ReMi in Bali | |
long story
11:07, 22.03.2008
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Nach einiger Zeit haben wir uns wieder entschieden euch mit unseren Erlebnissen auf der Insel zu beglücken ;) Es sind ja schon wieder ein paar Tage vergangen seit dem letzten Bericht, in denen sich bei uns viel abgespielt hat. Da es eine sehr lange Reportage ist, haben wir alles in Überschriften eingeteilt, um es ein bisschen anschaulicher zu machen. Viel Spaß J Kurzfristig haben wir beschlossen, die Zeit, die uns bis zum Studienanfang noch bleibt, zu nützen, um die Insel zu erkunden. Gesagt – Getan legten wir unsere Reiseroute fest. Behilflich dabei war uns der Italiener, der auch (zeitweise) bei uns in der Anlage wohnt und uns ein paar Tipps für Sachen, die wir uns ansehen könnten, gab. Am 12.03 um 07.00 Uhr früh ging die Reise los. Erstes Ziel war Ubud. Auf dem Weg dorthin machten wir bei Sukawati eine „Shoppingpause“, da sich hier einer, von vielen (wie wir im nachhinein dann sahen) „Art Markets“ befindet. Warum die Dinger so heißen haben wir jedoch nicht herausgefunden, da außer manchen Verkaufsgegenständen, nicht sehr viel Kunstvolles hier zu finden war. Dafür haben wir auf dem Markt ein paar schöne Sachen gefunden ;) Eine „Kupu-Kupu“ Tasche, ein Bali-Shirt und eine kurze Hose waren nach längeren Verhandlungen unsere Beute. UBUD Ankunft Gegen Mittag sind wir dann in Ubud angekommen und hatten dann unsere Probleme, das Hotel „Bunga Permai“ von Harry (Freund von Resls Tante Lisi) zu finden, da dieses nicht direkt in Ubud lag, sondern ein wenig außerhalb. Nach einer halben Stunde Internetrecherche, zwei-dreimal verfahren und ein-zweimal Nachfragen fanden wir dann doch den Weg. Eine gute Sache hatte die ganze Fahrerei – wir wussten gleich den Weg zu unserer ersten Sehenswürdigkeit, dem Affenwald! Gleich nachdem wir eingecheckt, unseren Willkommensdrink geschlürft und das Nötigste ausgeräumt hatten machten wir uns auf den Weg dorthin. Der Affenwald Der Affenwald ist in Ubud selbst, es wurde sogar eine Straße nach ihm benannt. Nachdem wir uns mit einem köstlichen, sehr scharfen Essen (Fotos) gestärkt hatten, waren wir dann bereit, der Makakken-Familie gegenüberzutreten. Am Eingang haben wir uns noch ein paar Bananen zur Besänftigung mitgenommen. Nach ein paar Schritten in den Affenwald machten wir schon gleich Bekanntschaft mit dem Torwächter, der uns die erste Banane abluchste. Ein bisschen mulmig war uns am Anfang schon – die Dinger sind zwar ziemlich klein, jedoch kann das ziemlich blöd ausgehen, wenn man gebissen wird bzw. wenn man auf einmal einer Sippe von 30 Affen, jeder Größe, gegenübersteht, die dir in Windeseile all deine Bananen inklusive Plastiksackerl abnehmen. Der Affenwald ist ein großes Urwaldareal, durchzogen mit Gehwegen, und einem Tempel, den man gegen eine unfreiwillige Spende besichtigen kann. In der Mitte der Anlage waren die meisten Affen – dort wartete auch schon ein Wärter auf Touristen, die ihre ganzen Bananen schon am Eingang vergeben hatten oder besser gesagt, von denen schon alle genommen wurden. Der Unterschied hier war, dass wir fuer die Haelfte des Geldes mehr Bananen bekamen plus er zeigte uns wie man die Affen so fuettert, dass sie sich auf deine Schulter setzen (siehe Fotos). Theresa traute sich nicht als Erste, darum musste ich wieder einmal als Testkaninchen hinhalten. Nach dem Kontakt mit den Affen war das Eis gebrochen und wir, besonders Theresa, hatten