Aus meiner Satteltasche...

Busfahren II

10:19, 23.11.2009 Geschrieben in Amerikareise 08 - 0 Kommentare Link

Vor dem Busfahren muß ich erstmal das Motorrad irgendwo abstellen.

Das geht nicht in Mittel- und Südamerika. Dort ist man ganz wild auf eingeführte Fahrzeuge. Sie werden im Pass eingetragen oder, wie in Chile, im Computernetzwerk der Grenzbehörden. Legale Ausreise ohne Fahrzeug ist nicht möglich.

  Anders die Estados Unidos, USA. Als ich das erste mal von Mexiko kommend in El Paso in die USA einreiste, meinte der Beamte auf meinen wiederholten Hinweis, daß ich mein Motorrad in die USA "importiere": listen (Hand auf meine Schulter gelegt),

we don’t care about your motorcycle, we wanna know about you. How do you finance your stay in the US? Are you writing a book? So you might get an advance from your publisher? Das klingelte gut in meinen Ohren als Coverstory: Buchschreiben, Vorauszahlung kriegen: also heftiges yes, sure, of course zu dem Beamten, und bum, bum, bum hatte ich meine Stempel im Pass.

Also das Motorrad nahe der mexikanischen Grenze in San Diego in eine Storage für 70$/Monat geparkt



Busfahren

19:49, 19.11.2009 Geschrieben in Amerikareise 08 - 0 Kommentare Link

 

Ich wollte auch mal Busfahren. Immer sah ich die Touris ganz cool in einen  klimatisierten Bus steigen und nach 10 Stunden waren sie irgendwo.

Bei mir wars immer Motorrad checken, packen, Motorrad-Klamotten anziehen, Weg suchen, und, und ,und...



Going South

18:56, 11.07.2008 Geschrieben in Amerikareise 08 - 0 Kommentare Link

Magellanes was always a magic name to me. At a time, Aug. 10. 1519, when still many people thought the earth is a disk, he sailed westward, into the unknown. What kind of “GPS” might he have had? A couple of compasses? And he knew the stars.

He had faith and courage, more than we have in these days. So on Jan 1st 2008 I set out to find the Magellan strait my way. I send my motorcycle to Chile and headed south to Patagonia and Tierra del Fuego. If you see the Magellan strait, it’s a coule de sac, Lord knows how he found his way there.

 I made it on a ferry and all the way down South “al final del mapa” as they say, to Ushuaia. It sure has some magic, like the magic light in tierra del fuego.  Ushuaia? That’s not much of a difference than any other habor. Its just the most southern city, so every biker wants to reach it. To do so, forget about blaImage and video hosting by TinyPiccktop. There are rough passages of unpaved road, called “ripio”, in Argentina and Chile. Did I have in mind to go all the way to Central/North America? No, not really, but when it became winter in the South, I headed North thru muddy roads in Argentina, Image and video hosting by TinyPic over 5000m (16500ft) high passes between Argentina and Chile, Image and video hosting by TinyPicalong salt flats, to Peru and Ecuador, always keeping one idea: gone this far, might as well see what’s next. Image and video hosting by TinyPic After that I felt I needed some days to relax at the warm waters of the equatorial Pacific in Ecuador. The whales do the same, so we greeted each other. Image and video hosting by TinyPic What came next? An expensive repair on my motorcycle: the bearing of the rearwheel was gone. They fixed it at the BMW dealer in Cali/Colombia for a sum shy to 700$. Image and video hosting by TinyPic Than Central America. Nicaragua is a good hang out, especially the colonial town of Granada. Image and video hosting by TinyPic Image and video hosting by TinyPic



Dienst am Verkehrsteilnehmer

01:24, 8.07.2008 Geschrieben in Amerikareise 08 - 0 Kommentare Link
In Santiago, oder Lima, oder Buenos Aires wartet man genau so ungern an der Ampel wie in Berlin, Muenchen oder Hamburg. Aber die Stadtvaeter in Suedamerika haben sich da was ausgedacht: Akrobaten, Scheibenwascher, Verkauefer sollen dem Ungeduldigen die Zeit vertreiben. Image and video hosting by TinyPic Naja, in Wirklichkeit ists so, dass die Leute sich unbedingt ein paar Peso oder Soles verdienen, oder dazuverdienen muessen und deshalb die Autofahrer an der Ampel ansprechen.

