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Den Haag; Symposium on intern. criminal law und Workshop on int. negotiation24.03.2009
Heute nur eine Vormittagssession. In allen Committees sind schon einige working papers im Umlauf und es wird in einer guten Mischung im Plenunm und in den Blocs diskutiert. Am Nachmittag dann zwei interessante Veranstaltungen. Beim Symposium mussten wir zu vier Thesen unsere Meinung kundtun (per Abstimmung pro oder contra), dann ein Referat und Expertendiskussion dazu und Fragen aus dem Plenum. Danach nochmals abstimmen (nennt sich das nun auch Deliberation?) Die Thesen waren die folgenden vier:
  1. President Bashir of Sudan should be tried by the International Criminal Court, regardless of political consequences.
  2. The guilt of an accused before international tribunals is already presumed before the actual trial has started.
  3. International Criminal Tribunals shorten the post-conflict reconciliation process.
  4. Terrorism should (primarly) be dealt with by international tribunals insteas of national courts.
Was denkst Du dazu? Wäre spannend, dies über Kommentare mit Dir zu diskutieren.

Der Workshop zu "international negotiations" ist nicht so einfach zusammenzufassen. Prof. Paul Meerts aus Belgien hatte die zwei Stunden sehr interaktiv, mit vielen Übungen gestaltet. Die Schlüsselwörter zu erfolgreichem Verhandeln sind aber zusammengefasst die folgenden: zuhören, den Prozess aktiv gestalten, prozedurale Fragen im Voraus klären, Posititionswechsel vornehmen, Taktiken anwenden, Mischung zwischen Interessenbezogenheit, Dominanz, Verhandlungsklima und Flexibilität. Meerts lobte diesbezüglich Kofi Anan als "tough on the topic, but soft on climate and flexibility".
Auch das gäbe ein interessantes Diskussionsthema für die Leser dieses Blogs.
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