ReMi in Bali | |
Bali Story 1 - 01.03.2008
12:19, 1.03.2008
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Unser erster Bericht aus Bali: Die Fahrt von 3 Tagen war ziemlich anstrengend. Zum Glück hatten wir aber einen Zwischenstopp in Doha (Katar) von 17 Stunden. Nach ein paar Missverständnissen und langen Wartezeiten (falscher Schalter) bekamen wir einen Hotelvoucher mit Vollverpflegung (Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Refreshment und Transfer). Da waren wir sehr froh, denn wie sich später herausstellte, hat Doha seinen Besuchern nicht sehr viel zu bieten – außer Baustellen, große Gebäude und einige wenige Geschäfte (zumindest in dem Stadtteil unseres Hotels). Endlich – nach Übelkeit und wenig Schlaf – am Ngurah Rai (der Flughafen in Denpasar) angekommen, wurden wir sehr freundlich empfangen: „Hello, welcome to Bali!“. Diese netten Männer trugen sogar ein paar Meter unser Gepäck und zeigten uns dann den Money Changer am Flughafen. Nachdem wir dort dann Indonesische Rupiah in der Hand hielten, forderten sie dann auch gleich für den netten Service: „give us money – give us 100.000 rupiah (= ca. 7,50 Euro)!“. Natürlich für jeden extra. Aber glücklicherweise waren wir nicht so blöd wie womöglich andere Touristen, die das einheimische Geld noch nicht kennen und gaben ihnen zusammen 20.000 (= 1,50 Euro), obwohl das natürlich immer noch zu viel war… Nachdem wir Ngurah Rai verlassen hatten, nahmen wir uns ein Taxi und fuhren zu den Komala Indah II Cottages in Kuta. Dort nahmen wir auch gleich ein Cottage für die erste Nacht. Leider stellte sich dies auch bald darauf als großer Fehler heraus – gammliges Bett, 5 Kakerlaken (die natürlich der Michael die ganze Nacht jagen und eliminieren musste), verschimmelte Türen usw. Aber zum Glück hatten wir einen Ventilator – bis auf Stummel verrostete Rotorblätter, die weniger Luft als Dreck schleuderten… Um uns doch ein schönes Bild von Bali zu machen, gingen wir an den Kuta Beach, zum Meer. Leider war der Strand übersät von Müll (v.a. Plastiksäcke). Danach machten wir einen Spaziergang an der sehr (für unseren Geschmack zu) lebendigen Promenade Jalan Panta Kuta. Auch Shopping konnte uns nicht überzeugen. Da wir für unsere Nacht im Cottage noch Handtücher brauchten, wollten wir diese auch gleich besorgen gehen. An den unzähligen Ständen wurden wir auch fündig – ein Handtuch für nur 150.000 Rp (~ 11 Euro)! Naja, nach längeren Verhandlungen und mehreren Händlern bekamen wir dann doch welche für ca. 3 Euro pro Stück. Nach einer schlaflosen und anstrengenden Nacht beschlossen wir, ein besseres Hotel zu suchen und wurden auch fündig: das Losari Hotel. Dort nahmen wir uns ein schönes, sauberes Zimmer, mit Pool und Frühstück. Es ist zwar sechs mal so teuer, aber für einen guten Start in Bali (für die ersten Tage) absolut notwendig! Auf Anraten eines Studenten, der letztes Jahr hier studierte, besichtigten wir einen „Bungalow“ für nur 75 Euro im Monat pro Person - stellte sich aber als absoluter Griff ins Klo heraus… Leider haben wir bis heute noch kein passendes Zimmer finden können, aber der Hotelchef und sein Fahrer haben uns ihre Hilfe angeboten. Morgen, spätestens übermorgen wollen sie uns ein paar Zimmer zeigen – hoffentlich. Auch zum Lunch hat uns der Hotelchef, genannt Made (anscheinend ein sehr häufiger Name hier), schon zu sich eingeladen und viele hilfreiche Tipps gegeben. Ah ja, und einen Roller haben wir uns schon ausgeliehen – für 400.000 Rp im Monat (~ 30 Euro). Das war bei weitem