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Etwas zum Thema Minijobs

Nebenjobs sind schon eine gute Sache, aber aber es kommt auf die Lebenszeit an: Sich an den Nebenjobs auf die Dauer aufzuhängen ist keine Lösung. Ärgerlich, dass so was nicht wenigen in der letzten Zeit passiert (lebenslange Praktika & Co. ). Wenn man aber noch studiert oder gerade eine schnelle Geldspritze benötigt, da gibt es ein paar coole Nebenjobs. Ich dachte hier konkret an Hosts und Hostessen. Noch konkreter an Messe-hosts und -hostessen. Messe ist ohnehin ein attraktives Arbeitsumfeld, wo wir so viele unterschiedliche Menschen treffen können und mehr geht es nur noch im Internet. Was man als Host und Hostess auf einer Messe verdienen kann, ist auch kein Geheimnis: Den Stundensatz finden wir schnell online ohne sich mal zu bewerben.

Ich habe mich in das Thema bereits über meine Bekannten "eingearbeitet" und sie bestätigen den guten Ruf dieser Jobbranche, allerdings (wie immer) Host/Hostessjob ist nicht gleich Host/Hostessjob. Das es mehrere Stunden dauert und ganz schön anstrengend sein kann, kann man schon erahnen. Die Frage ist, wie anstrengend wird es: Die Aufgaben können ganz unterschiedlich sein, daher sollte man ganz genau auf die Anforderungen hinschauen, nachfragen und noch besser sich vorinformieren, was in der Branche so läuft. In der Praxis wird uns keiner großartig einarbeiten und auf nette Kollegen sollten wir ...... jeder von euch wird schon eigene Erfahrungen dazu gemacht haben. Für einen schnellen Überblick, der den Einsteiger bisschen weiterhilft: Als Host und Hostess wird man nicht unbedingt nur vor oder an dem Messestand unseres Auftraggebers stehen und freundlich lächeln. Man wird vielleicht auch den Messestand bewerben. Dahinter stehen ganz verschiedene Aufgaben und manche erfordern auch bestimmte Fähigkeiten. Wir werden vielleicht keine Kundengeschenke verteilen und das ist noch easy, weil die Geschenke nichts kosten und jeder es haben will. Hosts und Hostessen müssen aber auch manchmal vorbeigehende Messebesucher ansprechen und zum Aussteller einladen. Das machen zwar viele auf einer Messe und es ist nicht gleich mit dem Ansprechen in der Straße, aber es kostet eine kleine Überwindung. Wir erkennen diese Aufgaben hinter der Aufgabenbeschreibung: Promotion und Promoter. Klingt gut, aber wie gut ist das für uns Das muss schon jeder für sich selbst wissen. Was es noch gibt: Manche Hosts und insbesondere Hostessen arbeiten als richtige Präsentationsobjekte.  Es kann ebenfalls sehr anstrengend sein, wenn wir immer die gleiche Bewegung ausführen sollten oder etwa mehrere Stunden in einer Badewanne sitzen und das Wasser irgendwann kalt ist. So passierte einer Freundin von mir nämlich.

So sieht es aus.

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Rhythmus

Die schöne Sommerzeit ist vorbei, wobei an spätsommerlichen Tagen wie diese ist noch die Erinnerung daran noch sehr stark. Die Arbeitswelt hat mich doch ganz stark wieder beschlaggenommen und ich reagiere darauf so wie immer mit dem Aufspannen. An sich selbst ist es nicht schlimm, ich nennen es aufspannen. Andere werden es wohl als inneren Schweinehund überwinden nennen. Es geht aber vor allem um die Umstellung: Man ist wieder in einem Rhythmus, wo man systematisch leisten soll. Da fällt mir auf, dass ich über die Aufspannung bereits geschrieben habe.

Und es ist so, wenn man überrascht wird, ist man schnell überfordert, doch wenn wir etwas Zeit haben, dann machen wir uns darüber Gedanken, wie und ob wir alles schaffen. Das ist so eine anstrengende Situation, aber man muss einfach durch. Flexibel-Sein ist nicht nur gefragt. Es wird vorausgesetzt.

Nun, ich weiß ganz genau, was auf mich in den kommenden Wochen zukommt. Wir sollen uns stärker in die Landschaft setzen und werden mit Roadshows und Events unterwegs sein. Das heißt konkret für mich, viel Vermarktung und ebenfalls Selbstvermarktung. Ich denken, das ist eben der Grund für die Aufspannung. Ich werden wohl ein paar Präsentationen halten. Es ist nicht das erste Mal, aber in vergangenen Monaten war ich eher im Backoffice. Ich hatte mich um die Bestellungen von Faltdisplay Bannern und Grafiken gekümmert und war immer im Kontakt mit Montageteams. Die Aufgaben waren sehr übersichtlich und ebenso die Ergebnisse. Da konnte man schon ganz viel beeinflussen. In diesem Werbeteil.

Jetzt wird es etwas anders laufen. Natürlich werde ich mich vorbereiten und ein paar Szenarios durchgehen, wie es denn ablaufen kann. Ich habe auch einige Erfahrungen gemacht und das gibt mir zu Erwarten: Nicht alles werde ich vorausplanen und gestalten können. So wie etwa Besucherzahl. Ob vor 10 oder 100 Gästen Performer zu sein ist ein gewaltiger Unterschied. Da spanne ich schon auf.

