Es gab ja eine ganze Menge Wirbel um die Geschichte mit den Studiengebühren.
Doch was ist dabei jetzt eigentlich heraus gekommen?
"Uni-Zoff endet mit Versprechen" titelte die PNP gestern und liegt damit gar nicht mal
so falsch. Tatsächlich hat unser Universitätskanzler Herr Bloch mittlerweile fest zugesagt, dass
die 580 000 Euro über drei Jahre verteilt zusätzlich in die Bib fließen sollen. Für uns bedeutet das, dass die begehrten Bücher vielleicht in Zukunft nicht schon 3 Tage nach Semesterbeginn ausgeliehen sind. Ist ja schön und gut. Bleibt nur die übliche Frage: Wo soll das Geld herkommen? Es soll gespart werden und zwar an Stellen an denen es uns Studierenden nicht schadet. Wo das sein soll? Das konnte uns bis jetzt noch niemand so genau sagen.
Also mal wieder ein Versprechen der Unileitung, das kennen wir ja schon. Doch diesmal
wird es und leichter fallen zu kontrollieren, ob tatsächlich etwas geschieht. Denn am 18.2.
treffen sich die Studierendenvertreter mit der Unileitung um zu besprechen, wie man bei den
Haushaltsausgaben mehr Transparenz schaffen kann. Das scheint vielleicht ein kleiner Trost
zu sein. Doch eigentlich ist es schon ein enormer Fortschritt, dass wir überhaupt mitreden
dürfen. Es hat sich gelohnt, dass wir, die Passauer Studierenden, mal wieder gezeigt haben,
dass es uns ganz und gar nicht egal ist, was an unserer Uni geschieht.
Und wo wir gerade bei Versprechen sind. Vor ein paar Wochen im Audimax gab uns Professor
Schweitzer ein weiteres, ziemlich großes Versprechen. Er wollte nicht weniger, als alle unsere
Forderungen in Angriff zu nehmen. Ende Januar wollte er uns erklären, was schon geschehen
ist und wie er nun weiter machen will. Der Tag ist gekommen. Morgen treffen sich Studierendenvertreter und auch einige Vertreter des Bildungsstreiks mit Herrn Schweitzer.
Mal sehen, was er uns zu sagen hat.