Mittlerweile hat wohl fast jeder davon gehört: "Studiengebühren zweckentfremdet umgeleitet" titelte gestern schon der Bürgerblick (http://www.bb-passau.de/index.php?AID=0000022112). Die Unileitung hat die plötzliche Aufmerksamkeit nicht besonders gut aufgenommen. Das konnten wir an der Atmosphäre merken, die bei der gestrigen Sondersitzung des Konvents geherrscht hat. Neben den 21 Mitgliedern des Konvents tummelten sich ab 20 Uhr auch knapp 50 Zuschauer in dem großen Senatssaal im NK.
Ihr habt das Spektakel dennoch verpasst? Kein Problem. Man kann es sogar gleich mehrfach nachlesen. Zum Beispiel bei dem Internet-Magazin Mediendenk (http://www.mediendenk.com/index.php?AID=0000022123). Zahlreiche Zitate sind darunter, alle wichtigen Fakten - der amüsanteste Satz ist aber dieser: "Weniger gut informierte Medien fielen auf die geschickt formulierte Erklärung der Uni herein, die im selben Wortlaut seinerzeit auch dem Ministerium gegeben worden war." Dabei sind die ersten drei Wörter mit einem Link zur Internetseite der Passauer Neue Presse versehen.
Tatsächlich. Auch ich hätte mich heute morgen fast an meinem Kaffee verschluckt, als ich eine Blick auf die aktuelle Ausgabe der PNP warf. ""Uni-Skandal" löst sich in Luft auf!" prangt auf Seite 18 groß über einem Blid der Innsteg-Aula. Der Inhalt des Artikels? Die Zweckentfremdung der Studiengebühren sei nur ein "bösartiges Gerücht" und "kalter Kaffe". Ja, es wären Staatsmittel nicht für die Bib, sondern für andere "dringende" Dinge verwendet worden. Aber nein, damit sei nicht die Tiefgarage oder die Innsteg-Aula gemeint.
Aber macht euch doch einfach selbst ein Bild davon: http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-26812145&Ressort=asta&Ausgabe=a&BNR=0
Was wird wohl als nächstes kommen?