Zwischen dem ostägyptischen Bergen und dem Roten Meer liegt die Touristenhochburg El Gouna ca. 22 Kilometer von Hurghada entfernt. Der riesige Hotelkomplex wurde vor ca. 20 Jahren von Samih Sawiris erbaut und erstreckt sich über 10 Kilometer entlang des Roten Meeres. Durchzogen von zahlreichen Lagunen ist die gesamte Anlage in einem neuzeitlichen arabischen Baustil errichtet worden. Neben den modernen Hotels gibt es unzählige Freizeiteinrichtungen, Bars, über 200 Shops und den Yachthafen Abu Tig Marina. Mit 365 Sonnentagen im Jahr und Aktivitäten wie Golfen, Tauchen und Segeln ist El Gouna ein beliebtes Urlaubsziel in Ägypten und zieht jährlich tausende Gäste aus aller Welt an. Den besten Ausblick über die Stadt und eine perfekte Abkühlung bekommt man beim Parasailing. Bei diesem Trendsport wird ein Gleitschirm mittels eines Motorbotes in luftige Höhe gezogen. Wer es etwas ruhiger angehen möchte, kann mit einer der vielen Motoryachten einen Ausflug aufs Rote Meer unternehmen oder einfach am goldgelben Sandstrand ein Sonnenbad nehmen.
Schlicht und einfach sind die traditionellen Gerichte auf den Kanaren. Aufgrund des wenigen Weidelandes auf Teneriffa, Gran Canaria und den anderen Inseln, war eine effiziente Tierhaltung kaum möglich. Vorwiegend wurden Gemüse und Obst angebaut. Wichtige Grundnahrungsmittel wurden importiert. Viele traditionellen Gerichte bestehen aus „gofio“, einem Mehl aus Weizen-, Hirse- und Maiskörnern. Aus diesem nahhaften Gemisch bereiteten schon die Guanchen verschiedenartige Speisen zu. In den ländlichen Gegenden, dient es selbt heutzutage noch als wichtiger Bestandteil der Mahlzeiten, serviert in Brotform oder Brei sowie als Bindemittel für Suppen. Eine schmackhafte ist die „gofio escalado“, die aus Fisch, Kartoffeln und Kräutern besteht und dann mit gofio angedickt wird.
In den Urlaubsorten stehen heute eher fangfrischer Fisch und schmackhafte Meeresfrüchte auf dem Speiseplan. Diese werden in Öl gebraten und mit „mojo“, einer weiteren Spezialität der Kanarischen Inseln verfeinert. „mojo“ ist eine schmackhafte Würzsauce bestehend aus roten oder grünen Peperoni, Öl, Knoblauch und Petersilie. Sehr beliebt bei den Touristen sind „papas arrugadas“. Sie werden meist als Beilage serviert sowie „potaje canario“ einen würzigen Gemüseeintopf als Hauptgericht. Zum Nachtisch gibt es dann „bienmesabe“, bestehend aus Eiern, Honig sowie Limonen und Mandeln.
Im Südosten von Mexiko liegt der Bundesstaat Oaxaca mit seiner Landeshauptstadt Oaxaca de Juárez. Im fünftgrößten Bundesland Mexikos leben ca. drei Millionen Menschen aus sechzehn verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Darunter auch Nachkommen der Ureinwohner Lateinamerikas, die Mixteken und Zapoteken. Der fast einhundettausend Quadratkilometer große Bundesstaat Oaxaca hat aufgrund seiner unterschiedlichen Höhenlagen mehrere Klimazonen. So ist das Klima auf den 3000 Meter hohen Gipfeln der Sierra Madre trocken und relativ mild, während in den tiefer gelegenen Gebieten an der Pazifikküste eine hohe Luftfeuchtigkeit und warme Temperaturen vorherschen. Besonders interessant ist Oaxaca für Geschichtsinteressierte. Bedeutende Ausgrabungsstätten wie Monte Alban, Yagul oder Guiengola geben Auskunft über die Zapoteken, eines der ältesten Völker auf dem Gebiet des heutigen Mexikos. Sie siedelten hier bereits 500 Jahre vor Christus. Neben dem „Weißen Berg“ in der Nähe der HauptstadtOaxaca de Juárez, sind das Observatorium El Juego de Pelota und Edificio „J“ besonders einzigartig. Ebenfalls eine Reise wert sind die Ausgrabungsstätten bei Mitla.