ReMi in Bali

Endspurt!!!

15:12, 7.07.2008 .. 2 Kommentare .. Link
Hallo,

leider haben wir so gar keine Zeit den Blog zu aktualisieren. Heut haben wir drei Klausuren (South East Asian Economics, Marketing Management und Finance and Investment) hinter uns gebracht, morgen stehen noch Bahasa Indonesia (Indonesisch) und Business Management an. Außerdem müssen wir noch ein "individual assignment" abgeben morgen, das wir dann in aller Förmlichkeit überreichen werden... als runden Abschluss sozusagen. Wir sind schon gespannt auf morgen - es soll sogar Essen geben! Also doch ein Grund hinzugehen !
Die bis jetzt gesammelten Noten (Abgaben unterm Semester, Referate, Case Studies usw.) wissen wir leider auch noch nicht, das heißt die Spannung und dann Überraschung wird sehr groß sein, wenn wir das Zeugnis im August daheim im Briefkasten liegen haben .
Ja, erschreckender Fakt ist auch, dass wir ab morgen nur mehr 8 Tage hier verbringen können! Eigentlich wollten wir noch eine kleine Reise zu den Gili Islands in Angriff nehmen, jedoch wird sich das leider nicht mehr ausgehen. Schade, wäre sicher sehr schön gewesen...

Na gut, genug abgelenkt, jetzt müssen wir uns sputen, dass wir das bis morgen um 9 Uhr noch hinbekommen!

Sampai jumpa lagi,
M + T

kurzer Bericht zwischendurch

15:53, 21.06.2008 .. 3 Kommentare .. Link
Da der Michael gerade sauer ist (sein Helmverschluss ist kaputt und niemand kann uns sagen, wo man sowas kaufen kann... außerdem haben wir schon zum vierten Mal einen Platten...), habe ich mich aufgerafft, um unseren Blog zu aktualisieren.
Was hat sich getan?
Die EM hat auch hier ihre Spuren hinterlassen: unsere besoffenen deutschen Mit"studenten" torkeln mit Bierflaschen in den Unterricht und grölen Deutschland-Fangesänge, rülpsen und schwingen die Fahne - und unsere Lehrer wissen sich nicht zu helfen. Nicht zuletzt deswegen haben wir gehofft, dass Österreich die Deutschen vom "Thron" holt. Nur leider hat das ganze Beten auch nix gebracht - sie haben wieder gewonnen. Ebenso gestern gegen Portugal, d.h. irgendwann gegen halb6 in der Früh wurden wir wieder (akustisch) geweckt von euphorischen Deutschlandfans. Ah ja, apropos "geweckt": das Spiel Deutschland gegen Österreich haben wir leider zur Hälfte verschlafen :-( - dann sind wir extra schnell aufgehüpft, haben uns auf den Roller geschwungen und sind in der Nacht (3 Uhr) zu unseren Studienkollegen (auch von Innsbruck) in die Villa gefahren, denn die haben sich ja extra zur EM einen Beamer mit Leindwand gekauft und überm Pool aufgehängt. Naja, als wir dann dort angekommen sind, ist auch gleich das Tor für Deutschland gefallen und die Stimmung war "zum heimfahren"...
Also daheim angekommen sind wir gleich wieder in den Pyjama geschlüpft und haben noch die verbleibenden eineinhalb Stunden geschlafen um dann wieder aufzustehen und in die Uni zu fahren. Die fatale Folge --> Michael war den ganzen Tag sauer (weil er so müde war) und ich hatte dann auch noch Referat...
Wobei wir eigentlich auch gleich beim nächsten Thema wären: zur Zeit wird's richtig akademisch bei uns - wir müssen einige Assignments schreiben, Referate halten (und Paper dazu abgeben) und unsere 5 (glaub ich?) Klausuren sind auch schon bald (am 7.7. und 8.7. oder so)!!
Aber da wir ja eh noch sooooo viel Zeit haben, haben wir noch schnell einen Flug nach Singapur vom 25.6. - 29.6. gebucht. Wir sind schon sehr gespannt wie unser Ausflug wird. Vielleicht geht's sich sogar noch aus, dass wir von Singapur mit dem Bus nach Kuala Lumpur fahren (4 Stunden einfach), um noch ein Foto von den  Petrona Towers mitzunehmen (falls wir eine günstige Kamera in Singapur finden, denn meine ist leider kaputt geworden).
Aber vielleicht bleiben uns die Klausuren im Juli ja auch erspart, denn wir fliegen mit Lion Air  und die steht - wie alle anderen indonesischen Airlines auch - auf der europäischen Schwarzen Liste... Also haben wir eigentlich alles abgedeckt mit unserem Kurztrip: Abenteuer, Sightseeing und Shopping!
Was uns eigentlich auch schon zum nächsten Thema führt: am Sonntag haben wir mit "Odyssey Submarine Bali" Unterwassersightseeing gebucht (also per Uboot)!!!
Wie ihr seht kosten wir unsere letzten Wochen noch recht gut aus und es wird sehr schwierig für uns sein, wenn wir aus dem Land, in dem wir Millionäre sind, wieder in das Land zurückkehren, in dem wir hart arbeitende Studenten sind...
Aber es gibt auch ein paar Dinge, v.a. Menschen, auf die wir uns trotzdem schon sehr freuen!


oh ja...

15:47, 20.06.2008 .. 0 Kommentare .. Link
vor lauter Aufregung - wir kommen nämlich gerade vom TOEFL-Test (oh, diesem Thema könnte man einen eigenen Eintrag widmen) - haben wir ja ganz vergessen vom Filmdreh zu erzählen!
Also in kürzester Kürze:
Beim ersten Dreh war Treffpunkt um 05:30 (ja, wirklich!!! - in der Früh!!!)... dafür waren erstaunlich viele Leute anwesend, die meisten sind aber wahrscheinlich direkt vom Bounty (eine ähm.... "mallorcaähnliche" Disco) dort hingefahren. Auf alle Fälle mussten wir dann über eine Stunde auf den Bus warten (warum weiß kein Mensch - aber aus mittlerweile erfahrener balinesischer Sicht gesehen hat der Fahrer entweder verschlafen, für den kommenden Tag bereits genug Geld verdient (denn dann arbeitet hier nämlich niemand mehr - oh, schon wieder ein gutes Thema für einen Eintrag!) oder er war gerade bei einer Zeremonie). Endlich wurden wir abgeholt und zum Flughafen gebracht, wo das ganze ja dann gedreht wurde. Um 7 Uhr gab's dann endlich nahrhaftes und gesundes Frühstück - vom Mäci!! Da die Balinesen aber nicht (so wie wir) "süß" frühstücken, gabs für jeden ein Cheesburgermenü (ja, genau!! Um 7 in der Früh!!). Naja gut, Frühstück ist Frühstück. Auf alle Fälle mussten wir dann noch eine Zeit lang warten, bis das Filmteam dann endlich angerückt ist. Irgendwann haben wir dann auch erfahren, worum's eigentlich in dem Film (der eigentlich kein Film ist, sondern eine Folge einer Serie namens "Three Sisters") geht. Also es geht um einen reichen Typen, der alles darf außer surfen (oder so?). Und nicht zu vergessen: diese Serie wird von ca. 40 Millionen Brasilianern geschaut (ergo - eine brasilianische Serie). Naja, der restliche Tag war dann etwas schleppend. Es hat ewig gedauert, bis wenigstens ein paar von unseren Leuten für eine Szene gebraucht wurden, d.h. den dreiviertelten Tag haben wir mit schlafen, lesen, ratschen und essen verbracht. Was ja auch nicht das allerschlechteste ist, wenn man bedenkt, dass wir das doppelte "Gehalt" gekriegt haben als erwartet. Die Gage lag sogar im Tausenderbereich! 500.000 pro Person - Rupiah halt... D.h. 35 Euro. Aber es ist trotzdem ein ganz guter Verdienst, wenn man rechnet, dass hier z.B. der Liter Benzin (nachdem vor ein paar Wochen der Preis um 25% gestiegen ist) 40 Cent (6000 Rupiah) kostet.
Und es war auch ganz interessant bei den Drehs mal zuzusehen (vor und hinter der Kamera) und wie das mit dem Schauspielern so läuft.
Außerdem hatten wir dann früher aus als erwartet (gegen 14 Uhr) und haben dann den restlichen Tag auf die balinesische Art (d.h. wir haben ja schon genug verdient für den restlichen Tag) - also schlafen und faulenzen verbracht.
Eine Woche später wurden dann nochmal ein paar "westlich aussehende" Leute für die nächsten Drehs gebraucht - und da waren wir doch auch gleich dabei! In weiser Voraussicht haben wir auch gleich unsere Badmintonschläger, das Indonesischbuch und ein paar Kekse eingesteckt. Und glücklicherweise mussten wir diesesmal erst um 8 Uhr in der Früh anrücken.
Unser zweiter Statistentag war dann ein bißchen anstrengender - wir wurden öfter eingesetzt, es gab weniger zu essen und wir mussten länger dort bleiben. Außerdem gab's dieses Mal nur mehr 300.000 Rupiah (niemand weiß warum). Naja, aber gelohnt hat's sich ja trotzdem :-).
Werde jetzt noch schauen, ob die Fotos vom Dreh überhaupt gut geworden sind (nachdem sich ja meine Kamera schon halb verabschiedet hat) und werde sie dann noch raufladen!

p.s.: wegam TOEFL-Test (ist ein internationaler Englischtest): absolute Katastrophe, oder auf asiatisch: "is normal, Sir!"...
Während den ganzen zwei Stunden (in denen man sich eigentlich volles Rohr konzentrieren soll, weil die Zeit extrem knapp bemessen ist, sodass man jede Aufgabe ziemlich schnell beantworten muss) hat direkt vor der Uni irgendeine absolut untalentierte Musikkapelle ihr gesamtes Repertoire an Liedern (???) zum Besten gegeben. Natürlich in voller Lautstärke, damit's auch jeder mitkriegt....


Der Countdown läuft!

08:52, 3.06.2008 .. 4 Kommentare .. Link
Die letzte Zeit
Ja, jetzt ist es bald soweit und die Rückreise steht vor der Tür: nur noch sechs Wochen! Wir freuen uns schon auf einige Dinge (natürlich neben den ganzen Wiedersehen), wie z.B. ein gutes Schwarzbrot, selber zu kochen, selber zu putzen, selber zu waschen etc.
Aber je näher die Rückreise kommt, umso mehr merken wir, dass wir uns auch schon hier "heimisch" fühlen. Und dank den aktuellen Berichten des Nachrichtendienstes HIHO (Michaels Oma) sind wir auch über Österreich immer top informiert (und natürlich gut unterhalten ;-) ).
Also, was haben wir in der letzten Zeit auf Bali so gemacht? Auch in der Uni ists ein bißchen stressiger geworden: wir hatten eine mündliche Prüfung auf Indonesisch, ein Referat (inkl. 15 Seiten Paper), das nächste Referat steht schon vor der Türe, auch ein assignment ist abzugeben nächste Woche, Ende Juni noch eines und dann fangen schon die Prüfungen an! Aber am Wochenende blieb uns natürlich trotzdem Zeit, uns ein bißchen zu erholen (bei Sonne, Strand und Meer) und auch mit Michaels Freund und seiner Freundin nach Nusa Dua zu fahren (Nusa Dua ist der reiche "high society"-part von Bali). Auf der Fahrt dorthin wurden wir von einem Polizisten aus dem Verkehr gezogen. "Oh nein, nicht schon wieder ewige Diskutiererei" ist der erste Gedanke... Der Polizist weist uns an, in den hinteren Teil seiner "Polizeistation" zu fahren. Da dies ja nicht unsere erste Polizeikontrolle ist, haben wir das natürlich nicht gemacht und sogleich gefragt "but why?". Die Antwort: "checking driver's license". Und dann das übliche Programm: "Kami mahasiswa die Universitas Udayana, die Denpasar. " (Wir sind Studenten der Udayana Universität in Denpasar). "aaaaah - ok, ok!" - er wollte keinen Führerschein (und auch kein Geld) mehr sehen und die zwei Polizisten haben sich sogleich in Posen geschmissen für unsere Fotos. Glück gehabt, wieder einige Rupiah gespart! Bevor man in das schön gepflegte Resort von Nusa Dua reinfahren darf, muss man zuerst einen Security Check passieren. Am Strand von Nusa Dua angekommen, stellten wir fest, dass dort wohl gerade Ebbe sein muss. Das Besondere daran: man kann meterweit in knöcheltiefem Wasser waten und sehr viele Unterwassertiere beobachten und fotografieren. Mit dabei: Seeigel, Langusten, Seesterne (groß und klein!), Korallen usw. usf. Und am Schluss haben wir sogar noch einen Korb eines Fischers entdeckt, gefüllt mit einem kleinen Rochen, einem Steinfisch, Kugel- und Rotfeuerfisch. Unser Ausflug nach Nusa Dua war also wie ein richtiger Schnorchelausflug!


