20.11.2009
Tag 21 - Learn to Fly oder es geht nach Hause

Wir sind an der letzten US-Station unserer Reise angekommen. Dem Internationalen Flughafen von Miami. Irgendwie haben wir es geschafft, den Hyundai abzugeben (1888,5 Meilen hat er uns begleitet - ca. 3085 km). Vor lauter Hektik hatten wir nicht mal Zeit ein letztes Mal sein trauriges Hoink Hoink zu hoeren. Das mit dem Souvenirverkauf (siehe letzten Kommentar) ist eine tolle Idee mit der wir unsere Urlaubskasse aufbessern koennten. In den letzten Tagen wurden Rechnungen immer mit unserer "Zauberkarte" beglichen. Aber bevor wir einen Shop oeffnen (kein Event ist wirklich vorbei bevor man nicht im Souvenirshop war) warten wir noch auf Werbegeld von allen im Blog angesprochenen Marken

- allen voran Hyundai und Best Western.

Mehr passiert heute - hoffentlich - nicht.

Danke fuers Mitlesen und bis morgen.

Good Speed American Airlines.

 

Geschrieben von chpg um 22:02 | in: Miami
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19.11.2009
Tag 20 - Let's talk about Sex oder nur ein weiteres Museum

Wir haben heute nochmal alles gegeben und versucht Strandurlaub zu machen. Ein Sonnenschirm kostet 10$. Absolut unnütze Ausgaben, denn wir wollen ja noch braun werden oder zumindest einen Sonnenbrand mitnehmen. Allerdings stresst Sonnenbaden uns mehr als Ingenieurstourismus. Deshalb haben wir uns mal wieder ein Museum ausgesucht. Schließlich macht man das doch im Urlaub.

Kinder unter 18 Jahren hören jetzt bitte auf zu lesen und gehen auf toggo.de. Für alle anderen: wir waren im "World Erotic Art Museum". Alles nur für die Kunst. Wir sind jetzt desensibilisiert. Beispiel siehe die von Anja als vertretbar ausgewählten Bilder.

Danach zum letzten Mal Ocean Drive. Koffer sind gepackt. Der Hyundai und wir müssen uns noch tränenreich verabschieden. Nicht viele Freundschaften zwischen Mensch und Maschine überdauern 1800 Meilen. 

Es wird sich zeigen was die Automafia uns da noch berechnen wird.

Das war's auch schon. Freuen uns auf zu Hause, um euch mit übertriebenen Geschichten endlich persönlich auf die Nerven zu gehen. "Und einmal... In den USA..."

Bis Samstag Abend dann... MFG

P.S.: Wir fragen stichprobenartig die Blogeinträge ab um zu ermitteln wer uns seine Loyalität bewiesen hat!

 

Geschrieben von chpg um 13:41 | in: Miami
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18.11.2009
Tag 19 - Ich lieg am Strand, mit einem eiskalten Getränk in meiner Hand (heute kein oder)

Urlaub lastet uns nicht aus. Deshalb mal wieder ein Eintrag. Nachdem es gestern keinen Eintrag gab, weil wir uns schon mittags für Cocktails und Strand entschieden haben. Der Tag endete mit Alkohol und Ghost Lab. Der Rest läuft unter der Kategorie: "what happens in Miami stays in Miami"

Heute begann der Tag mittags mit Shopping, ohne dass wir wieder mal etwas gekauft hätten. Abgesehen mal von Hgen Dasz Eis - dem wohl kalorienreichsten Eis der ganzen Welt oder sogar Amerikas. Danach hieß es faul am Strand zu liegen, um die Kalorien abzubauen. Anschließend ging's wie gestern zum Ocean Drive mit seinen Bars und Restaurants. 

(Peter, trink mal nen Schluck bevor du weiter blogst... Wir schreiben gerade vom Strand aus wo Alkohol verboten ist. Nur Gott weiß wie hoch die Strafen sind. Aber mit der perfekten Red Bull Dosen Tarnung muss uns das erst mal jemand nachweisen - lebend kriegt ihr uns nie!) Wo waren wir..? Ach ja der Ocean Drive mit seinen Restaurants und Bars. 

Kinder macht das nicht nach. Wie die Storm Chaser auf dem Discovery Channel sind wir "highly trained Professionals" was den Komsum alkoholartiger Substanzen angeht. Also jedenfalls haben wir bei unserem neuen Lieblingsrestaurant T. G. I. Fridays's (Thank God It's Friday's - heißt wirklich so) diniert bevor wir uns in das Barleben gestürzt haben.


Freuen uns schon auf die Leute zu Hause, da nach drei Wochen unser Urlaubsbedarf erst mal gedeckt ist. Aber morgen kriegen wir noch rum. Wir haben uns mal wieder ein Museum raus gesucht. Nicht die Art, mit der ihr vielleicht rechnet.


Bis morgen dann und Grüße vom Strand bei warmen Temperaturen trotz 0000 hrs. Sandige Grüße!

 

 

Geschrieben von chpg um 16:01 | in: Miami
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17.11.2009
Tag 18 - Welcome to Miami oder Blog wegen Urlaub geschlossen

Geschrieben von chpg um 14:55 | in: Miami
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16.11.2009
Tag 17 - Spaceman says "Everybody Look Down" oder Good Speed Atlantis

Aufgrund der besonderen Ereignisse des heutigen Tages erfolgt der heutige Bericht ausnahmsweise erst ausschlielich aus ChristophsSichtweise:

Um Punkt 0500 hrs war ich zur Abwechslung als erster im Bad. Nach leichter Verzögerung (Peter kämpft mal wieder mit seiner Frisur) ging's endlich Richtung KSC. Nachdem wir unsere Mikromautstationen passiert haben, genehmigten wir uns erst mal ein günstiges Frhstck im Orbit Caf. Als erstes fiel mir das berrauschend schlechte Wetter auf. Entgegen dem Wetterbericht hingen dunkle Wolken über dem Cape. Traurige Erinnerungen an letzte Shuttlestarts wurden in mir geweckt. (STS-128: Vier Scrubs in Folge) Nach ca. zweistündiger Platzsuche haben wir uns einen guten Platz auf einer der vier Tribünen ergattert. Natürlich erst nachdem wir uns im Souvenirshop mit "I was there"- Shirts eingedeckt haben.

Dann hieß es Warten. Bei T-3 hrs and Holding war das Wetter immer noch bescheiden - die Stimmung entsprechend schlecht. Doch dann beim letzten Hold klarte der Himmel auf. Ein grosser Nervenkitzel war der Call the stations, wo alle Launchteams nach dem Status abgefragt wurden und das erlösende Go beim Wetter kam. Der Countdown konnte in die Endphase gehen (T-9 min and counting). Die Anspannung war immens. 

