Tag 3: Endlich Wochenende
09:06, 4.10.2009
.. LinkEndlich war Samstag. Endlich war die von Uni-stress dominierte 1. Woche vorbei. Endlich etwas Zeit für mich.
Diese Zeit war wertvoll, und so beschloss ich, sie auch gut zu nutzen. Um 6 Uhr war ich wach, machte Morgentoilette (zuvor etwas Gymnastik) und saß um 9 Uhr schon im Zug nach Linz. Dort wurden bei Thalia Studiums- und Büromaterialien gekauft.
Daraufhin ging es zum Treffen mit meinen Eltern, welche mich am Donauufer aufnahmen. Gemeinsam fuhren wir zu KiKa. Leider war meine Lieblingsverkäuferin der Linzer Filiale trotz intensiven Suchens nicht auffindbar. Trotzdem schaffte ich es einen Schrank, eine Garderobe und ein dekoratives Nachtkästchen zu ordern.
Dank fehlendem Frühstück meldete sich nun mein internes Ressourcenmanagement:
HUNGER!
Das Befriedigen dieses Top-Level-Bedürfnisses gestaltete sich aufgrund meines engen Zeitplanes jedoch als schwierig.
Ein hastig verzehrtes Putenschnittel nebst einer großen Portion Fritten im praktischer Weise ja sozusagen nebenan gelegenen KIKA-Restaurant musste hier genügen.
Der Grund für die akute Zeitnot waren 2 Fußballspiele von Rohrbach gegen Katsdorf (Kampfmannschaft und Reserve).
Mitten im 2. Spiel, kurz nachdem meine Eltern mich verlassen hatten, bekam ich einen Anruf einer Freundin aus Linz: Es war Fortgehabend, die Tische waren reserviert und ohne mich würde nichts laufen.
Natürlich sagte ich nach einem gedanklichen Check meines imaginären Terminkalenders alle fiktiven Abendtermine ab und der Party zu. (Weiters instruierte ich meine noch einzustellende Sekretärin, alle Sonntag-Vormittags-Termine zu verschieben).
In diesem Moment lochte Katsdorf zum 2:0.
Ein Grund mehr für mich, die letzten Spielminuten zu spritzen (Endstand 3:1, blamabel für Rohrbach!) und mich zum Bahnhof aufzumachen.
Es sei hier ein Hinweis für alle Pilger hinterlassen, die meinen Pfaden folgen wollen: Der Weg zum Bahnhof zieht sich! Das sieht auf openstreetmap nur so klein aus!
In Linz waren wir dann schließlich zu sechst und hatten bis in die frühen Morgenstunden viel Spaß (mir nahmen den ersten Nachtzug zurück nach Wien).
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