Mein Umfeld und ich
Ich möchte erzählen, was ich so erlebe und wie ich die Welt sehe


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Finsternis und Leere

Sie ist wieder da. Die Leere, die ich viele Jahre lang in mir hatte. Ich fühle nichts. Ich fühle mich leer. Ich kann nix in mir greifen. Es ist verschwunden. Es ist weg. Wie weggeblasen. Ich weiß nicht mehr, wie ich daran komme. Ich weiß, dass ich es schaffen kann, ist ja nicht das erste Mal, aber werde ich es alleine schaffen? Was ist, wenn dieser Zustand mal wieder länger anhält? Ich weiß, dass ich das nicht lange durchhalte. Ich will diesen Zustand nicht. Ich möchte doch leben, mit allem was dazu gehört, und da gehören nun mal auch Gefühle zu. Manchmal fühle ich mich gut, dann erfreue ich mich an kleinen Dingen. Ich freue mich, wenn ich meine Familie sehe, ich freue mich über eine kleine Banale Sms oder Email. Ich erfreue mich an schönem Wetter, netten Gesprächen, kurzen Begegnungen, an Zuwendung durch meine Senioren auf der Arbeit. Ich erfreue mich an meiner Musik, ja manchmal freue ich mich über Regen… Aber jetzt? Worüber freue ich mich? Da ist nix. Nächste Woche steht ein Praktikum an, auf das ich echt absolut keine Lust habe und ich heute schon nicht weiß, wie ich das überstehen soll. Der Mann, der mir vollkommen den Kopf verdreht hat, will nicht das, was ich will. Bzw. er ist sich nicht sicher was er will. Was soll ich machen? Soll ich ihn ziehen lassen, weil ich so ungeduldig bin, oder soll ich kämpfen? Ihm weiterhin zeigen, was er mir bedeutet und aber riskieren, doch irgendwann einen Korb zu bekommen? Ich weiß es nicht. Ich weiß nix im Moment. Das zerreist mein Herz. Das zerreist meine Seele. Ich weiß nicht was ich denken soll, was ich machen soll. Das kann doch so nicht weiter gehen.

 

Und diese Finsternis. Sie ist wieder da. Sie umringt mich, selbst bei Tageslicht. Sie legt ihren Schleier wieder um meine Schultern, begräbt mich unter sich, sodass mir das Atmen schwer fällt. Ich kann nicht ausbrechen. Ich möchte, aber es geht nicht. Ich möchte laut um Hilfe schreien. Ich kann nicht. Ich möchte, dass mich jemand daraus befreit. Das mich jemand an die Hand nimmt. Dass mir jemand Kraft schenkt, von der ich im Moment wieder keine habe. Ich möchte, dass mich jemand in den Arm nimmt und sagt: “Sei nicht traurig, das wird schon wieder.“ Ich möchte endlich mal geliebt werden, so wie ich bin. Ich möchte angenommen werden, so wie ich bin. Ich möchte nicht immer um alles kämpfen müssen, was ich möchte. Das müssen doch andere doch auch nicht. Sicher muss man auch mal kämpfen, aber doch nicht immer. Das kann nicht sein. Da hab ich keine Kraft zu…

Die Finsternis in mir und um mich herum ist so stark, ich kann das Tageslicht nicht ertragen. Es tut in meinen Augen weh, es tut in meiner Seele weh. Ich möchte die Nacht, ich möchte nur noch schlafen. Ich möchte, dass man mich nicht sieht. Ich möchte nicht präsent sein. Ich möchte verschwinden, mich in Luft auflösen. Ich kann nicht mehr. Ich möchte nicht nach einem Hoch, immer wieder nen ganz tiefen Fall haben. Das zieht sich schon mein ganzes Leben lang so hin und ich habe nicht die Kraft, dass immer wieder erleben zu müssen.