Plötzlich

Geschrieben in Plötzlich

Heute wählte ich ein neues Design für mein Blog. Es blitzt und nicht nur draußen. Vielleicht ist es die Jahreszeit - Ende Sommer und man spannt schon auf. Es fällt nicht schwer, weil die schönen Sommertage vorbei sind. Es sind auch die letzten Menschenbegegnungen, die ich zuletzt hatte. Die waren erst mal sehr kurz, aber man weiß, die werden noch wieder kommen.

Auf der Arbeit erwartet mich erstmal das Managen vom Promo-Stand unserer Firma. Ich gehen seit Jahren auf die Messe, aber dieses Jahr zum ersten Mal als Chef so zu sagen. Vieles kenne ich bereits auswenig. Unsere Messesysteme wie Roll Up Banner und Faltwände, für die wir selber jedes Jahr ein neues Design entwerfen und drucken lassen. Die Promo Mittel habe ich soweit im Griff. Was eher aufspannt sind die Menschen. Unser Standpersonal und noch mehr die Besucher. 

Wie ich erlebt habe, ist es jedes Jahr etwas anders und gleichzeitig wie identisch auf der Messe. Das liest sich vielleicht etwas verwirrend. Ich dabei nicht die Aufmachung der Stände und Aussteller, sondern die Marktstimmung, die von den Besuchern kommt. Hier vorauszusagen kann man kaum, einzuschätzen vielleicht nach den ersten 2-3 Messetagen.

Ich bin gespannt.

Empfundener Anblick der Werbeprints ...

als stechend oder lästig empfunden. Es gibt sehr sehr viele davon. Natürlich sind wir mit der Werbung überflutet und natürlich ganz ohne Werbung geht es nicht. Was ich persönlich für besonders anstrengend empfinde sind die visuellen Werbeeinheiten - Poster, Billboards, Inserate in grellen Farben und langweiligen, oft unverständlichen Geschichten.

Dabei bin ich eigentlich eine Betrachternatur und sehe mit gerne die Sachen an. Ich lasse mir Zeit, gerne untersuche die Perspektive. Wenn wir gerade dabei sind - unangenehm wird es bereits bei der gewählten Werbefläche für die Prints, die oft dort lokalisiert werden, wo man gar nicht bemerkt oder dort wo sie einfach stören. Oder wenn man als allere Erstes eine häßliche schwer Billboard Konstruktion erfasst .

Daher war ich sehr nett überrascht als ich die Prints auf den Messeständen beim letzten Messebesuch mir ansah. Einige klassisch, aber andere ganz schön - ich sah nur die Bilder, aber nicht die Stände. Ich ließ mich informieren. Was mich so begeisterte, was eine neue Systemkonstruktion beim Expand MediaWall, einem Faltdisplay. Es ist eine leichte Wölbung des Systems unter einem sorgfältig ausgemessenen Blickwinkel, welche sozusagen nur die Print ohne das aufgestellte System sehen lässt. Ganz nett. Darauf eine schöne Print in der besten Druckqualität. So kann sogar Werbung etwas Spaß machen.

 

Motivation

Aufspannung, worüber der letzte Beitrag war, tritt auf, wenn die Motivation zu einer Handlung bereits da. Meistens  Motivationsforschung und -trainings konnten bis dahin ein Paar motivierende Faktoren ausarbeiten, zugegeben, jeder von uns selbst weiß am meisten, wie man sich motivieren kann. Es lässt sich manchmal nicht in den vorhandenen Handlungsraum einschließen. Dann kommt es zu den Motivationstiefen.

aufgespannt

Ist immer auf und ab irgendwie bei jedem von uns, zumindest gehe ich davon aus, nun was mich beschäftigt, sind die Augenblicke, in denen ohne einen erwarteten Auslöser die Aufspannung hochkommt. Ohne einen kurz bevorstehenden Termin, ohne eine bedrückende Erinnerung. Aufspannung, welche die Zeit zum Entspannen sich wegnimmt. Zum Beispiel am Wochenende. Auch am sportlichen Wochenende. 

Und das ist auf jeden Fall mein Engpass, an dem ich jetzt zu arbeiten habe. Momentan befinde ich mich in so einem Stadium, wo 10 bis 12 Arbeitsstunden beruhigend wirken und je kompexer und größer die Aufgaben sind, desto entspannter. So kommt zum Beispiel in 4 Wochen ein größeres Event auf uns zu und auch wenn die Teams für das Messebau noch nicht komplett bestellt sind, bleibt doch alles unter Kontrolle. Und das obwohl bei den Veranstaltungen immer was Ungeplantes passieren kann, was schon ein Grund genug für die Aufspannung ist. Dazu noch ganz harte Zeit- und Raum-Limits. 

Das was ich bei mir beobachte, ist sozusagen Aufspannen, wenn gerade keine Limits da sind. Ist schon paradox, weil ausgesprochen solcher Zustand als Traum und Ziel beworben wird. Ich denke, es fällt uns sehr schwer einen Plan durchzuziehen, einfach so von alleine. Daher die Aufspannung.