ihr seid nun im kreativen Bereich von Lambda gelandet: Willkommen! ^^
Meine Idee ist, ein Portal für Regenbogengedichte,
-geschichten, -alltagsanekdoten und anderen schönen Sachen zu schaffen, weil es davon einfach viel zu wenig gibt. Schickt sie mir
einfach zu und ich setze sie online. Besucher_innen dieser Seite können dann ihren Senf dazugeben ^^, natürlich im Rahmen der Höflichkeit und
Fairness. Dōjinshis und Bilder sind natürlich genauso erwünscht!
Zur Zeit gibt es nur eine Plattform für lesbisch-orientierte Texte, aber ich arbeite an weiteren Seiten. Wenn ihr schon was zum Veröffentlichen habt, könnt ihr es mir schon gerne zuschicken, damit es dann beim Onlinegehen nicht so leer aussieht ;).
Und nun viel Spaß beim Stöbern!
Eure Evi
19.05.2008
The stairs up and down
Lying in the bed
Lying on the ground
One thought in my head
turning around~round~round~round~round~ ~
{Please take off the scissors!
I'm gonna cry today
Can't find the mirrors
Showing a smile this way
Sins are dumb'n dead
The nightmare goes on
Seems real as a dream
She's not there, she's gone ~}
What do I do?
What do the others see?
What could I do
That it didn't bother me?
Feeling the rain touching my skin
My heart burns
Feels cold within
Sick and sad by turns
Where have I been~?
{Please take off the scissors!
I'm gonna cry today
Can't find the mirrors
Showing a smile this way
Sins are dumb'n dead
The nightmare goes on
Seems real as a dream
She's not there, she's gone ~}
I'm falling on the ground
One thought in my head turning around
{Please take off the scissors!
I'm gonna cry today
Can't find the mirrors
Showing a smile this way
Sins are dumb'n dead
The nightmare goes on
Seems real as a dream
She's not there, she's gone ~}
I knew the day would come
But time plays a cruel game
Once she would had been gone
But now and then isn't the same
Faster than I pleased
Time passes by
My only wish at least
Was to say Good bye...
22.02.2008
Anja hielt mir einen leeren Bügel hin: "Wie wäre es denn damit?" ich mühte mich gerade à la Loriot (02:55) mit einem Bustier ab, das partout nicht auf die Stange zurückwollte, als ich hastig einen Seitenblick warf: "Wie jetzte? Meinst du, ich soll gar nichts anziehen?"
"Upps, Moment!" Sie ordnete den heruntergerutschten Träger neu und präsentierte mir meine Größe in roter Spitze. "Bist du sicher, der passt mir?"
"Na, mir bestimmt nich'!" So unterschiedlich wir gebaut waren, so locker konnten wir darüber reden. Da wir ja gegenseitig um uns warben, ergab Konkurrenzdenken nicht viel Sinn, zumal mir ihr Vorbau viel besser gefiel als mein eigener ^^. Ich philosophierte eine Weile mit ihr über Stützbügel und Polsterung und gab dabei einmal meine Meinung kund, um möglicherweise ihre BH-Wahl beeinflussen zu können. Mein Vorteil gegenüber jedem Hetero-Mann ist ja, dass ich ganz genau sagen kann, was ich an ihr sehen möchte und dabei weiß, wovon ich rede und was ich ihr teilweise zumute. Ich fragte mich, ob bei Lolo Ferraris Brustoperationen eigentlich auch eine Rückentherapie dabei war, als Anja mir ein paar Teile "nur mal zum Probieren *grinsgrins* " in die Hand drückte und mich Richtung Garderobe schob.
Ich feixte und mühte mich ab, sie mit dem anderen Bügel in meiner rechten Hand aufzunehmen, da meine linke schon mit dreien belegt war. An viel zu dicht gedrängten Kleiderständern schlängelte ich mich zur Umkleide, legte eine halbe Varieténummer mit verlierenden Kleidungsstücken hin und fragte in locker-unschuldigem Ton über die Schulter: "Kommst du mit rein?" Ihr Blick wechselte in einer Sekunde von ertappt auf Schlafzimmer und als ein Typ um die 30 neben uns einen Scherz zu seinen offensichtlichen Freundin machte, na, wenn sie ihn das mal fragen könnte..., machte sich auf Anjas Gesicht außerdem noch ein breites Grinsen breit. Ja, bei zwei jungen Frauen wirkt das bei weitem nicht so verdächtig, wenn sie gemeinsam in eine Umkleide verschwinden. Drinnen hörte ich mir einerseits ihre frauliche, andererseits ihre begehrende Meinung an und ärgerte sie anschließend entblößt ein wenig, indem ich ihr gefährlich nahe kam, während sie die Situation nicht nutzen durfte. Stattdessen ließ sie sublimierenderweise anzügliche Witze los, woraufhin wir kichern, aber auch flüstern mussten, da die Kabinen neben uns auch besetzt waren.
