Nun sind wir endlich in unserer neuen Wohnung
00:01, 12.09.2007
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Hola.... endlich komme ich mal dazu von meinen ersten Eindruecken und Erlebnissen zu berichten. Wir sind nun schon eine gute Woche in Argentinien und nun endlich in unserer Wohnung angekommen. Die erste Woche waren wir auf dem Seminar in Buenos Aires. Dort haben wir die anderen Freiwilligen kennengelernt und 6 tage zusammen im Isedet gewohnt. Das Seminar war sehr gut um anzukommen..die Gespraechsthemen waren schon von Bonn her bekannt und deshalb oftmals sehr langweilig,aber man konnte zusammen die Stadt erkunden und versuchen zurechtzukommen. Das ist in einer so riesigen Stadt nicht einfach. Buenos Aires ist eine Stadt die sooo riesig ist. Es gibt einfach alles......ein paar Eindruecke moechte ich euch schildern. ![]() Der Geruch inder Stadt ist sehr wechselhaft jedoch fast immer sticht er einem in die Nase....der Gestank von dem Muell der ueberall rumliegt ist sehr stark...oder aus irgendeinem Hinterhof kommt ein Lueftchen hervor, derHundekot liegt ueberall rum. In Buenos Aires it die Kluft zwischen arm und reich sehr deutlich sichtbar.....neben einem teurem Geschaeft was von Sicherheitsleuten bewacht wird sitzen Kinder und sortieren Muell. Zwischen den Autos,Bussen und Taxen fahren die Cartoñeros(Papiersammler) mit ihren Karren herrum. Dieser sehr rege Verkehr ist ziemlich gefaerlich, denn die Autos bremsen nicht sondern hupen lediglich wenn jmd auf der Strasse ist. Die Porteños(Menschen in Buenos Aires) fahren wie die verrueckten, unglaublich. Man muss im Strassenverkehr einfach sehr wachsam sein. Ein anderes Mal sah ich als ich aus einer Kneipe kam 5 Kinder auf eine Matratze liegen und schlafen......mitten in der Stadt. Oft haben wir uns vorher mit diesem Thema auseinandergesetzt, jedoch war ich trotzalledem indem Moment als ich diese Armut sah sehr ueberweltigt. Buenos Aires bei Nacht. Die Stadt bei Nacht ist sehr gefaerlich....alleine sollte man sich gar nicht rumtreiben und in der Gruppe auch lieber nicht in duesteren Gegenden. Einige Jungs vom Seminar sind in einer Gruppe von vier Leuten ueberfallen worden. Ein Handy und ein wenig Geld wurden ihnen von einem unter Drogen stehendem Jungen mit Messer abgenommen. Am besten ist es sich Abends und Nachts mit dem Taxi zu fahren. Dabei muss man jedoch auch aufpassen welches man nimmt...also...alles nicht so ganz unkompliziert. Am besten einfach immer ein wenig Geld in der Tasche haben damit man etwas hat um die Uebeltaeter zufrieden zustellen. Einige male war ich auch schon Abends unterwegs. In Buenoa Aires machen die Diskos nicht vor 1Uhr auf und vor 2 Uhr ist nichts los. Einen Abend waren wir in einem Club. War zwar nicht ganz ein Club meines Geschmackes aber war ein Erlebnis wert. Ein uebelster Hip Hop Laden der voller Gangster war. Da waren wir dann einige Stunden bis es dann mit dem Taxi nach Hause ging.Einen anderen Abend waren wir auf dem Konzert von La vela puerca. Eine supertolle Band hat ein super Konzert gespielt. Es war ein Konzert wie ich es vorher noch nie erlebt habe. Ich stand relativ weit vorne und eine Menschenmasse drueckte auf mich ein. Die Stimmung vor dem Konzert war schon der Hammer. Aber als es dann richtig losging konnte ich mich nicht mehr halten,ich fiel hin und Menschen auf mich draus....zum Glueck wurde mir hoch geholfen und ich draengelte mich aus der Menge.....der Horror....als ich dann endlich drausen war konnte ich es richtig geniesen. Diese Musik...als waer sie auf mich zugeschnitten, einfach fantastisch. Ein sehr schoener Abend ging zu ende. Nun ging es am sontag zum Asado zum Guenter bevor wir dann in unsere Wohnung fuhren. Unsere Wohnung ist einfach super. Ein grosses Zimmer in welchem Carina und ich schlafen,eine geraeumige Kueche noch ein kleines offenes zimmer mit winzigem Balkon und ein Bad. Mitlehrweile haben wir uns auch schon einigermassen eingerichtet. Es ist sehr schoen nicht mehr aus der Tasche leben zu muessen und endlich alles auspacken zu koennen. Am ersten Abend waren wir bei unserer Chefin Karina und ihrem Freund Jose zum Essen, sehr nette Menschen. Dann gestern sind wir zum ersten mal mit Karina in ein Bario( Armenviertel) gefahren und haben uns ein Projekt angeguckt. Vom Bus liefen wir uber Bahngleise und einen Abwasserkanal und dann waren wir im Bario. Ein Viertel aus Blechhuetten und selbstgebauten "Haeusern". Sehr erschreckend. Die Wege zwischen den Haesern aus Schlam und Lehm. Hunde und Huehner laufen ueberall herrum. Am Jugendzentrum angekommen,wuerden wir, wie hier ueblich mit einem Kueschen von den anderen Mitarbeitern begruesst. Das nichtkoennen der Sprache hinderte mich sehr mich zu verstaendigen. Zum Glueck hatte ich Carina die wenigstens etwas verstand. Nach einer Besprechung kamen dann die Jugendlichen. Sie begruesten uns gaben uns jedoch kaum Beachtung. Carina und ich standen herrum und wussten nicht wohin mit uns. Wir setzten uns einfach dazu und trunken Mate. Nacheiniger Zeit wurden die Kinder warm und redeten auf uns ein. Es war schwierig fuer sie zu verstehen das sie langsam und deutlich sprechen muessen damit wir sie vll. annaehernd verstehen koennen. Ich hatte das Gefuehl sie verarschen uns nur die ganze Zeit. Aber es wurd besser...wir spielten mit ihnen und sie hatten viel Spass an unserem Woerterbuch:) Das war unser erster Tag im Bario. Viele neue eindruecke dochimgrossen und ganzen kann ich mir gut vorstellen in einem solchem Projekt zu arbeiten. Das Program in den Projekt bietet einige Workshops an. Das war nun ein Projekt...diese Woche fahren wir mit Karina rum und besuchen die verschiedenen Projekte. In zwei Wochen wird dann entschieden in welches Projekt wir kommen. ![]() Joa....das Wetter hier ist uebrigends gerade echt aetzend es ist heute nur am Regnen,auch gestern hats schon geregnet. Davor die Tage als wir noch in Capital(Zentrum Buenos Aires) waren war es sehr sehr warm,jedoch schwuel.
So das war es nun erstmal aus der Ferne....... fuehlt euch alle gedrueckt. viele liebe gruesse eure Vanessa
PS: meine Adresse: die telefonnummer kommt die tage......is alles noch nicht so ganz klaro..
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