Wenn etwas schief geht, dann in den letzten 9 Minuten. Als es nur noch eine Minute zum Start war, standen alle auf. Ich hatte immer noch Zweifel, bin aber trotzdem aufgestanden. Dann war es soweit... 10, 9, 8, 7, 6, Go for Main Engine Start, 5, 4, 3, 2, 1, Booster Ignition and Liftoff of Space Shuttle Atlantis. Nach ca. 10 Sekunden kam das Shuttle hinter den Bumen vor. Es sah aus wie ein gleißend heller Feuerball mit einer riesen weißen Rauchsäule. 5 Sekunden nach dem Licht kam der Sound. In 15 km Entfernung kam dann das tiefe Grollen der Triebwerke. Aufgrund der Entfernung nicht mehr so laut, reichte es noch um die Gebäude hörbar zum Zittern zu bringen. Trotz den Wolken konnte man das Absprengen der Booster noch gut erkennen. Den Rest konnte man nur noch auf der Leinwand verfolgen. Nach dem Abschalten des Hauptantriebs (MECO oder Main Engine Cut Off - hier ist das grbste erst mal berstanden) applaudierte die Menge und ein erfolgreicher Start ging zu Ende.

Ich gelobe, die NASA nie mehr National Aeronautic and Scrub Administration nennen! Danke NASA und good Speed Atlantis...

 

Ergnzung Peter: Also wie man vielleicht raus gelesen hat, war das heute Christophs Tag. Den will ich natürlich nicht zerstören. Als ich morgens das Hotel mit einwandfreier Frisur verlassen habe, war er schon ganz nervös, dass wir zu spät sein könnten. Natürlich haben wir anstatt der von ihm geplanten 3,5 h nur eine gebraucht. Weshalb wir "etwas" früh da waren. Zum Rest kann ich sagen, dass der Start beeindruckend war. Man sollte aber 7,5 h Wartezeit nicht unterschätzen. Warum Leute Bilder von der übertragung auf der Leinwand forografieren, wei ich bis jetzt nicht. Und die Abzocke bei Souvenirs und Essen... Naja das KSC ist nicht umsonst stolz darauf, ohne Steuergelder auszukommen. Wer Chris mal mit Tränen und zitternd sehen will sollte sich für einen der letzten sechs Shuttlestarts anmelden. Zugegeben - die Stimmung war nach dem letzten Hold ansteckend. Da wir morgens nochmal beim Shuttle Simulator teilgenommen haben, konnte ich auch was mit dem Ablauf des Starts in Verbindung bringen. Und ja... Ich hab auch ein T-Shirt mit Mission Patch gekauft (genauer gesagt sogar zwei - aber das ist eine andere Geschichte).

Da Christoph den restlichen Tag nicht mehr ansprechbar war, erzähl ich noch den Rest. Wir sind dann nach Miami aufgebrochen. Nachdem wir Moe's Schnellrestaurant nicht finden konnten haben wir zur Abwechslung mal richtig gegessen. So mit Tellern aus Keramik und Besteck aus Metall. Nicht mal die Gläser waren aus Plastik. Ein Stau und ewiges Rumgegurke später sind wir am Hotel angekommen. Die letzte Etappe ist angebrochen. Wieder Mal sagen wir uns: Ab jetzt ist Urlaub.

Ob's geklappt hat dann morgen. Danke fürs Daumendrcken gestern/ heute. Sollte es sonst noch jemandem gelingen einen Shuttlestart- Besuch 10 Monate im Voraus zu planen und zu erleben darf er sich gerne bei uns melden. Warum wir das gemacht haben? Weil wir das können! Warum wir grad so überheblich sind? Weil wir das können! Kleiner Spaß - hauptsächlich war's Glück ;)

 

Geschrieben von chpg um 14:40 | in: Orlando
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15.11.2009
Tag 16 - Wochenend und Sonnenschein oder mehr fiel uns dazu heute auch nicht ein

Wieder mal Urlaub. Ja, wir wissen, das wird langsam langweilig. Besonders am heutigen Tag: Es ist der letzte in Orlando. Deshalb gab es nochmal altbewaehrtes. Morgens ausschlafen und Wet'n Wild besuchen. Wir brauchen dringend neue Wasserrutschen, da wir jetzt alle auswendig kennen.

Dann nochmal in die Universal Studios um den Besuch in den Disaster Studios nachzuholen (letztes Mal defekt). Dort konnten wir an einem Katastrophenfilm ("Mutha Nature") mitwirken. Ausserdem lernten wir vom Regisseur wichtige Grundsatzregeln fuer Katastrophenfilme, wie z.B. Rule #17: "The annoying guy always dies first." Anschliessend nochmal der Simpsons Ride. Ein Muss fuer Fans. Und der bisher beste Simulator, was das Fahrgefuehl und die Optik angeht. Liegt vielleicht daran, dass es der neueste Simulator ist. Die Mumie haben wir nicht mehr besucht, da am Wochenende doch mehr los war und wir ganze 15 Minuten anstehen muessen haetten... nichts fuer verwoehnte Touristen wie wir.

Abschluss war dann Island of Adventure. Nach einem Abstecher bei Spiderman (auch ein sehr guter Simulator) haben wir uns nach dem Motto nass, nasser, Island of Adventure an eine Wildwasserbahn im Baumstamm und dann noch an Wildwasserrafting gewagt. Anschliessend haben wir ausgesehen wie nach einem Besuch bei Wet"n Wild. Nur eben mit normalen Klamotten, Handy, Geldbeutel... naja... immerhin haben die traumhaften Temperaturen dafuer gesorgt, dass wir nicht zu lange nass waren. Den "People Dryer" mussten wir daher nicht benutzen. Auch ein tolles Konzept: Erst macht man die Touristen nass bis auf die Knochen und verlangt dann zum Trocknen auch noch Geld...

Dann wollten wir uns noch einen Frozen Margarita genehmigen und mussten feststellen, dass ein deutscher Ausweis weniger zaehlt als ein Fuehrerschein. Da wir nur den Pass dabei hatten um unser trinkfaehiges Alter zu belegen und wir so verdammt gut und jung aussehen, haben sich die Plaene zerschlagen.

Ohne Margarita machten wir uns auf um unserer Frust beim All you can eat Pizza Buffet Luft zu machen. Dort gab's auch zuckrig suessen Nachtisch. Wir sind tierisch im Ueberzucker...

So. Koffer sind gepackt und wir sind startklar fuer den Aufbruch um 0500 hrs (endlich mal wieder richtig Urlaub) um den Start zu verfolgen. Wer den Start mitverfolgen will findet z.B. unter http://playlist.yahoo.com/makeplaylist.dll?id=1369081 ab 15:30 einen Livestream vom Shuttle. Der eigentliche Start ist dann 20:28 - wenn alles klappt.

Weiterhin Daumen gedrueckt halten!