Nein, ich will mir nix antun, dafür hänge ich viel zu sehr an meinem Leben. Aber ich möchte einfach nur mal glücklich sein, oder Bedenken, ohne das Denken: „Wird es morgen auch noch so sein?“


Geschrieben: 13:21, 21.10.2007 in Gefühle
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Danke

Ich wollte eben Danke sagen:

Danke an Verena: Die beste Freundin, die man sich vorstellen kann. Danke, dass du immer für mich da bist. Dass ich mich immer auf dich verlassen kann und dass du gerade in den letzten 2 Tagen soviel für mich da warst. Wenn ich dich nicht hätte, dann hätte ich mich schon lange aufgegeben. Du gehörst zu den wichtigsten Menschen in meinem Leben. Du kommst vom Stellenwert direkt nach meiner Familie.

Danke an Carola und Marie: Auch ihr zwei schenkt mir zur Zeit wahnsinnig Kraft. Das Treffen am Freitag war super und auch jetzt schenkt ihr mir Kraft, durch eure "Kraftpakete". Die sind zwar virtuell überbracht, aber sie erreichen mein Herz und meine Gefühle. Ihr habt meine Tränen an die Oberfläche zurück gebracht.

Danke an meine Kollegen und die lieben Senioren auf der Arbeit: Ihr habt mir heute auch Kraft geschenkt, zwar eher unbewusst und ihr wisst nix davon, aber heut morgen um halb sieben dachte ich noch, ich würde jeden Moment aus den Latschen kippen, weil alle Kraft entflohen war, doch von Minute zu Minute wurde ich stärker. Ihr habt mir heute deutlich gemacht, wozu es sich noch lohnt zu leben.

Danke an Markus: Für deine Ehrlichkeit und die schönen Stunden, die wir bisher miteinander verbracht haben. Ich brauch 1-2 Tage Abstand, aber ich will dich nicht ganz verlieren. Ich möchte mich weiterhin mit dir treffen und ich bin mir sicher, ich werde lebendiger, spreche mehr. Dann ist es zwar wahrscheinlich schon zu spät, aber ich hab einen ganz tollen Freund in dir gefunden. Ich danke dir auch, dass du Seiten in mir hervor gerufen hast, die lange verborgen lagen (Kino gehen, essen in der Öffentlichkeit, die Natur geniessen... )

Meine Familie würde mir wahrscheinlich auch Kraft geben, wenn sie wüssten, wie es in mir aussieht, aber ich mag noch nicht von meiner Niederlage erzählen, deswegen zieh ich mich auch vor ihnen ein wenig zurück. Die Angst ist zu groß, dass sie mich schwach sehen...

Herzliche Grüße
Yvonne


Geschrieben: 15:33, 8.10.2007 in Gefühle
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Klarheit

Ich habe bis jetzt mit Markus telefoniert. Eine ganze Stunde. Meine ganze Hoffnung, der letzten Tage, ja sogar der letzten Wochen sind futsch. Sind zerplatzt wie Seifenblasen. Ich bin ein wundervoller Mensch, aber für ihn, in Hinsicht auf Beziehung einfach nix. Freundschaft gerne und das war´s... Na bravo, meine ganze Anstrengung, mein ganzer Kampf der letzten 4 Wochen mal wieder umsonst. Ich bin einfach nicht in der Lage ne Beziehung zu führen. Vielleicht sollte ich mir das einfach mal endlich eingestehen. Mein Knackpunkt: Ich rede nicht genug. Jo, weiß ich, und wenn das so einfach wäre, würde ich das sofort ändern. Es schmerzt einfach. Es tut so weh, es zerreist mir mal wieder mein kleines Herz, dass mein ganzes Leben lang schon gelitten hat. Nach jedem Hoch, kommt bei mir IMMER ein ganz tiefer Fall. Das war mein ganzes Leben lang schon so, 27 Jahre und wird sich wahrscheinlich auch nie ändern. Warum auch? Mein Patenonkel, der sich ne zeitlang viel mit Horoskopen usw beschäftigt hat, meinte mal, ich würde das Chaos anziehen. Na super, da haben wir es doch! Schlussfolgerung: Bleib alleine, dann kannste dir den Stress auch schon ersparen. Vielleicht sollte ich den Fokus auf das Berufliche legen. Das kann ich wenigstens noch beeinflussen. Ich mach meine Ausbildung zu ende, arbeite hoffentlich dann noch 1-2 Jahre in dem Betrieb, leg ein bissl Geld auf Seite, mache dann meine Weiterbildung und wer weiß, vielleicht kann ich mich auch irgendwann selbstständig machen.

