Uruguay vom 22. bis 25.11.
02:12, 7.12.2007
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Um unser Visum zu verlängern und um unsere weitere Umgebung mal ein wenig mehr kennen zulernen waren wir letztes Wochenende in Uruguay. Nie hätte ich mir früher vorstellen können mal in Uruguay zu sein. Doch ich war dort und es war ein wunderbarer Kurztrip in einem wunderschönen Land. Am 22.11 sind wir mit anderen Volontären (Axel, Arne, Lenny, Carina und ich) um 23:59 Uhr mit dem Schiff losgefahren. Es war leider sehr diesig dennoch war es sehr schön anzusehen wie man diese riesige Stadt, die ganzen Lichter hinter sich lässt und in die Schwärze fährt. Das Bild von diesem riesigen Lichtermeer war sehr beeindruckend. Uruguay konnten wir noch nicht sehen. Nach einiger Zeit konnte man auch in weiter Ferne die Lichter der uruguayschen Küste sehen. Nach drei Stunden Fahrt hatten wir dann den Hafen von Colonia del Sacramento erreicht. Unsere Fahrt ging jedoch von dort aus mit dem Bus weiter nach Montevideo. Dort standen wir dann um sieben Uhr in der Stadt und ärgerten uns darüber, nicht mehr warme Klamotten mitgenommen zu haben. Nach einem schönen Frühstück ging es auf Besichtigungstour und dann in unser Hostel (Red Hostel sehr gut gelegen und nur zu empfehlen). Gegen Nachmittag fuhren wir dann auf den höchsten Berg von Montevideo: El Cierro. Von dort aus hatten wir einen Ausblick über ganz Montevideo, den Hafen und auf den Rio. Es war so wunderschön. Dieser Blick in die Ferne, einfach herrlich. Leider war es ein wenig bewölkt. Abends saßen wir im Wohnzimmer herum. Es war sehr spannend zu beobachten was für Leute sich dort herumtreiben. Es ist ein Ort wo viele verschiedene Kulturen und Sprachen aufeinanderprallen. Am nächsten Tag ging es auf zum Palasto Legislativo. Leider spielte das Wetter immer noch nicht mit, es war sehr frisch und windig. Um uns den Bauch voll zu schlagen ging es dann in den Mercado del Puerto. Dies ist eine riesige alte Halle wo sonntags viel los ist. Viele verschiedene Grillbuden sind in dieser Halle und es wird Tonnen an Fleisch gebraten. Wir saßen direkt vor einem Grill und haben sehr lecker gegessen. Nur die Blutwurst und der Pansen blieben auf unserem eigenen kleinen Öfchen liegen. Unseren Verdauungsspatziergang ging dann am Rio entlang. Den Rio müsst ihr euch folgendermaßen vorstellen: Es ist fast wie am Meer, man kann in die ferne schauen bis Meer und Himmel sich treffen, es ist jedoch Süßwasser. Das Wasser ist braun und überall schwimmt Müll rum. Den Sonnenuntergang dieses Abends haben wir dann auf einem kleinen Hügel am Strand verbracht. Es war traumhaft. Abend sind wir dann noch mit Kanadiern welche auf in unserem Hostel gewohnt haben was trinken gegangen. Somit habe ich auch mein Englisch mal wieder ein wenig aufgefrischt. Anfänglich hatte ich echt Schwierigkeiten. Das Spanisch hat sich schon so in meinem Kopf verfestigt, dass ich einige Zeit brauchte um mich ins Englische einzuhören. Sonntags morgens sind wir dann Richtung Bahnhof aufgebrochen. Endlich kam die Sonne raus. Auf diesem Weg begegnete uns etwas, was uns sehr geschockt hat. Am Straßenrand waren Stände wo sie Tiere verkauft haben. Man konnte Vogelspinnen, Leguane, Schlangen, Hunde, Katzen und Fische kaufen. Die Tiere waren alle in viel zu kleinen Kisten oder irgendwelchen Dosen, standen in der Sonne, hatten weder etwas zu trinken noch irgendetwas zum Schutz. Dieses Bild schockte uns sehr. Am Bahnhof angekommen ging es dann zurück nach Colonia wo wir unseren letzten Tag verbrachten. Wir liefen durch die wunderschöne Altstadt, stiegen auf einen Leuchtturm und genossen die Sonne und den Ausblick. Abends ging es dann zurück aufs Schiff wo wir einen weiter wunderschönen Sonnenuntergang miterleben durften. Auch der Mond war herrlich an diesem Abend. Uruguay hat für mich einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Die Städte sind halt kleiner und deshalb ruhiger. Die Menschen kamen mir viel gelassener vor als hier. Alle Menschen auf der Strasse laufen mit Mate rum. Auch ist die Natur und die Landschaft welche wir aus dem Bus gesehen haben sehr schön. Weite Felder, grüne endlose Wiesen, Bäume und auch sind wir durch eine Palmenallee gefahren. Was sehr verwirrend war, ist die Währung in Uruguay. 30 Uruguaysche Pesos sind ein Euro. Man hatte immer sehr viel Geld bei sich und musste immer zwischen Euro, argentinischen Pesos und Dollern hin und herrechnen;) Dieses wunderschöne Wochenende ging zu Ende und wir waren wieder in der riesigen Metropole Buenos Aires. Es war wunderbar mal wieder etwas anderes zu sehen. Ich schicke ganz liebe sonnige Grüße nach Deutschland und hoffe ihr müsst nicht ganz so frieren. Bei mir hat die Hitze angefangen. Kaum aus der Dusche möchte man direkt schon wieder hinein. Ganz liebe Grüße, Vanessa Kommentar hinterlassen { Vorherige Seite } { Seite 6 von 14 } { Nächste Seite } |
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