Holliwood klopft an die Tür!

Gestern waren wir mit 30 anderen aus unserer Klasse bei einem kleinen "Casting" für einen brasilianischen Surferfilm, bzw. -soap, namens "Three sisters", der in Bali gedreht wird. Für den Dreh der Episode am Flughafen in Bali werden 150 westliche Statisten gesucht. Natürlich waren wir da sofort dabei - und auch gleich engagiert . Also sind wir diesen Samstag von 6 Uhr morgens (jaja, das Schauspielerleben ist hart...) bis 18 Uhr am Filmset zu "Three sisters" zu sehen. Eine kleine "Gage" bekommen wir auch (wird noch ausverhandelt), sowie Transport und natürlich Freigetränke und -essen.
Wir sind schon gespannt und werden bald wieder berichten!

P.S.: Da wir ja wegen unserem Visum nicht arbeiten dürfen, bekommen wir auch noch einen Brief vom Filmteam, dass wir nicht Angestellte, sondern Studenten sind.


Lombok und Gili Trawangan

05:42, 23.05.2008 .. 3 Kommentare .. Link
Seit ein paar Tagen sind wir schon wieder zurück, also wird es Zeit von Lombok zu berichten.
Die Fahrt
Am Sonntag nachmittags ging es kurzentschlossen los mit unserer großen Reise. Mit dem Moped ca. 2 Stunden nach Padang Bai, zum Hafen. Dort angekommen mussten wir uns noch ein paar Minuten mit dem Ticketverkäufer rumschlagen (er wollte das Zehnfache vom eigentlichen Preis verlangen... zum Glück wussten wir aber, dass die Überfahrt mit der Fähre für uns zwei und unser Moped nur 80.000 Rupiah, d.h. 5,70 Euro, kostet!), dann waren wir aber stolze Besitzer eines Lomobok-Tickets. So, wann fährt die Fähre nun?? Der Polizist dort: "um 15 Uhr", ein Hafenangestellter: "um 14:20", ein anderer Beteiligter: "um 16 Uhr" und noch ein anderer: "um 15:30". So... Glücklicherweise haben wirs dann doch geschafft zur richtigen Zeit die richtige Fähre zu erwischen und los ging's mit der vierstündigen Überfahrt von Padang Bai (Bali) nach Lembar (Lombok). Während der Fahrt war natürlich für genügend Unterhaltung gesorgt: eine Gruppe jüngerer Burschen hat ein paar Ständchen zum besten gegeben (und danach natürlich fleißig Geld dafür eingesammelt), Gewand-, Essens- und Eisverkäufer waren auch mit an Bord und natürlich hat auch der Fernseher nicht gefehlt. Die ganze Fahrt lang wurde die indonesische Hitparade auf- und abgespielt (auf voller Lautstärke), Groß und Klein haben mitgesungen - und das bei geschätzten Null Grad (Aircondition) und folierten Plastiksitzen. Es war also eine sehr entspannende Reise.

Mataram
Als dann endlich (angeblich) Land in Sicht war, war es leider schon dunkel. Gegen 20 Uhr kamen wir in Lembar an und machten uns gleich weiter auf den Weg zur nächsten Stadt (Mataram). Fleißig wie wir sind haben wir natürlich schon sämtliche Hotels im Internet gesucht und auf unsere "schlauen Zettel" ausgedruckt. Somit wussten wir zum Glück schon, wo wir die erste Nacht übernachten konnten. Naja, besser gesagt: wenn wir gewusst hätten, was uns wirklich erwartet (die Bilder im Internet verglichen mit der Realität), dann hätten wir wohl die erste Nacht wo anders übernachtet. Aber egal, hauptsache gut angekommen und ein Schlafplatz. Zum Essen haben wir dafür etwas sehr günstiges und sehr gutes gefunden und haben sogleich einen Tisch voll bestellt (Sate Ayam (kleine Spieße mit Hendlfleisch), Reis, Katang goreng (Pommes), Tahu Goreng (frittierter Tofu), Juice Kelapa (Kokosnusssaft) und Teh Botol (eine Art Nationalgetränk - kalter Schwarztee (natürlich mit viel Zucker))).

Kuta
Nach unserer ersten Nacht (teuer und nicht so toll), haben wir uns gleich in der Früh auf die Weiterreise nach Kuta (im Süden Lomboks) gemacht. Unterwegs wurden wir von zwei (gutaussehenden und einparfümierten) Polizisten aufgehalten, die uns - nachdem wir erzählt haben wir studieren in Bali - fleißig auf die Schultern geklopft und uns eine gute Weiterreise ("hati hati" = "seids vorsichtig") gewünscht haben. Nach zwei Stunden Fahrt (mit einer kleinen Wassermelonenpause) sind wir im Paradies Kuta angekommen. Ganz im Gegenteil zu Balis Kuta ist der kleine Ort sehr ruhig, nur wenige Touristen findet man dort, wenig erschlossen (ein paar Hotels, ansonsten nichts) und vor allem echt wunderschön! Heller Sandstrand, weiß-türkis-blaues Wasser und lustige Felsspitzen im Wasser, viele Palmen und Grün und echte Idylle.
Lediglich ein paar Surfer verschlägts in dieses ruhige Nest, da hier anscheinend ein recht guter (aber auch gefährlicher; viele Felsen usw) Spot zum Surfen ist.
Nach längerer Suche haben wir auch schon unser Traumhotel gefunden. Wir können sogar behaupten, dass das unser bestes Hotel bis jetzt war! Und gar nicht mal so teuer (ca. 7 Euro pro Person, inkl. Frühstück).
Da haben wir uns natürlich gleich wohl gefühlt.
Mittags gabs leckeres Essen (mit Kokosnussöl zubereitet), danach haben wir die Gegend per Moped erkundet und nachmittags dann noch zu einem Fußballspiel. Zwei einheimische Mannschaften hatten ein Match und der Gewinner bekommt 6 Millionen Rupiah (ca. 450 Euro). Da war natürlich die Hölle los und es war sehr amüsant: der Spielfeldrand wurde durch die Zuschauer definiert (übrigens waren natürlich alle mit dem Moped dort), das Spiel ging 10 Minuten, dann wurde abgepfiffen. So schnell konnten wir gar nicht schauen, sind alle zu ihren Mopeds gelaufen, wurden die Motoren gestartet und alle haben sich um das Fußballtor versammelt: 11-Meter-Schießen!! Nach drei versenkten Toren stand dann der Gewinner fest, es gab kurzes Gejubel und schon sind die Massen zu ihren Mopeds gehetzt und heimgefahren. Wir sind schnell zu unserem Moped gelaufen, sonst wären wir da wahrscheinlich nicht so schnell und heil rausgekommen.
Den Abend haben wir in unserem Zimmer verbracht, da v.a. der Süden Lomboks keine so sichere Gegend sein soll. Gegen 20 Uhr hatten wir dann aber einen Stromausfall und so haben wir uns in das Restaurant des Hotels gesetzt (dafür hat das Aggregat natürlich schon gereicht) und dort was bei einem Leinwandfilm gegessen.

Senggigi
Am nächsten Morgen wollten wir uns auf den Weg nach Senggigi machen. Davor machten wir aber noch halt bei einem super gelgenen Café am Hügel von Kuta, von dort aus man eine echt wunderschöne Sicht über die Südküste Lomboks hat. Natürlich haben wir dort auch gleich ein Foto gemacht nur leider kann das auch nicht den schönen Ausblick einfangen (so wie er wirklich war).
Auf unserer Weiterfahrt hatten wir dann einen unangenehmen Zwischenstopp: Mopedunfall.
Eine Herde von Kühen wurde über die Straße getrieben, der Mopedfahrer vor uns wollte ausweichen und ist voll in einen Graben gefahren. Da sind dann natürlich gleich zehn Leute dagewesen, haben das verbogene Moped und den armen Lenker raufgeholt und dann haben wir's gesehen: seine ganze Hand war voll mit Blut - die Fingerkappe von seinem Mittelfinger war abgerissen! Wir sind natürlich auch stehen geblieben, haben unser kleines "Erste-Hilfe-Zeug" ausgepackt und Michael hat dem Verletzten Desinfektionsspray draufgespritzt. Leider hatten wir nichts besseres da (außer Pflaster, aber die haben da auch nix mehr geholfen) und so haben die Einheimischen den Verunglückten auf das nächste Moped gepackt und zum nächsten Arzt (oder so??) gefahren. So, nach dem Schock gings dann (langsam und vorsichtig) weiter Richtung Senggigi im Nordwesten. Kurz vorm Ziel hat dann unsere Benzinanzeige geblinkt und wir sind gleich zur nächsten "Tankstelle" (ein kleines Holzregal mit 1-Liter-Flaschen gefüllt mit Benzin) gefahren. Da die große Überraschung: als wir den Mopedsitz aufsperren wollten, um den Tank aufzufüllen, ließ sich der Schlüssel im Schloss nicht drehen!!!! Nach genauerer Betrachtung stellten wir fest, dass letzte Nacht anscheinend probiert hat unser Moped aufzuknacken und dabei unser Schloss ruiniert hat!!! Na toll.... das ist ja klar, genau dann wenn wir keinen Benzin mehr haben um zur nächsten Werkstatt zu fahren. Aber da waren auch gleich ein paar junge Burschen mit ihrem "Werkzeugkasten" zur Stelle, haben ein paar Schrauben rausgeschraubt und mit einem Schlauch einen Liter Benzin für die Weiterfahrt reingefüllt. Mit ein bißchen Sprit sind wir dann auch zur nächsten Hondawerkstatt gekommen, wo sie uns das ganze Schloss austauschen und wir über eine Stunde warten mussten. Aber: Glück im Unglück. Nachmittags kamen wir dann in Senggigi an und machten uns auf die Suche nach einer Unterkunft, was sich eher als schwierig herausstellte: teuer und schlecht.
Nach ewiger Suche (ca. 10 Hotels oder mehr) haben wir uns auf das billigste geeinigt und sogleich auf die Suche nach Essen gemacht (auch sehr teuer und eher schlecht). Bei einem Lokal, dessen Besitzer deutsch konnte (weil er schon mal drei Monate in Wien war - und uns da natürlich jede Einzelheit erzählt hat...), haben wir dann ein halbwegs okayes Nasi Goreng (gebratener Reis) bekommen. Ah ja, einen Tee haben wir uns auch bestellt. Komischerweise hatte der Tee einen sehr scharfen Nachgeschmack, bis wir draufgekommen sind, dass das nicht der Tee, sondern der Löffel war (eine Mischung aus scharf und ätzend)... Also haben zumindest den Tee (und den Löffel) kurzerhand stehen gelassen... Aber wir waren uns einig: dieser Ort sieht uns nicht lange! Und so beschlossen wir, gleich am nächsten Morgen die Weiterfahrt in Richtung Gili Trawangan fortzusetzen.