Das schlimme gerade ist, ich hatte bei Markus so ein gutes Gefühl. Ich habe jedesmal gedacht:"Wow - was für ein Mann". Er ist so außergewöhnlich, so besonders. Ich wäre stolz gewesen, diesen Mann irgendwann als meinen Partner haben zu dürfen. Das hätte mich zum glücklichsten Menschen auf Erden gemacht. Doch jetzt, ich stehe vor dem Abgrund und muss stark aufpassen, dass ich nicht nach vorne über kippe. Denn dann falle ich noch tiefer. Der schwarze Schleier der letzten Tage kehrt auch gerade wieder zu mir. Ich spüre, wie er sich langsam um meine Schultern legt. Wie er mich wieder schwer macht. Ich habe wieder das Gefühl, zu weinen, doch kann es nicht. Das Gefühl bleibt im Halse stecken und die Tränen kommen nicht an die Oberfläche. Logisch, denn das was jetzt passiert ist, richte ich wieder erfolgreich gegen mich. Ich geb mir die Schuld daran, wie es gelaufen ist. Ich weiß, dass ich schuld bin. Ich hätte nur mal meine kleine dämliche Klappe aufmachen müssen. Ich bin einfach nicht in der Lage, die einfachsten Dinge zu machen. Essen und Reden. Na super, eine Sache, die man eigentlich drauf haben müsste, aber nee, klein Yvonne ist zu dusselig dazu.

Er hat mir eine Freundschaft angeboten. Ich weiß, am Anfang, als ich ihn kennen lernte hab ich zu allen gesagt:" Selbst wenn wir nicht zusammen kommen, habe ich einen Freund gefunden." Aber will ich eine Freundschaft? Ja, wollen schon, das steht eigentlich gar nicht zur Frage, aber kann ich das?  Bin ich in der Lage, wenn wir uns treffen, mich zurück zuhalten? Ich weiß, ich hätte das Bedürfnis ihn in den Arm zu nehmen. Mit ihm zu kuscheln, ihn zu küssen, seine Wärme zu spüren. Ich sehne mich immer noch nach ihm. Ich habe noch Hoffnung, obwohl es keine mehr gibt. Ich darf mir da nix vormachen, aber es ist so schwer. Ich kann den Schalter in meinem Kopf nicht kippen. Aber ich muss....

Ich habe vor ein paar Tagen schonmal etwas über ihn verfasst. Hier kommt es:

M = mein Sonnenschein

A = außergewöhnlich

R = Ruhe pur

K = kontaktfreudig

U = unbeschreiblich

S = „schüchtern“ (wer´s glaubt)

 

Was Markus für mich bedeutet:

Wenn ich an Markus denke, denke ich an einen ganz besonderen Menschen.

Er ist sympathisch, direkt, hat seine eigene Meinung, sagt was er denkt, ist genauso verrückt wie ich.

Wenn Markus lacht, geht für mich die Sonne auf.

Seine Augen strahlen, wie die Sterne am Himmel.

Seine Hände sind zärtlich und gefühlvoll.

Seine Stimme ist männlich, aber dennoch sanft.

Seine Persönlichkeit ist außergewöhnlich.

Er ist höflich, aber nicht übertrieben.

Er ist interessiert und neugierig.

Er sieht die Welt aus einem anderen Blickwinkel und schaut auch hinter die Kulissen.

Er interessiert sich nicht nur für die „Schale“ eines Menschen, sondern schaut auch ins Innere, in den Kern der Person.

Er ist aufgeschlossen.

Er respektiert und akzeptiert auch andere Meinungen.

Er strahlt eine starke Ruhe aus, auch wenn er selbst rastlos ist.