21.02.2008
wie ich Euch liebe?
Wie die Sonne den Mond, der Nächte wahres Kind
Denn anders als das Romeolein
Muss meine Liebe wandelbar sein
So dass ich auf tausendfache Weise für euch empfind'
Was sich tausendfach neu entschied
Macht mich jeden Tag neu verliebt
30.01.2008
warum du den Unwissenden unlieb wirst...
Sinn und Zweck eines Blogs ist es ja, via Internet einen Einblick ins eigene Leben zu gewähren, um ... äh, hat es einen tieferen Sinn? Nicht immer, aber es könnte! So hätte ein Subblog über den Alltag einer lesbischen Beziehung sogar zwei Sinne:
Erstens kann ich mich um etwas bemühen, dass bisher noch kein Coming-out-Ratgeber versucht hat, nämlich auch etwas Positives am Lesbisch-Sein zu sehen. Warum soll es denn nur "Akzeptanz statt Toleranz" (wie das Berliner CSD-Motto 2005) heißen? Warum sollte Elternverständnis nur soweit reichen, dass eine Homobeziehung des Kindes "nicht schlimmer" als eine Hetenbeziehung ist? Weil nichts schlechter oder besser sein und die sexuelle Orientierung irgendwann werden sein soll? Herzlichen Glückwunsch, richtige Antwort! Nichtsdestotrotz sind wir noch weit davon entfernt und für viele Menschen ist die Toleranz schon ein schwerer Schritt. Möglicherweise trägt ein positiver Blick auf den Homoalltag ja etwas dazu bei, ihnen den Weg zu erleichtern.
Zweitens ist es zu selten Thema. Zwei Frauen leben in einer Beziehung. Allein bei diesem Satz wälzt sich schon eine Masse an Klischees an und versucht die Barriere Scham und gewollte Toleranz zu überwinden. Doch was können die armen Stereotypen dafür, werden sie doch kaum beseitigt. Hella von Sinnen ist nicht das Maß aller Dinge (nur einiger) und sie hat (noch) keine eigene Sitcom, um Themen aus ihrem Leben aufs Korn zu nehmen wie Pastewka, Engelke und wohl die Hälfte aller halbwegs renommierten US-Schauspieler. Anne Will hingegen, die aktuellste Geoutete und Vorzeigeschranklesbe eignet sich zwar für einen guten Fernsehauftritt, aber gewiss nicht, um jungen Lesben zu erzählen, worauf es in einer Beziehung ankommt.
Worauf es in einer Beziehung ankommt? Im Grunde lernen wir das doch schon unser ganzes Leben lang, was will ein Blog uns da noch beibringen. Erstes Vorbild sind unsere Elte- ... nun gut, wer nicht gerade in den Genuss kommt homosexuelles Kind homosexueller Eltern zu sein, muss sich anderweitig umsehen. Da gäbe es zum Beispiel noch Verwandte (auch nicht besser) oder aufgeklärte, offene LehrerInnen, die jeder Homophobie trotzen (nein, wird immer noch nicht besser) oder doch wenigstens ... zugegeben: Jene Leute, die uns vom großen Leben erzählen wollen, haben meist keine Ahnung, wenn es ums homosexuelle Leben geht. Wenn sie es doch tun, halten sie sich dann aber meistens bedeckt aus Angst vor Diskriminierung von den eigenen Kindern oder SchülerInnen. Aber um sexuell und beziehungstechnisch aufgeklärt zu werden, bedarf es ja nicht unbedingt AufklärerInnen der sexuellen Orientierung! Schließlich sind die Themen übertragbar, Liebe, Sex, Verhüt- ... Coming-out? Diskriminierung? Ehe?
Die sexuelle Aufklärung begann zuhause oder in der Schule mit dem Satz "Wenn ein Mann und eine Frau sich sehr, sehr lieb haben...", sprach von Penis und Vagina (ich erinnere mich da noch an den schönen bildlichen Vergleich zweier Puzzleteile), Kinderzeugen, später von Kindesverhütung. Bald lernten wir, dass Mädchen und Jungen "anders" sind und eine etwas andere Sprache sprechen*. "Jungs verstehen anziehende Blicke nicht so schnell. Wenn du seine Aufmerksamkeit erregen willst-" "Aber will ich doch gar nicht!"