das mulmige Gefühl fast verloren. Aber eben nur fast – als ich mich am Ende unserer Affenwaldbegehung an den Rand setzte kam sogleich ein Äffchen her und kletterte an mir herum. Nach kurzer Suche fand er unsere gedruckten Landkarten in meiner Brusttasche, von denen er mir auch sofort eine klaute und begann sie erst zu lesen und dann aufzufressen. Das war dann noch ganz lustig bis ein zweiter kleiner Affe dazukam und die zwei begannen auf mir um die Karte zu streiten. Die Situation spitzte sich zu und auf einmal spürte ich ein Zwicken am Rücken. Kurzum biss mich der zweite Affe erst in den Rücken (das hab ich noch gar nicht so realisiert, weil es eigentlich nicht schmerzte) und dann in den linken Ellbogen (was dann schon mehr wehtat), weil er wahrscheinlich meinte, ich würde ihm Futter/Landkarten vorenthalten. Gott sei Dank gingen beide Bisse nicht durch die Haut und somit war das ganze nicht wirklich schlimm. Als ich die ganze Situation überzuckert hatte und auch schon die Bananenverkäufer riefen ich soll aufstehen, bin ich aufgesprungen, aber dann langsam weggegangen (Verhaltensregeln im Affenwald). Goa Gajah (Elefantentempel), Urwaldwanderung & Cockfight Nach unserem abenteuerlichen Besuch im Affenwald blieb uns noch genügend Zeit, noch eine zweite Sehenswürdigkeit in der Umgebung zu besichtigen. Wir entschieden uns für den Elefantentempel „Goa Gajah“. Als wir dort wieder eine unfreiwillige Spende hinterlassen hatten und am Eingang grüne Tücher um die Taille gewickelt hatten (Ehrfurcht vor dem Tempel, v.a. um die Knie zu bedecken), machten wir Bekanntschaft mit unserem Führer, der uns auch gleich die Geschichte des Tempels zu erzählen begann. Wir durften uns mit „heiligem“ Wasser waschen, in die „heilige“ Grotte und zum Kochplatz – der das Highlight der Tempelführung darstellte, da wir dort Kokosnussreis zu essen bekamen – Juhu! Danach führte er uns weiter zu einer Opferstelle. Dreimal dürft ihr raten – Richtig, wieder unfreiwillige Spende J Auf dem Weg dorthin fragte er uns ob wir Zeit haben, da es noch einen zweiten Tempel in der Nähe gibt. Da wir nichts weiteres vorhatten waren wir mit seinem Vorschlag einverstanden und folgten ihm über einen schmalen Dschungelpfad zu dem Tempel. Die Wanderung dorthin war echt super. Er zeigte uns wilde Früchte (Rambutan alias Litschee, Bananen, Ananas,Kakao ) und Gewürze (Safran, Lemongrass) und führte uns zu einer atemberaubenden Stelle am Fluss. Das ganze war natürlich mit ein paar Klettereinheiten verbunden, aber das war nicht schlimm. Leider war der Fluss zu hoch um weiterzuwaten, sonst hätte er uns so was wie eine natürliche Badewanne gezeigt. Nachdem wir den Dschungel hinter uns gelassen hatten, gings zum zweiten Tempel, der eigentlich ziemlich klein und nicht sehr spektakulär war. Er wollte uns dann noch was anderes zeigen, aber dorthin hätten wir mit ihm mit dem Moped fahren müssen und das war uns dann doch etwas zu viel. Auf dem Rückweg kamen wir an einem Platz, besser gesagt an einem Hinterhof vorbei in dem sich eine große Menge an Leuten versammelt hatte. Unser Führer erklärte, dass gerade ein Hahnenkampf im Gange war und er lud uns ein, zuzusehen (Cockfight ist eigentlich verboten). Ein sehr grausames Spektakel, so ein Hahnenkampf. Eine Menge von Leuten (hauptsächlich Männer) versammelt sich im Kreis. Außerhalb stehen Verkäufer und verkaufen Knabberzeug & Co. (wie im Kino). Außerdem wird auf einer Plane eine Art Spielfeld aufgezeichnet, auf