelegt. Sea Shepherd beabsichtigt, sie erneut auszuschalten.

“Im Januar haben wir sie drei Wochen vom Walschlachten abgehalten, wir haben sie während der Verfolgung für über zwei Mio. Dollar Sprit gekostet und haben ihre illegalen Walfangaktvitäten der ganzen Welt gegenüber aufgedeckt und, was das Wichtigste war, wir haben die Geschichte in die japanischen Medien gebracht. Das hat in Japan eine echte Auseinandersetzung über den Schaden des Walfangs für den Ruf Japans provoziert“, sagte Kapitän Paul Watson.

Die Sea Shepherd Conservation Society hat nicht vor, das Walschutzgebiet im Südpolarmeer den Wilderern zu überlassen. Nach dieser Saison wird sich Kapitän Paul Watson anstrengen ein zweites Schiff sicherzustellen, mit dem Ziel, eine Non-stop-Verfolgung in der Walfangsaison 2008/2009 aufzunehmen.**

Die Steve Irwin hat am 2. Februar 16 freiwillige Mannschaftsmitglieder in Melbourne entlassen und 19 Freiwillige haben sich der Crew angeschlossen. Elf Mannschaftsmitglieder sind seit Beginn der Kampagne dabei.

Die 32-Personen-Crew, 8 Frauen und 24 Männer, die in’s Südpolarmeer zurückkehren, repräsentiert 10 verschiedene Nationalitäten. Zusätzlich zu 15 Australiern haben sich Crewmitglieder aus Neuseeland, Kanada, den U.S.A., Schweden, Südafrika, den Niederlanden, Großbritannien, Spanien und Japan angeschlossen.

Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen

**  (Anm. d. Ü.: ein Schiff tankt nach, ein Schiff bleibt vor Ort. Es wäre wohl zu schön gewesen, wenn eine solche Taktik in Absprache mit Greenpeace möglich gewesen wäre, das hätte sicher der Walmutter mit ihrem Baby das Leben retten können.)

Yakuza kommt nicht mit Walfang zurecht

09:12, 14.02.2008. Von ThomasBuiter

Frauke hat sich die Arbeit gemacht und für uns weitere Texte übersetzt. Ein großes Dankeschön dafür.

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Originaltext unter : NEWS.COM.AU

Yakuza kommt nicht mit Walfang zurecht

Daily Telegraph, 14. Februar 2008-02-14

Von Lauren Williams

Japanische "Yakuza" Gangster haben eine Einschüchterungskampagne gestartet, um eine Mitteilungssperre in den Medien zu erzwingen über den Aufruhr, den das Abschlachten von Delphinen und Walen im Lande erzeugt, wie gestern verlautete.

Der australische Surfer Dave Rastovich machte weltweit Schlagzeilen nachdem er und weitere Tierschützer, einschließlich der Schauspielerin Isabel Lucas, im vergangenen Jahr in den japanischen Fischerort Taiji gereist waren um dort gegen das jährliche Delphinschlachten zu protestieren.

Rastovich, weltweit das Gesicht der australischen Umweltkampagnen des Surfbekleidungsgiganten Billabong, sagte, dass die mehrere Millionen Dollar schwere japanische Surfindustrie die „Aufheizung" wegen seiner Anti-Walfang-Aktivitäten zu spüren bekamen.

Er sagte, ihm sei von Einschüchterungen durch Yakuza-Schläger - der gefürchteten japanischen Mafia- berichtet worden, die japanische Surfshops heimgesucht hätten auf der Suche nach dem freimütigen Aktivisten.

"Das sind die Schläger der Fischereiindustrie, die Surfläden aufsuchen, Leute einschüchtern und sie bedrohen, sie finanziell abzustrafen", sagte Rastovich.

"Die Menschen bekommen das zu spüren. Sie distanzieren sich von uns. Sie fühlen sich nicht mehr sicher."

Rastovich, aus dem nördlichen New South Wales, ist ein Profi -"free surfer", der sechsstellige Beträge für Fotos und Videos einnimmt, eher als durch Wettkämpfe - hauptsächlich um „das Leben zu leben". Er erfreut sich einer Fangemeinde in Japan.

Surfbekleidungshersteller - die sich eifrig von der Kontroverse distanzieren - haben gedroht, Werbeverträge mit japanischen Surfmagazinen zu kündigen, die Rastovichs Anti-Walfang-Haltung unterstützen, wie Quellen aus der Industrie verlauten ließen.