Bei Markus spüre ich Geborgenheit, Zugehörigkeit, Wärme, Interesse, Zärtlichkeit.

Er nimmt mir meine alten Ängste.

Das war´s für´s erste...
LG Yvonne


Geschrieben: 15:15, 7.10.2007 in Gefühle
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zuviel Zeit = zuviel Schmerz

Heute ist Sonntag! Ich hasse Sonntag. Nun gut, in meine letzten zwei Wochen hatte ich Urlaub, also jeden Tag Sonntag. Ich stehe morgens auf und frage mich erstmal:" Was machst du heute? Welche Aufgaben habe ich heute?" Außer dass ich mal wieder aufräumen müsste, fällt mir nix mehr ein. Aber das mache ich heute auf jeden Fall. Ich muss mal an was anderes denken. Wenn ich aufräume, meine Nachbarn und meine Schwester mit meiner lauten Musik ein bissl nerve, bekomme ich den Kopf wenigstens für kurze Zeit frei. Ich denke mal an was anderes, als an Markus. Doch jetzt stellt sich wieder die Frage:"Wird er sich heute melden?" "Muss ich heute wieder den ersten Schritt tun?" "Wann werde ich ihn wiedersehen?" "Was empfindet er wohl für mich?" "Mag er mich wenigstens ein wenig mehr als andere?" Ich weiß es nicht. Aber dann ärgere ich mich, weil ich einfach nicht in der Lage bin ihn zu fragen. Wir haben letzte Woche 3 wunderschöne Tage miteinander verbracht. Leute, die uns gesehen haben, dachten sicher:" Mensch, die sind aber frisch verliebt." Aber sind WIR das wirklich? Offiziel sind wir nicht zusammen. Er möchte mich erst noch näher kennen lernen, aber die letzten 3 Tage macht er nicht mehr die Anstalten dazu, dass er es immer noch möchte. Hat er für sich festgestellt, dass ich nicht DIE Frau für ne Beziehung bin? Und sich jetzt nicht traut, mir das zu sagen? Oder hat er momentan anderes im Kopf, an dem er mich nicht teilhaben lässt? Was denkt er über mich? Werde ich ihn jemals für mich gewinnen können? Wenn ich an ihn denke, habe ich zwei Gefühle in mir. Das eine, ist ein schönes Gefühl. Man könnte es "Das Verliebtsein" nennen. Ich bin glücklich, diesen Menschen kennen gelernt zu haben. Dass ich schon viele schöne Stunden mit ihm verbringen durfte. Dass ich ein Teil seines Lebens bin. Das andere Gefühl zerreist mir fast das Herz. Das ist die Angst, ihn doch zu verlieren. Die Angst davor, enttäuscht zu werden. Die Angst davor, dass ich mir zuviel wünsche und vielleicht zuviel in sein Handeln hinein interpretiert habe. Wie wird es weiter gehen? Ich weiß es nicht. Und das macht mich fast wahnsinnig. Was soll ich tun? Soll ich weiterhin den ersten Schritt machen? Er war nicht immer so. Anfangs hat er oft angerufen, gefragt ob ich ihn sehen möchte. Hat mich gefragt wie es mir geht, ob alles okay ist. Gestern am Telefon war er so anders. Es schmerzt. Es tut weh. Ich möchte weinen, aber ich kann es nicht. Meine Seele weint, mit trockenen Tränen. Meine Seele wird schwer, und immer schwerer. Ich könnte dies beenden. Ihn einfach fragen, was jetzt Sache ist. Aber da habe ich nicht den Mut und die Kraft für. Ich möchte nicht enttäuscht werden. Ich möchte nicht meinem Umfeld mitteilen: "Ich habe mich in Markus getäuscht. Es ist nicht so wie ich dachte". Warum immer ich? Warum?

Mal sehen, wann ich endlich den Mut habe.
LG Yvonne


Geschrieben: 13:48, 7.10.2007 in Gefühle
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Sehnsucht = Schmerz?

Da bin ich es doch noch mal.