Na also, geht doch.

15:12, 26.11.2007 Geschrieben in Amerikareise 08 - 0 Kommentare Link
 

Es wollte und wollte nicht laufen. Zuerst hat mich die Kiste, bzw. der Bretterhaufen zur Verzweiflung gebracht, dann die Motorradwerkstatt (6 Wochen hat er mich von Woche zu Woche vertröstet) zum Schluss warten auf den Spediteur, bis er abends um 5 im dunkeln kam.

Ohne die fachmännische, Kfz.-technische Hilfe von Clemens hätt ichs dann immer noch nicht geschafft.

 

 

Aber langsam bekam das Ganze doch Hand und Fuss.

    

                                                                                          Und dann kam endlich im 

                                                                            Schneetreiben abends der Laster.

                                                                                   

 

 

Auf solch einem Containerschiff wird die Kiste dann landen, und hoffentlich auch in Valparaiso/Chile ankommen - in einem Stück.



Warum musst du denn schon wieder weg?

16:14, 12.11.2007 Geschrieben in Amerikareise 08 - 0 Kommentare Link

Wenn die Zimmerpalme abgestaubt, die Buecher nach Farben geordnet und der Rasen vor den Reihenhaeusern wie mit der Nagelschere manikuert ist, denke ich wie der pensionierte Bankbeamte in Graham Greens "Reisen mit meiner Tante".

Der kuemmerte sich um seine Dahlien und seine einzige Sorge war, ob der Rasenmäher vom Regen Schaden nehmen wuerde. Er hatte einige Reisen mit seiner Tante in eine (fuer einen Bankbeamten) bizarre Welt gemacht. Jetzt sehnte er sich danach zurueck und dachte: du brauchst wieder ein Visum in das Land wo die Polizisten dich stoppen und du ihnen deinen Reservereifen gibts, damit's weiter geht; wo der Guru in Venice sagt: "was wuenschst du dir, langes Leben, Gesundheit, Reichtum?" nein, mir gehts gut und alt bin ich schon. "So was ersehnst du dir ?" und ich weiss, ich brauch nix, ich bin total frei; wo die Tramidores dir an der Grenze fuer 10$ den Passeintrag aendern; wo sie dir nur ein Permit de Passage ausstellen, wenn du versprichst seinen Sohn in Schengenland einzuladen, damit er da schwarz arbeiten kann; wo du im Puffotel schlaefst, weil's sauberer und billiger ist; wo die Sonne abends um 10 untergeht, aber der Wind nie; wo sie sagen, willkommen hier, dein Weg nach Hause geht nach Norden, ausser du bist ein Pinguin.

Aber das versteht kaum einer, und ausstellen kann mir das Visum auch niemand.

 

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Die Reise nach Amerika

15:09, 29.10.2007 Geschrieben in Amerikareise 08 - 0 Kommentare Link

 

Von 2003 bis 2005 war ich ja schonmal 1 1/2 Jahre mit dem Motorrad in Amerika. Ja, ja, Amerika ist nicht nur USA, auch Lateinamerika gehört dazu. Und so bin ich denn gefahren von Santiago nach Feuerland, wieder nach Norden bis Alaska und nocheinmal zurück nach Tierra del Fuego.

Jetzt zimmere ich wieder eine Kiste um das Motorrad zu verpacken und wieder nach Valparaiso/Chile zu schicken. Und da fangen meine Probleme schon an: dreimal abgeschnitten und immer noch zu kurz. Ob aus dem Haufen Bretter je mal eine Kiste wird die über den Atlantik, durch den Panama bis nach Valparaiso schwimmt? Ich hab den Bammel.



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