Das waghalsige Hineinschwimmen von Rastovich und dem früheren Home and Away- Star Lucas mitten in eine „Delphinkiller-Bucht" in Taiji, die rot gefärbt war vom Blut der Meeressäuger, endete damit, dass Haftbefehle zu ihrer Festnahme ausgestellt wurden.

Das Paar plant, im Oktober eine weitere Protestaktion in der Killerbucht durchzuführen, jedoch sagen beide, sie seien vor einer voraussichtlich sofortigen Festnahme gewarnt worden.*

Rastovich wurde kürzlich als das Gesicht der Billabong "Be The Change You Want In The World" Umweltkampagne bezeichnet und die beständige, beispielhaft bedingungslose Unterstützung für den Surfer widerspricht der Behauptung von Drohungen nur um Werbung anzuziehen.

Aber ein Sprecher gab zu : " Es gibt regionale Empfindlichkeiten, die wir respektieren müssen und daher wollen wir niemandem in Japan einen Standpunkt aufzwingen. Was wir in Japn zu tun bereit sind, ist Rasta zu unterstützen das Thema herauszustellen, sodass im Anschluss eine informierte Debatte angestossen wird."

Mehr als 120.000 Menschen haben bis jetzt die The Daily Telegraph/Today Showpetition 

Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen.

* (Anm. d .Ü.: bereits in ’03 wurden Watsons Frau, Allison Lance-Watson und Kapitän Alex Cornelissen für über 3 Wochenin Japan inhaftiert, weil sie in dieser Bucht getaucht waren und Delphine aus einem der Netze freigeschnitten hatten :   http://www.seashepherd.org/news/media_031206_3.html .)


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Liebe Grüsse

Thomas

 

Wo ist Greenpeace ?

10:31, 12.02.2008. Von ThomasBuiter

Norwegen hat angekündigt 1052 Minkwale dieses Jahr zu töten. Die dänischen Farör-Inseln werden wieder über 3.000 Pilotwale zusammentreiben und an den Stränden töten. An der japanischen Küsten werden auch dieses Jahr wieder über 22.000 Delphine in Taiji auf die widerlichste weise, die man sich vorstellen kann, abgeschlachtet.

Wo ist Greenpeace ? Warum nimmt Greenpeace keins ihrer Schiffe und protestiert gegen die Norweger oder Dänen? Greenpeace hat nicht gegen das Schlächten der Delphine in Taiji protestiert. Warum nicht ? Fehlt etwa dafür das Geld ?

Sie zeigen Bilder von Walen und Delphinen in ihrer Werbung und bitten dabei um Spenden. Spenden wofür ? Um unser Gewissen zu beruhigen? Wäre unser Gewissen nicht beruhigter, wenn wirklich was geschehen würde, was diesen jährlichen Völkermord verhindert oder zumindest eindämmt? Warum ist die grösste Umweltschutzorganisation nicht da wo sie hingehört, am Ort des Geschehens?

Der Genpool unserer Tierwelt schwindet weiter von Tag zu Tag. Beim chinesischen Flussdelphin "Baiji" wurde auch zugesehen wie diese Tier über ca. 30 Jahre lang langsam ausstarb. Aussterben ist entgültig!

Alleine Japan verschuldet jährlich den Tod von schätzungsweise 100.000 Meeressäugetieren durch Fischfang. Dieser "lästige" Beifang wird dann einfach "entsorgt". Warum les ich darüber nichts bei Greenpeace? Ist das nicht Werbefähig genug ?

Warum ist es bei ca. 2.800.000 Mitgliedern nicht möglich mehr für die Meere zu erreichen ? Ohne das Leben in den Meeren wird auch das Leben an Land unmöglich werden.

Liebe Grüsse

Thomas

Der nächste Weltkrieg

15:27, 11.02.2008. Von ThomasBuiter

Findet nicht Mensch gegen Mensch statt. Der nächste Krieg betriff jeden. Wirklich jeden. Denn es geht ums Überleben der gesamten Menschheit.

Hier eine Übersetzung von Frauke (ganz lieben Dank dafür)

Originaltext unter: http://www.seashepherd.org/editorials/editorial_080210_1.html

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Die weltweiten Walkriege

Kommentar von Kapitän Paul Watson

An Bord des Sea Shepherd Schiffes Steve Irwin

Der Kampf zum Schutz der Walheit gegen die Gier der Menschheit wird über den ganzen Globus geführt.

Die Operation Migaloo von Sea Shepherd stellt sich gerade den illegalen Walfangunternehmungen Japans im Südpolarmeer entgegen.

Norwegen hat soeben seine Absicht angekündigt, dieses Jahr 1.052 Minkwale abzuschlachten.

