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Wolfenbüttel & Sickte

Geschrieben von Miriam am 1 September 2009 um 09:59 . 0 Kommentare. Link.

01.09.09

Mittagshitze auf dem Schlossplatz in Wolfenbüttel. Ein neuer Tag, ein neuer Gedenkstein...Die Wolfenbüttler freuen sich über den Besuch. Die Vernetzung der Anti-Atom-Standorte hat Jahrzehnte auf sich warten lassen. Jetzt der große Treck, der den Bogen schlägt zwischen allen Atom-Problemzonen hier im Norden. 

ein neuer Gedenkstein
der Platz in Wolfenbüttel

In Sickte wartet ein buntes Nachmittagsprogramm auf uns: Selbstgebackener Kuchen und dazu eine herrliche Modenschau : Das Modell "Strahlung", das Modell "Atommüll", eine herrliche Idee...und dann noch eine Schülerband der Haupt- und Realschule Sickte.

besondere MODElle
Modenschau
Schülerband der Haupt- und Realschule Sickte

Alle hier eint eine Sorge: Wie soll es weiter gehen mit der ASSE. Wasser im Salzbergwerk: Der größte anzunehmende Unfall in einem Atommüllendlager. Denn das ist ASSE II, kein Forschungsbergwerk, sondern eine wilde Müllkippe. Vor einem Jahr wollte Ministerpräsident Wulff bei Anne Will der Republik noch weismachen, dass es sich lediglich um "radioaktive Krankenhausabfälle" handelt. Jetzt ist klar; es lagern mindestens 28 Kilogramm Plutonium in der ASSE. Ein Millionstel Gramm tötet einen Menschen!  Der ASSE-Untersuchungsausschuß im niedersächsischen LAndtag soll nun klären, was genau eingelagert wurde und wer die Verantwortung dafür trägt. Mein persönlicher Wunsch. Endlagerpapst Prof. Klaus Kühn, der als Geologe die ASSE gesundgebetet hat, und für seine "Verdienste in der Endlagerforschung" das Bundesverdienstkreuz gekriegt hat, soll Anstand zeigen und das Verdienstkreuz zurückgeben...Nun die letzten Kilometer bis zur ASSE, in Dettum stehen vor jedem Haus Menschen und winken.

 

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