Gili Trawangan
Gili Air, Gili Meno und Gili Trawangan sind drei kleine Inseln, nicht weit von Lombok. Gili Trawangan ist die "Partyinsel", da es dort keine Polizei gibt und dort die Leute natürlich die Sau rauslassen (also Magic Mushrooms & mehr). In Gili Meno ist nicht viel los, weil es dort anscheinend Malaria gibt. Und Gili Air ist sehr klein mit wenig Touristen. Eigentlich wollten wir nach Gili Air fahren, um mehr Ruhe zu haben. Aber nach dem Tipp des deutschsprechenden Indonesiers entschieden wir uns für Gili Trawangan, da erstens die Insel sehr viel schöner sein soll als Gili Air und wir zweitens tauchen gehen wollten und es sicher bei einer belebteren Insel mehr Angebote gibt. Also mit einem kleinen Holzschifferl eine dreiviertel Stunde nach Gili Trawangan (man muss am "Hafen" warten, bis 25 Leute sich für die Überfahrt nach Gili Trawangan angemeldet und ein Ticket gekauft haben, dann fährt das Boot. Also keine geregelten Zeiten. Übrigens waren wir dann auch die einzigen Touristen zwischen den einheimischen Händler(frauen) mit ihren Eiern, Obst, Gemüse, lebendigen Hühnern (zusammengebunden an den Haxen und irgendwo auf den Boden vom Boot geschmissen).). Schon einige Meter bevor wir angelegt haben, haben wir gesehen wie schön es dort ist: klares Wasser (man kann wirklich alles am Meeresgrund sehen) und heller Sandstrand. Und vom Strand aus sieht man auf Gili Meno. Also wirklich eine sehr schöne Insel. Außerdem gibt es dort nur Fahrräder und Pferdekutschen als Transportmittel.
Dort haben wir gleich einen aus unserer Klasse getroffen, der uns von seiner Unterkunft erzählt hat (eine Hütte, in der sie schon Kakerlaken, riesige Spinnen und sogar einen Skorpion zu Besuch hatten) und so haben wir uns beschloss, ein paar Euro draufzuzahlen und eine bessere Unterkunft zu nehmen. Bald hatten wir auch ein gutes Hotel gefunden. Endlich angekommen haben wir uns auf zu einem Rundgang gemacht und haben sogleich auch die Angebote der Tauchschulen eingeholt. Außerdem haben wir uns gleich Schnorchelausrüstung geliehen und uns ins Wasser begeben. Es war echt super!!! Man braucht sich erstens gar nicht viel bewegen (sehr starke Strömung), sondern lässt sich einfach vom Wasser den Strand entlang tragen und zweitens war das Wasser so klar und wir haben viele Fische, Korallen und auch eine Schildkröte gesehen!!! Abends haben wir es uns dann in einem kleinen Hütterl mit Sitz-/Liegeecke, Fernseher (man kann sich die DVDs aussuchen, die man schauen möchte) und gutem Essen gemütlich gemacht. Am nächsten Tag in der Früh ging's dann auch gleich zum Tauchen. Es war echt super! Entdeckt haben wir unter anderem einen Weißspitzenriffhai, Schildkröten und Oktopusse gesehen. Der Aufstieg war dann auch ein Erlebnis, weil das Meer so unruhig war, dass der ganze Sand aufgewirbelt war und man nichts mehr sehen konnte. Aber unser Guide war natürlich bestens vorbereitet und wir sind auch heil wieder an die Oberfläche gekommen. Am Nachmittag hat der Michael es nochmal mit der Tauchflasche ins Wasser gewagt und ich habs mir am Strand gemütlich gemacht. Am Abend wieder ein Film und gutes Essen und am nächsten Morgen gings dann schon wieder zurück nach Bangsal (Lombok).

Rückreise
Da wir eigentlich geplant hatten die zweite Woche unserer Ferien nach Java (Yogyakarta) zu fahren und wir eigentlich schon die schönsten Orte von Lombok gesehen haben (Zentrallombok empfiehlt sich nicht so, da dort Malariagefahr besteht), machten wir uns auf die Rückreise. Also von Gili Trawangan (nach  längerer Wartezeit - mussten ja warten, bis 25 Leute mit dem Boot fahren wollten) nach Bangsal, über die Berge (in den Bergen waren viele Affen!!) zurück nach Mataram und von dort wieder nach Lembar zur Fähre nach Padang Bai. Die zweite Fahrt mit der Fähre war nicht so toll, wir haben uns anstatt für die halbwegs gemütlichen Plastikbänke im Inneren doch lieber für die Holzbänke im Freien entschieden, da zwischen dem Plastikbesuch ein paar Kakerlakenfamilien gelebt haben. Also doch lieber die ungemütliche Wahl. Die Fähre war dann ca. 4-5 Stunden unterwegs und auch der Wellengang war nicht schlecht. Also wieder so gegen 20 Uhr in Padang Bai angekommen, 1 1/2 Stunden Fahrt mit dem Moped zurück nach Bali und dann wieder in unseren altbekannten guten Warung ("Restaurant") Gong Corner.
Lombok war voll schön (unserer Meinung nach um einiges schöner als Bali), die Insel ist bei weitem noch nicht so vom Tourismus bevölkert wie Bali. Jedoch gibts dort auch nicht so viel zu sehen, da es in Lombok weniger Kultur gibt (keine Hinduisten mit Tempel, Zeremonien usw., sondern Moslems), aber die Landschaft ist echt wunderschön! Wir hatten ein paar super Tage in Lombok!
Die zweite Woche unserer Ferien haben wir dann doch auf Bali genossen, weil die Reise nach Java etwas schwieriger ist als gedacht (keiner weiß, wann der Zug fährt und fliegen ist ziemlich teuer und nicht sehr sicher). Aber hier ists auch ganz schön :-)


Lombok

04:20, 11.05.2008 .. 2 Kommentare .. Link
Hallo!
Wollten nur noch kurz hier hinterlassen, dass wir heut für wahrscheinlich eine Woche (oder wenns uns so gut gefällt auch länger) nach Lombok fahren. Via Handy sind wir aber trotzdem erreichbar (hoffentlich :-) ) und vielleicht gibts ja auch Lombok auch Internet.
Liebe Grüße aus dem sonnigen Bali,
T&M

Ausflug nach Nusa Lembongan

17:01, 5.05.2008 .. 1 Kommentare .. Link

Nun ist ja schon wieder einige Zeit vergangen, in der ihr nichts von uns gehört habt.

In den letzten Tagen war die Uni ein wenig stressig, assignments abzugeben, erster Test usw.

Nichtsdestotrotz wollten wir uns eine kleine Reise nicht entgehen lassen. Dieses mal verschlug es uns nach Nusa Lembongan, eine kleinere Insel, die zusammen mit Nusa Penida auch zu Bali zählt. Die Reise fing schon sehr früh an – um 7 Uhr morgens aufstehen, um halb 8 Abfahrt und um 8 Uhr vom „Hafen“ (falls man das so nennen kann) in Sanur Richtung Nusa Lembongan. Das Boot hat unsere Erwartungen weit über(oder besser gesagt unter)troffen: ein kleines Holzschiffchen, das mit Passagieren und Lebensmittel für die eineinhalbstündige Überfahrt beladen wurde. An diesem Tag war natürlich der Wellengang auch nicht übel (im wahrsten Sinne des Wortes) und so musste ich Gebrauch von den letzten paar Travel Gums machen, die uns noch von den letzten Reisen übrig geblieben sind. Endlich angekommen und den Magen etwas beruhigt, machten wir uns auf die Suche nach einer billigen aber doch sauberen Unterkunft. Unser Plan war es, am Hafen ein Moped zu mieten und somit eine passende Unterkunft zu finden. Dieser Plan wurde aber schon bei der Ankunft durchkreuzt, da wir erstens plitschnass (vom Ein- und Aussteigen des Bootes) und zweitens die Mopedpreise dort übertrieben hoch waren (ca. das 10-fache pro Tag, verglichen mit unserem jetzigen Moped „zu Hause“ in Kuta). So machten wir uns zu Fuß auf den Weg und haben nach einem kleinen Marsch auch eine ganz nette Unterkunft gefunden (5 Euro pro Nacht) – ganz sauber und auch am Meer gelegen. Danach konnten wir noch (für Nusa-Lembongan-Verhältnisse) einigermaßen gut verhandeln und mieteten ein Moped für 2 Tage. Nach einer kurzen Rast machten wir uns auf Erkundungstour. Gesehen haben wir imposante Wellen, die an großen Felsen mit dumpfem Schlag brechen und wie Feuerwerk in die Luft spritzen. Wir hatten einen super Platz, von dem aus wir sozusagen mitten im Spektakel standen. Die Wellen rund um die Insel sind wirklich sagenhaft groß und wahrscheinlich auch das Spannendste auf der Insel. Danach fuhren wir noch zum „underground house“, ein unterirdisches Haus, das ein Bewohner Nusa Lembongans vor ca. 40 Jahren in 500 km2 Fläche (angeblich…!) gebaut und auch dort gelebt hat. Nach einer 5-minütigen Führung (es war sehr interessant, jedoch länger hätten wir es eh nicht ausgehalten, da es sehr anstrengend ist, dauernd in gebückter Haltung zu laufen. Und warm war es dort unten!) ging unsere Reise über eine Brücke zur anderen Insel, Nusa Cenengan, die jedoch nicht viel Sehenswertes bietet. Abends fuhren wir zurück zum Hotel und genossen dort direkt am Meer ein gutes (und teures) Essen mit Meeresblick. Am nächsten Tag stand schnorcheln am Programm. Mit einem kleinen Boot fuhren wir ca. 20 Minuten in Richtung Nusa Penida und anschließend noch zu einem anderen „dive spot“. Es war ganz schön und mal ein anderes Erlebnis, die Fische und Unterwasserwelt dort zu sehen. Tauchen wäre auch interessant gewesen, jedoch sind die Strömungen dort so stark, dass dies nur erfahrenen Tauchern empfohlen wird. Nach unserem Schnorcheltrip gings unter die Dusche (jedoch auf der ganzen Insel nur salziges Wasser aus der Leitung, d.h. eigentlich „g’hupft wie g’hatscht“) und auf die Suche nach dem „Sunset Café“. Nach ein paar Irrwegen hatten wir es endlich gefunden und es hat sich wirklich gelohnt! Super Ausblick über fast die ganze Insel, man sieht die Wellen an den Felsen brechen und genießt die Ruhe und den Sonnenuntergang. Leider war die Kamera nicht mit dabei L.

Am nächsten Tag morgens ging’s mit dem gleichen Boot wie bei der Hinfahrt wieder „heimwärts“. Dieses Mal glücklicherweise kein so starker Wellengang. Nusa Lembongan war ein sehr schöner Ausflug und die zwei Tage dort haben sich gelohnt (mehr hätten’s dann aber auch nicht sein müssen)!