Die dänischen Faeroer Inseln setzen an ihren Stränden das Abschlachten von rund 3.000 Pilotwalen fort und an Japans Küsten werden jährlich mehr als 22.000 Delphine brutal niedergemetzelt.

Die Marine der Vereinigten Staaten setzt ihre Waffentestreihen fort und deren mörderisches Niederfrequenzsonar hat bereits Hunderte Meeressäuger gekillt, große und kleine.

*Anm. d.Ü.: Von der Marine unabhängige (!) Wissenschaftler haben bei gestrandeten Walen massive Hirnblutungen nachgewiesen, für welche sie die niederfrequenten Sonarwellen der (weltweit nicht mehr als einer Handvoll) Kriegsschiffe verantwortlich machen (die ungeachtet ihrer kleinen Anzahl dennoch regelmäßig den „Ernstfall" proben müssen). Das Platzen der Blutgefäße in den Gehirnen der Wale führe neben unsäglichen Qualen für das betroffene Tier zu der bisher unverständlichen Verwirrung und Desorientierung, die die sonst hochsensiblen Tiere stranden lässt:

 

http://sounds-of-seas.info/blog_de/?page_id=2

Viele Wale sterben und ihre Mörder versuchen beständig diese Zahl weiter zu erhöhen - in ihrer Gier nach Profit aus einer der bösartigsten und gnadenlosesten Formen der Jagd auf der Welt.

Seit Hunderten von Jahren führen Menschen ihren blutigen Krieg gegen die Wale und deren Bestand ist auf unter 10% dessen gefallen, der er einmal war. Einige Arten sind auf weniger als 1% gesunken und manche, wie der Nordatlantische Glattwal /Nordkaper und der Atlantische Grauwal wurden zum Aussterben gebracht.

Und das Schlachten geht weiter.

Aber nicht länger ohne Widerstand. Weltweit kämpfen nun die Menschen für die Wale, an vielen Fronten.

Und unzweifelhaft ist die Sea Shepherd Conservation Society der führende Gegner des Abschlachtens und gewiss der energischste und kompromissloseste Widersacher der Waljagd. Tatsächlich sind Sea Shepherd-Schiffe das Einzige, das Walfänger zu fürchten scheinen und wenn sie uns nur sehen, rennen sie weg wie die grausamen Feiglinge, die sie eben sind.

Im letzten August wurde ein weiteres Walfangschiff in Norwegen versenkt – ein Totalverlust und eine Einbuße von vier Millionen Dollar. Das bedeutet eine Bilanz von fünf versenkten norwegischen Walfangschiffen seit 1992, als ich selbst und zwei weitere Sea Shepherd-Mitglieder auf den Lofoten Inseln das norwegische Piraten – Walfangschiff Nybraena auf den Grund des Hafens geschickt haben.

Diese Woche hat ein U.S. Bundesrichter einen vom Weißen Haus herausgegebenen Erlass niedergeschlagen, der die U.S. Navy davon befreit hätte einer Gerichtsanordnung Folge zu leisten, die die Wale gefährdende Sonar-Trainingsmanöver verbot.

Letzten Monat wurde die japanische Walfangflotte für über drei Wochen vom Töten der Wale abgehalten und Sea Shepherd wird nächste Woche zurückkehren um zu versuchen, dazwischenzugehen und die Harpunen für weitere drei bis vier Wochen aufzuhalten.

Letzten Sommer half die Sea Shepherd Operation Ragnarok die isländische Waljagd zu beenden und es wurden keine Wale getötet.

Im Oktober schloss sich Sea Shepherd anderen Aktivisten und Surfern an, die vom Weltklasse-Surfer Dave Rastovich angeführt wurden, um gegen das barbarische Abschlachten von Delphinen in Japan einzuschreiten.

Weltweit werden japanische Botschaften und Konsulate mit Demonstrationen und Petitionen überzogen von Menschen, die über die japanischen Walfangstrategien zutiefst verärgert sind.

Menschen schreiben Briefe, unterzeichnen Petitionen, boykottieren japanische und norwegische Waren und Dienstleistungen. Musiker, Künstler, Geschäftsleute, Lehrer, Rechtsanwälte, Politiker und Kinder stehen auf und sagen, dass dieses Schlachten nicht länger hingenommen werden kann.

Wir haben eine mächtige, weltumfassende Bewegung und sie spricht mit einer Stimme – STOPPT DAS BLUTIGE WALSCHLACHTEN!

