Deine Stimme...
16.07.2007

Deine Stimme im Dunkel der Nacht,
fordernd, bittend, flehend, herrschend.
Bittersüße Leidenschaft
gehaucht in die Tiefe meiner Seele.
Worte, so machtvoll, so stark
ewig eingebrannt in meinem Herzen.
Deine Stimme verloren und verhallt,
aufgelöst im Nebel meiner Tränen,
verschwunden auf immer
im Tal meiner Erinnerungen.
(© Mondelbe )

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Sterne...
25.06.2007

tausend kleine sterne,
verstreut,
wild tanzend in mir.
tausend kleine sterne,
du schenktest sie mir.
tausend kleine sterne,
der himmel in mir.
tausend kleine sterne,
sie leuchten den weg
zu dir.
(© Mondelbe )

(Bildquelle)

 

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Zauberer der Worte...
8.06.2007

Zauberer der Worte bist Du,
Dir oft nicht bewusst welche Macht in ihnen liegt,
spielst mit ihnen gleich einem Spielmann
der seiner Flöte wundersame Töne entlockt.

Schwer wie Tautropfen auf Blättern im grauen Morgendunst
legst Du sie mir auf die Seele
um sie im nächsten Moment in mein Herz flattern zu lassen
wie Elfen die im Mondlicht tanzen.

Zauberer der Worte bist Du,
reihst sie aneinander wie funkelnde Perlen an einer Kette
bietest sie mir an als Geschenk
um sie sogleich wieder im Dunkeln zu verstecken.

Zauberer der Worte bist Du,
hast mein Herz oft tief getroffen
und doch meine Seele damit gestreichelt,
nicht wissend,
vielleicht nur ahnend,
dass Worte unsterblich sind!!
(© Mondelbe)


(Bildquelle)

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Der Weg...
18.05.2007

…Tief im Nebel verborgen schlängelte er sich lang und unendlich vor ihr dahin. Langsam, zögernd, noch mit unsicheren Schritten, betrat sie ihn. Einen Fuß vor den anderen setzend, nicht zurückblickend begann sie zu gehen. Der Nebel um sie lichtete sich zwischendurch immer wieder, wurde heller, dann dunkler. Je länger sie lief desto kräftiger und größer fühlte sie sich…mal wurden ihre Schritte langsamer, mal schneller. Nur undeutlich nahm sie die Schatten wahr, die sie immer wieder ein Stück weit begleiteten…sie konnte nichts sehen, nur ahnend und fühlend nahm sie ihre Begleiter war. Einige blieben länger, andere tauchten nur auf um im nächsten Moment auch schon wieder zu verblassen, wie Rauch der vom Wind davon getragen wurde. Je länger sie ging umso schwieriger schien er zu werden…uneben, holprig und oft teilte er sich und sie musste entscheiden wie sie ihn fortsetzen konnte. Nach einer breiten Gabelung schien einer ihrer Begleiter nicht mehr von ihrer Seite weichen zu wollen…griff nach ihr…zuerst überkam sie ein heiteres, fröhliches Gefühl…ein Gefühl von Leichtigkeit von Freude, die sich in Glück steigerte, als zuerst einer, dann ein zweiter Kleiner Nebel sich um sie legte…spielend, tanzend, sie berührend…und ihr Herz lachte und Tränen liefen über ihre Wangen. Doch auch dieser Begleiter verließ sie irgendwann…nicht freiwillig…hatte sie ihn weggeschickt? Kein Laut war über ihre Lippen gekommen und doch wusste sie, dass sie es war die ihn davon getrieben hatte…unschlüssig zuerst, dann endgültig. Lang lief sie nun alleine weiter, ausschließlich die kleinen Nebel begleiteten sie. Wie aus dem Nichts schien es ihr auf einmal, als würde sie hinab steigen…tief in die Dunkelheit…Bedrohend war nun der Schatten neben ihr und ihre Schritte schwer, ihr Herz dunkel. Doch langsam begann die Dunkelheit zu weichen und so wie die Farben der Nacht verblassten, verblasste auch die schwere in ihrem Herzen, als würde die Sonne ihre wärmenden Strahlen über sie ausbreiten. Und etwas griff nach ihr…schien sie mitzuziehen…sie zu halten…ihr eine andere Richtung zu geben. Die Wärme, die Geborgenheit die sie nun spürte schien unendlich zu sein und ihr Schritt wurde so leicht als würde sie schweben…Und die kleinen Nebel ließen wieder ihr helles Lachen ertönen und begannen wieder zu tanzen. Keine Gabelung war nun mehr zu sehen…kein Hindernis…ihr Begleiter hielt sie fest…bis sie nach so langer Zeit…nach so vielen Schritten an ein Tor kam, dass langsam vor ihr zurückwich als sie darauf zukam….Kein Zögern, kein Zweifel in ihr…zielstrebig ging sie über diese Schwelle…und war  - zu Hause!!!!