Rapport

16:13, 20.04.2008 .. 2 Kommentare .. Link
In den letzten Tagen ist nicht viel Erwähnenswertes passiert.
Michael hat natürlich seinen Tauchschein geschafft (juhu!) und nun möchte er am liebsten jeden Tag tauchen gehen. Also wir wollen mindestens noch die Blaue Lagune und den Mantapoint (tauchen mit den Mantarochen) unter Wasser sehen. In den Tagen auf der Uni ist auch nicht viel (Spannendes) passiert. Michael hat nächste Woche sein erstes Referat über eine Case study in business management.
Da wir nächste Woche einen Tag später (dafür aber auch einen Tag länger) Uni haben, haben wir den heutigen Tag genutzt, um uns auf den Weg nach Uluwatu (im Süden) zu machen. Dort haben wir dann einige schöne Strände / Buchten entdeckt (auch gut zum Surfen und schön zum Sonneliegen). Danach gings weiter zum Tempel von Uluwatu, einer der sechs wichtigsten Tempel auf Bali. Unser Tempelführer erklärte uns, dass heute sehr viele Hindus zum Tempel pilgern um Opfergaben zu bringen, da heute Vollmond ist. Für diese Auskunft (und ein paar andere Dinge) mussten wir natürlich wieder eine "freiwillige Donation" für die Tempelorganisation geben. Natürlich ein bescheidener Betrag...
Aber man hatte einen schönen Ausblick, hoch oben von den Felsen und das wichtigste: viele AFFEN!!
Die Affen sind von den vielen Besuchern leider schon so überfressen (Erdnüsse, Erdnüsse, Erdnüsse), dass sie nicht so aussehen, als ob sie den nächsten Baum erklimmen könnten...
Nach unserem Tempelbesuch gings weiter zum berühmt berüchtigten Strand von Dreamland. Nachteil: sauteuer (die Liegen, die Getränke und Essen und natürlich die Parkgebühren - wie überall (nur ein bißchen  höher)). Vorteil: weniger Leute als in Kuta, höhere Wellen als in Kuta, Wasser hat schöne Farben, heller Sandstrand, wenig bis gar kein Müll.
War also ganz schön.
Nach unserem Ausflug gings wieder zurück nach Jimbaran. Dort ist der Strand auch sehr schön. Deshalb haben wir die Gelegenheit gleich genutzt, um uns dort das köstliche Seafood (Spezialität, nur in Jimbaran: Seafood wird 40 Minuten auf Kokosnussschalen gegrillt) bei Sonnenuntergang direkt am Strand zu genehmigen. Fotos davon sind schon online!!

Eindrücke aus Bali

06:52, 12.04.2008 .. 3 Kommentare .. Link
Hallo!
Da wir (noch) nichts besonderes zu erzählen haben (außer, dass der Michael gerade dabei ist, seinen Tauchschein zu machen, dann können wir mal zusammen tauchen gehen), wollen wir euch einen kleinen Eindruck vom täglichen Leben hier geben.

Verkehr
Das Verkehrsmittel Nr. 1 ist das Moped. Jede(r), jeden Alters (also auch eindeutig unter 16-Jährige wurden auf Rollern gesichtet) fährt mit dem Moped. Darunter mischen sich auch einige Autos, wenige LKWs und vor allem Taxis. Verkehrsregeln gibt es hier keine (rechts vor links oder Straßenschilder sind unbekannt. Nur Ampeln gibts hier auch. Wobei bei Rot meistens trotzdem gefahren wird). Dafür wurde die Hupe erfunden. Wer hupt, darf fahren, überholen, in die Straße biegen. Man muss aber auch sagen, dass die Leute hier dafür viel aufmerksamer und rücksichtsvoller fahren. Jeder achtet auf die Vordermänner und man muss sich (in 99% der Fälle) nicht um die Hintermänner/-frauen kümmern, sondern nach vorne orientieren. Bei jeder Ausfahrt (z.B. vor einem Geschäft, Einkaufszentrum, Bank etc.) steht ein Securitymann mit Pfeife und Uniform, der den Verkehr aufhält, damit sich die Autos mühelos in den Verkehr einordnen können. Das ist auch notwendig, denn hier gibt es so gut wie keine Lücke, in der man sich mal-eben-so einordnen kann. Außerdem findet man im Verkehr auch noch Essensverkäufer, die ihr "Wagerl" die Straße entlangschieben. Und es kann sein, dass auf einmal angefangen wird, mitten in der Straße Bauarbeiten durchzuführen, irgendwas aufzureißen etc. (natürlich ohne schon in weiter Entfernung Warnschilder aufzustelllen). Aber es gibt immer einen Weg, wie sich der Verkehr trotzdem vorbeizwingt.
Außerdem wird mit den Rollern so ziemlich alles transportiert. Von riesigen Spiegeln, Bildern, langen Holzbanken bis zu den Verkäufern, die ihr ganzes Geschäft am Roller montiert haben und so durch die Gegend gurken (wir hoffen davon noch ein Foto ergattern zu können. Ah ja, auf einem Roller hat natürlich eine ganze Familie platz (Vater, Mutter, 2 Kinder) - -> Typisch Asien eben <--typischer Verkehr (kleiner Ausschnittüblicher Verkehr (kleiner Ausschnitt)
Essensverkäufer mitten auf der StraßeEssensverkäufer im Verkehr


daily life

Aufgestanden wird hier üblicherweise sehr früh (ca. 6 Uhr). Man lebt hier mit der Sonne, d.h. man steht auf, wenn die Sonne aufgeht und man geht schlafen, wenn sie untergeht (oder ein bißchen später). Das ist v.a. auch deshalb, weil hier Strom relativ teuer ist. Und so kann man natürlich auch sparen.
In der Landwirtschaft (also Reisbau etc.) verdient der Mann/die Frau durchschnittlich zwischen 15.000 - 30.000 Rupiah  (das sind ca. 1-2 Euro) pro Tag. Im Handel & Tourismus hingegen verdient man durchschnittlich "schon" 30.000-100.000 Rupiah (also ca. 2 - 7 Euro) pro Tag. Und im Dienstleistungsbereich wird am meisten verdient, mit ca. 50.000 - 100.000 pro Tag (3,50 - 7 Euro). Man muss aber auch dazusagen, dass hier auf Bali so gut wie keine "armen" Menschen leben (--> Tourismus).
Übrigens lieben die Indonesier Soaps und Liebesgeschichten im Fernsehen. "Cinta" ist hier ein sehr gebräuchliches Wort. Es gibt z.B. die Sendungen "Cinta fitri" (Liebe fitri), "Cinta Indah" (schöne Liebe) usw. usf.

Arbeit
Die hinduistischen/bramaistischen Balinesen haben sehr viele Feiertage für Zeremonien (200 Tage im Jahr). D.h. ein Arbeitstag wird auf jeden Fall für Zeremonien unterbrochen, egal wie dringend die Arbeit ist. Der Nachteil ist natürlich, dass an diesen Tagen (oder für diese Stunden) das Einkommen fehlt. Deshalb sehen z.B. die Leute aus Java (diese Insel gehört auch zu Indonesien und ist muslimisch) hier ihre Chance, denn sie feiern nicht diese Zeremonien und kommen somit zum Arbeiten hierher. Außerdem sagt der Balinesische Kalender, was man an welchen Tagen tun soll und was nicht. Beispiel: "Ingkel Mina" - schlechter Tag zum Fischen. An diesem Tag geht KEIN Balinese zum Fischen. Falls man doch hier und da Fischer entdeckt, dann sind das Moslems. Ansonsten sind die Balinesen sehr fleißige Menschen. Sie arbeiten oft bis sehr spät in die Nacht. Geschäfte und Stände haben (man beachte jetzt ist Nebensaison) bis ca. 21-22 Uhr geöffnet. Die Supermärkte haben 24-Stunden-Tage. Außerdem wird hier sehr dienstleistungsorientiert gearbeitet. Man kann beim Friseur beispielsweise nicht nur Haare schneiden, färben, behandeln lassen, sondern auch noch Pediküre, Maniküre, Massagen, Blumenbäder, Gesichtsmassage, Makeup, wachsen lassen (und viel mehr). Und das alles für unsere Verhältnisse sehr billig (gestern haben wir für einmal Haare schneiden + waschen, einmal Haare färben und einmal Pediküre insgesamt 7 Euro bezahlt).


Sprüche, die man öfter als einmal pro Tag hört

"hello! want sunglasses?" - "No, thank you, I already have one." - "want t-shirt?" - "no thank you, I have so many." - "one more, one more!!"
UND DANN DAS WICHTIGSTE: "cheap price!! cheap price my friend!!"

Wenn man nur ansatzweise interessiert (oder auch desinteressiert) in Richtung eines Standes schaut: "hello!!! come in!!! free for looking!"

sehr oft hört man auch: "hello! want massage?" (wobei das massage so lustig ausgesprochen wird)

"where are you from?" - "Austria. you know Austria?" - "yes"  (--> natürlich haben sie keine Ahnung, wo oder was Österreich ist.... zumindest der Großteil)

"what is your name?" - "Michael" - "hahahaha, Michael Jackson!"

Übliches Verkaufsgespräch, beispielsweise für ein T-Shirt:
"How much is this?" - "170.000 Rupiah (=12 Euro)" - (kurzes Lachen) "very expensive, hm?" - "ya, you can bargain" - "I give you 10.000" - (langes Lachen des Verkäufers) "no, I can't do. you bankrupt me! I buy for more than 10.000" - "ya, and with 170.000 you bancrupt me!" - "okok, give me good price. more than 10.000!" - "15.000" - (wieder Lachen) "no! give me 150.000!" usw. usf. Nach einiger Zeit hat man dann endlich bis 40.000 runtergehandelt. dann wir: "ok, 20.000 is ok." - "no, give me good price, good for you, good for me!" - "ya, 20.000 is good price." - "nooooooooo, I can't do. I buy for 40.000. no profit for me! 40.000, lasts price." - "I give you 20.000" - "no! (schon ein bißchen sauer)" - "20.000? you don't want? okay. thank you, bye!" (und in 9 von 10 Fällen schreien die Verkäufer dann nach 5 Schritten - "okok, mister! ok!")




Halli hallo Freunde in der Heimat!