Ich denke an den Tag im Juni 1975 zurück als ich am Ruder des ersten Bootes saß, das überhaupt jemals gegen den Walfang eingeschritten ist, und Robert Hunter und ich unsere eigenen Körper in die Schusslinie stellten um eine Schule Pottwale vor einem sowjetischen Harpunenschiff zu schützen.

Ich habe damals kaum realisiert, wie machtvoll die Bewegung einmal werden würde, die wir an diesem Tag in Gang gesetzt haben. Ich habe mir kaum erträumt, dass ich den Krieg für die Wale die nächsten dreiunddreißig Jahre führen würde.

Und wir sind immer noch dabei. Nach mehr als 250 Reisen kann ich auf eine Geschichte des Einschreitens zurückblicken, die das Leben von Tausenden Walen und Zehntausenden Delphinen gerettet hat. Manchmal bin ich erstaunt, dass ich noch am Leben bin, und noch erstaunter, dass in all diesen Jahren niemand von uns jemals ernsthaft verletzt oder getötet wurde und dass wir niemals einen unserer Widersacher verletzt oder getötet haben.

Nächste Woche kehren wir zum Gefecht im Südpolarmeer zurück und springen erneut in die Bresche indem wir die japanische Walfangflotte aufspüren und konfrontieren. Unser einziges Schiff wird gegen ihre sieben Schiffe stehen, unsere unbewaffnete Crew von Freiwilligen gegen ihre bezahlten Killer (die von bewaffneten Leibwächtern der japanischen Küstenwache unterstützt werden), unsere Leidenschaft gegen ihre Erbarmungslosigkeit und unser Mut gegen ihre jämmerliche Feigheit.

Und trotz unserer zahlenmäßigen Unterlegenheit werden wir gewinnen weil uns nun eine internationale Bewegung bei unserem Eingreifen den Rücken stärkt und ihnen unablässig die Botschaft einbläut, dass Walfang von wem auch immer, wo auch immer, aus welchem Grund auch immer, abgeschafft werden muss.

Diese bösartigen Killer sind auf der Flucht und wir haben vor, sie auf der Flucht zu halten – für den Rest dieses Jahres und nächstes Jahr erneut. Wir werden uns niemals von dieser Mission zurückziehen und wir werden niemals aufgeben und ich schwöre, dass wir diesen Gräueltaten ein Ende bereiten werden.

Ich habe ein gutes Schiff und eine mutige Mannschaft und wieder werden wir uns in die Gefahrenzone begeben und wieder werden wir das Leben von Walen retten.

Und den Personen, die mit einem Protestschild vor einer Botschaft stehen, die einen Leserbrief schreiben, um sich gegen den Walfang zu stellen, die einen Scheck ausstellen, um unser Einschreiten zu finanzieren, die vor einem Richter stehen, um für die Wale zu plädieren, und den Personen, die für Zeitungen schreiben oder TV-Nachrichten senden, all diesen Personen sage ich – Danke.

Bewegungen gründen auf der Vielfalt von Strategien und Taktiken und die Stärke einer Bewegung liegt in dieser Vielfalt. Wir haben diese Vielfalt.

Und wir werden gewinnen, für die Wale und für die Ehre der Menschlichkeit, weil sich kommende Generationen an uns erinnern und uns danken werden, für den Mut, die Hingabe und die Leidenschaft, die sicher gestellt haben, dass die Wale überleben. Sie werden uns dafür danken, dass sie nicht in einer Zukunft leben, in der die Wale so wie heute die Dinosaurier betrachtet werden - als große, fantastische, wundersame Kreaturen, die ausgestorben sind.

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Diese Übersetzung erfolgte nach bestem Wissen und Gewissen.

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Liebe Grüsse

Thomas

Sea Shepherd bekommt erstmals Spende von Niederländischer Lotterie

23:39, 10.02.2008. Von ThomasBuiter

Nachdem Greenpeace seit 1996 bereits von der Postcodeloterij (Postleitzahlen-Lotterie) Gelder zugesprochen bekommt (2,5 Mio € für 2007 / 30,1 Mio € seit 1996) wurde erstmals auch Sea Shepherd mit aufgenommen und bekam für 2007 500.000 €. Geld was sicherlich dringend gebraucht wird und auch sicher wie gewohnt sinnvoll und effektiv eingesetzt wird.

Original Nachricht von Sea Shepherd: http://www.seashepherd.org/news/media_080207_2.html (englisch)

Organisationen die unterstützt werden: http://www.postcodeloterij.nl/GoedeDoelen/AlleGoedeDoelen.htm (niederländisch)

Liebe Grüsse

Thomas