Ein aktuelles Thema, dass mich zur Zeit tagtäglich begleitet. Tagsüber bin ich scheinbar glücklich. Mir geht es gut, ich pflege meine Kontakte, bin oft in Köln unterwegs, finde eine Beschäftigung. Doch abends, wenn die Nacht den Tag umgebracht hat (Zitat: Rosenstolz bzw Silly), das Dunkel Übermacht gewonnen hat, die Sterne am Himmel glänzen, sich Paare vor dem TV aneinander schmiegen, sitze ich zu Hause. Ich sitze zu Hause und fühle mich schwer. Ich spüre, wie der schwarze Schleier der Einsamkeit sich über mich schmeisst und mich unter sich begräbt. Der Schleier wiegt scheinbar mindestens eine Tonne. Ich kann ihn nicht abwerfen, ihn von mir stoßen. Ich kann mich ihm nur nachgeben und ihn liegen lassen. In mir kommt Sehnsucht auf. Sehnsucht nach einem Mann, der mich so liebt, mich so mag wie ich bin. Ich zitiere: Ich träume davon, dass mich jemand annähme, einfach so wie ich bin, mit meinen ungereimten Wünschen, unfertigem Charakter und alten Ängsten. Ich träume davon, dass mich jemand gelten lässt, ohne mich zu erziehen, mit mir übereinstimmt, ohne sich anzustrengen. Ich träume davon, dass ich mich nicht verteidigen muss, nicht erklären und kämpfen muss, dass einer mich liebt. (Otti Pfeiffer)

Ja, genau dass ist es, wovon ich träume. Ich denke da an jemand bestimmten, aber denkt er da auch an mich? Empfindet er das für mich, was ich für ihn empfinde? Ich denke nicht. Wieso sollte ich einen so wundervollen Mann verdienen? Wieso ich? Nein, das kann nicht sein. Wenn ich morgens aufstehe, denke ich an ihn und wenn ich abends zu Bett gehe, denke ich an ihn. Ich habe schon viele sehr schöne Stunden mit ihm verbracht, aber für ihn haben diese schönen Stunden sicher einen anderen Stellenwert, als für mich. Ich bin bereit zu kämpfen, aber habe ich die Kraft dazu? Ich fühle mich schwach, ausgelaugt, vom ewigen Kämpfen. Vom Kämpfen um meine Gesundheit, vom Kämpfen mein Ausbildungsziel zu erreichen, vom Kämpfen den Tag zu überstehen, vom Kämpfen täglich genug Nahrung zu mir zu nehmen. Muss ich da auch noch um einen Mann kämpfen? Wie weit sollte man kämpfen? Was ist ein anderer Mensch wert, lohnt es sich?

Der abendliche Schleier wird von Abend zu Abend schwerer und ich habe Angst, dass er mich bald ganz aufgesogen hat. Ich irgendwann aufgebe, nicht mehr kämpfe und mich damit abfinde, für immer alleine zu bleiben. Ich sehne mich nach Harmonie, nach Liebe, Geborgenheit, nach Wärme und Zuwendung. Ich sehne mich nach starken Armen, die mich halten. Nach einer Schulter, an der ich mich auch mal ausheulen kann. Ich sehne mich nach Augen, die Strahlen, wie die Sterne. Nach einem Lachen, dass die Sonne aufgehen lässt. Ich sehne mich nach guten Gesprächen, nach gemeinsamen Schweigen und Diskutieren. Ich sehne mich nach Versöhnungen, nach gemeinsamen Interessen. Ich sehne mich nach ihm. M.....
Die schlimmste Art jemanden zu vermissen, ist die, wenn er neben einem sitzt und man weiß, er wird nie zu einem gehören. (Verfasser unbekannt)

Bevor ich mich ganz verliere, schliesse ich diesen Beitrag. @M: du glaubst nicht, was du für mich bedeutest! Wie sehr ich dich mag. Wenn ich dir dies mal zeigen sollte, dann bist du einer der wenigen, die mich kennen und Zugriff zu meinem Inneren haben....


