Möchtet Ihr etwas bei Amzon bestellen? Dann klickt auf den folgenden Banner:
Möchtet Ihr etwas bei Amzon bestellen? Dann klickt auf den folgenden Banner:



Ich saß letzte Woche in meinem Literaturseminar. Wir diskutierten über die Abschaffung der Sklaverei in England und wie die Engländer damals das Hautfarbe und Rasse definierten. Thomas Clark war einer der größten Anti-Sklaverei-Anhänger, der es mit Hilfe der Quaker und anderen Unterstützern schaffte nach jahrelangem Kampf, den Sklavenhandel durch Engländer zu verbieten. Sklaverei an sich wurde dadurch noch nicht verboten, allerdings stand der mörderische Dreieckshandel nun unter Strafe.
Ich fand es interessant, dass wir alle im Seminar saßen und uns so erhaben fühlten gegenüber den intoleranten, rassistischen Engländern. Wir alle saßen da mit dem selbstverständlichen Wissen, dass alle Menschen egal welche Hautfarbe sie haben, gleich zu sein haben. In unseren Köpfen sind wir alle ja auch gleich. Spielen wir Fussball, ist es egal, ob Asamoha schwarz ist oder weiß. Er spielt in unserem Team. Wir feuern ihn an. Es ist auch egal, dass Klose und Podolski eigentlich aus Polen kommen. Sie spielen für uns. Innerlich haben wir alle heute das Gefühl, wir seien Menschenfreunde, offene, tolerante Studenten. Wir lieben anderen Kulturen, schauen uns indische, französische oder türkische Filme an, essen thailändisch oder mexikanisch und reisen gern.
Aber eigentlich sind wir doch Heuchler.
Natürlich denken wir heute noch, dass es Menschen gibt, die weniger wert sind als wir. Wir sind der Meinung, dass wir zuerst kommen, dann erst die anderen. Wir haben uns kein Stück weiterentwickelt seit dem 18. oder 19. Jahrhundert. Wir sind zwar keine Rassisten mehr, die Hautfarbe ist egal. Aber wir unterdrücken geographisch. Wir leben auf dem Rücken der anderen. Sie leben weit weg, wir kennen sie nicht. Manchmal hören wir im Fernsehen Geschichten, sehen Kinder und Mütter, die aus verschmutzten Erdlöchern ihr Trinkwasser holen müssen. Wir hören von französischen Luxusyachten, die von somalischen Piraten gekapert werden. Wir hören von Afrikanern, die entgegen allen Menschenverstandes alles riskieren, um nach Europa zu kommen.
Europa heißt unser großes Projekt. Die Menschen sollen Wohlstand haben, billige Lebensmittel, billig heizen können und zweimal im Jahr in den Urlaub fahren können. Brot darf nicht mehr als zwei Euro kosten, Tomaten nicht mehr als 1,99 Euro, Salat nicht mehr als 80 Cent. Mais aus der Dose nicht mehr als 49 Cent, ein Brathähnchen nicht mehr als 1,50 und Fisch nicht mehr als drei Euro.
Aber für welchen Preis bekommen wir unsere billige Nahrung?
Wir leben in absoluter Überversorgung. Tagtäglich werden mehrere Tonnen Brot weggeschmissen, Mais wird angebaut, um später wieder verbrannt zu werden. Wir lassen den Regenwald abholzen, um dort billiges Soja anzubauen, welches wir dann wieder nach Europa bringen lassen, um unserer Schweine zu füttern. Es gibt fast kein natürliches Saatgut mehr. Echte Auberginen sehen gar nicht so aus, wie wir sie aus dem Supermarkt kennen. Sie glänzen nicht so, sie sind viel schmaler und haben manchmal Flecken. Unser Gemüse und Obst wird aus Hybridsamen hergestellt. Samen, die nur eine Ernte zulassen, die unser Gemüse zu Hightechfrüchten heranwachsen lässt, die zwar gut aussehen aber keinen wirklichen Geschmack haben.
Unsere Landwirtschaft wird von der EU subventioniert. Deshalb sind unsere Lebensmittel so billig. Nicht, weil es billig ist, sie herzustellen, im Gegenteil es kostet viel. Sie sind so billig, weil die Union fast 1/3 ihrer Ausgaben in die Landwirtschaft fließen lässt. Das Geld kommt jedoch nicht den kleinen Betrieben zu Gute, sondern fließt fast ausschließlich in die großen Agro-Businesses, die auf Masse produzieren und nicht auf Qualität.
Wo führt das alles hin?
Weil wir billige Tomaten wollen, billige Gurken, billiges Brot, billigen Mais, billiges Fleisch, billige Eier, billigen Fisch und nicht gewillt sind, mehr dafür auszugeben, subventioniert die EU die Landwirtschaft. Das führt dazu, dass unsere Tomaten aus Südspanien zu unglaublich billigen Preisen angeboten werden können. Europa produziert jedoch zu viel. Die restlichen Tomaten werden dann in anderen Ländern angeboten, beispielsweise in Afrika. Dort können sie, aufgrund der Subventionen, zu einem Preis verkauft werden, der ein Drittel weniger ist, als der für die einheimischen Tomaten. Die einheimischen Bauern können somit anbauen und arbeiten so viel sie wollen, ihre Tomaten und anderen Produkte werden immer teurer sein als die aus Europa.
Der Bauer kann sich somit nicht mehr auf dem Markt behaupten, seine Produkte sind qualitativ besser, schmecken besser, sehen aber nicht so schön aus wir unser künstlich hoch gezüchtetes Gemüse, das noch dazu billiger ist.
Der afrikanische Bauer muss seinen Betrieb aufgeben, er kann davon nicht mehr leben. Da es keine andere Arbeit gibt, kann er versuchen, in ein anderes Land zu kommen, kriminell werden oder verelenden.
Im 18. Jahrhundert war es ein bisschen ähnlich. Die Leute in England fingen an, sich an die Produkte, die durch Sklaverei entstanden zu gewöhnen. Sie liebten ihren Zucker, vor allem, weil er so erschwinglich war. Sie liebten Tabak und Kaffee. All diese Produkte konnten nur so viel und so billig nach England exportiert werden, weil Sklaven die Arbeit verrichteten.
Die Engländer an sich, wussten gefühlsmäßig, dass das alles nicht richtig war. Aber die Sklaverei war weit weg, man hörte nicht viel davon. Manchmal wurden Geschichten von Aufständen erzählt oder von Meutereien auf Schiffen, oder auch davon dass Schiffskapitäne mal die Hälfte der Sklaven über Bord warfen, um den Ausbruch von Epidemien auf Schiffen zu vermeiden und so ihre Sklavenfracht zu schützen. Aber das Elend war weit weg. (Zong Massaker)
Heute tun wir so, als wären wir so offen und menschenfreundlich, als wären Menschenrechte und die Gleichheit aller etwas Selbstverständliches. Aber es ist es nicht.
Wir denken zwar nicht, dass die Menschen in Entwicklungsländern weniger wert seien. Wir sagen auch nicht, dass sie weniger wert seien. Aber unsere Taten sprechen eine andere Sprache. Wir wollen Wohlstand, und wir beanspruchen ihn für uns. Ja, wir tun so, als sei es eine Selbstverständlichkeit für uns, in so viel Reichtum und Überfluss zu leben.
Aber steht es uns überhaupt zu?