15:36, 3.04.2008 .. 1 Kommentare .. Link
Es ist schon wieder ein paar Tage her, dass wir was von uns hören lassen haben.
In der Zwischenzeit hat sich wieder mal einiges getan. Am Samstag hat die Organisation IBSN, über die unser Semester hier in Bali an der Udayana University organisiert wird, eine Welcome-Party geschmissen. Die war am Strand von Jimbaran (dort ist es eigentlich sehr schön) und es gab eine offizielle Vorstellungsrunde, Seafood (nach dem dann einige die Flitzen gekriegt haben...) und Kennenlernprogramm.
Zu dem Essen, das dort serviert wurde noch eine kleine LUSTIGE Anekdote: Ich (Theresa) habe mich als Vegetarierin für das Programm angemeldet und habe deshalb den Kellner nach dem vegetarischen Menü gefragt, da nur Prawns (Shrimps), Fisch und Muscheln aufgetischt wurden. Nachdem ich noch fünf weitere Kellner fragen musste, da sie entweder nichts verstanden haben oder nicht Bescheid wussten, kam endlich eine anscheinend wissende Kellnerin an unseren Tisch und fragte mich: "You vegetarian?" - "Yes." - "Want to order chicken?" - "For vegetarian???" - "Yes." - "No, thank you...".
Und somit fiel das Essen nicht sehr reichlich für mich aus (abgesehen von einer Hand voll Reis) und auch für Michael waren 2 Shrimps, 3 Muscheln und ein bissl Fisch zu wenig für den ganzen Tag. Nachdem dann gegen 21 Uhr noch das Saufgelage eröffnet wurde (vom Professor!!! - er forderte unseren Studiengang auf, den Arak-Rekord (Arak ist der heimische Reisschnaps) der letzten Studiengänge von 100 Flaschen zu knacken!! Und dann gings naütrlich los. Übrigens schaffte unsere Klasse den Rekord von 104 Flaschen Arak (34% Alkoholgehalt)... Naja, jedenfalls hatten wir einen Mordshunger und die meisten unserer Mitstudenten waren gegen 21.30 nicht mehr ansprechbar oder irgendwo im Meer verschwunden, also machten wir uns gegen Mitternacht mit ein paar angefreundeten bayerischen "Kommilitonen" auf den  Weg Richtung Warung  (billigere Version der Restaurants). All in all war der Abend ganz nett.
Am Montag gabs dann eine Einführungsveranstaltung mit Prof. Passon (ein deutscher Professor der FH Dortmund, der organisiert das Programm IBSN), dem Direktor der Universitas Udayana und dem Leiter der Economics-Fakultät, zu der wir als die Letzten erschienen, weil wir den Weg nicht gefunden haben :-). Aber war eh ein bißchen unsinnig, die ganze Veranstaltung. Es war eine Mischung aus einer Art Kaffeefahrtpräsentation, wo einem Heizdecken verkauft werden, und Panikmache (Gefahren des Rollerfahrens, Krankheiten, die aus der Wasserleitung kommen usw. usf.). Aber ein gutes Buffet :-).
Dienstag und Mittwoch waren dann die ersten Vorlesungstage. Da Michael und ich nicht in derselben Klasse eingeteilt sind hatten wir unterschiedliche Fächer. Es war bis jetzt eigentlich sehr interessant (aber Uni ist eben Uni und Uni ist meistens eher langweilig, v.a. wenn man das Zeug dann lernen MUSS).
WAS WIR (unter anderem) GELERNT HABEN:
* Man erkennt Balinesen (z. B. im Unterschied zu den Javanesen oder anderen Bewohnern des Rests von Indonesien) am leichtesten an ihren Vornamen. Dieses Phänomen gibt es NUR auf der Insel Bali! Und zwar wird der/die Erstgeborene "Wayan", der/die Zweitgeborene "Made", der/die Drittgeborene "Nyoman" und der/die Viertgeborene "Ketut" genannt. Und wenn es mehr als vier Kinder in der Familie gibt (das sehr häufig vorkommt - meist 10 Kinder), dann wird der/die Fünftgeborene wieder "Wayan" genannt, der/die Sechstgeborene "Made" usw.
Um Männlein und Weiblein auseinanderzuhalten, wird vor den Namen des männlichen Geschlechts noch I (also "I Wayan") vorne drangehängt, vor den Namen des weiblichen Geschlechts NI (also "NI Wayan"). Und unser Professor (in der Vorlesung Bahasa Indonesia, also indonesische Sprache) hat uns erklärt, dass man deshalb die Leute mit dem Nachnamen anspricht, denn wenn man "Made!" ruft, fühlen sich gleich 10 Mades angesprochen. Aber er hat auch gesagt, dass Balinesen es gerne mögen, wenn man sie mit dem Vornamen anspricht. Also etwas verwirrend für unsere Begriffe. V.a. wie unterscheidet man dann 2 Mades einer Familie? Fragen über Fragen. Vielleicht finden wir das noch raus. Auf alle Fälle interessant.
* Falls wir das richtig verstanden haben: Indonesien ist ja ein großes Ölförderland. Nur sind die ganzen Ölquellen in Besitz von ausländischer Firmen, die das Öl exportieren. Und deshalb muss Indonesien Öl wiederum importieren und das ist sehr teuer. Ein Liter Öl kostet ca. 9.000 Rupiah. Da sich das hier niemand leisten kann, wird das Öl vom Land subventioniert, sodass es die Einheimischen "nur" mehr auf 2.500 Rupiah pro Liter kommt. Somit fallen aber extrem hohe Kosten (ich glaube 10 Millarden US Dollar?) für den Staat an, genauer gesagt ein Fünftel der Staatsausgaben nur für Öl.
Und die Leute hier kochen angeblich mit Kerosin! Mit Gas zu kochen wäre viel billiger und auch reichlich vorhanden in Indonesien, jedoch hat es kein gutes Image hier in Indonesien. Und somit ist es ein Teufelskreis. Denn würden die Leute hier mit Gas kochen, müssten sie weniger zahlen und das Land weniger subventionieren.
Aber ob wir hier alles richtig verstanden haben (was bei dem asiatischen Englisch zeitenweise sehr schwierig ist)... - keine Garantie!

So, nun habt ihr wieder was gelernt über Indonesien und wie's hier zugeht. Wir würden ja gern noch mehr schreiben (es gibt so viel zu erzählen - das meiste kann man gar nicht in Worte fassen), aber uns haben schon Beschwerden erreicht, dass wir uns das nächste Mal doch bitte lieber kürzer fassen sollten.
Also nur noch kurz zu erwähnen, dass wir am Sonntag auf Exkursion fahren - nach Tulamben (Schiffswrack eines Schiffes, das angeblich im 2. Weltkrieg gesunken ist) in den Nordosten der Insel um dort (natürlich ganz im Sinne der Universität und der fachlichen Weiterbildung...) eine Führung durch das Tauchresort und einen Einblick in die Managementtätigkeiten dort zu bekommen. Und danach gibts noch ein Schnuppertauchen, um auch Einblick in die Meereswelt des Tauchresorts zu bekommen.
Also wer jetzt denkt, dass dies wieder eine reine Verkaufspräsentation wird, sodass man dort seinen Tauchschein macht (wofür dann immerhin knapp 110 Studenten unserer Klasse in Frage kämen) - neeeeeeeeein, natürlich nicht :-) (hört man die Ironie??)

Updates

13:03, 27.03.2008 .. 3 Kommentare .. Link
Da wir einen großen Teil unserer Zeit mit essen verbringen und schon ein paar (für uns) kuriose Sachen gesehen und gegessen haben, wollen wir euch auch daran teilhaben lassen und haben ein Fotoalbum mit Essenfotos online gestellt. Beim nächsten Einkauf werden wir die Digicam mitnehmen und noch mehr online stellen.
Ansonsten haben wir's auch geschafft, die Kamera mit zum Strand zu nehmen, also hier auch die ersten Fotos!
Sampai Jumpa,
M&T

noch was Lustiges

09:04, 24.03.2008 .. 2 Kommentare .. Link
L U S T I G E S

* Gestern waren wir im rieeeesigen Kaufhaus Carrefour. Am Eingang empfing uns auch schon ein Quiz zur EM2008. An einer Wand waren 10 Spielerfotos, 10 Namen und 10 Laender aufgeklebt (nicht zusammengehoerend geordnet). Da der Michael ja ein Fussballfanat ist ;-), hat er sich an das Spiel getraut. Es dauerte auch nicht lang und er hat allen Spielern die richtigen (unseres Erachtens) Namen und Laender zugeordnet. Lustigerweise war auch ein Oesterreicher dabei - Manninger (laut den Balinesen: Maninger). Nachdem wir alles zugeordnet hatten, kam die "Quizleiterin" mit ihren Unterlagen und ueberpruefte alle Spieler. Bei allen nickte, bis auf einem: "Sorry Sir, Maninger is not right. He is from Italy!". Nach fuenf Minuten Gelaechter (unsererseits), haben wir sie aufgeklaert, dass wir uns da SEHR sicher sind (ausserdem war die nationalflagge auf seinem trikot ;-)) und so haben wir doch noch ein poster gewonnen!!

long story

11:07, 22.03.2008 .. 2 Kommentare .. Link

Nach einiger Zeit haben wir uns wieder entschieden euch mit unseren Erlebnissen auf der Insel zu beglücken ;) Es sind ja schon wieder ein paar Tage vergangen seit dem letzten Bericht, in denen sich bei uns viel abgespielt hat. Da es eine sehr lange Reportage ist, haben wir alles in Überschriften eingeteilt, um es ein bisschen anschaulicher zu machen. Viel Spaß J

 

Kurzfristig haben wir beschlossen, die Zeit, die uns bis zum Studienanfang noch bleibt, zu nützen, um die Insel zu erkunden. Gesagt – Getan legten wir unsere  Reiseroute fest. Behilflich dabei war uns der Italiener, der auch (zeitweise) bei uns in der Anlage wohnt und uns ein paar Tipps für Sachen, die wir uns ansehen könnten, gab. Am 12.03 um 07.00 Uhr früh ging die Reise los. Erstes Ziel war Ubud. Auf dem Weg dorthin machten wir bei Sukawati eine „Shoppingpause“, da sich hier einer, von vielen (wie wir im nachhinein dann sahen) „Art Markets“ befindet. Warum die Dinger so heißen haben wir jedoch nicht herausgefunden, da außer manchen Verkaufsgegenständen, nicht sehr viel Kunstvolles hier zu finden war. Dafür haben wir auf dem Markt ein paar schöne Sachen gefunden ;) Eine „Kupu-Kupu“ Tasche, ein Bali-Shirt und eine kurze Hose waren nach längeren Verhandlungen unsere Beute.

 

UBUD

Ankunft

Gegen Mittag sind wir dann in Ubud angekommen und hatten dann unsere Probleme, das Hotel „Bunga Permai“ von Harry (Freund von Resls Tante Lisi) zu finden, da dieses nicht direkt in Ubud lag, sondern ein wenig außerhalb. Nach einer halben Stunde Internetrecherche, zwei-dreimal verfahren und ein-zweimal Nachfragen fanden wir dann doch den Weg. Eine gute Sache hatte die ganze Fahrerei – wir wussten gleich den Weg zu unserer ersten Sehenswürdigkeit, dem Affenwald! Gleich nachdem wir eingecheckt, unseren Willkommensdrink geschlürft und das Nötigste ausgeräumt hatten machten wir uns auf den Weg dorthin.

 

Der Affenwald

Der Affenwald ist in Ubud selbst, es wurde sogar eine Straße nach ihm benannt. Nachdem wir uns mit einem köstlichen, sehr scharfen Essen (Fotos) gestärkt hatten, waren wir dann bereit, der Makakken-Familie gegenüberzutreten. Am Eingang haben wir uns noch ein paar Bananen zur Besänftigung mitgenommen. Nach ein paar Schritten in den Affenwald machten wir schon gleich Bekanntschaft mit dem Torwächter, der uns die erste Banane abluchste. Ein bisschen mulmig war uns am Anfang schon – die Dinger sind zwar ziemlich klein, jedoch kann das ziemlich blöd ausgehen, wenn man gebissen wird bzw. wenn man auf einmal einer Sippe von  30 Affen, jeder Größe, gegenübersteht, die dir in Windeseile all deine Bananen inklusive Plastiksackerl abnehmen.

Der Affenwald ist ein großes Urwaldareal, durchzogen mit Gehwegen, und einem Tempel, den man gegen eine unfreiwillige Spende besichtigen kann. In der Mitte der Anlage waren die meisten Affen – dort wartete auch schon ein Wärter auf  Touristen, die ihre ganzen Bananen schon am Eingang vergeben hatten oder besser gesagt, von denen schon alle genommen wurden. Der Unterschied hier war, dass wir fuer die Haelfte des Geldes mehr Bananen bekamen plus er zeigte uns wie man die Affen so fuettert, dass sie sich auf deine Schulter setzen (siehe Fotos).

Theresa traute sich nicht als Erste, darum musste ich wieder einmal als Testkaninchen hinhalten. Nach dem Kontakt mit den Affen war das Eis gebrochen und wir, besonders Theresa, hatten das mulmige Gefühl fast verloren. Aber eben nur fast – als ich mich am Ende unserer Affenwaldbegehung an den Rand setzte kam sogleich ein Äffchen her und kletterte an mir herum. Nach kurzer Suche fand er unsere gedruckten Landkarten in meiner Brusttasche, von denen er mir auch sofort eine klaute und begann sie erst zu lesen und dann aufzufressen. Das war dann noch ganz lustig bis ein zweiter kleiner Affe dazukam und die zwei begannen auf mir um die Karte zu streiten. Die Situation spitzte sich zu und auf einmal spürte ich ein Zwicken am Rücken. Kurzum biss mich der zweite Affe erst in den Rücken (das hab ich noch gar nicht so realisiert, weil es eigentlich nicht schmerzte) und dann in den linken Ellbogen (was dann schon mehr wehtat), weil er wahrscheinlich meinte, ich würde ihm Futter/Landkarten vorenthalten. Gott sei Dank gingen beide Bisse nicht durch die Haut und somit war das ganze nicht wirklich schlimm. Als ich die ganze Situation überzuckert hatte und auch schon die Bananenverkäufer riefen ich soll aufstehen, bin ich aufgesprungen, aber dann langsam weggegangen (Verhaltensregeln im Affenwald).

