Kaum einem wird wohl entgangen sein, dass hier in Passau (und wohl auch in sehr vielen andere Universitätsstädten) noch immer von morgens bis abends über (Hochschul-) Politik diskutiert wird. Bologna, BAföG, Studiengebühren, Reformen, Leistungsdruck - das alles sind Wörter die im Moment sehr oft genannt werden.
Doch wir, die Passauer Studierenden, mussten auch das ein oder andere Mal merken, wo wir an unsere Grenzen stoßen. Es drehte es sich gestern im Audimax lange um die BAföG Regelungen. Dabei kamen einige Fragen auf: Was genau sind denn die Kriterien um ein möglichst hohes BAföG zu bekommen? Dürfen die eigenen Eltern sich weigern, ihrem Kind Geld zu geben? Und hat man in dem Fall ein Recht auf BAföG? All solche Fragen häufen sich. Wen es jetzt reizt, herauszufinden, was es denn nun mit diesem BAföG auf sich hat, kann sich unter www.das-neue-bafoeg.de schlauer machen.
Nicht nur hier in Passau, in ganz Europa, fordern die Studierenden unter anderem eines: Die Reform der Reform! Die Rede ist hier nicht von Hartz IV (auch wenn es sicher ein paar Studierende gibt, die den Bildungsstreik nutzen um ein paar allgemeinen Forderungen Luft zu machen), sondern von der Bologna Reform. Auch da gibt es viele offene Fragen. Allen voran: Was genau schreibt diese Reform eigentlich vor? Alle die sich für dieses Thema interessieren, haben heute hier, an der Passauer Universität, die Möglichkeit mehr zu erfahren. Um 19 Uhr gibt es im Audimax eine Vorlesung zum Thema Bologna-Prozess. Also wenn ihr Interesse habt, kommt vorbei. Denn wir können nur über etwas diskutieren, von dem wir auch wirklich Ahnung haben. Und dikutieren weden wir noch genug.