Das Phänomen Intersexualität
Ist es ein Junge oder ein Mädchen? Diese Frage stellt sich Eltern und Verwandten zuerst, wenn das Neugeborene auf der Welt ist. Aber was passiert, wenn das Geschlecht nicht so einfach zu bestimmen ist?
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Jedes 2000. Kind kommt mit uneindeutigen Geschlechtsmerkmalen auf die Welt. Die Frage, ob es nun ein Mädchen oder Junge sei, ist dann nicht so leicht zu beantworten. Es kommt vor, dass beide Merkmale vorhanden sind, oder der Körper Testosteron nicht erkennen kann, dass das Kind äußerlich zwar wie ein Junge erscheint, innerlich jedoch Eierstöcke und Gebärmutter vorhanden sind. Es kommt sogar vor, wenn auch nur sehr selten, dass die eine Körperhälfte des Menschen männlich ist (mehr Muskelmasse, starke Behaarung, Hoden etc.) und die andere Seite weilblich (Eierstock, Uterus, weibliche Gesichtszüge etc.) In der Medizin ist dieses als Chimärismus bekannt.
Sind das Unfälle? Störungen? Oder einfach nur Besonderheiten? Für uns, die wir meistens mit Körpern geboren wurden, die der Norm entsprechen, scheinen dass Absurditäten zu sein. Wir glauben niemanden zu kennen, der von diesem Phänomen betroffen ist. Rein statistischen gesehen jedoch, kennt jeder von uns mindestens einen intersexuellen Menschen.
Das Kind solle ohne Eingriffe aufwachsen. Intersexualität ist keine Störung sondern vielmehr eine Besonderheit, so argumentieren zumindest die Verbände und Vereine, in denen intersexuelle Menschen organisiert sind. Kinder mit diesen Merkmalen sollten erst operiert werden, wenn sie selbst über ihre Geschlechtsindentität entscheiden können. Juristisch bedeutet dies in Deutschland ab 14 Jahren.
Aber dann seien diese Jugendliche, so die Meinung vieler Ärzte, selbst in der Pubertät. Können sie dann überhaupt eine solche Entscheidung treffen. In manchen Fällen ist es dann auch schon längst zu spät, da die Hormone schon ab 10 oder 11 Jahren einsetzen und das produzierte Testesteron einen Menschen, der sich weiblich fühlt, in einen Jungen verwandeln kann. Ebenso sind Operationen in den frühen Kindesjahren weitaus erfolgreicher, wenn es um die Herstellung funktionstüchtiger Organe geht. Nur wenn man sich früh entscheidet, kann die Fruchtbarkeit und das Lustempfinden gewährleistet werden.
Und was ist mit dem Anderssein? Soll das Kind bis zu seinem 14. Lebensjahr als 'Zwitter', als Drittes Geschlecht existieren? Viele Psychologen befürchten Traumata, wenn das Geschlecht zu spät festgelegt wird. Andere Experten befürchten, dass eine falsche Festlegung gerade schwere Traumata auslösen können. So geschehen im Falle der heute 48-jährigen Christiane Völling.
Der Menschenrechtler und selbst Betroffene Michel Reiter kämpft seit Jahren für die Anerkennung einer dritten Geschlechtskategorie in Deutschland. Mehr als dreimal ist er schon vor den deutschen Gerichten gescheitert.
Was ist überhaupt Geschlecht? Und warum ist es so ungemein wichtig, ob wir nun männlich oder weiblich sind? Warum verlangt der Staat sich innerhalb von drei Wochen eine amtliche Kategorisierung?
Weitere Links:
2. Ein Blog
Und was macht uns wirklich zu Jungs oder Mädchen? Warum spielen Mädchen angeblich lieber mit Puppen und Jungs mit Bauklötzen? In Deutschland wird jeden Tag ein Kind geboren, dessen Geschlecht nicht eindeutig ist. Fachleute schätzen die Zahl intersexueller Menschen in Deutschland auf 100.000.