dem dann die Wettbeträge eingezeichnet werden. In der Mitte der Menschenversammlung stehen sich die zwei Hahnenkämpfer mit „Kampfgeschütz“ (Hahn) gegenüber und eine Art Moderator / Marktschreier versucht die Menge zu motivieren, noch mehr Geld auf einen Hahn zu wetten. Ein Hahnenkämpfer forderte auch uns auf, auf seinen Hahn zu wetten. Aber wir fanden allein schon das Ambiente so grausig (zuerst stehen die Halter mit ihren Hähnen am Rand und streicheln sie ganz fürsorglich und ein paar Minuten später wird der Hahn dann aufs Ärgste niedergemezelt). Auf dem Heimweg machten wir noch Bekanntschaft mit zwei streunenden Hunden und ratet mal wen die beißen wollte – mich natürlich. Gekonnt verscheuchte unser Führer die Hunde und erklärte uns man sollte etwas vom Boden aufnehmen und so tun als ob man es nach ihnen wirft oder einen Stock in der Hand halten. Trotzdem kann das ganze ziemlich gefährlich werden, meinte er. Bei der Verabschiedung war die freiwillige Gabe fällig – „give me as much as you want“. Wir gaben ihm 50.000 Rupiah (ca. 4 Euro – und das ist schon halbwegs viel Geld hier) und er meinte, dass wir ihm schon ein bisschen mehr geben sollten. Hier wurden wir sicher (nicht zum ersten Mal) verwünscht, als wir seiner Bitte/Forderung nicht nachkamen. Lovina und der Regenguss Nach unseren Erlebnissen in Ubud (übrigens sehr teurer Ort…) machten wir uns am nächsten Tag gleich in der Früh auf die (gut dreistündige) Reise nach Lovina, im Norden. Die Fahrt dorthin war teilweise sehr anstrengend (wir mussten mehrmals einen kurzen Stopp einlegen, um unsere Hintern ein wenig zu entlasten). Nachdem wir den Großteil (v.a. Bergfahrt) bewältigt hatten, entschieden wir uns, einen weiteren Stopp beim Botanischen Garten in Bedugul einzulegen. Der Botanische Garten ist eine riesige Anlage, teilweise „Dschungel“, teilweise gepflegte Rasenanlage mit ein paar Besichtigungspunkten, wie beispielsweise ein Kakteenhaus. Michael hat es dort so gut gefallen, dass wir dort zwei Stunden verbrachten, bis es schließlich zu Regnen begann. Wir stiegen also schnell aufs Moped, um wenigstens die Bergabfahrt noch zu schaffen. Im „Tal“ fing es dann erst richtig zu regnen an und wir entschieden uns für eine Essenspause in einem Warung (so nennt man die billigeren Lokale), am See gelegen. Wir dachten, dass es sicher nur ein Regenschauer wäre, der schnell vorüberzieht. Als wir uns bei nur mehr leichtem Nieseln wieder auf den Weg machten, merkten wir nach einigen Metern, dass dem nicht so war und es aus vollen Kübeln schüttete… Nicht nur der Regenguss (fühlte sich teilweise an wie Hagel), sondern auch die dortigen Temperaturen (wirklich sehr kalt) machten uns zu schaffen, v.a. weil jeder nur zwei Kleidergarnituren dabei hatte (natürlich nicht langärmlig). Es bot sich aber auch nirgends an einzukehren, da wir schon wieder bergauf unterwegs waren (wo wir nebenbei auch noch wilde Affen gesehen haben, die neben und auf der Straße umherlaufen!). Endlich angekommen und wieder aufgewärmt (war wirklich sehr sehr kalt, fast wie bei uns im Winter!), muss man sagen, dass Lovina ist ein sehr schöner, ruhiger Ort ist. Besteht aber großteils nur aus Hotelanlagen (All-inclusive-Urlauber). Aber das Meer ist sehr schön, man sieht weit und breit nur den Horizont und die Hotels sind so gebaut, dass man am Rand der Anlage steht und denkt, man steht direkt im Meer. Da aber weit und breit niemand im Meer geschwommen ist, haben wir uns auch auf den Pool beschränkt. Das besondere an Lovina ist, dass es dort schwarzen Lavasandstrand gibt, d.h. das Meer sieht dadurch auch sehr dunkel aus. Ansonsten sind Delfintouren und Schnorchelexkursionen die Highlights von Lovina, die dir auch alle zwei Meter jemand andrehen will (natürlich „very cheap, very cheap – good price!