17 Tage unterwegs...

Geschrieben von Rob am Thursday 21 August 2008 um 15:32.Link.

Die letzten 17 Tage in Südafrika hat mich Steffi besucht. Hier nun ein paar Bilder von der Tour.
Von Johannesburg, über den Kruger National Park, Swaziland, Durban, Gardenrout bis nach Kapstadt...









...und hier das ganze Album

Mit Steffi durch Süd Afrika

Der Abflug

Geschrieben von Rob am Monday 11 August 2008 um 10:57.Link.

Jetzt sitz ich gerade in Kapstadt im Flughafen und bin dank des Handynetzes im Internet. Zeit, um meinen letzten noch ein bisschen zu bloggen. Mein letzter Eintrag wird das noch nicht. Es fehlen noch Fotos.
Steffi und ich hatten einen tollen Urlaub. Wir haben viele flauschige (Jaguare, Tieger, Löwen) und weniger flauschige Tiere (Haie, Riesenschildkröten und Wale) gesehen, die Landschaft genossen und waren sogar zusammen tauchen! Das nächste Fotoalbum, wird die Route und das, was wir erlebt haben genauer beschreiben.
Jetzt geht es aber erst ein mal nach Johannesburg und später dann über London nach D'dorf. Ich werde also morgen um 12:05 landen.
Freu mich schon auf euch. Bis denn - Rob!

Man spürt das Ende

Geschrieben von Rob am Wednesday 16 July 2008 um 17:36.Link.

...und in 3 Wochen, werde ich in Düsseldorf landen. Schon seltsam, wie schnell die Zeit hier vergeht. Dabei bin ich doch gerade erst gelandet. Oder war das wirklich 5 Monaten her? Egal, für Retrospektiven und Trauer um dieses tolle Land hab ich keine Zeit und auch keine Lust. Das üblich, "...ich geh mit einem weinenden und lachenden Auge" kommt vielleicht später (oder auch nicht ).
Gestern hab ich für meine Kollegen noch ne Runde im Dros (Steakhaus) ausgegeben und mich endgültig verabscheiedet. Somit bin ich jetzt nicht mehr bei Supreme Spring angestellt. Der 20-tägigen Reise durch Südafrika steht also nichts mehr im Weg. Steffi landet Morgen früh. Das Mietauto, um sie ab zu holen hab ich mir heute schon besorgt. Am Samstag gibt es dann noch mal ne Verabschiedung im Großen Stil von allen Freunden im wunderschönen Moyo. Bilder Folgen!
Was meine langen Zeitabstände der Posts im Blog angeht, muss ich mich damit entschuldigen, dass ich n bisschen Vorbereitungsstress hatte. Packen, Planen (für die Reise mit Steffi), Endspurt bei Supreme Spring und zudem muss ich noch ein paar Dinge hier verkaufen. Zum Glück hat sich Letzteres gerade eben erledigt.
Da die Personen, die mein Soundsystem und die Heizung kaufen wollte vom Deal abgesprungen sind, mussten schnell neue Käufer her. Heute morgen beim Frühstück hat sich mein Mitbewohner dafür entschieden, die Geräte zu nehmen (TADAAAA).
Die 1,5 Wochen mit meinen Eltern waren toll. Ich werde aber erst Bilder online stellen können, wenn ich die 1200 Bilder aussortiert habe.
So, muss mich jetzt ma ums Essen kümmern - oder besser: ...schauen, wo ich essen gehe - bei nem 300g Filet-preis von 7,50EUR kann  man sich das selbst mit Studentenbudget leisten.

Bis in 3 Wochen - Rob

So, ma wieder da

Geschrieben von Rob am Thursday 10 July 2008 um 12:02.Link.

Familie ist wieder sicher in "good old Germany" angekommen und ich wieder im Arbeitsalltag. Meine Eltern und meine Schwester haben mich über meinen Geburtstag besucht und bei der Gelegenheit auch gleich mal Süd Afrika kennen gelernt. Wir haben eine 1,5 wöchige Reise gemacht und viel gesehen. Ich werde dazu später noch was schreiben und auch ein paar Fotos reinstellen. War ne echt schöne Zeit.
Wollt mich nur mal zurück melden und sagen, dass ich noch lebe.
Vielen Dank an alle, die mir zum Geb gratuliert haben.
Der Yves und seine Freundin sind auch unterwegs Richtung Kapstadt. Wobei mir zu Ohren gekommen ist, was für ein Mistwetter da unten gerade ist. Viel Glück :)
Ich werd jetzt mal weiter an meinem Praktikumsbericht basten. Den muss ich ja schließlich auch noch abgeben. Wochenende soll übelst verregnet sein. Da werde ich wohl mal wieder Zeit fürs bloggen haben ;)
Bis dann.