 

Goa Gajah  (Elefantentempel), Urwaldwanderung & Cockfight

Nach unserem abenteuerlichen Besuch im Affenwald blieb uns noch genügend Zeit, noch eine zweite Sehenswürdigkeit in der Umgebung zu besichtigen. Wir entschieden uns für den Elefantentempel „Goa Gajah“.   Als wir dort wieder eine unfreiwillige Spende hinterlassen hatten und am Eingang grüne Tücher um die Taille gewickelt hatten (Ehrfurcht vor dem Tempel, v.a. um die Knie zu bedecken), machten wir Bekanntschaft mit unserem Führer, der uns auch gleich die Geschichte des Tempels zu erzählen begann. Wir durften uns mit „heiligem“ Wasser waschen, in die „heilige“ Grotte und zum Kochplatz – der das Highlight der Tempelführung darstellte, da wir dort Kokosnussreis zu essen bekamen – Juhu! Danach führte er uns weiter zu einer Opferstelle. Dreimal dürft ihr raten – Richtig, wieder unfreiwillige Spende J  Auf dem Weg dorthin fragte er uns ob wir Zeit haben, da es noch einen zweiten Tempel in der Nähe gibt. Da wir nichts weiteres vorhatten waren wir mit seinem Vorschlag einverstanden und folgten ihm über einen schmalen Dschungelpfad zu dem Tempel. Die Wanderung dorthin war echt super. Er zeigte uns wilde Früchte (Rambutan alias Litschee, Bananen, Ananas,Kakao ) und Gewürze (Safran, Lemongrass) und führte uns zu einer atemberaubenden Stelle am Fluss. Das ganze war natürlich mit ein paar Klettereinheiten verbunden, aber das war nicht schlimm. Leider war der Fluss zu hoch um weiterzuwaten, sonst hätte er uns so was wie eine natürliche Badewanne gezeigt. Nachdem wir den Dschungel hinter uns gelassen hatten, gings zum zweiten Tempel, der eigentlich ziemlich klein und nicht sehr spektakulär war. Er wollte uns dann noch was anderes zeigen, aber dorthin hätten wir mit ihm mit dem Moped fahren müssen und das war uns dann doch etwas zu viel. Auf dem Rückweg kamen wir an einem Platz, besser gesagt an einem Hinterhof vorbei in dem sich eine große Menge an Leuten versammelt hatte. Unser Führer erklärte, dass gerade ein Hahnenkampf im Gange war und er lud uns ein, zuzusehen (Cockfight ist eigentlich verboten). Ein sehr grausames Spektakel, so ein Hahnenkampf. Eine Menge von Leuten (hauptsächlich Männer) versammelt sich im Kreis. Außerhalb stehen Verkäufer und verkaufen Knabberzeug & Co. (wie im Kino). Außerdem wird auf einer Plane eine Art Spielfeld aufgezeichnet, auf dem dann die Wettbeträge eingezeichnet werden. In der Mitte der Menschenversammlung stehen sich die zwei Hahnenkämpfer mit „Kampfgeschütz“ (Hahn) gegenüber und eine Art Moderator / Marktschreier versucht die Menge zu motivieren, noch mehr Geld auf einen Hahn zu wetten. Ein Hahnenkämpfer forderte auch uns auf, auf seinen Hahn zu wetten. Aber wir fanden allein schon das Ambiente so grausig (zuerst stehen die Halter mit ihren Hähnen am Rand und streicheln sie ganz fürsorglich und ein paar Minuten später wird der Hahn dann aufs Ärgste niedergemezelt). Auf dem Heimweg machten wir noch Bekanntschaft mit zwei streunenden Hunden und ratet mal wen die beißen wollte – mich natürlich. Gekonnt verscheuchte unser Führer die Hunde und erklärte uns man sollte etwas vom Boden aufnehmen und so tun als ob man es nach ihnen wirft oder einen Stock in der Hand halten. Trotzdem kann das ganze ziemlich gefährlich werden, meinte er. Bei der Verabschiedung war die freiwillige Gabe fällig – „give me as much as you want“. Wir gaben ihm 50.000 Rupiah (ca. 4 Euro – und das ist schon halbwegs viel Geld hier) und er meinte, dass wir ihm schon ein bisschen mehr geben sollten. Hier wurden wir sicher (nicht zum ersten Mal) verwünscht, als wir seiner Bitte/Forderung nicht nachkamen.

 

Lovina und der Regenguss

Nach unseren Erlebnissen in Ubud (übrigens sehr teurer Ort…) machten wir uns am nächsten Tag gleich in der Früh auf die (gut dreistündige) Reise nach Lovina, im Norden. Die Fahrt dorthin war teilweise sehr anstrengend (wir mussten mehrmals einen kurzen Stopp einlegen, um unsere Hintern ein wenig zu entlasten). Nachdem wir den Großteil (v.a. Bergfahrt) bewältigt hatten, entschieden wir uns, einen weiteren Stopp beim Botanischen Garten in Bedugul einzulegen. Der Botanische Garten ist eine riesige Anlage, teilweise „Dschungel“, teilweise gepflegte Rasenanlage mit ein paar Besichtigungspunkten, wie beispielsweise ein Kakteenhaus. Michael hat es dort so gut gefallen, dass wir dort zwei Stunden verbrachten, bis es schließlich zu Regnen begann. Wir stiegen also schnell aufs Moped, um wenigstens die Bergabfahrt noch zu schaffen. Im „Tal“ fing es dann erst richtig zu regnen an und wir entschieden uns für eine Essenspause in einem Warung (so nennt man die billigeren Lokale), am See gelegen. Wir dachten, dass es sicher nur ein Regenschauer wäre, der schnell vorüberzieht. Als wir uns bei nur mehr leichtem Nieseln wieder auf den Weg machten, merkten wir nach einigen Metern, dass dem nicht so war und es aus vollen Kübeln schüttete… Nicht nur der Regenguss (fühlte sich teilweise an wie Hagel), sondern auch die dortigen Temperaturen (wirklich sehr kalt) machten uns zu schaffen, v.a. weil jeder nur zwei Kleidergarnituren dabei hatte (natürlich nicht langärmlig). Es bot sich aber auch nirgends an einzukehren, da wir schon wieder bergauf unterwegs waren (wo wir nebenbei auch noch wilde Affen gesehen haben, die neben und auf der Straße umherlaufen!). Endlich angekommen und wieder aufgewärmt (war wirklich sehr sehr kalt, fast wie bei uns im Winter!), muss man sagen, dass Lovina ist ein sehr schöner, ruhiger Ort ist. Besteht aber großteils nur aus Hotelanlagen (All-inclusive-Urlauber). Aber das Meer ist sehr schön, man sieht weit und breit nur den Horizont und die Hotels sind so gebaut, dass man  am Rand der Anlage steht und denkt, man steht direkt im Meer. Da aber weit und breit niemand im Meer geschwommen ist, haben wir uns auch auf den Pool beschränkt. Das besondere an Lovina ist, dass es dort schwarzen Lavasandstrand gibt, d.h. das Meer sieht dadurch auch sehr dunkel aus.

Ansonsten sind Delfintouren und Schnorchelexkursionen die Highlights von Lovina, die dir auch alle zwei Meter jemand andrehen will (natürlich „very cheap, very cheap – good price!“).

Dieses Angebot hat uns weniger interessiert und so machten wir uns auf die Suche nach einem günstigen Angebot, damit der Michael seinen Tauchschein machen kann.

 

Die Rückfahrt

Nach zwei erholsamen Tagen in Lovina gings wieder auf den Rückweg (andere Route) und wir beschlossen, diesesmal die Fahrt in einem Tag durchzuziehen.

Die Rückfahrt war auch landschaftlich sehr schön, hier haben wir das erste mal wirklich Reisfelder und Reisterrassen gesehen. Leider war der Akku der Digicam schon leer, sonst hätten wir noch mehr Fotos von der schönen Landschaft gemacht. Natürlich hatten wir wieder mal das Glück in eine Polizeikontrolle zu geraten, aber dieses mal waren die Herrschaften wirklich sehr freundlich und haben uns (so wie wirklich JEDER hier!) ausgequetscht, woher wir kommen, was wir hier machen, wohin wir fahren usw. Und dieses mal mussten wir nichts zahlen J!!

 

Tanah Lot

15 Kilometer vor Kuta legten wir noch einen Stopp in Tanah Lot ein, eine weitere Touristenattraktion. Viele viele Touristenbusse pilgern hierher, um den Besuchern den Tempel, der auf einem Felsen im Meer gebaut ist, zu präsentieren.

Auf dem Weg zum Tempel muss man sich dann natürlich durch hunderte (!) von Ständen mit Kleidung etc. quälen („Hello! Want T-Shirt? Cheap price! Free for looking! No worry! come in!“), bis man den Tempel erreicht (p.s.: natürlich wieder ein Entgelt für die Besichtigung…). Wenn man den Tempel dann erreicht hat, macht man ein Foto, sieht sich fünf Minuten lang den Tempel an (von dem man nicht mehr sieht als auf dem Foto) und kämpft sich dann wieder den Weg zurück zum Moped. Ah ja, nicht nur von den Verkäufern der Stände wird man angequatscht, auch von kleinen Mädchen, die bereits die Verkaufsmasche auf Englisch gelernt haben und den Besuchern Postkarten andrehen wollen (Mitleidsaspekt):

„Hello! How are you? What is your name?“ – “Theresa. And yours?” – “(Mädchen sagt irgendeinen Namen, den ich bereits vergessen habe…)” – „How old are you?” – “I’m 21. And you???“ – „I am seven years old.Where are you from?” – „Austria. You know?“ – „Yes. (Bemerkung: haha) Buy some postcard! Very cheap, cheap price!“ –  „ Ya, I know…“ –  „20.000 for all postcard!“ – (ich schaue gelangweilt weg und gebe ihr zu verstehen, dass ich nicht interessiert bin) à “okay, okay, I give you good price! Only 2.000 for one postcard“ (Bemerkung: also der selbe Preis…) – „No, I don’t need one, thank you“ – “Okay miss, wait a moment, I give you better price. 1.500 for one! Pleeeeeeeeaaaaaaassssseeeee” usw. usf. Am Ende hab ich ihr dann doch Postkarten abgekauft, aber für 1.000Rp pro Karte. Was immer noch das billigste Angebot war, was wir in den letzten 3 Wochen hier auf Bali gesehen haben (Normalpreis: 2.000). Nur leider fehlen uns nun 300.000 Rupiah im Budget und meine Vermutung liegt stark bei dem kleinen Mädchen. Der Michael streitet dies aber vehement ab, da er das Geld immer in seiner Brusttasche hat und tippt eher auf das Hotelpersonal in Lovina. Wir wissen es jedenfalls nicht und verbuchen es auf das Erfahrungskonto.

 

Das erste Mal surfen

Wieder gut zu Hause angekommen („daheim“ ist es doch auch ganz schön…), kümmerten wir uns gleich um eine Surfstunde. Das billigste Angebot bekommt man direkt am Strand, wenn auch die Betreuung etc. wahrscheinlich weit hinter den Surfschulen (sehr teuer!!!) liegt. Aber Michael sagt (er hat ja schon 2 Wochen Surferfahrung von Frankreich) es kommt eh hauptsächlich auf die Übung an. Und so verbrachten wir fast drei Stunden in den Wellen am Strand von Kuta. Michael konnte natürlich schon gleich die erste Welle nehmen, während ich schon ein paar Versuche mehr brauchte. Aber letztendlich habe auch ich es geschafft auf dem Brett zu stehen! Und Michael konnte seine Künste auf einem kleineren Board (fortgeschritten) ausprobieren. Das war auch gut, denn so kann er sich beim Kauf (er möchte sich ein Board kaufen, anstatt immer auszuleihen) besser orientieren, welche Größe er nehmen soll.

Summa summarum war es ein ganz lustiger Tag (obwohl ich ein paar Schürfwunden an Knie und Arm als Erinnerung davongetragen habe (vom Board) à Fotos).

