Tag 7: Subway life part 1.
10:32, 7.10.2009
.. LinkU-Bahn-Fahren ist toll. Daran besteht gar kein Zweifel. Zumindest ist es beim ersten Mal so, wenn man nach ein paar Monaten oder auch nur Wochen wieder nach Wien kommt.
Schnell wird man dem aber übertrüssig. Das lie--gt nicht an der U-Bahn an sich, sondern an den darin Transportierten Weichziehlen (wie Ober Sanftleben es formulieren würde). Diese sind von einer Art kollektiver geistiger Umnachtung befallen. Sie streifen jene Lebendigkeit, mit der sie auf die wartende U-Bahn zuhasten, mit dem Betreten des U-Bahn-Waggons sofort ab und fristen bis zum Aufruf ihrer Zielstation ein Zombie-Dasein.
Kennzeichen:
--toter blick
--eintöniger, leicht müder, leicht unfreundlicher Gesichtsausdruck
--falls vorhanden: mp3-Player eingeschaltet
--vermeidung jeden blickkontakts
Von diesem Phenomen ausgenommen sind offenbar Kinder. Allerdings auch nur, solange sie nicht in begleitung von Erwachsenen sind. In diesem Fall scheinen sie instinktiv das Verhalten der erwachsenen Bezugsperson nachzuahmen.
Ich werde in den folgenden Wochen einige Beobachtungen und Erlebnisse des wiener U-Bahn-Lebens bloggen. keep tuned ;-)
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