Geschrieben von chpg um 04:50 | in: Orlando
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14.11.2009
Tag 15 - Let the Sunshine in oder ein Wasserpark bei Sonnenschein

Nach dem gestrigen Scrub haben wir uns mal wieder einen Urlaubstag genehmigt. Ein Besuch im Wasserpark Aquatica stand auf dem Plan. Da wir erfahrene Wasserrutscher sind, konnte uns keine der Bahnen schrecken (Pioneers, oh pioneers - wo wir wieder bei der US Werbung wären.) Also sind wir sowohl die durchsichtige Röhre durch ein Delphinbecken wie auch den steilen Traumata Racer (bisher steilste Bahn nach Der Stuka) und die ganzen anderen Sachen gefahren. Wir waren uns auch nicht zu schade, Schwimmwesten anzuziehen und uns durch den 1 m tiefen Fluss treiben zu lassen. Auf die Weise ließ sich die Muskelbeanspruchung auf ein Minimum reduzieren. Alles in allem sehr entspannend bis auf die übertriebenen 12 Dollar Kosten nur für den Parkplatz...

Nach kurzer Pause gingen wir wieder mal auf den City Walk. Am Samstag ist hier einiges mehr los. Endlich konkten wir mal die Fastfood Bäckerei Cinnabons ausprobieren. Dort gibt es Die süßen Nussrollen. Oder wie wir sie nennen: Zucker mit Zucker und einer leichten Zuckerglasur plus Puderzucker. Dazu: Zucker. Diese Kalorienatombombe bildete die Grundlage für den weiteren Abend.

Wir haben uns die Zeit im Rising Star vertrieben. Ein Karoke Club mit Liveband. Wir hätten ja auch gesungen. Aber die durchschnittliche Qualität war einfach zu hoch. Ahhh dieser Druck!

Morgen wird's nochmal ruhiger und dann hoffen wir auf einen guten Start am Montag. Immerhin die Nasa ist zuversichtlich bei der Statusbesprechung zum Start:

"It was a really smooth meeting, done in an hour, really good results, everybody is in good shape," chairman Mike Moses says.

Geschrieben von chpg um 03:29 | in: Orlando
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13.11.2009
Tag 14 - Piep, piep, kleiner Satellit oder unser Aeronautik Tag

Heute ging es endlich mal wieder früh los. Um Punkt 0800 hrs waren wir  auf der Straße zum Kennedy Space Center. Vier Mautstationen zu  durchschnittlich je 0,90 Dollar (da lohnen sich die Kassierer) waren wir dann auch da.

Heroische Weltraumfahrermusik begleitet uns auf dem Hauptgelände, wo Raketen unterschiedlicher Bauart in Orginalgröße ausgestellt sind. Nach einem Imaxfilm uber die ISS haben wir die KSC Bustour angetreten. Erste Station war die Aussichtsplattform auf die Launchpads wo wir Fotos vom Shuttle Atlantis und der Atlasrakete machen konnten. Nächster Halt war das Saturn V Building. Hier konnten wir an den Original Schaltpulten von 1968 den damaligen Apollo 8 Start quasi live miterleben und das besondere Gefühl der damaligen Zeit erahnen. Im nächsten Raum hing dann die Saturn V in voller Größe. Wie sollen wir das beschreiben? Um die gewaltige Länge auf Video zu bannen mussten  wir zwei Minuten im Laufschritt an der Rakete entlang hetzen. Abschluss der Tour war im Space Station Processing wo gerade einige ISS Module flugfertig gemacht wurden. Durch eine Glaswand konnten wir  
die Arbeiten im Reinraum verfolgen.

Nach einer Essenspause war es dann schon kurz vor Betriebsende (so lang haben wir bisher in keinem Park gebraucht). Zum Abschluss haben wir den Shuttlestart Simulator getestet. Nach einem Einführungsvideo, das uns Trainees mit den Fakten vertraut machte ging es in die vertikale Stattposition. Nach der Zündung wurden wir ordentlich durchgeschüttelt. Nach dem Absprengen von Booster und Tank entschaedigte uns dann der Blick von oben auf den blauen Planeten. So lassen wir uns Weltraumtourismus gefallen.

Nach ein paar Abschlussfotos  machten wir uns auf zum Jetty Park um vom Strand den Atlasstart zu verfolgen. Wir haben gleich einen erstklassigen Aussichtspunkt gefunden. Dann mussten wir noch irgend wie fünf Stunden tot schlagen. Alle Augen richteten sich auf die in den Himmel ragenden Strahler. Das Zeitfenster für den Start öffnete sich um 0.48 und... nichts. Kurz darauf haben wir über das iPhone eines Amerikaners erfahren, dass der Start kurz vor knapp aufgrund eines technischen Deffekts abgesagt wurde. Damit rückt der Atlas-Start in unerreichbare Ferne für uns.

Jetzt hoffen wir auf einen pünktlichen und problemlosen Start des Shuttles am Montag. Bitte Daumen drücken!

Enttäuschte und müde Grüsse...

Geschrieben von chpg um 23:59 | in: Orlando
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12.11.2009
Tag 13 - Humdiada Humdiada oder I like the TV

Jetzt kennt ihr wahrscheinlich den Liedtext aus unserer Ueberschrift nicht... daher hier gleich mal das passende Video.


Humdiada, Humdiada...

Da heut mal wieder ein "freier Tag" (manche nennen es auch Urlaub) war, haben wir heute nicht so viel zu erzaehlen. Eigentlich waren wir heute nur im Outletcenter. Allerdings haben sich die Einkauefe in Grenzen gehalten.

Nachdem alles zum heutigen Tag gesagt ist, nun zu etwas ganz anderem: Amerikanisches Fernsehen auf unserem Hotelzimmer. Eigentlich kennen wir nur zwei Kanaele: Den Weather Channel (auf dem sich todesmutige Reporter immer mitten in den Tornado stuerzen, um zu erzaehlen, dass es dort regnet und windet...) und dann natuerlich noch den Discovery Channel. Und so schliesst sich der Kreis zu unserem titelgebenden, neuen Lieblingslied. Der Discovery Channel ist ungefaehr so unterhaltsam wie eine Dauersendung Galileo Mystery und ungefaehr so niveauvoll (Lieblingszitat aus der Serie "Ghost Lab", in der zwei uebergewichtige Brueder Geistern hinterher jagen: "Did you shoot President Lincoln?" Natuerlich antwortet der Geist unhoerbar fuer die Kameramikros nur dem Geisterjaeger... Ghostbusters war da glaubwuerdiger.) Und einen Hauptbestandteil haetten wir fast vergessen: Das Werbefernsehen. Und hier gibt's endlich mal wieder eine Portion Patriotismus fuer alle! Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Hier gleich mal der Videobeweis unseres Lieblings-Wal-Mart-Videos:


God bless America!

I love the patriots... Humdiada Humdiada... Und wo wir grad bei Patriotismus sind, hier noch ein Nachtrag aus der Kategorie "Land & Leute - Irland": Vorgestern haben wir in der Hotelbar einen sympathischen Einwohner der gruenen Insel kennen gelernt. Nach mehreren Zigaretten und Cocktails haben wir dann erfahren, dass er ganz eigene Ansichten zur Machtverteilung in Irland hat. Gluecklicherweise war er katholisch, weshalb wir uns nicht verstellen mussten... Keine Sorge. Wir haben auf seinem Facebook-Profil gleich mal Beweisbilder fuer seine Liebe zum "Militaer" gesehen. Nur, dass es nicht das Militaer ist, das sich die Briten wuenschen.