 

Das erste Mal Krankenhaus

Vorgestern war es dann soweit und wir machten das erste Mal Bekanntschaft mit dem staatlichen Krankenhaus in Denpasar. Vor ein paar Tagen hatten Michael und ich schon Bauchweh, was wir zwar schmerzlich feststellten, aber nicht weiter größere Bedeutung schenkten.

Leider bekam ich am nächsten Tag abends auch noch Fieber und die Bauchschmerzen wurden immer stärker. So beschlossen wir, eine Blutprobe nehmen zu lassen – für alle Fälle (man kann ja nicht wissen, ob es Grippe, Malaria, Balifieber etc. ist). Unsere Housekeeper waren hierbei eine große Hilfe, denn sie konnten uns den Weg zum Krankenhaus gut ansagen.

So setzten wir uns auf das Moped auf dem Weg zum Rumah Sakit Sanglah Hospital.

Dort angekommen wartete bereits eine große Menschenmenge von Angehörigen vor dem – sagen wir mal „Behandlungsraum“.  Der Behandlungsraum ist ein größerer Raum mit mehreren Krankenhausbettgestellen (natürlich nicht wie bei uns daheim), die alle irgendwie im Raum verteilt sind. Auf jedem Bett liegt eine gekrümmte, blutende oder weinende Person und wartet auf ärztliche Betreuung. Zwei Betten von mir entfernt stand eine junge Familie um einen kleinen Tisch versammelt, an dem sich zwei Krankenschwestern zu schaffen machen. An dem Tisch lag ein kleines Baby. Ich weiß nicht, was das Baby hatte (alle waren mit dem Rücken in unsere Richtung), man hörte nur die Mutter schluchzen und schreien und weinen und am Ende ist sie dann in den Armen vom Vater auf den Boden gesunken. Ich schätze das Baby hatte Gehirn- oder Kopfverletzungen, da der Arzt später mit Röntgenbildern des Gehirns auftauchte. Naja, auf alle Fälle ist es nicht sehr schön hier zu liegen, denn man kommt sich doch ganz schön blöd vor, neben Leicht- Mittel und Schwerverletzten zu liegen, obwohl man sich selbst auch nicht so gut fühlt.

Nach zweistündigem Warten stellte sich auf alle Fälle heraus, dass es sich bei mir (wieder mal) um eine Harnwegsinfektion handelt, also halb so tragisch (wenn auch ein bissl blöd und nicht so fein).

 

Der erste ärztliche Hausbesuch

Am nächsten Morgen gings schon besser, wenn auch die Nacht nicht sehr schlafreich und auch weniger angenehm war. Aber das Fieber war weg und das ist ja zunächst mal die Hauptsache. Leider wurde mir dann auch gleich schlecht und ich musste mich übergeben. Nach Anweisung des Krankenhauses sollte ich nochmal vorbeikommen, falls ich mich übergeben müsse. Da uns das Krankenhaus jedoch nicht sehr geheuer war, zogen wir es vor, einen deutschsprachigen einheimischen Arzt zu kontaktieren, der auch eine Stunde später in unserer Wohnung vorbeikam. Er stellte fest, dass es sich um eine Magen-Darm-Infektion handelt, ähnlich wie Lebensmittelvergiftung. Danach fing natürlich wieder das gleiche Spiel an: „Where are you from? Very nice place here. How much do you pay for it?”…

Dann ließ er ein paar Medikamente und eine (für balinesische Verhältnisse) saftige Rechnung hier und verabschiedete sich.

Heute geht’s mir glücklicherweise schon viel besser und wir hoffen, dass dies unsere letzte Begegnung mit Krankenhaus & Co war…

 

 

L U S T I G E S

Nachdem wir hier schon einige lustige Momente erlebt haben, die man aber nicht wirklich an eine Stelle im Bericht packen kann, haben wir uns entschieden einen Beitrag für Lustiges zu eröffnen. Wir hoffen wir können die Situationen halbwegs so beschreiben, dass sie euch auch ein kleines Schmunzeln entlocken können – so wie uns damals… J

 

  • Beim Vorbeifahren kehrten wir spontan im Bintangmarket (Bintang ist übrigens das hiesige Bier), einem großen Supermarkt, ein, um ein paar Besorgungen zu machen. An der Kasse hing ein Zettel mit der Aufschrift „We apologize to change money in CANDY.“. Ich lachte und zeigte Michael das Schild, jedoch anzufangen wussten wir damit nicht viel. Bis wir dann mit Zahlen dran waren – anstatt Hunderter herauszugeben, bekommt man ein Erdnusszuckerl in die Hand gedrückt und ein nett gesäuseltes „Thank you“. D.h. wir haben nun schon eine kleine Zuckerlsammlung anstatt Hundertermünzen in der Tasche…
  • Letztens waren wir im Dapur Alam, einer größeren Anlage mit großer Auswahl an Essen (es sind einige Stände aneinander gereiht aufgebaut, jeder Stand bietet eigene Spezialitäten. Beipsielsweise: Italia, Bali, China, Java,…). Nun waren wir schon zweimal dort und mussten zwei- bis dreimalige Versuche starten, um Essen zu bestellen können – „Sorry mister, this meal we don’t have today…“. Nachdem wir letzten Endes die kleinen Portionen gegessen haben, gingen wir zurück zum Platz, wo wir unsere Schuhe stehen gelassen haben (ist hier üblich die Schuhe auszuziehen). Nur leider konnte ich weit und breit meine schönen Flip Flops nicht entdecken. Ich hatte schon den kleinen Jungen, der in der Gegend herumhüpfte, in Verdacht, bis die Bedienung kam, mit genau denselben Flip Flops wie ich! Als sie überrissen hatte, dass ich auf ihre Füße starrte, lächelte sie mich keck an und meinte „oops, these are yours? Sorry!“, zog sie aus und maschierte weiter. - ??? -
  • Michael hat eine gute Geschaeftsidee: eine richtig gute Eisdiele zu eroeffnen! Die Leute hier moegen Eis sehr gerne - bei McDonalds gibts eine eigene Theke, wo nur Eis verkauft wird! Aber wir haben uns wieder gegen diesen Plan entschieden, da man mindestens 10 Arbeitskraefte einstellen muesste, damit man den Laden eroeffnen kann: 5 Leute, die das Eis machen (einer holt die Zutaten, einer stellt sie auf, einer schuettet sie in den Topf, einer ruehrt um und einer schaut zu), 3 die das Eis an einem Schalter verkaufen (einer gibt das Eis aus, einer nimmt das Geld, einer schaut zu) und 2 Bedienungen, obwohl es ein Selbstbedienungsladen ist. --> kein Witz, das laeuft hier anscheinend wirklich so, beispielsweise Tankstelle: einer fragt wie viel man tanken moechte, einer tankt, einer nimmt das Geld und einer steht rum.


NYEPI

12:31, 8.03.2008 .. 2 Kommentare .. Link

Nyepi ist vorbei und somit auch wieder alles geöffnet und wir können ins Internet!

Am Tag vor Nyepi wurde ein Umzug mit dem Ogohogoh (der großen Monsterpuppe) gefeiert. Viele Gruppen haben eigene Figuren gebastelt und in jeder Straße standen dann die Ogohogohs vor den Geschäften. Am Abend fand dann ein großer Umzug statt, bei dem jede Gruppe ihren Ogohogoh auf einem Bambusgestell durch die Straßen trug, begleitet von einem eigenen Gamelanorchester (einheimische Musik) und Fackelträgern. Wir haben es leider nicht geschafft, das Ogohogoh-Spektakel in Denpasar anzuschauen (sicher weniger touristisch), dafür sind wir nach Kuta gefahren, um den Umzug anzuschauen. Wir haben aber nicht bis zum Ende durchgehalten, weil wirklich sehr, sehr viele Leute dort waren und ein mords Gedränge etc. Aber es war sehr spannend, so was mitanzusehen, vor allem da es diesen Brauch ja nur auf Bali gibt. Ach ja, und Michael hat sogar von einem Ogohogoh-Träger ein weichgekochtes Ei bekommen (à Fotos)!

Nyepi war dann ruhiger, wir haben den ganzen Tag am Pool verbracht (zusammen mit unseren „Mitbewohnern“ der anderen Wohnungen – Mr. Kim, ein Koreaner, ein Italiener, eine Kanadierin und die Boxercrew, die hier grad auf Trainingslager ist. Und natürlich unsere 2 Housekeeper) und sind abends noch ein bisschen mit den Housekeepern zusammengesessen, haben geredet und TV geschaut. Es war sehr dunkel, weil ja niemand Licht anmachen durfte. Aber im Zimmer haben wir uns dann doch Licht im Zimmer gemacht (natürlich die Vorhänge vorher geschlossen) und uns die Wochenvorschau der Soaps von zu Hause gegenseitig(Michael nicht ganz freiwillig) vorgelesen (Lisa war so liab und hat mir 50 Seiten Vorschau zusammenkopiert und geschickt!)!

Heute waren wir nochmal mit dem Moped in Denpasar und haben endlich den richtigen Weg zur Uni gefunden (war anfangs ein wenig schwierig, weil es hier so viele „Udayana“ gibt (Militär)…) à Fotos!

Danach waren wir noch im Shoppingcenter (ziemlich teuer…) und haben dort in der Spielhalle für Kinder (gibt’s in jedem Shoppingcenter… riesig!) und haben uns an ein paar Spielautomaten unterhalten und noch ein „crazy photo“ gemacht.

Dann waren wir noch kurz am Strand (dort war Markt!) und waren ganz glücklich, weil der Strand jetzt ziemlich sauber ist (vielleicht gibt es deswegen den NyepiDay auf Bali - damit sie den Strand in Ruhe aufräumen können?)!

Immer wenn uns jemand fragt „hello mister, where are you from?“(das passiert hier ziemlich oft) und wir dann „Austria“ sagen, kommt als Antwort „Oh, EURO“ + (Fußballgestik).

Morgen werden wir also einen Strandtag einlegen und uns vielleicht mal bei den Surfschulen umschauen.

 

Sampai jumpa,

M & T



Unsere neue Wohnung

10:54, 4.03.2008 .. 5 Kommentare .. Link
Nach zehrender Suche haben wir sie endlich gefunden – unsere neue Bleibe!

Fotos haben wir schon hochgeladen. Es ist ein Zimmer mit Bett, Aircondition, TV (nur indonesische Programme), Schrank, Schreibtisch, Wäscheständer, großem Fenster mit Ausblick in Garten und Pool, Terrasse mit Stühlen und Tisch und Badezimmer mit Waschbecken, WC und Dusche. Ah ja, und natürlich 24-Stunden-Pool .

Vom Preis-Leistungsverhältnis her ist es viel besser als alles andere, das wir bisher gesehen haben, jedoch haben’s die Balinesen mit der Sauberkeit (auch mit dem sauberen Arbeiten (überall schlampig gearbeitet, Flecken, Löcher vom schlechten Verputzen, Ritzen bei Türe,…)) nicht so. Aber angeblich ist Cleaning Service bei der Miete (monatlich 2.000.000 Rupiah, d.h. ca. 150 Euro, also 75 Euro pro Person und Monat) enthalten und es wird auf unser Bestimmen geputzt (wir sind die Supervisor). Wir werden diesen Dienst wahrscheinlich gleich mal in Anspruch nehmen, bevor wir unser Zeug in den Kasten räumen (Spinnweben etc.).

Auch an die Toilettengewohnheiten muss man sich erst gewöhnen – üblich ist kein Klopapier, sondern eine Art „Handdusche“ (wie in Thailand) oder sogar eine Wasserspritzfunktion aus der Schüssel direkt an die Körperstelle, wo’s sauber sein soll.

Die Dusche ist leider auch nicht ideal, da fast kein Wasser aus dem Duschkopf rauskommt…

Aber mit dem Moped ist es (angeblich) ca. 10 Minuten zur Uni und 5 Minuten zum Strand. Die Uni haben wir noch nicht erkundet, aber wir werden uns morgen oder in den nächsten Tagen auf die Suche machen.