Rob

Buggytour durch St. Lucia

Geschrieben von Rob am Wednesday 18 June 2008 um 12:07.Link.

Ein langes Wochenende, keiner (außer Yves) hat Zeit und eisige Kälte in Joburg. Was tun? Vielleicht ein bisschen Ostküste? Ein bisschen subtropisches Klima, ewig weiße Sandstrände und ein 22°C warmer Indischer Ozean? Das hört sich doch verlockend an. Diese Idee kam mir zumindest am vergangenen Montag. Problem; wer kommt mit. Mein kompletter SA-Freundeskreis befindet sich für anderthalb Wochen in Botswana/Namibia. Ursprünglich wollte ich ja auch mit fahren, allerdings hab ich bereits all meinen Urlaub für meine Familie - die mich hier in 2 Wochen zu meinem Geburtstag besuchen wird - verbraucht. Yves war der Einzige, der sofort dabei war. Nach ein paar Recherchen wusste ich auch schon: BUGGYTOUR!
Die Buggytour mit "Afrikar" hatte nämlich schon mein Vorgänger Stephan gemacht und sie mir weiter empfohlen. Man fährt dabei in selbst gebauten Buggys (auf der Basis eines alten VW-Busses) zu zweit durch die Gegend. Das ganze wird von Rob und Marloes geführt, denen die Buggys gehören. Marloes sagte mir, dass die Buggys zur Verfügung stehen. Allerdings lohnt sich das unter vier Personen für "Afrikar" nicht. Kurz im SA-Studentenforum nachgefragt, ob nicht noch jemand Zeit und Lust hat und kurze Zeit später meldeten sich auch Kathrin und Viola (beide aus Joburg).
Dann ging es endlich um 20 Uhr los. Nach 7 Stunden fahrt sind wir dann auch in unserem Zuludorf angekommen.


Eine kurze Nacht und um 9 Uhr dann bei Afrikar. Nach einer kurzen Einweisung ging es auch gleich los.

Die Buggys sind schon echt toll. Alles selber gebaut. Da kommt es dann auch schon mal vor, dass der Gang raus springt und nicht mehr rein geht. Doch Rob hat die Buggys gebaut und wusste was zu tun ist. Ein paar Handgriffe und ein bisschen Werkzeug und weiter ging es Richtung "Hluhluwe Dam". Dort gab es dann nen kleinen Snack, und weiter... Vorbei an pinken Zulu-Hütten und einer wunderschönen Landschaft. Übernachtet haben wir in in einer Lodge auf einem Berg mit Blick über das Kawazulu-Natal.





Farbe haben wir auch gut bekommen. Allerdings war das Meiste von der Farbe wieder abwaschbar. Es hat schon sehr ordentlich gestaubt. Die Dusche war eine Wohltat. Ein Abendessen, ein paar Bierchen, interessante Gespräche über das Land und ihre Leute und dann ab ins Bett. Es macht schon sehr müde, wenn man den ganzen Tag an der Luft ist.

Für den nächsten Tag wurde uns angekündigt, dass es zwar nicht mehr durch die Berge geht, dafür aber Dünen und Sand auf uns warten. So war es dann auch. Durch Sand zu fahren ist schon ziemlich cool :) Die Vegetation war auf einmal eine ganz andre. Fast tropisch. ein paar Sonnenstrahlen fielen ab und zu mal durch das grüne Blätterdach und wir hielten kurze Zeit später Mittags am "Lake Sabaya" zum Grillen.