Morgen sind wir unterwegs zum Kennedy Space Center und schauen uns schon mal die Umgebung fuer den Shuttle-Start am Montag an. Vermutlich gibt es morgen keinen Eintrag, weil wir bis frueh morgens am Cape Caneveral bleiben um den Atlas-Start (Satellit) mit zu verfolgen. Also bitte die naechsten 48 Stunden noch keine Vermisstmeldungen aufgeben. Danke.

Geschrieben von chpg um 19:37 | in: Orlando
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11.11.2009
Tag 12 - Life is a Rollercoaster oder im Universal Studio halt ein Simulator

Erste Wahl fuer das Lied des heutigen Tages war eigentlich nicht Ronan Ketings Pophit sondern vielmehr "Tamm tadadaaaahh ta ta ta ta ta ta tatata tatata...." siehe Video. Aus offensichtlichen Gruenden eignete sich der Liedtext aber nicht als Ueberschrift.


Unser Lied des Tages in unserer Lieblingsfassung "Tan tatataahhh..."

Wir sitzen gerade auf dem City Walk vor den Toren von Island of  Adventure. Nach unserem Besuch in den Universal Studios haben wir uns  wieder von Frozen Margaritas hinreißen lassen - und dürfen damit  natürlich nicht in den nächsten Park. So haben wir kurzerhand  Blogzeit eingelegt um erneuter Hirnfrostung vorzubeugen. November scheint die perfekte Zeit für Parkbesuche in Orlando. Weder  
beim Simpsons Ride noch beim Photoshooting mit den Madagascar- Pinguinen mussten wir groß Schlange stehen. Der Park besteht hauptsächlich aus Simulatoren und Shows/Kinos. Wer hatte etwas anderes erwartet? Wenigstens ist hier im Gegensatz zum Seaworld endlich mal alles so wie wir das aus dem Kino gewohnt sind. Menschen sind gelb und haben vier Finger, ET will nach Hause telefonieren, Pinguine lächeln und winken und der Löwe lässt sich highfiven.

Wieder mal haben wir  alles gemacht und gesehen, was es so gibt und haben sogar bis 1500 hrs dafür gebraucht. Besonderheit heute: Wir sind eine der beiden Achterbahnen gefahren. Obwohl es Indoor war und wir keine Ahnung hatten, was auf uns zukommt. Tollkühn und tapfer wie ihr das von uns eben kennt. Zweite Besonderheit: Trotz des heutigen Veteranentages haben wir kein bisschen Patriotismus abbekommen. Vielleicht gehen wir deshalb noch mal zur Walshow um uns eine Portion Believe abzuholen. Wahrscheinlicher ist aber, dass wir noch den zweiten Park anschauen (die Margaritas sind zwischenzeitlich leer) - und zwar nur anschauen (reiner Achterbahnpark).

Update: wir sind doch was gefahren: Jurassic Park River Adventure mit ca. 30 m freiem Fall. (Kommentar Peter: Christoph behauptet zwar, ich werde jedes Mal mutiger... In Wirklichkeit stirbt jedes Mal ein kleiner Teil von mir.) Randnotiz: Vergnügungsparkmusik geht uns tierisch auf die Nerven. Beeindruckend ist, dass bei dem beruhigenden Gedudel noch keiner Amok gelaufen ist. Vielleicht besteht ein Zusammenhang mit den fehlenden Waffenläden. Jedenfalls haben wir entgegen unseren Vorurteilen noch keinen einzigen gesehen.

Jetzt warten wir gerade darauf, nen Platz bei Bubba Gump Shrimp Co. zugewiesen zu bekommen. Das war's für heute mit der quasi "live" Berichterstattung.

In diesem Sinne "Run Forrest! Run!" und noch eine glückselige Fasnet euch Allen!

P.S.: Sitekiosk sucks! In unserem Hotel gibt es am oeffentlichen Rechner nur "Sitekiosk", was alles abriegelt, was man so braeuchte um Bilder und Filme online zu stellen. Daher gibts in letzter Zeit wieder nur Text. Wenn jemand weiss, wie das Ding zu hacken ist... immer her mit guten Vorschlaegen.

Geschrieben von chpg um 22:26 | in: Orlando
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10.11.2009
Tag 11 - So long and thanks for all the Fish oder ein Tag im Seaworld Orlando

Kurzes Update zu gestern Abend noch vorweg: Universal City Walk liegt vor den Toren der Universal Studios Orlando und beherbergt eine Reihe von Bars, Restaurants (unter anderem auch Bubba Gump Shrimp Co.) und einen Haufen Souvenirshops. Wir haben es uns bei lauem Wetter mit Jumbo-Margeritas an der Promenade gemuetlich gemacht und den Urlaub genossen - zur Abwechslung. Als schlechte Idee hat sich entpuppt, kurz vor Verlassen des Parks einen Frozen Margerita mit "auf den Weg" zum Trolley-Bus zu nehmen, da leider keine alkoholischen Getraenke ausserhalb des Parks erlaubt sind. Hat schon mal jemand versucht einen Slush Puppy (0,5 l) in 5 Minuten zu trinken? Stichwort: Hirnvereisung... ahh... der suesse Schmerz.

Heute waren wir dann wie angekuendigt im Seaworld. Dort angekommen haben wir als erstes die zuckersuesse und unglaublich kitschige Musical-Delphin-Show abgehakt. Die Parkkarte eignete sich wieder mal super als Checkliste. Nett anzusehen war die Show, obwohl die Delphine nicht fuer uns gesungen haben - dabei lehrt uns das Kino und der Anhalter, dass sie das koennen (siehe Video).


Singende Delphine, aufgenommen im Seaworld Orlando, gesehen in "Per Anhalter durch die Galaxis" (unsere Reisebibel)

Danach haben wir unter anderem Pinguine besucht, die weder gelaechelt noch gewunken hatten, Kraken, Haie, Mantas und jede Menge anderes Meergetier (ja, auch Nemo- und Dori-Fische). Naechstes Highlight war dann die Orka-Show, wo wir uns unsere taegliche Portion Patriotismus abholen durften. Nach einem Dankesvideo an die Truppen, zu Beginn der Show, wurden alle Militaers der US und ihren Verbuendeten aufgefordert, aufzustehen, damit das restliche Stadion ihnen Tribut zollen konnte. Wir blieben sitzen und feierten uns als stille Helden. Waehernd der Show sassen wir in der Soak Zone ("Das schreiben die nur aus Versicherungsgruenden, da passiert schon nichts.") von wo aus wir einige Liter erfrischend kuehles Salzwasser zu kosten bekamen. Die Walflossen haben doch eine groessere Reichweite als die Delphinflossen.

