Weiter geht es....
Geschrieben von petzi26 in:
Jules Watson "Tartan und Schwert"
Schottland im Jahr 79 n. Chr.: Nur die Heirat zwischen der schottischen Prinzessin Rhiann und dem irischen Krieger Eremon kann die zerstrittenen keltischen Stämme für den Kampf gegen die Römer einen. Doch Rhiann, mutig, temperamentvoll und unabhängig, ist gezeichnet von ihrer Vergangenheit. Auch wenn sie aus Pflichtgefühl einer Ehe mit dem fremden irischen Krieger zustimmt, so verweigert sie sich ihm doch. Aber Eremon gelingt es, Rhianns Stamm als Anführer für sich zu gewinnen - und insgeheim ihr Herz zu erobern. Inmitten von Chaos, Krieg und Verwüstung ist es schon fast zu spät für die Liebenden...Und wieder kommen ein paar Bücher, die ich so die letzte Zeit gelesen habe.....Wow, das war mal wieder ein Buch zum genießen! Es gibt inzwischen sogar eine Fortsetzung "Das keltische Amulett", die ich bestimmt auch irgendwann lesen werde!
Marie Cristen "Beginenfeuer"
Als Ysée zu einer schönen jungen Frau heranwächst, werben drei Männer um sie: ein reicher Tuchhändler, ein junger Zisterziensermönch und der Ritter Mathieu, der im Auftrag des Königs unterwegs ist, um den Handelsstreit zwischen Beginen und Zünften zu beobachten. Mutig versucht Ysée, Klarheit in ihr Leben zu bringen und ihrem Herzen zu folgen - da brechen dunkle Zeiten für die Beginen an. Unter den geballten Anfeindungen von Kirche, Hof und Bürgertum wird die selbstbewusste Frauengemeinschaft zerschlagen, und für Ysée geht es plötzlich nicht mehr nur um Liebe, sondern um Leben und Tod - und darum, sich dem Geheimnis ihrer Herkunft zu stellen ...Elisabeth Chadwick "Die Füchsin"
England im Jahre 1126. Als Adam de Lacey, Pflegesohn des Lord Guyon, von einer diplomatischen Mission zurückkehrt, findet er seine Stiefschwester Helen als Witwe vor. Die verheimlichte Liebe der beiden blüht wieder auf...Nett, ach wenn ich mit dem Namen der Protagonistin so meine Schwierigkeiten hatte. Im Buch wird Helen nämlich Heulwen (walisische Schreibweise) geschrieben......

Und dann kam er!
Der lang ersehnte Nachfolger von "Die Säulen der Erde" von Ken Follet!!!!
"Die Tore der Welt"
200 Jahre sind in im südenglischen Kingsbridge vergangen, wo Follett seine Geschichte auch diesmal angesiedelt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Nachfahren der Helden von einst. Entlang ihrer Schicksale führt uns der Autor, der sich bei seinen Recherchen von gleich drei Historikern zuarbeiten ließ, ausgesprochen kundig durch die Welt des 14. Jahrhunderts: Durch Caris, die der Verbrennung als Hexe durch den Eintritt in ein Kloster entkommt, lernen wir Manches über die Pest und die mittelalterliche Medizin. Mit der Baukunst der Zeit macht uns der Architekt Merthin, Caris‘ Geliebter, vertraut. Auch den Gegensatz zwischen einem ebenso selbstsüchtigen wie hemmungslosen Adel auf der einen und der Masse der besitzlosen Leibeigenen auf der anderen Seite führt uns der Autor mit großer Souveränität in seiner gewohnt schnörkellos-direkten Sprache anhand persönlicher Schicksale vor Augen: ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann...Ich habe mich gleich drauf gestürzt und losgelesen. Leider leider ist das Buch nicht so gut wie "Die Säulen der Erde"! Ich kann nicht genau fassen was es ist, aber dem Buch fehlt etwas!