ihr seid nun im kreativen Bereich von Lambda gelandet: Willkommen! ^^
Meine Idee ist, ein Portal für Regenbogengedichte,
-geschichten, -alltagsanekdoten und anderen schönen Sachen zu schaffen, weil es davon einfach viel zu wenig gibt. Schickt sie mir
einfach zu und ich setze sie online. Besucher_innen dieser Seite können dann ihren Senf dazugeben ^^, natürlich im Rahmen der Höflichkeit und
Fairness. Dōjinshis und Bilder sind natürlich genauso erwünscht!
Zur Zeit gibt es nur eine Plattform für lesbisch-orientierte Texte, aber ich arbeite an weiteren Seiten. Wenn ihr schon was zum Veröffentlichen habt, könnt ihr es mir schon gerne zuschicken, damit es dann beim Onlinegehen nicht so leer aussieht ;).
Und nun viel Spaß beim Stöbern!
Eure Evi
22.02.2008
Anja hielt mir einen leeren Bügel hin: "Wie wäre es denn damit?" ich mühte mich gerade à la Loriot (02:55) mit einem Bustier ab, das partout nicht auf die Stange zurückwollte, als ich hastig einen Seitenblick warf: "Wie jetzte? Meinst du, ich soll gar nichts anziehen?"
"Upps, Moment!" Sie ordnete den heruntergerutschten Träger neu und präsentierte mir meine Größe in roter Spitze. "Bist du sicher, der passt mir?"
"Na, mir bestimmt nich'!" So unterschiedlich wir gebaut waren, so locker konnten wir darüber reden. Da wir ja gegenseitig um uns warben, ergab Konkurrenzdenken nicht viel Sinn, zumal mir ihr Vorbau viel besser gefiel als mein eigener ^^. Ich philosophierte eine Weile mit ihr über Stützbügel und Polsterung und gab dabei einmal meine Meinung kund, um möglicherweise ihre BH-Wahl beeinflussen zu können. Mein Vorteil gegenüber jedem Hetero-Mann ist ja, dass ich ganz genau sagen kann, was ich an ihr sehen möchte und dabei weiß, wovon ich rede und was ich ihr teilweise zumute. Ich fragte mich, ob bei Lolo Ferraris Brustoperationen eigentlich auch eine Rückentherapie dabei war, als Anja mir ein paar Teile "nur mal zum Probieren *grinsgrins* " in die Hand drückte und mich Richtung Garderobe schob.
Ich feixte und mühte mich ab, sie mit dem anderen Bügel in meiner rechten Hand aufzunehmen, da meine linke schon mit dreien belegt war. An viel zu dicht gedrängten Kleiderständern schlängelte ich mich zur Umkleide, legte eine halbe Varieténummer mit verlierenden Kleidungsstücken hin und fragte in locker-unschuldigem Ton über die Schulter: "Kommst du mit rein?" Ihr Blick wechselte in einer Sekunde von ertappt auf Schlafzimmer und als ein Typ um die 30 neben uns einen Scherz zu seinen offensichtlichen Freundin machte, na, wenn sie ihn das mal fragen könnte..., machte sich auf Anjas Gesicht außerdem noch ein breites Grinsen breit. Ja, bei zwei jungen Frauen wirkt das bei weitem nicht so verdächtig, wenn sie gemeinsam in eine Umkleide verschwinden. Drinnen hörte ich mir einerseits ihre frauliche, andererseits ihre begehrende Meinung an und ärgerte sie anschließend entblößt ein wenig, indem ich ihr gefährlich nahe kam, während sie die Situation nicht nutzen durfte. Stattdessen ließ sie sublimierenderweise anzügliche Witze los, woraufhin wir kichern, aber auch flüstern mussten, da die Kabinen neben uns auch besetzt waren.
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