Das Salzwasser haben wir dann mit Suesswasser rausgewaschen, auf der Wildwasserfahrattraktion "Journey to Atlantis". Und weil wir nicht nass genug wurden, haben wir es gleich ein zweites Mal gemacht - eine Reihe weiter vorne. Haben wir schon erwaehnt, dass wir stille Helden sind? (Das gilt nicht fuer die gesamte Reisegruppe, einer zieht es vor bei solchen Fahrten laut zu schreien. Der andere waere dazu viel zu stolz.)

Das wars dann im Kurzen auch schon wieder. Zurueck zum Hotel, Blog schreiben und jetzt noch den Abend in der Hotelbar ausklingen lassen.

Feuchte Gruesse aus Orlando!

Geschrieben von chpg um 21:54 | in: Orlando
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10.11.2009
Tag 10 - Waterloo oder wie Vergnuegungspark sogar Spass machen koennen

Puenktlich um 1000 hrs standen wir vor den Toren des Wet'n Wild Wasserparks. Das Wetter war heute nicht so traumhaft wie gestern. Das liegt vielleicht an den Auslauefern des naechsten Events, das uns der Event-Gott in Zussamenarbeit mit dem Wettergott vorbereitet: Hurricane Ida kommt zu Besuch nach Florida. Don't panic. Uns passiert schon nichts, da der Sturm schon in Pensecola auf Land trifft und bei uns nur ein laues Lueftchen herrscht - hoffen wir... ansonsten rettet uns unser Hyundai... sicher nicht. Obwohl es recht bewoelkt und sehr windig war, lagen die Temperaturen bei sommerlichen 25 bis 30 Grad, was fuer den Park perfekt war. Aufgrund des durchwachsenen Wetters hatten wir den Park fast fuer uns alleine und mussten nirgends anstehen.

Um die traumatischen Erlebnisse zu bekaempfen, waehlte der Therapeut eine gewissermassen ruhige Gruppenrutsche als Startpunkt (The Surge) - Gruppentherapie ist immer noch das Beste. Dann haben wir uns weiter gehangelt ueber H2O-Disco (zu Discoklaengen im Kreis spuelen lassen), dem Black Hole (relativ dunkel, relativ kurvig), Brainwash (spaetestens seit dem fuehlen wir uns wie ein besserer, gluecklicherer Mensch), und eigentlich allen anderen Rutschen, inkl. Storm, der die Angst vor Wasserrutschen komplett wegspuelte. Allerdings reichte es dem Patienten nach einem Durchgang. Grundaussage der Therapie war, dass Vergnuegungsparks nicht ausschliesslich Orte des Terrors und der Angst sein muessen, sondern auch Spass machen koennen. Ausgelassen haben wir nur "The Bomber" und "Der Stuka"... natuerlich nicht weil sie uns zu steil oder zu hoch (oder gar beides) waren, sondern weil das mal wieder viel zu patriotisch klingt.

Nach einigen Wiederholungen der Wasserrutschen (besonders Mach 5 und die Disco hatten es uns angetan) wars dann aber auch mal gut. Wir koennen mit unseren Tickets den Park, der genau gegenueber von unserem Hotel liegt, ja nochmal spaeter besuchen. Nach einer kurzen Doodle-Jump-Erhol-Pause (neuer Rekord bei 49415 Punkte) und einem Mikrowellenessen schreiben wir heute schon relativ frueh den Eintrag, da wir gleich noch zum Universal City Walk wollen. Wer weiss, wie spaet es wird?

Geschrieben von chpg um 19:06 | in: Orlando
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8.11.2009
Tag 9 - Here I am, rock you like a Hurricane oder Wie wir mal wieder Glueck hatten

Nachdem der gestrige Tag eher ruhiger war, haben wir es uns heute erst mal erlaubt, mit schwerem Kopf (unterschaetzt das amerikanische Wasserbier nicht) und eine Stunde nach Plan zu einem weiteren spointanen Event zu starten. Zufaellig (und zwar wirklich zufaellig) fand heute die alljaehrliche Flugshow am Jacksonville Beach statt.

Ohne grosse Erwartungen machten wir uns auf den Weg. Am Strand liessen wir uns im Sand nieder und genossen Fallschirmspringer, eine Wasserrettung mit Heli durch die US Coast Guard und zivile Flugartisten.

Erster Hoehepunkt: Nach 10-minuetiger Lobeshymne auf die ueberlegene F-16 sahen wir erst nichts, dann einen schnell groesser werdenden Punkt und nur Sekunden nachdem der Pilot kurz vor uns (gefuehlte 50 Meter) den Nachbrenner aktiviert hat, wissen wir nun auch, warum Airshows in Deutschland verboten sind. Der hohe, an sich schon recht laute Sound der Turbinen ging ueber in ein ohrenbetaeubendes Grollen ("Krach" wuerde dem ganzen nicht gerecht werden), das den Strand woertlich Beben liess - ein einzigartiges Erlebnis. Auch beeindruckt hat uns, wie langsam Jets fliegen koennen, ohne aus dem Himmel zu fallen und wie laut sie dabei sind.

Zweiter Hoehpunkt: Sozusagen als Headliner stand ein Ueberflug des B-2 Tarnkappenbombers an. Vergleichsweise lautlos und majestaetisch glitt das schwarze Dreieck ueber die Massen hinweg.

Wir haben nach den letzten paar Tagen eine eigene Theorie von der speziellen Schoepfungsgeschichte der Amerikaner, die vermutlich nach dem 7. Tag wie folgt weiter ging: Am 8. Tag schenkte Gott den Amerikanern die Flugzeugtraeger. Weil sie damit nichts anfangen konnten, schenkte er Ihnen am 9. Tag Kampfflugzeuge, damit sie die ganze Welt und sogar Amerika damit verteidigen konnten. Und damit das ganze auch noch ordentlich Spass macht legte er am 10. Tag noch den Patriotismus oben drauf. A propos... wir haben dann doch die Flugshow verlassen, ohne uns an einem der zahlreichen Rekrutierungsstaende fuer Army, Navy oder US Coast Guard einzuschreiben. Aber vielleicht brauchen wir einen Resozialisierungskurs, wenn wir zurueck in Deutschland sind. Mal sehen. Dank dem Strandnachmittag haben wir endlich auch eine gesunde Urlaubsbraeune. Krebse sind doch braun, oder?

Anschliessend ging's weiter nach Orlando. Ein Katzensprung von gerade mal 170 Meilen. Auf der Strecke bewies unser Hyundai, dass er wie die grossen Jets maechtig Krach machen kann, ohne dabei nennenswert von der Stelle zu kommen. (Deshalb jagen wir mit ihm auch keine Tornados... Inside, wird daheim erklaert).

Jetzt sind wir im Best Western direkt gegenueber vom Wet'n'Wild Park, den wir morgen besuchen werden. Dort muessen wir wohl noch am Wasserrutschentrauma bei Teilen der Reisegruppe arbeiten. Die Shuttle-Launch-Fahrzeugplakette haben wir ebenso wie die Parktickets fuer die naechsten Tage bereits in Empfang genommen.

Viele Gruesse aus dem sonnigen Orlando!