“). Dieses Angebot hat uns weniger interessiert und so machten wir uns auf die Suche nach einem günstigen Angebot, damit der Michael seinen Tauchschein machen kann. Die Rückfahrt Nach zwei erholsamen Tagen in Lovina gings wieder auf den Rückweg (andere Route) und wir beschlossen, diesesmal die Fahrt in einem Tag durchzuziehen. Die Rückfahrt war auch landschaftlich sehr schön, hier haben wir das erste mal wirklich Reisfelder und Reisterrassen gesehen. Leider war der Akku der Digicam schon leer, sonst hätten wir noch mehr Fotos von der schönen Landschaft gemacht. Natürlich hatten wir wieder mal das Glück in eine Polizeikontrolle zu geraten, aber dieses mal waren die Herrschaften wirklich sehr freundlich und haben uns (so wie wirklich JEDER hier!) ausgequetscht, woher wir kommen, was wir hier machen, wohin wir fahren usw. Und dieses mal mussten wir nichts zahlen J!! Tanah Lot 15 Kilometer vor Kuta legten wir noch einen Stopp in Tanah Lot ein, eine weitere Touristenattraktion. Viele viele Touristenbusse pilgern hierher, um den Besuchern den Tempel, der auf einem Felsen im Meer gebaut ist, zu präsentieren. Auf dem Weg zum Tempel muss man sich dann natürlich durch hunderte (!) von Ständen mit Kleidung etc. quälen („Hello! Want T-Shirt? Cheap price! Free for looking! No worry! come in!“), bis man den Tempel erreicht (p.s.: natürlich wieder ein Entgelt für die Besichtigung…). Wenn man den Tempel dann erreicht hat, macht man ein Foto, sieht sich fünf Minuten lang den Tempel an (von dem man nicht mehr sieht als auf dem Foto) und kämpft sich dann wieder den Weg zurück zum Moped. Ah ja, nicht nur von den Verkäufern der Stände wird man angequatscht, auch von kleinen Mädchen, die bereits die Verkaufsmasche auf Englisch gelernt haben und den Besuchern Postkarten andrehen wollen (Mitleidsaspekt): „Hello! How are you? What is your name?“ – “Theresa. And yours?” – “(Mädchen sagt irgendeinen Namen, den ich bereits vergessen habe…)” – „How old are you?” – “I’m 21. And you???“ – „I am seven years old.Where are you from?” – „ Das erste Mal surfen Wieder gut zu Hause angekommen („daheim“ ist es doch auch ganz schön…), kümmerten wir uns gleich um eine Surfstunde. Das billigste Angebot bekommt man direkt am Strand, wenn auch die Betreuung etc. wahrscheinlich weit hinter den Surfschulen (sehr teuer!!!) liegt. Aber Michael sagt (er hat ja schon 2 Wochen Surferfahrung von Frankreich) es kommt eh hauptsächlich auf die Übung an. Und so verbrachten wir fast drei Stunden in den Wellen am Strand von Kuta. Michael konnte natürlich schon gleich die erste Welle nehmen, während ich schon ein paar Versuche mehr brauchte. Aber letztendlich habe auch ich es geschafft auf dem Brett zu stehen! Und Michael konnte seine Künste auf einem kleineren Board (fortgeschritten) ausprobieren. Das war auch gut, denn so kann er sich beim Kauf (er möchte sich ein Board kaufen, anstatt immer auszuleihen) besser orientieren, welche Größe er nehmen soll. Summa summarum war es ein ganz lustiger Tag (obwohl ich ein paar Schürfwunden an Knie und Arm als Erinnerung davongetragen habe (vom Board) à Fotos). Das erste Mal Krankenhaus