Ich bin unter vier Brüdern aufgewachsen, habe von diesen vier Brüdern vier Männerklischees studieren können (der proletenhafte Bundi, der alleskönnende Nerd, der gesellschaftskritische Nerd & "Frauenversteher" und der soziale, alternative Biker), doch habe ich gelernt, wie ich herausfinde, ob ein Mädchen auch auf Mädchen steht?
Wir (queer) werden jahrelang geschult, werden über den Körper des anderen Geschlechts, gesellschaftliche Anforderungen und traditionelle Familienbilder belehrt - und dürfen am Tag
des Verliebens alles über den Haufen werfen. "Äh, ansprechen? Wie jetzt? Darf ich das überhaupt? Und wenn ich zusammengeschlagen werde?" Alles bisher Gelernte ist für die Katz, stattdessen treten plötzlich andere Dinge in den Vordergrund und die ganze Welt einschließlich ich selbst müssen nochmal von vorne hinterfragt werden. Das Innenleben eines lesBi oder schwulen Teens heute sieht in etwa so aus wie das eines/r heterosexuellen Jugendlichen in den 50er Jahren: Ok, irgendwer labert hier was von Liebe, Sex (Keuchheit) und Ehe, aber das alles hilft mir überhaupt nicht weiter. Wissensstand gleich null, Hilflosigeit gleich hundert.
An dieser Stelle möchte ich ins Spiel kommen und anderen den lesbischen und manchmal auch den schwulen Alltag, wie ich ihn von meinen Freunden miterlebe, näher bringen. Seid gewappnet ;).
*Eine Generation von SexistInnen machte daraus ein Riesenbrimborium und sprach gar von zwei verschiedenen Spezies, allen voran Mario Barth und das Ehepaar Pease. Da wird herzlich gelacht, alle kennen das - und beschweren sich am Ende, warum sich die Menschen ständig an Vorurteilen aufhängen.
23.11.2007
Die Liebe will dich sehn, sucht dein Gesicht
Sie lässt dich leiden, schafft Dunkel in das Licht
Nichts mehr, was wir wa'n, Sinn' und Fühln sind fort
Wir findn neue Wege - fühl mich dort!
{Ref.: Ich öffne die Augen - und bin noch da!
Das hier ist kein Traum, alles ist doch wahr!
Es ist wie im Märchen, ich hätt's nie gedacht!
Um Dornröschen zu werden, bin ich aufgewacht!}
Was kam daher, regen wollt' es sich
Ein Gefühl, ein Reiz, voll-er Flamme füllt es mich
Nimmer hab' ich's über, schwan-ken würd' ich kaum
Wie viel Lieb'es bot, schafft kein andrer Traum
{Ref.}
Begierde hat es schwer, Menschen zu behüten
Ich möcht' verein', namenlose Blüten
Bin ich ihr ergeben, heiterst du mich auf
Wie ich auch heiß', blüht' ich auf
{Ref2: Das hier ist mein Traum und ist doch wahr
Es ist wie im Märchen - mein Märchen wurd' doch wahr
Ich noch da~! Es ist doch wahr~! Ich bin noch da!}
Nichts kann mir nicht mal sanft Mut rauben
Was wir flohn zuvor, kommen wir nun zu glauben
Atme deine Luft, schloss dich in mein Herzensmeer
Ich nahm dich hin, gab dich nicht mehr her!
Es ist doch wahr~! Ich bin noch da~!
{geflüstert}
Ich schwör' dir eins:
Bin ich deins, bist du meins!
21.04.2007
Der schwul-lesbische Lambda e.V. zieht um
erschienen im strassenfeger: "TON, STEINE, SCHERBEN I." (Ausgabe 09, April 2007)
Was haben alle sozialen und karitativen Vereinigungen gemeinsam? Ihr Ziel. Grob gesagt ist es ihr Ziel, andere zu unterstützen, bis sie nicht mehr gebraucht werden. Sie arbeiten sozusagen gegen ihre eigene Existenz und haben ihre Aufgabe erst erfüllt, wenn es sie nicht mehr gibt.
Solch ein Verein ist auch der Lambda Berlin-Brandenburg e.V., dessen Name tatsächlich aus einem einzelnen Buchstaben besteht: λ. Lambda steht für das griechische Wort „libertis“ (Freiheit) und wurde schon in den 50ern zum Symbol der Schwulen- und Lesbenbewegung gewählt. Mit der Zeit wurde es immer populärer und verdrängte den Rosa Winkel aus dem Nationalsozialismus, der erst zur Kennzeichnung von Schwulen im KZ diente und nach dem Krieg von der Szene als Erkennungsmerkmal übernommen wurde, jedoch für die gesamte Bewegung ungeeignet war. Zum einen hauptsächlich wegen seines Ursprungs als Brandmarkung, zum anderen weil er nur für die männliche Fraktion stand.
