Aus meiner Satteltasche... |
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Busfahren II
Vor dem Busfahren muß ich erstmal das Motorrad irgendwo abstellen. Das geht nicht in Mittel- und Südamerika. Dort ist man ganz wild auf eingeführte Fahrzeuge. Sie werden im Pass eingetragen oder, wie in Chile, im Computernetzwerk der Grenzbehörden. Legale Ausreise ohne Fahrzeug ist nicht möglich. we don’t care about your motorcycle, we wanna know about you. How do you finance your stay in the US? Are you writing a book? So you might get an advance from your publisher? Das klingelte gut in meinen Ohren als Coverstory: Buchschreiben, Vorauszahlung kriegen: also heftiges yes, sure, of course zu dem Beamten, und bum, bum, bum hatte ich meine Stempel im Pass. Also das Motorrad nahe der mexikanischen Grenze in San Diego in eine Storage für 70$/Monat geparkt Busfahren
Bei mir wars immer Motorrad checken, packen, Motorrad-Klamotten anziehen, Weg suchen, und, und ,und... Going SouthMagellanes was always a magic name to me. At a time, Aug. 10. 1519, when still many people thought the earth is a disk, he sailed westward, into the unknown. What kind of “GPS” might he have had? A couple of compasses? And he knew the stars.
He had faith and courage, more than we have in these days. So on Jan 1st 2008 I set out to find the Magellan strait my way. I send my motorcycle to Chile and headed south to Patagonia and Tierra del Fuego. If you see the Magellan strait, it’s a coule de sac, Lord knows how he found his way there.
I made it on a ferry and all the way down South “al final del mapa” as they say, to Ushuaia. It sure has some magic, like the magic light in tierra del fuego. Ushuaia? That’s not much of a difference than any other habor. Its just the most southern city, so every biker wants to reach it. To do so, forget about bla Dienst am VerkehrsteilnehmerIn Santiago, oder Lima, oder Buenos Aires wartet man genau so ungern an der Ampel wie in Berlin, Muenchen oder Hamburg. Aber die Stadtvaeter in Suedamerika haben sich da was ausgedacht: Akrobaten, Scheibenwascher, Verkauefer sollen dem Ungeduldigen die Zeit vertreiben.
Naja, in Wirklichkeit ists so, dass die Leute sich unbedingt ein paar Peso oder Soles verdienen, oder dazuverdienen muessen und deshalb die Autofahrer an der Ampel ansprechen.
Na also, geht doch.
Es wollte und wollte nicht laufen. Zuerst hat mich die Kiste, bzw. der Bretterhaufen zur Verzweiflung gebracht, dann die Motorradwerkstatt (6 Wochen hat er mich von Woche zu Woche vertröstet) zum Schluss warten auf den Spediteur, bis er abends um 5 im dunkeln kam. Ohne die fachmännische, Kfz.-technische Hilfe von Clemens hätt ichs dann immer noch nicht geschafft.
Aber langsam bekam das Ganze doch Hand und Fuss.
Und dann kam endlich im Schneetreiben abends der Laster.
Auf solch einem Containerschiff wird die Kiste dann landen, und hoffentlich auch in Valparaiso/Chile ankommen - in einem Stück. Warum musst du denn schon wieder weg?Wenn die Zimmerpalme abgestaubt, die Buecher nach Farben geordnet und der Rasen vor den Reihenhaeusern wie mit der Nagelschere manikuert ist, denke ich wie der pensionierte Bankbeamte in Graham Greens "Reisen mit meiner Tante". Der kuemmerte sich um seine Dahlien und seine einzige Sorge war, ob der Rasenmäher vom Regen Schaden nehmen wuerde. Er hatte einige Reisen mit seiner Tante in eine (fuer einen Bankbeamten) bizarre Welt gemacht. Jetzt sehnte er sich danach zurueck und dachte: du brauchst wieder ein Visum in das Land wo die Polizisten dich stoppen und du ihnen deinen Reservereifen gibts, damit's weiter geht; wo der Guru in Venice sagt: "was wuenschst du dir, langes Leben, Gesundheit, Reichtum?" nein, mir gehts gut und alt bin ich schon. "So was ersehnst du dir ?" und ich weiss, ich brauch nix, ich bin total frei; wo die Tramidores dir an der Grenze fuer 10$ den Passeintrag aendern; wo sie dir nur ein Permit de Passage ausstellen, wenn du versprichst seinen Sohn in Schengenland einzuladen, damit er da schwarz arbeiten kann; wo du im Puffotel schlaefst, weil's sauberer und billiger ist; wo die Sonne abends um 10 untergeht, aber der Wind nie; wo sie sagen, willkommen hier, dein Weg nach Hause geht nach Norden, ausser du bist ein Pinguin. Aber das versteht kaum einer, und ausstellen kann mir das Visum auch niemand.
Die Reise nach Amerika
Von 2003 bis 2005 war ich ja schonmal 1 1/2 Jahre mit dem Motorrad in Amerika. Ja, ja, Amerika ist nicht nur USA, auch Lateinamerika gehört dazu. Und so bin ich denn gefahren von Santiago nach Feuerland, wieder nach Norden bis Alaska und nocheinmal zurück nach Tierra del Fuego. Jetzt zimmere ich wieder eine Kiste um das Motorrad zu verpacken und wieder nach Valparaiso/Chile zu schicken. Und da fangen meine Probleme schon an: dreimal abgeschnitten und immer noch zu kurz. Ob aus dem Haufen Bretter je mal eine Kiste wird die über den Atlantik, durch den Panama bis nach Valparaiso schwimmt? Ich hab den Bammel. |
Über mich
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