Geschrieben von chpg um 23:17 | in: Roadtrip to Orlando
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7.11.2009
Tag 8 - Der Sonne entgegen oder was es ueber einen belanglosen Tag zu sagen gibt

Heute begann der Tag locker kurz nach 1000 hrs mit dem Auschecken bevor es gleich wieder an die naechsten 280 Meilen Wegstreck ging. Dabei haben wir die 1000-Meilen-Tripmarke (1600 km) geknackt und ganz nebenbei einen Bundesstaat (Georgia) durchquert. In Georgia sind wir auch am zweiten Springfield (Yeah! Springfield!!!) unserer Reiseroute vorbei gekommen. Das haben wir zum Anlass genommen, hupend und "U-S-A"-rufend ueber die Strasse zu brettern (siehe Vorbild im Video) - zur Verwunderung der uebrigen Verkehrsteilnehmer.

Jetzt residieren wir im Best Western im Hotelviertel von Jackson Ville, wo es mehr Hotels als Amerika-Flaggen gibt. Diese haben wir auf unserer Strecke heute eine Weile vermisst, bis wir bemerkt haben, dass alle auf Halbmast stehen (vermutlich wegen den Amoklaeufen).

Auf unserer Sidequest, alle Fastfoodketten Amerikas durchzutesten sind wir bei dem Roadtrip auch wieder einen gewaltigen Schritt vorwaerts gekommen. So koennen wir stolz auf die folgende Kalorien-reiche Liste blicken:

  • McDonalds
  • Burger King
  • Starbucks
  • Kentucky Fried Chicken
  • Tacco Bell
  • Pizza Hut
  • Wendy's

Klingt noch nicht nach viel, aber wir sind auch erst 8 Tage hier. Ansonsten waren wir noch in einer mittelgrossen Mall (ca. 150 Shops), wo man unter anderem sein eigenes Stofftier stopfen, mit einer Stimme ausstatten, bekleiden, aufflauschen und taufen kann. Sind gespannt, wann das Konzept sich in Deutschland durchsetzt. Kinder konnten heute schon ein Bild mit Santa aufnehmen. Und ueberhaupt ist alles schon auf Weihnachten dekoriert - schrecklich, bei 23 Grad Aussentemeperatur. Vermutlich waere es passender, die Weihnachtsmaenner in Deutschland aufzustellen. Wo wir grade dabei sind, bietet sich ein kurzer Temperaturcheck (alle Angaben in Grad Celsius) an:

Ort Temperatur in Grad Celsius
Sigmaringen 05
Ravensburg 06
New York 11
Washington 15
Charleston 20
Jacksonville 23
Orlando 24
Miami 27

Tut uns leid, aber da heute nichts Grosses passiert ist, muessen wir die Eifersucht eben mit anderen Mitteln schueren. Vielleicht gibt es ja morgen mehr zu erzaehlen, dann aus Orlando. Immer alles mit Humor nehmen :) z.B. war unsere Sleep-Number gestern in Wirklichkeit 42 (Insider oder Leute, die intellektuell hochwertige Filme/Buecher von Douglas Adams kennen, wissen, was gemeint ist)

Geschrieben von chpg um 23:56 | in: Roadtrip to Orlando
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6.11.2009
Tag 7 - In the Navy oder Sea Fights und Star Wars

Hi-Muschel
Aufwaendig gefertigter Gruss - Handarbeit am Atlantik

Und nun zu etwas voellig anderem... unsere Sleepnumber letzte Nacht lag bei 50 bis 60. Findet selber raus, was das heisst.

Heute hatten wir den bisher patriotischsten Tag (ja, es gibt tatsaechlich noch eine Steigerung). Wir haben das Patriots Point Naval Museum besucht, das stolz ein U-Boot und einen Flugzeugtraeger aus dem WW II und eine beeindruckende Sammlung an US-Flaggen in allen Groessen beherbergt. Nebenbei wird einem auf unzaehligen Bildschirmen erklaert, wie hoch der Preis der Freiheit ist ("Freedom is not free!"). Dort konnten wir den tapferen Frauen und Maennern der Navy Tribut zollen. Besonders gelang uns das im Medal of Honor Museum (God bless America - jetzt aber mal so richtig... wenn Gott gewollt haette, dass Japan den Krieg gewinnt, haette er den Amis keine Flugzeugtraeger geschenkt). Noch mehr Propaganda auf einem Fleck findet man unserer Vermutung nach erst wieder in Texas.

Nachdem wir alles Wichtige fotografiert haben, nebst der groessten US-Flagge, die wir bisher gesehen haben ("United we stand") haben wir uns Richtung Osten zum Atlantik durchgekaempft, genauer "Isle of Palms", was auch ziemlich gut den Ort beschreibt, kleine Insel mit Sandstrand, Surfern und Palmen (s. Bilder).Nach 2 Stunden klassischem Strandurlaub mit Spaziergang (abgehakt) gings zum naechsten Event.

Isle of Palms
Strand von Isle of Palms - Das iPhone hat doch einen Selbstausloeser, wir entschuldigen uns hiermit bei Steve Jobs fuer den letzten Eintrag...

Das naechste Highlight war - Achtung Matze aufgepasst, es gibt eine Welt jenseits der Polka ;) - Star Wars in Concert. Die Filmmusik von John Williams, dargeboten vom Royal Symphonic Orchestra incl. Chor und begleitet von Filmausschnitten auf der Riesenleinwand und einer Lasershow. Sehr beeindruckend - Gaensehautfeeling. Das ganze fand im Coliseum statt und wurde moderiert von der Stimme von C3-PO (goldener Blechmann).

Star Wars
Da Da Da Daaahhh Daaahh Da Da Da Daahhh Dahhh Da Da Da Daaaahhh und so weiter

Jetzt vergeuden wir mal wieder kostbare Urlaubszeit beim Bloggen, obwohl wir doch einen Sixpack Samuel Adams Variety gekauft haben.

Sonnige Gruesse vom Atlantik

Geschrieben von chpg um 23:59 | in: Roadtrip to Orlando
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5.11.2009
Tag 6 - Ab in den Sueden, Roadtrip nach Charleston

Nach dem ersten Fruehstueck in den US (Continental - ein Bagel und Muesli) haben wir uns nach Sueden aufgemacht. Waehrend unserer 550 Meilen Fahrt (Rekord war 200 Meilen gerade aus) haben wir die 3.000 Meilen-Marke unseres Japano-Boliden geknackt. Happy Birthday, kleiner Hyundai. Morgen gibts dafuer einen Schluck V-Power.

Was gibt es zu einem Roadtrip sonst noch zu sagen, ausser dass wir viele Strassen und unzaehlige Memorialbruecken fuer Kriegshelden (God bless America) passiert haben? Nur, dass wir den groessten Feuerwerksverkauf gefunden haben, den die Welt, moeglicherweise auch Amerika je gesehen hat. Das war fuer 50% unserer Reisegruppe der bisherige Hoehepunkt der Reise. Die anderen 50% waren damit beschaeftigt, uns wieder aus dem Shop rauszubringen ohne gleich ein Vermoegen in "Cherry Bombs", "Patriot Rockets" oder "Barely Legal 500 Gramm filled Shells" zu investieren. Die "Rocket City" lag auf einem gespenstisch leeren Highway-Rastplatz und sogar die Tankstelle (!) hat ein reichhaltiges Feuerwerksangebot gehabt.