Leider haben wir uns von der ganzen Sucherei per Moped auch ein paar Sonnenbrände geholt (siehe Fotos).

 

Heute (4. März) haben wir das erste Mal richtig Kultur erlebt – Zeremonie am Strand, anlässlich „Melasti“. Diese Zeremonie wird von den balinesischen  Hindus gefeiert. Hierfür wird der Strand für Meeressportaktivitäten gesperrt von 6 in der Früh bis die Zeremonie vorbei ist. Jeder (egal ob auf der Straße oder am Strand) sollte sich passend kleiden (keine Strandkleidung).

 

Am Donnerstag (6. März) wird der Tag vor Nyepi gefeiert, nennt sich „Pengerupukan“.

Die balinesischen Hindus feiern „Mecaru or Tawur Agung“. Das bedeutet, dass die Zeremonie für den Frieden auf der Welt abgehalten wird und „das Böse“ vertrieben werden soll.

Um ca. 18.30 findet dann eine Prozession statt, um „Ogoh-Ogoh“ (eine Riesenpuppe, Symbol für böse Geister) durch die Straßen zu tragen.

 

Freitag (7. März) ist Nyepi. An diesem speziellen Tag feiern die balinesischen Hindus „Catur Brata Benyepian“, das bedeutet „vier Dinge sind verboten“:

  • Amati Geni: kein Licht oder Feuer
  • Amati Karya: keine physischen Aktivitäten
  • Amati Lelungan: keine Reisen
  • Amati Lelanguan: keine Vergnügungen

 

All diese Verbote beginnen um 6 Uhr früh am 7. März und enden um 6 Uhr früh am 8. März. Man darf den ganzen Tag nicht auf die Straße gehen (das bedeutet Essen für den ganzen Tag ins Zimmer schaffen) und soll den ganzen Tag am Zimmer bleiben und vor sich hinvegetieren (kein Licht anschalten etc.).

Es finden auf den Straßen Kontrollen statt, dass sich niemand außerhalb des eigenen Gebäudes aufhält.

Nyepi ist das Neujahr der balinesischen Hinus und wird nach dem balinesischen hinduistischen Kalender als das Jahr 1930 gefeiert.

 

Diese Zeremonien und Feste werden nur auf Bali gefeiert, sonst in keinem (hinduistischen) Land/Stadt!

 

Wir sind schon sehr gespannt, wie das alles ablaufen wird. Wir haben uns dafür schon genügend Filme gekauft (sehr schwaches Licht wurde uns zum Glück erlaubt…) – ein Film kostet ca. 80 Cent (wenn man 10 kauft, bekommt man 4 gratis). Zum Glück haben uns schon einige Leute auf dieses Fest hingewiesen, sonst würden wir wahrscheinlich blass ausschauen .

 

Sonst tut sich auch bei uns nicht viel, wir sind immer noch auf der Suche nach einem Zweithandy (inzwischen wissen wir, dass eine SIM-Karte nicht mehr als 50 Cent kostet (wir haben unsere erste leider für c.a 4 Euro gekauft…)) und werden auch unser neues Zimmer noch ein bisschen besser ausstatten (Handtücher, Bettdecke, neue Polster etc.).

 

Liebe Grüße von der Insel,

 

T&M



Bali Story 1 - 01.03.2008

12:19, 1.03.2008 .. 4 Kommentare .. Link

Unser erster Bericht aus Bali:

Die Fahrt von 3 Tagen war ziemlich anstrengend. Zum Glück hatten wir aber einen Zwischenstopp in Doha (Katar) von 17 Stunden. Nach ein paar Missverständnissen und langen Wartezeiten (falscher Schalter) bekamen wir einen Hotelvoucher mit Vollverpflegung (Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Refreshment und Transfer). Da waren wir sehr froh, denn wie sich später herausstellte, hat Doha seinen Besuchern nicht sehr viel zu bieten – außer Baustellen, große Gebäude und einige wenige Geschäfte (zumindest in dem Stadtteil unseres Hotels).

Endlich – nach Übelkeit und wenig Schlaf – am Ngurah Rai (der Flughafen in Denpasar) angekommen, wurden wir sehr freundlich empfangen: „Hello, welcome to Bali!“. Diese netten Männer trugen sogar ein paar Meter unser Gepäck und zeigten uns dann den Money Changer am Flughafen. Nachdem wir dort dann Indonesische Rupiah in der Hand hielten, forderten sie dann auch gleich für den netten Service: „give us money – give us 100.000 rupiah (= ca. 7,50 Euro)!“. Natürlich für jeden extra. Aber glücklicherweise waren wir nicht so blöd wie womöglich andere Touristen, die das einheimische Geld noch nicht kennen und gaben ihnen zusammen 20.000 (= 1,50 Euro), obwohl das natürlich immer noch zu viel war…

Nachdem wir Ngurah Rai verlassen hatten, nahmen wir uns ein Taxi und fuhren zu den Komala Indah II Cottages in Kuta. Dort nahmen wir auch gleich ein Cottage für die erste Nacht. Leider stellte sich dies auch bald darauf als großer Fehler heraus – gammliges Bett, 5 Kakerlaken (die natürlich der Michael die ganze Nacht jagen und eliminieren musste), verschimmelte Türen usw. Aber zum Glück hatten wir einen Ventilator – bis auf Stummel verrostete Rotorblätter, die weniger Luft als Dreck schleuderten…

Um uns doch ein schönes Bild von Bali zu machen, gingen wir an den Kuta Beach, zum Meer. Leider war der Strand übersät von Müll (v.a. Plastiksäcke). Danach machten wir einen Spaziergang an der sehr (für unseren Geschmack zu) lebendigen Promenade Jalan Panta Kuta.

Auch Shopping konnte uns nicht überzeugen. Da wir für unsere Nacht im Cottage noch Handtücher brauchten, wollten wir diese auch gleich besorgen gehen. An den unzähligen Ständen wurden wir auch fündig – ein Handtuch für nur 150.000 Rp (~ 11 Euro)! Naja, nach längeren Verhandlungen und mehreren Händlern bekamen wir dann doch welche für ca. 3 Euro pro Stück.

Nach einer schlaflosen und anstrengenden Nacht beschlossen wir, ein besseres Hotel zu suchen und wurden auch fündig: das Losari Hotel. Dort nahmen wir uns ein schönes, sauberes Zimmer, mit Pool und Frühstück. Es ist zwar sechs mal so teuer, aber für einen guten Start in Bali (für die ersten Tage) absolut notwendig!

Auf Anraten eines Studenten, der letztes Jahr hier studierte, besichtigten wir einen „Bungalow“ für nur 75 Euro im Monat pro Person - stellte sich aber als absoluter Griff ins Klo heraus…

Leider haben wir bis heute noch kein passendes Zimmer finden können, aber der Hotelchef und sein Fahrer haben uns ihre Hilfe angeboten. Morgen, spätestens übermorgen wollen sie uns ein paar Zimmer zeigen – hoffentlich. Auch zum Lunch hat uns der Hotelchef, genannt Made (anscheinend ein sehr häufiger Name hier), schon zu sich eingeladen und viele hilfreiche Tipps gegeben.

Ah ja, und einen Roller haben wir uns schon ausgeliehen – für 400.000 Rp im Monat (~ 30 Euro). Das war bei weitem das billigste Angebot. Und so haben wir gestern eine Rollertour nach Jimbaran (dort ist die Universitas Udayana) und Nusa Dua und gleich unsere Erfahrung mit der Polizei gemacht. Der Mister Policeman holte uns aus dem Verkehr, nachdem wir den Internationalen Führerschein vorweisen konnten, behauptete er, wir wären über eine rote Ampel gefahren (natürlich weit und breit keine in Sicht – angeblich wäre das „one kilometre ago“ gewesen *haha*) und schrieb uns eine Zahl von 250.000 Rp auf, die wir zu bezahlen hätten. Das diese 18,50 Euro zu viel waren, viel sogar uns auf und so waren es letztendlich „nur“ mehr 100.000 Rp (~ 7,50), aber natürlich immer noch zu viel. Nur leider hatte er eine effektive Warnung parat „pay it or we go to court!“.

Unsere zukünftige Uni fanden wir leider nicht, konnten aber reichlich an Erfahrung und Sonnenbrand (trotz Sonnencreme LSF 30) sammeln…

Dafür legten wir heute einen Relax-Tag mit Friseur (pro Haarschnitt ca. 2,20 Euro), shoppen (Preisverhältnisse: für eine Kette und Ohrringe ca. 1,80; für 1 Badeshort, Volcom-Hemd, 2 Kleider – Qualität ok – 225.000 Rp, also ca. 16 Euro. Man muss aber dazusagen, dass dies ein ausdauerndes und zeitintensives (dreiviertel Stunde) Handeln verlangt, da die Startpreise meist das fünf- bis zehnfache betragen. Dass wir so weit runterhandeln können, liegt wahrscheinlich auch daran, dass jetzt Nebensaison ist und nicht so viele Touristen wie in den Sommermonaten auf Bali sind) Pediküre (für ca. 2,90 Euro) ein. Dieser Tag war auch nötig, um uns besser einleben zu können ;-).

Wettermäßig hat das auch ganz gut gepasst, da es anfangs sonnig, mittlerweile aber in Strömen (Monsun) gießt (wie auch schon die letzten Tage). Natürlich hat es aber auch trotz Regen immer um die 30 Grad und sogar aufwärts.

Und letztendlich noch ein kurzer kulinarischer Kommentar: das Essen hier ist ganz ok, je nachdem was man bestellt. Anfangs haben wir Gado-Gado (Nationalgericht) bestellt, Reis mit Gemüse und Erdnusssauce. Die Sauce ist nicht so sehr unser Geschmack, aber es gibt auch andere gute Sachen, wie Fried Rice oder Fried Noodels (also gebratener Reis oder gebratene Nudeln mit Gemüse – sehr scharf), die vor allem zum indonesischen Frühstück serviert werden. Je nachdem, wo man essen geht, kostet ein solches Gericht zwischen 8.000 Rp (60 Cent) und 16.000 (1,20) Rp (Touristenpreise, in einem sehr billig aussehenden Warung (eine Art „Stand“ mit Sitzplätzen; die normalerweise billigste Art essen zu gehen)).

 

Um nicht zu vergessen: wir sind jetzt auch via Handy (SMS oder Anruf) erreichbar: 0062 87861221022! Für unsere SIM-Karte haben wir natürlich auch wieder viel zu viel bezahlt, aber wir zählen das als Preis, den wir für unsere Erfahrungen zahlen, und können langsam, nach ein paar Gesprächen mit Hotelmanager & Co (Indonesisch sehr hilfreich!) und Preisvergleichen, die Preise besser einschätzen und wissen schon ein paar Tricks und „where-to-go“ um Geld zu sparen, bzw. nicht zu viel zu zahlen.

 

Damit ihr euch unsere bisherige Story auch bildhaft vorstellen könnt, haben wir das meiste mit Fotos dokumentiert à auf den Link „Fotoalben“, den jeweiligen Ordner auswählen und auf die Bilder zum Vergrößern klicken (um dann die Vollbildansicht zu schließen, einfach über das Bild klicken, zum weiterschalten auf das Bild klicken).

 

Liebe Grüße aus unserer 5-monatigen Heimat,

Michael & Theresa



Nervös? Nervös!

11:17, 13.02.2008 .. 1 Kommentare .. Link
Da die Zeit nun wirklich schon knapp wird (wir können's noch gar nicht glauben...), haben wir schon unseren Blog eröffnet.
Am 25. Februar gehts los nach Bali - wir tauschen kaltes Innsbruck gegen Sonne, Strand und Meer!!
Derzeit haben wir jedoch noch einiges zu tun. Haufenweise Umzugskartons schmücken die Wohnung und Verzweiflung macht sich schön langsam breit.
Aber die Vorfreude ist dann doch größer...

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