Was bedeutet das für sie, was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Für viele Mediziner ist das einfach nur eine Erkrankung, die therapiert werden muss. "Wir vollenden, was Gott nicht mehr geschafft hat," ist die Meinung vieler Ärzte.
Aber wer bestimmt, wie ein Mensch auszusehen hat? Wer sagt denn überhaupt, dass der Mensch nur Frau oder Mann sein darf? Und warum entscheiden allein die Ärzte darüber wie ein Mensch auszusehen hat, was ihn oder sie glücklich macht?
Was ist, wenn die Natur viel vielfältiger ist als wir es denken? Was ist, wenn es einfach mehr gibt als nur Mädchen oder Junge, schwarz oder weiß?
Ist es nicht interessant, dass die Gründe, die uns aufhalten etwas gegen die Klimaerwärmung zu tun, rein psychologischer Natur sind? Wenn ich mich persönlich frage, Moni, warum tust Du nichts, warum ist Deine Heizung auf vier während Du das Fenster angekippt hast, warum hast Du keine einzige Energiesparlampe, warum duscht Du statt fünf Minuten lieber zehn oder sogar 15 Minuten? Wieso willst Du unbedingt so billig wie möglich so vieles haben? Und Antworten lauten: Ich bin einfach zu bequem, ich allein kann eh nichts ändern, niemand merkt es, wenn ich mein Verhalten ändere, niemand überprüft wie ich lebe, was ich tue…die Wirtschaft soll was ändern, die Konzerne sind die Schuldigen, Indien, China, USA, die sind doch Schuld, nicht wir guten Europäer und schon gar nicht wir Deutschen. Die Hauptgründe warum ich mein eigenes Verhalten nicht ändere sind Ignoranz, Resignation und pure Faulheit. Wie kommt das? Obwohl ich so gut informiert bin, die Auswirkungen kenne, sogar die Ursachen klar benennen kann, ist der Klimawandel bei mir persönlich überhaupt nicht angekommen, bzw. ich fühle mich in keinster Weise verantwortlich.
Es sind wir selbst, die sich im Wege stehen, etwas zu verändern. Wir mögen zwar die Politik verantwortlich machen. Es gibt keine verbindlichen Regeln, Gesetze, Steuererleichterungen etc. Wir geben auch der Wirtschaft die Schuld, den Konzernen, dem Markt, der so was regeln soll. Wir geben sogar den anderen Ländern die Schuld. Der Klimawandel ist abstrakt. Er vollzieht sich langsam. Es gibt kein großes mediales Ereignis, das die Menschheit zusammenschweißt. Kein 9/11. Der Klimawandel erlaubt kein schwarz/weiß-Denken. Die Kausalität zwischen Täter und Opfer gilt nicht mehr. Wir sind alle Täter und Opfer zugleich. Die einen mehr, die anderen weniger. Wir sind alle die Zuschauer, ja sogar Gaffer, die im U-Bahn-Abteil sitzen und zuschauen wie jemand belästigt wird. Wir stehen nicht auf, wir fühlen uns nicht angesprochen. Wir fühlen uns unbehaglich, wir wissen, wir sollten eventuell etwas tun, aber mein Nachbar von der anderen Seite könnte ja auch aufstehen und was tun. Und wozu überhaupt?
Ich finde das einen sehr interessanten Gedanken, denn früher oder später wird etwas getan werden müssen. Und die Frage ist wie werden wir diese psychologischen Blockaden überwinden? Wie bringt man Menschen zusammen, so dass sie zusammen für eine Sache kämpfen? Wir brauchen eine soziale Bewegung, wir benötigen sozialen Druck. Selten, ganz selten, gelingt es uns, etwas Großes zu bewegen. Ganz selten gibt es Menschen, die diese Bewegung entfachen und erhalten können. Menschen wie Mahatma Gandhi und Martin Luther King. Sie inspirieren, wecken Emotionen und reißen mit. Dem Klimawandel ist nicht allein durch Aufklärung und Wissen zu begegnen, die globale Erwärmung muss emotional begriffen werden.