das billigste Angebot. Und so haben wir gestern eine Rollertour nach Jimbaran (dort ist die Universitas Udayana) und Nusa Dua und gleich unsere Erfahrung mit der Polizei gemacht. Der Mister Policeman holte uns aus dem Verkehr, nachdem wir den Internationalen Führerschein vorweisen konnten, behauptete er, wir wären über eine rote Ampel gefahren (natürlich weit und breit keine in Sicht – angeblich wäre das „one kilometre ago“ gewesen *haha*) und schrieb uns eine Zahl von 250.000 Rp auf, die wir zu bezahlen hätten. Das diese 18,50 Euro zu viel waren, viel sogar uns auf und so waren es letztendlich „nur“ mehr 100.000 Rp (~ 7,50), aber natürlich immer noch zu viel. Nur leider hatte er eine effektive Warnung parat „pay it or we go to court!“. Unsere zukünftige Uni fanden wir leider nicht, konnten aber reichlich an Erfahrung und Sonnenbrand (trotz Sonnencreme LSF 30) sammeln… Dafür legten wir heute einen Relax-Tag mit Friseur (pro Haarschnitt ca. 2,20 Euro), shoppen (Preisverhältnisse: für eine Kette und Ohrringe ca. 1,80; für 1 Badeshort, Volcom-Hemd, 2 Kleider – Qualität ok – 225.000 Rp, also ca. 16 Euro. Man muss aber dazusagen, dass dies ein ausdauerndes und zeitintensives (dreiviertel Stunde) Handeln verlangt, da die Startpreise meist das fünf- bis zehnfache betragen. Dass wir so weit runterhandeln können, liegt wahrscheinlich auch daran, dass jetzt Nebensaison ist und nicht so viele Touristen wie in den Sommermonaten auf Bali sind) Pediküre (für ca. 2,90 Euro) ein. Dieser Tag war auch nötig, um uns besser einleben zu können ;-). Wettermäßig hat das auch ganz gut gepasst, da es anfangs sonnig, mittlerweile aber in Strömen (Monsun) gießt (wie auch schon die letzten Tage). Natürlich hat es aber auch trotz Regen immer um die 30 Grad und sogar aufwärts. Und letztendlich noch ein kurzer kulinarischer Kommentar: das Essen hier ist ganz ok, je nachdem was man bestellt. Anfangs haben wir Gado-Gado (Nationalgericht) bestellt, Reis mit Gemüse und Erdnusssauce. Die Sauce ist nicht so sehr unser Geschmack, aber es gibt auch andere gute Sachen, wie Fried Rice oder Fried Noodels (also gebratener Reis oder gebratene Nudeln mit Gemüse – sehr scharf), die vor allem zum indonesischen Frühstück serviert werden. Je nachdem, wo man essen geht, kostet ein solches Gericht zwischen 8.000 Rp (60 Cent) und 16.000 (1,20) Rp (Touristenpreise, in einem sehr billig aussehenden Warung (eine Art „Stand“ mit Sitzplätzen; die normalerweise billigste Art essen zu gehen)). Um nicht zu vergessen: wir sind jetzt auch via Handy (SMS oder Anruf) erreichbar: 0062 87861221022! Für unsere SIM-Karte haben wir natürlich auch wieder viel zu viel bezahlt, aber wir zählen das als Preis, den wir für unsere Erfahrungen zahlen, und können langsam, nach ein paar Gesprächen mit Hotelmanager & Co (Indonesisch sehr hilfreich!) und Preisvergleichen, die Preise besser einschätzen und wissen schon ein paar Tricks und „where-to-go“ um Geld zu sparen, bzw. nicht zu viel zu zahlen. Damit ihr euch unsere bisherige Story auch bildhaft vorstellen könnt, haben wir das meiste mit Fotos dokumentiert à auf den Link „Fotoalben“, den jeweiligen Ordner auswählen und auf die Bilder zum Vergrößern klicken (um dann die Vollbildansicht zu schließen, einfach über das Bild klicken, zum weiterschalten auf das Bild klicken). Liebe Grüße aus unserer 5-monatigen Heimat, Michael & Theresa Kommentar hinterlassen { Vorherige Seite } { Seite 16 von 17 } { Nächste Seite } |
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