Regula's Blog

16.10.2008 - Saftiges aus meiner Morgenlektüre

Wann immer ich die Möglichkeit habe, geniesse ich nach dem Aufstehen die morgendliche Stille in mir und um mich herum. Und während ich still in meinem blauen Sessel sitze, widme ich mich gerne meiner Morgenlektüre, solange mein Kopf noch nicht besetzt ist mit den Ereignissen des Tages oder von zu vielen Gedanken. Die wirklichen Aussagen eines Buches werden mir so transparenter und befruchten meinen Tag, mein Leben und erweitern meinen inneren Horizont.

Heute bin ich im Buch von Jane Roberts "Gespräche mit Seth -  Von der ewigen Gültigkeit der Seele" auf folgenden Abschnitt gestossen, den ich in seiner komplexen kurzen Aussage brillant finde. Hier also der Auszug:

"Ihr werdet euch nicht finden, indem ihr von Lehrer zu Lehrer geht oder von Buch zu Buch. Ihr werdet euch nicht finden, indem ihr irgendeine spezialisierte Meditationsmethode anwendet. Nur durch ein stilles Hineinblicken in das Selbst, das ihr kennt, könnt ihr eure eigene Realität erfahren mit den Bezügen, die zwischen dem gegenwärtigen oder augenblicklichen Selbst und der inneren multidimensionalen Identiät bestehen.

Es muss eine Bereitschaft, eine innere Zustimmung, ein Verlangen vorhanden sein. Wenn ihr euch nicht die Zeit dafür nehmt, eure eigenen subjektiven Zustände zu beobachten, dann könnt ihr euch auch nicht beklagen, wenn euch die Antworten auf eure Fragen immer wieder entgleiten. Ihr könnt die Beweisführung nicht einem anderen aufbürden und von einem Lehrer oder einem anderen Menschen erwarten, dass er euch die Gültigkeit eures eigenen Daseins beweist. Ein solches Vorgehen muss euch zwangsläufig in eine subjektive Falle  nach der anderen locken.

Während ihr über dieses Buch (diesen Eintrag) gebeugt sitzt, stehen euch die Pforten zu eurem Inneren offen. Ihr braucht nur den Augenblick, wie ihr ihn kennt, so intensiv wir möglich zu erleben - so wie ihr ihn psychisch in eurem Zimmer vorfindet, oder draussen auf den Strassen der Stadt, in der ihr lebt. Stellt euch vor, wie die ganze Welt diesen Augenblick erlebt, dann kostet wieder eure eigenes subjektives Erleben aus, wie es im Augenblick vorhanden ist und sich dem Augenblick doch auch wieder entzieht - und dann übertragt diese Erfahrung auf jedes lebende Individuum.

Dies Übung wird schon alleine dazu beitragen, eure Wahrnehmungorgane zu öffnen, euer Bewusstsein zu erweitern und eure Selbsteinschätzung automatisch aufzuwerten."

 

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Die Gedanken sind frei. Ich lasse ihnen gerne freien Lauf; spiele mit der Narrenfreiheit, Dinge von verschiedenen Seiten anzuschauen, immer wieder neu. Was wäre, wenn? Was wäre, wenn alles ganz anders ist als ich eben noch gedacht habe? Hier schreibe ich meine Gedanken nieder.

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