![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|

Wir sollten alle etwas gegen die Globale Erderwärmung tun. Die Amerikaner denken immer, wir Deutschen seien in Sachen Umweltschutz Musterschüler. Sie denken, wir hätten alles im Griff. Immerhin kompostieren wir ja, wir machen unseren Joghurt selbst, fahren Bahn, drehen die Klimaanlage noch nicht ganz so weit auf, tragen Frösche über die Straße und beschweren uns über den vielen Müll, den ein McDonaldsbesuch verursacht. Kurz um - Deutschland ist ein "grünes" Land.
Ja, ich selbst habe lange Zeit geglaubt, uns könnte man von allen Ländern in Europa, nichts ankreiden, immerhin haben wir es als einziges Land in unsere CO2-Emissionen um 20% zu senken.
Aber all das ist falsch. Deutschland ist und war es immer der größte Klimasünder in Europa. Wir produzieren das meiste CO2 von allen anderen EU-Staaten. Pro Kopf verursacht ein Portugiese 6 Tonnen, ein Franzose circa 7 Tonnen CO2, ein Brite 9 Tonnen und einer Deutscher 10 Tonnen CO2. Deutschland sieht in Wirklichkeit nur auf dem Papier so gut aus. Die CO2-Emissionen konnten wir seit 1990 nur so weit reduzieren, weil die Wirtschaft in Ostdeutschland zusammenbrach, in Wirklichkeit hat die BRD ihre Emissionen kein bißchen reduziert, sondern klimatechnisch von der Wiedervereinigung profitiert.

Wir müssen uns der Wahrheit stellen: wir sind die größte Wirtschaftsmacht in Europa - auch wenn es sich für uns oftmals nicht so anfühlt - und wir tragen damit eine genauso große Verantwortung wie die USA.
"Die Klimaschutzziele der Europäischen Union können nur dann durchgesetzt werden, wenn mit Deutschland auch die größte Volkswirtschaft Europas mitzieht." So der EU-Umweltkommissar Stavros Dimas zur der "Welt am Sonntag“ und er hat absolut Recht.

Ich finde, wir müssen jetzt langsam der Tatsache ins Auge blicken und einsehen, dass unser Wohlstand und unsere Bequemlichkeit in ein paar Jahren vielen Menschen das Leben kosten wird. Die globale Erwärmung bedeutet nicht nur, dass es bei uns ins Deutschland längere Sommer geben wird und vielleicht hier und da mal eine große Hitzewelle mit ein paar Todesopfern, sondern dieses Phänomen wird weltweite Konsequenzen haben – es wird mehr Stürme geben, mehr Dürren, Überschwemmungen, Krankheiten, Tierarten werden aussterben, Menschen werden verhungern, in großen Überschwemmungen ihre Häuser und Habseligkeiten verlieren, es wird Kriege um fruchtbares Land um Trinkwasser geben.
All das sind leider keine Übertreibung, sondern wissenschaftliche Prognosen sämtlicher Wissenschaftler, die sich mit der globalen Erwärmung beschäftigt haben.
Hier ist der offzielle UNO-Bericht. Bitte einmal anschauen!
Moni



![]() |
Da hat uns doch Frau Schütz gebeten, im Deutsch 1 Kurs als Nikolaus und Gehilfe aufzutreten. Markus und ich verkleideten uns daraufhin, bekamen einen Sack voller Geschenke in die Hand, eine Rute und ein goldenes Buch, woraus Markus Deutschübungen vorlesen sollte. Ich musste eigentlich gar nichts tun, nur daneben stehen und die kleinen Geschenke verteilen, wenn die |