LG Yvonne


Geschrieben: 20:51, 6.10.2007 in Gefühle
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Menschen und ihre Vielfalt

Hallo zusammen!

Dies ist mein erster Blog und ich versuch mich jetzt einfach mal. Ich liebe kreatives Schreiben und mag andere daran teilhaben zulassen. Nur für mich alleine schreiben, wäre ja langweilig

Heute war ich mal wieder mit meiner besten Freundin Verena in Köln unterwegs. Es war herrliches Wetter, die Sonne wärmte uns, wir spazierten am Rhein entlang und jedesmal in Köln fällt mir auf, wieviele verschiedene Menschen es gibt. Jeder sieht anders aus. Jeder denkt was anderes, hat andere Interessen, andere Herkünfte, andere Ansichten, andere Ziele und andere Arten zu leben. In Köln sieht man so viele verschiedene Kulturen.

Als ich so mit Verena in einem Lokal saß, dass vollkommen überfüllt war und die Kellner vollkommen überfordert waren, fand ich es doch sehr interessant, wie unterschiedlich die Menschen damit umgehen. Schon alleine Verena und ich sind da sehr unterschiedlich. Sie wurde nervös, konnte es nicht abwarten zu bestellen und nachher zu bezahlen. Sie konnte sich kaum auf das Gespräch konzentrieren, wibbelte auf ihrem Stuhl hin und her. Und ich? Ich saß da, total relaxt, lehnte mich zurück und zündete mir erstmal ne Zigarette an. Okay, ich hab mich schon geärgert, dass ich eigentlich einen Vanille-Cappuchino bestellt hatte, aber doch nen normalen bekam. Nun gut, mag ich auch, wollte ich aber nicht haben, aber da die Kellner nicht ansprechbar waren, hab ich es dann dabei belassen.
An unserem Nebentisch saßen 4 Personen so ungefähr vom Alter her Mitte 30. Sie bestellten (was erstmal ewig dauerte) und dann warteten sie ewig auf die Getränke. Das heißt, sie haben es irgendwann abgebrochen, sind aufgestanden und dann gegangen.
An einem anderen Nebentisch saßen 6 Männer, so ungefähr Mitte 40, aus den Niederlanden. Die haben sich erstmal lautstark beschwert, dass sie so lange warten mussten, und dann nochmal, weil auf dem Bier die Schaumkrone nicht mehr war. Naja, man kann sich auch anstellen, vorallem haben sie doch gesehen, dass viel zu tun war und die Kellner überfordert waren, weil sie scheinbar unterbesetzt waren. Naja, so kanns gehen.
Hinter uns am Tisch saß eine Familie mit 2 Kindern, die Getränke und Essen bestellten. Sie nahmen alles mit Humor. Naja, die hatten auch mit Sicherheit Zeit. Als wir so ewig lange auf die Kellner warteten, bezahlen wollten, 4 mal bescheid sagten, sich aber nix tat, haben wir die nette Familie am Tisch gefragt, ob sie für uns mitbezahlen können. Null Problemo!

Allein daran sieht man doch, wie unterschiedlich die Menschen doch sind. Die einen sind relaxt, die anderen werden schnell nervös, die nächsten werden schnell agressiv und die anderen versuchen alles mit Humor zu sehen. Aber woher kommt es, dass wir so unterschiedlich sind? Liegt es an der Erziehung? Liegt es an dem Umfeld? Nach welchen Kriterien suchen wir uns unsere Freunde aus? Suchen wir eher Gleichgesinnte oder absolute Gegenteile? Würden wir Familienmitglieder austauschen, wenn wir könnten? Diese Fragen würden viele Menschen wohl ganz unterschiedlich beantworten.

Das sollte es für´s erste sein. In den nächsten Tagen werde ich mich weiterhin mit den Menschen und ihrer Viefältigkeit beschäftigen. Mal sehen was dabei rum kommt

Ich wünsche einen schönen Samstagabend und ein schönes Wochenende!
Viele liebe Grüße

Yvonne


Geschrieben: 13:31, 6.10.2007 in Menschen
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