Gerne wird Lambda auch mit der zweiten, physikalischen Bedeutung dieses Buchstabens – der Wellenlänge – assoziiert: Schließlich sendet ein Verein zur Integration von LesBiSchwul- und Transjugendlichen, kurz: lsbt, auf seiner ganz eigenen Frequenz. Die ist seit 17 Jahren (am 2. Mai war Geburtstag) immer noch dieselbe, obwohl sich seit kurzem Einiges tut.
So gewinnt Lambda, das als fast untergegangen galt und dem schon Insolvenz nachgesagt wurde, an neuem Schwung. Das größte Projekt, der Umzug in die Manteuffelstr. 19 in Berlin-Kreuzberg, ist nun geschafft und mit tatkräftiger Unterstützung von einer Reihe ehrenamtlicher Mitarbeiter, die bereits fleißig Kisten schleppten, soll die Jugendarbeit in den nun größeren und wohnlicheren Räumen mit eigenem Beratungsraum noch intensiver gestaltet werden. Wer weiß, wie lange es dauern wird, bis die nächste Jugendgruppe (bisher zwei Jungs-, eine Mädchen- und eine gemischte Gruppe) aufgemacht werden muss, um dem Ansturm gewachsen zu sein. Bis auch sie nicht mehr notwendig sind und aufgelöst werden, weil Lambda sein Ziel der öffentlichen Akzeptanz von Homosexualität erreicht hat.
Find in and come out!
Franziska
Näheres auf der (ebenfalls neuen) Internetseite:
www.lambda-bb.de
21.03.2007
Berührt
Kusshand entschwand
zum Tanze geführt
Schürt' galant gebürt'gen Brand
Gebannt!
25.02.2007
sommerduft/
zog durch die gassn/
fliederduft/
konnt es nicht lassn/
mir ein gefühl zu schenkn/
nicht untreue/
musste an eine denkn/
& verliebte mich in dich aufs neue/
25.02.2007
was sehnsucht treibt/
woran kummer reibt/
reist schnell voran/
kommt heute an/
wo ich morgen erst bin/
darf er verweilen/
werde eilen/
halt ihn bis dahin.
mein gedanke
4.01.2007
Dich
erster Blickeskuss
Für Leidenschaftsinbrunstverlangen Dir
Dankesvoll zuckergierig Lippen reichend
- Verschämt
Comment: Der noch mittelmäßigere Rohentwurf ist Himmelseidank verschollen.
1.10.2006
süßer Spatz,
Sehr geehrte Ich-liebe-Dir,
Deinetwegen, geliebter Schatz,
Kauft' ich schönes Büttpapier.
Lila konnt' ich mir nicht verwehren,
Um Dich hier ganz schnell zu beehren,
Drum schenk mir doch ein Bild von Dir,
Ich häng' es an die Fenstertür,
Mir alle Meisen herzubringen,
Dass sie mir von Dir nur singen.
8.02.2005
Ich liebe...
wen?
F
Begehren
G
Verlangen
D
Verehren?
Und ... sie ...
Verfangen in der Liebe Klauen
1.02.2005
Ich bin ich
Bin nicht du
Ich bin ich
Du siehst mich nicht
Ich brauchte dich
Du liebst mich nicht
Liebe mich
nicht mehr
22.11.2004
Denke an dich,
Schreibe ein Gedicht.
Will nicht leiden,
Lass' es bleiben -
Lass' es dann doch nicht!
6.09.2004
Süßes Lächeln anzusehen
nicht zu berühren
Zarte Lippen
nicht zu küssen
Herrliche Zunge
zu hören und nur zu hören
Tiefe Augen
nicht zu ergründen
8.05.2004
25.02.2002
I see in your eyes.
Searching love - they're cold as ice
Why do you say good-bye?
Don't look at me if it was the last time
Don't call my love if it was crime
And if it's even a try...
Give me two, no, one wing is enough
Take me in your arms, hold me tight
hold me tough,
So that we gonna fly
Comments: Das Gedicht stammt aus dem Englischunterricht und war eine Hausaufgabe, es sollte eigentlich noch länger werden, ich bin aber an der Zeit verzweifelt. Der Titel ist nachträglich korrigiert und hieß ursprünglich "Call it love, Seraphim", da ich mir den falschen Singular von Kaori Yuki abgeguckt hatte.
© by Oo [Oeilletsotaku]