Rocket City
Der explosivste Shop unserer Reise bisher - in der Mitte versteckt sich uebrigens unser Auto. Es ist etwas kamera-scheu!

Dann gings weiter zum Hotel, auf dessen Weg wir noch ein Haus ueberholt haben (nachdem wir endlich an dem Tieflader vorbeiziehen konnten). Das Hotel hatten wir noch am Tag zuvor gebucht. Es ist ein gutes Gefuehl, wenn man erwartet wird, der Duft von frisch gebruehtem Kaffeee einem... naja, ihr kriegt das grobe Bild hin. Wir mussten uns auf jeden Fall nicht in schaebigen Motels rum druecken.

Am Hotel angekommen waren wir positiv angetan von Ausstattung (Pool, Sleep-Number-Bed - bis morgen finden wir auch raus, was das ist, nettem Restaurant, kostenlosem Wi-Fi...) und der Klimazone (Palmen auf dem Parkplatz). Vom Fluglaerm der Airforce Base oder des Flughafens nebenan ist nichts zu hoeren.

Danke an der Stelle auch fuer die bisherigen Kommentare. Mit unserem Auto gewinnen wir uebrigens kein Strassenrennen - vor allem nicht gegen diese uebermaechtigen Trucks, die wohl eine Sondergenehmigung was die Hoechstgeschwindigkeit angeht haben... aber wenn das Gaspedal durchgedrueckt wird, jault der Kleine Japaner wie ein Grosser - dass er dabei nicht schneller wird stoert uns bei einer Schnittgeschwindigkeit von 113 km/h (70 Meilen) weniger.

Mal schauen, was Charleston fuer uns bereit haelt. Parasailing ist noch in der Auswahl ("Parasailing kannst du gern allein machen" - "Wieso? Ich haett dir gern dabei zugesehen...")

Also dann "Honk Honk", wie unser Auto zu sagen pflegt und bis morgen.

P.S.: Anbei endlich auch mal ein paar Bilder, leider nur vom iPhone, die guten Bilder sind noch auf der Kamera:

Beweisfoto 1Beweisfoto 2
Beweisfoto - Die I Love NY Shirts fuer unsere Schwestern wurden wirklich in New York gekauft

Washington Monument
Washington Monument, leider ohne uns, da das iPhone weder Selbstausloeser, noch unser wichtigstes Utensil, das Stativ, unterstuetzt - Danke Steve Jobs...

Geschrieben von chpg um 21:18 | in: Roadtrip to Orlando
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4.11.2009
Tag 5 - O! say can you see... Besuch im Zentrum der Macht

Tag 5 begann mit leichter Verspätung da wir die letzten Ereignisse erst noch verarbeiten mussten. Also brachen wir erst nach Mittag auf. Um die knapp berechnete Zeit optimal zu nutzen und unseren Zeitplan zu retten haben wir unser Ass aus dem Ärmel gezoge,

Ein Stativ. Damit sind wir endlich nicht mehr auf Touristen angewiesen (nerviges Volk - läuft uns ständig vor der Linse rum) die Fotos von uns machen. Beim abendlichen Debriefing hat sich rausgestellt dass das unser größtes Defizit in puncto Zeiteffizienz ist bzw seit heute "war".
So haben wir dann folgende Punkte abgehakt:

  • Washington Monument
  • Lincoln Memorial
  • Jefferson Memorial
  • Pentagon
  • Vietnam Veteran Memorial
  • WW II Memorial mit echten Veteranen da wohl Veteranentag war - wir haben darauf verzichtet unsere Nationalität Preis zu geben
  • Kapitol
  • jede Menge riesige Flaggen (God bless America)
  • White House (Teilerfolg da Obama unser Kaffeekränzchen kurzfristig abgesagt hat obwohl wir glauben, dass er zu Hause war... Ist es weil wir weiß sind?)
  • National Mall - nach halbstündiger Suche hat sich rausgestellt, dass das ein Park und kein Einkaufszentrum ist trotz gegenteiliger Meinung unseres TomTom.

Am Schluss hatten wir sogar noch Zeit für spektogale Nachtaufnahmen auf die ihr euch bei unserem fünfstündigen Diaabend freuen dürft. Ansonsten kommen wir mit den Straßen hier ganz gut klar und unser Auto wurde zum Glück auch nicht abgeschleppt. Abschluss war dann stilecht in einem Diner. Jetzt sind wir wieder im Hotel und bereiten die neun Stunden Fahrt für morgen vor. Briefmarken haben wir noch nicht bekommen weshalb sich die Postkartenproduktion verzögert...

Bis zum nächsten Eintrag hoffentlich dann live aus South Carolina

Geschrieben von chpg um 03:43 | in: Washington
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3.11.2009
Tag 4 - A Walk in the Park und Die erste US Fahrt

Letzter Tag in New York. Da wir ca. einen Block vom Central Park  
entfernt wohnen, wird es Zeit auch mal dort hin zu gehen. Aufgrund gesundheitlicher Probleme verursacht durch zwei Tage deutschen Ingenieurstourismus (kilometerweise Sehenswürdigkeiten ablaufen und fotografieren für die andere eine Woche brauchen würden) strichen wir Joggen und setzten dafür Spazieren ein. Am zweitmeisten nach dem Park selber haben uns die Killereichhörnchen begeistert.
Dann ging's zur Autovermietung (KFZ-Mafia) die uns anstatt dem Pontiac G5 einen jungen (2000 Meilen) Japaner gaben - Eigentor für die Mafia. Mit dem haben wir gleich die ersten 250 Meilen nach Washington entspannt zurück gelegt ("Wieso haben wir eigentlich keine Infos für die US Verlehrsregeln bekommen? Ich übergeb mich gleich") In D.C. angekommen haben wir im ersten vertrauenswerten Motel eingecheckt. Vielleicht ein wenig voreilig. Wie sollen wir das jetzt beschreiben... Also selbst Fifty Cent wäre hier nicht abgestiegen und vermutlich wurde Tu Pac hier erschossen. Da wir nicht das selbe  
Schicksal teilen wollten und uns der Japaner ans Herz gewachsen war und uns die netten Nachbarn alle misstrauisch betrachtet haben ("Ist es weil wir weiß sind?") checkten wir vorzeitig (5 Min nach checkin) wieder aus. Nach halbstündiger Fahrt haben wir jetzt ein Motel gefunden das unseren hohen Anspruchen genügt (Bleifreie Luft).
Jetzt schauen wir bei einem Six Pack Becks was uns die Hauptstadt morgen zu bieten hat.
Grüsse aus College Park

Geschrieben von chpg um 03:42 | in: Washington
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2.11.2009
Tag 3 - Mittags im Museum

Aufgrund der vielen Punkte von gestern koennen wir es uns heute leisten, erst um 0805 das Hotel zu verlassen ("Wir lieben kleine Verspaetungen'). Erster Stop, Empire State Building. Weil die Stadt uns zwischenzeitlich kennen und fuerchten gelernt hat, bleiben die meisten normalen Touristen dieser Attraktion fern. Fast ohne Schlange konnten wir innerhalb einer viertel Stunde bis auf die Aussichtsplattform (kein Spass - wir haben Beweisbilder von leeren, kilometerlangen Anstehschlangenseilen oder wie das Fachwort fuer die Dinger im Europapark heisst...) Gutes Wetter, schoene Aussicht, viele Bilder, schnelle Aufzuege (und mit schnell meinen wir vom ersten in den achtzigsten Stock in unter einer Minute aber ohne ein bisschen Beschleunigung zu spueren). Nur der Audioguide war ziemlich lahm und patriotisch (God bless America).