Vorgestern war es dann soweit und wir machten das erste Mal Bekanntschaft mit dem staatlichen Krankenhaus in Denpasar. Vor ein paar Tagen hatten Michael und ich schon Bauchweh, was wir zwar schmerzlich feststellten, aber nicht weiter größere Bedeutung schenkten. Leider bekam ich am nächsten Tag abends auch noch Fieber und die Bauchschmerzen wurden immer stärker. So beschlossen wir, eine Blutprobe nehmen zu lassen – für alle Fälle (man kann ja nicht wissen, ob es Grippe, Malaria, Balifieber etc. ist). Unsere Housekeeper waren hierbei eine große Hilfe, denn sie konnten uns den Weg zum Krankenhaus gut ansagen. So setzten wir uns auf das Moped auf dem Weg zum Rumah Sakit Sanglah Hospital. Dort angekommen wartete bereits eine große Menschenmenge von Angehörigen vor dem – sagen wir mal „Behandlungsraum“. Der Behandlungsraum ist ein größerer Raum mit mehreren Krankenhausbettgestellen (natürlich nicht wie bei uns daheim), die alle irgendwie im Raum verteilt sind. Auf jedem Bett liegt eine gekrümmte, blutende oder weinende Person und wartet auf ärztliche Betreuung. Zwei Betten von mir entfernt stand eine junge Familie um einen kleinen Tisch versammelt, an dem sich zwei Krankenschwestern zu schaffen machen. An dem Tisch lag ein kleines Baby. Ich weiß nicht, was das Baby hatte (alle waren mit dem Rücken in unsere Richtung), man hörte nur die Mutter schluchzen und schreien und weinen und am Ende ist sie dann in den Armen vom Vater auf den Boden gesunken. Ich schätze das Baby hatte Gehirn- oder Kopfverletzungen, da der Arzt später mit Röntgenbildern des Gehirns auftauchte. Naja, auf alle Fälle ist es nicht sehr schön hier zu liegen, denn man kommt sich doch ganz schön blöd vor, neben Leicht- Mittel und Schwerverletzten zu liegen, obwohl man sich selbst auch nicht so gut fühlt. Nach zweistündigem Warten stellte sich auf alle Fälle heraus, dass es sich bei mir (wieder mal) um eine Harnwegsinfektion handelt, also halb so tragisch (wenn auch ein bissl blöd und nicht so fein). Der erste ärztliche Hausbesuch Am nächsten Morgen gings schon besser, wenn auch die Nacht nicht sehr schlafreich und auch weniger angenehm war. Aber das Fieber war weg und das ist ja zunächst mal die Hauptsache. Leider wurde mir dann auch gleich schlecht und ich musste mich übergeben. Nach Anweisung des Krankenhauses sollte ich nochmal vorbeikommen, falls ich mich übergeben müsse. Da uns das Krankenhaus jedoch nicht sehr geheuer war, zogen wir es vor, einen deutschsprachigen einheimischen Arzt zu kontaktieren, der auch eine Stunde später in unserer Wohnung vorbeikam. Er stellte fest, dass es sich um eine Magen-Darm-Infektion handelt, ähnlich wie Lebensmittelvergiftung. Danach fing natürlich wieder das gleiche Spiel an: „Where are you from? Very nice place here. How much do you pay for it?”… Dann ließ er ein paar Medikamente und eine (für balinesische Verhältnisse) saftige Rechnung hier und verabschiedete sich. Heute geht’s mir glücklicherweise schon viel besser und wir hoffen, dass dies unsere letzte Begegnung mit Krankenhaus & Co war… L U S T I G E S Nachdem wir hier schon einige lustige Momente erlebt haben, die man aber nicht wirklich an eine Stelle im Bericht packen kann, haben wir uns entschieden einen Beitrag für Lustiges zu eröffnen. Wir hoffen wir können die Situationen halbwegs so beschreiben, dass sie euch auch ein kleines Schmunzeln entlocken können – so wie uns damals… J
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