 

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Sommerspaziergang im Norden...
28.04.2007

Sanft schlängelt sich der Feldweg am Rande des Waldes entlang. Die Sonne zaubert unendlich grüne Farbtupfer in das Blättermeer der Bäume und der leichte Sommerwind zieht über alles seinen silbrigen Glanz. Wendet man den Blick vom dichten Wald ab blickt man zwischen vereinzelten Büschen weit in die Ferne des flachen Landes. Kein Berg, nicht einmal ein Hügel begrenzt den unendlich weiten Blick. Nur der strahlend blaue Himmel markiert den Horizont. In einer kleinen Senke wiegt sich das Schilf des Flusses der das Land durchzieht im Wind. Stille. Nur vereinzelt das Trällern der Vögel oder das Rauschen der Blätter sind zu hören. Niedrige Büsche am Wegesrand werfen einem bizarre Schatten vor die Füße. Unendliche Weite nur begrenzt durch die Zäune der Weiden auf denen vereinzelt Pferde grasen, deren Fell metallisch in der Sonne glänzt. Am Ende des Weges eine kleine hölzerne Brücke, eigentlich nur ein Steg. Das Holz rau, von Rissen zerfurcht und doch einen stabilen Eindruck machend. Darunter das leise Plätschern eines Baches, nur ein kleines Rinnsal das vom großen Fluss in der Ferne abzweigt. Zwei, drei Schritte und man findet sich wieder in der Welt der Bäume. Der Himmel nun nur noch durch kleine blaue Flecken durch das Blätterdach erkennbar. Die Luft kühler, das Rauschen des Windes stärker und die Sonne malt tausend kleine Strahlen als Wegweiser in die klare Luft.  Über dichtes Gras, weich und federnd setzen wir unseren Weg fort, hinter uns das flache Land des Nordens und vor uns die schützende Stille des Waldes.

     

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Erinnerungen an Morgen...
19.04.2007

Erinnerungen,

fließend,

unaufhörlich,

wie der Strom der Zeit.

Träge dahin ziehend

Vergangenheit zurücklassend

im morgendlichen Nebel seiner Ufer.

Brennende Spuren an den Händen,

die Strömung zu stark

um das Band der Vergangenheit zu halten.

Erinnerungen,

bleibend,

Schmerz, Bitterkeit, Tränen,

Lachen, Glück, Liebe

Unauslöschlich begleitend auf dem

Weg in die Helligkeit der Gegenwart.

Schneller nun sein Lauf,

Strudel auf seinem Weg,

auf und ab,

hoch und tief,

Angst, Freude

Tägliche Begleiter

Bereits schon wieder im Nebel der Ufer verblassend

Nur noch das Dunkel des Morgens vor sich.

Fast blind,

umringt von Schatten,

Erinnerungen

Hoffnung

Träume

Erhellt von den Sternen

Leuchtende Spiegel auf den Wellen des ewig fliesenden Wassers.

(© Mondelbe)

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Gedicht
12.04.2007

So tief gefallen
ins Dunkel meiner Seele,
verbrannt im Feuer
meiner Leidenschaft,
auferstanden aus der
Asche meiner Liebe,
um neu geboren zu werden
im Licht des Mondes,
die Schwingen ausgebreitet
als Phoenix des Lichts!
(© Mondelbe)

Damit die Rubrik "Geschriebenes" auch Ihren ersten Beitrag bekommt. Eines meiner Gedichte. Es ist schon etwas älter und das Erste das von mir veröffentlicht wurde.

Einen wundervollen sonnigen Tag wünscht

Mondelbe

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