Anschliessend noch einen Abstecher zur Central Station (wo die Tiere in Madagascar den Zug verpassten), dann vorbei an der New York Public Library (wo die Leute aus Day after Tomorrow Zuflucht gesucht haben) und weil wir schon auf dem Filmtripp sind, gleich weiter zum Naturhistorischen Museum (wo schon Ben Stiller Nachts mit Dinosauriern spielte).

Der Nachmittag ging dann auch vollstaendig fuer das Museum drauf, das wie alles  hier riesig gross ist. Highlight war der Film Journey to the Stars im Planetarium mit Whoopie Goldbergs Stimme. Ansonsten sind wir wieder nach Checkliste vorgegangen. Weil wir komplett vom Kino und Fernsehen verdorben sind, durfte natuerlich der Besuch bei Dumdum, der heute von keinem von uns Gumgum wollte, sich aber trotzdem fuer ein Foto zur Verfuegung gestellt hat (Fotos folgen - wir haben bisher noch keinen Rechner mit USB-Anschluss gefunden). Die goldene Tafel haben wir leider nicht gefunden. Daher hat der Dinosaurier wohl auch nicht Stoeckchen holen wollen. Ausserdem mussten wir bei Anbruch der Dunkelheit das Museum verlassen - wahrscheinlich geht heut Abend die riesen Party ab...

Dann stand noch Chinatown auf unserer Liste, das wir wohl besser tagsueber besucht haetten ("Want to buy a Rolex?"). Kroenender Abschluss des Tages stellte der Kauf eines GPS Navigationssystems von TomTom dar. Jetzt steht der Eroberung der restlichen Ostkueste (nicht West - danke Christoph) nichts mehr im Wege. (Wir haben heute versucht, eine Grube im Sand zu graben um Osten zu ermitteln, so wie die Afghanen Mekka ermitteln. Kompass ist nur was fuer Snobs.)

Nach drei Tagen ohne Netz haben wir jetzt auch mal etwas Zeit am Jugendherbergsrechner verbracht um unsere letzten Tage (kommt uns schon vor wie eine Woche, zumindest von den Kilometern her) festzuhalten.

Liebe Gruesse und wir melden uns dann mal aus Washington D.C., wenn moeglich beim Kaffeetrinken mit Obama im Oval Office. Zur Not auch mit Hillary Clinton.

Geschrieben von chpg um 21:46 | in: New York
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1.11.2009
Tag 2 - Per Checkliste durch New York

Da wir disziplinierte, deutsche Touristen sind ging es heut gleich um 0800 hrs los, um die folgenden Punkte auf unserer Checkliste abzuhaken:

  • Ground Zero
  • Brooklyn Bridge
  • Battery Park und Freiheitsstatue
  • Fruehstueck im Starbucks
  • Ground Zero Memorial Preview Site
  • St. Paul's Chapel
  • Trinity Church
  • Treffen mit Agnes B.
  • Durchmarsch ueber die Highline
  • Mittagessen (Burger well done)
  • West Village Rundgang mit persoenlichem Stadtfuehrer
  • Chelsea Market
  • Gespraech mit UN-Reporter (PR)
  • Abstecher im Applestore
  • Time Square und Broadway
  • Gastauftritt bei Koenig der Loewen (Broadway Musical)
  • I love NY Shirt Beweisfotoshooting
  • Essen im Hard Rock Cafe NY (mit viel Beatles Memorabilia)
  • Sportsbarbesuch mit Baseballspiel (New York Yankees gegen die Phillies)

Was wir heute leider alles nicht geschafft haben:

  • Baseballregeln verstehen

Damit haben wir in einem Tag so viel geschafft, wie der Reisefuehrer einem Normalsterblichen Touristen in einer Woche zumutet. Die Stadt ist hart aber wir sind haerter - auch das U-Bahnnetz beugt sich zwischenzeitlich unserem stahlharten Willen... also meistens, wenn wir nicht grad Expresszug fahren obwohl wir Local nehmen sollten (woooshhh... "An welcher Station sind wir grad vorbei gefahren? Oh verdammt...")

Morgen arbeiten wir dann Seite 100 bis 200 im Reisefuehrer ab.

Geschrieben von chpg um 23:46 | in: New York
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31.10.2009
Tag 1 - We're Moewen to New York...

Was gibt es zur Anreise zu sagen? Wir sind heil in Muenchen angekommen, haben dort Sicherheitskontrolle und Wartezeit ueberstanden, sind heil in London angekommen (mit einem super Piloten - Kommentar Christoph), haben hier irgendwie unser Gate gefunden (laeuft ungefaehr wie Bingo) und sind dann mit Flug AA 131 heil in New York gelandet (mit einem super Piloten - Kommentar Christoph - der darueber hinaus als Sprecher bei der NASA arbeiten koennte).

Soviel zum einfachen Luftbus-Teil... dann kam New York und New York's U-Bahnnetz (Untergrundbus). Google hat bei der Routenberechnung leider Halloween nicht einkalkuliert, drum sind wir irgendwann zwar an der 42nd Street angekommen, aufgrund von Umleitungen aber ca. 5 Avenues daneben - was uns ganze 5 Minuten kostete. (A propos Halloween - da fuehlt man sich als Tourist gleich vollkommen Fehl am Platz, wenn die U-Bahn voll steckt mit Daemonen, Schwerverbrechern, und absolut suessen 8-jaehrigen Darth Vaders). Dank unseres Reisefuehrers (Don't Panic! - Per Anhalter durch New York) und hilfsbereite New Yorker ("Excuse me, can you help me?" - "I don't know your question...") sind wir dann etwa 2230 hrs am Jazz on the Park angekommen.

Gute Nachricht: Bisher weder Ratten noch Kakerlaken. Die Aussicht ist auch spitze (zumindest ca. 40 cm, dann kommt naemlich die Wand vom naechsten Gebaeude). Also alles viel besser als befuerchtet. Noch kurz die Nachbarschaft und das amerikanische Bier erkundet und das muss fuer den ersten Tag auch reichen.

Geschrieben von chpg um 22:31 | in: New York
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