Dummerweise meinte ein Offroad-Carclub auch an diesem Tag zum See zu fahren und haben sich mit ihren Trucks auf den schönen Sandstrand gestellt und Musik laufen lassen. Ein paarmal hat sich das Flusspferd beschwert dann ist es aber entnervt abgetaucht.
Wir haben uns darauf hin auch aus dem Staub gemacht und sind diese Wunderschöne Strecke weiter in Richtung Meer gefahren.
Blackrockbeach hieß das Ziehl. Eine fast unberührte Bucht. Weit weg von der nächsten Stadt oder westlicher Zivilisation und unglaublich schön. Wir waren im Meer schwimmen sind Sanddünen herunter gesprungen und konnten gar nicht glauben, dass wir bald wieder im Büro sitzen würden (so wie ich jetzt wieder ).
Doch leider wurde es schon dunkel und wir sind weiter zur Maputo-Lodge gefahren, wo wir auch übernachtet haben.
Ein Abendessen, ein paar Bierchen, interessante Gespräche mit Willy(ein Aussteiger, dem die Lodge im "Nirgendwo" gehört) über das Land, ihre Leute und Erinnerungsvermögen und dann ab ins Bett. Die Nacht war relativ kalt (15 Grad), was daran lag, dass die Hütten, in denen wir geschlafen haben offen waren.

Reiten?? Ist ja eigentlich überhaupt nicht mein Sport, aber es wurde dort angeboten und so kam es, das wir am nächsten Morgen nach nem Kaffee um 7:30 los ritten. Ich kann es jetzt auf die Liste abgehakter Tätigkeiten setzen. War auch mal ganz interessant durch die Landschaft zu reiten und an Orte zu kommen, wo man selbst mit den Offroad-buggys nicht hin kommt, aber ich für meinen Teil ziehe Wassersport vor.



Danach gab es noch ein leckeres Frühstück und dann gings auf Richtung Monzi (Heimat von Afrikar). Es war ein wunderschönes Wochenende und ich denke, ich werde Marloes, Rob und Johnossen nicht das letzte mal gesehen haben. Auch fand ich es cool, dass Kathrin und Vio  la so spontan mitgekommen sind.
Es war übrigens Johnossens erst Tour. Er ist Afrikars Nachwuchs und gerade mal 11 Wochen alt (Deswegen sind Marloes und Rob im Landrover und nicht im Buggy gefahren).

War ein langer Text, ich weiß - war ja auch ein langes Wochenende ;)

Das komplette Album gibts wie immer Hier:

St. Lucia Buggytour

Bis dahin, Rob

Ostküste, oh meine geliebte Ostküste...

Geschrieben von Rob am Friday 13 June 2008 um 12:08.Link.

"Subtropisches Klima, herrliche weitläufige Strände, 22 Grad warmer Indischer Ozean, die höchsten bewachsenen Sanddünen der Welt, Flusspferde, Krokodile und eine artenreiche Vogelwelt, exzellente Angelmöglichkeiten in der Lagune und am Meer..."

Das erwartet mich an diesem (verlängertem) Wochenende in St. Lucia... neidisch? Ich hab ja gehört, dass ihr 10 Grad und Regenwetter habt...


Ihr dürft euch am Dienstag auf Fotos und nen Bericht freuen

Gruß Rob

Afrotronic und Umzug

Geschrieben von Rob am Wednesday 4 June 2008 um 10:53.Link.

So, Wochenende ist nun vorbei und ich wohn wo anders.
Donnerstag hieß es die letzte Nacht im wunderbaren großem Haus verbringen. Den Großteil meiner Klamotten hab ich schon am Donnerstag in Krushens neue Wohnung untergebracht, so dass ich am  Freitag nicht mehr viel zu schleppen hatte. Freitag Mittag bin ich dann von meinem Chef freigestellt worden und habe mit dem improvisierten, suprem-eigenen Umzugsservice (,der aus Mitarbeitern  verschiedener Abteilungen bestand) die Möbel in mein neues Zimmer nach Springs gefahren. Nach 1,5 Stunden war alles vorbei. Bis 18 Uhr hatte ich dann auch alles eingeräumt, so dass ich anschließend zu Sandra nach JoBurg fahren konnte. Von dort aus ging es zu dem Club "Carfax" in dem das Dub - Festival stattfinden sollte. Auf dem Weg dahin haben wir noch Steffi aufgegabelt, die sich kurzerhand dazu entschieden hatte mit zu kommen. Der Laden war schon echt nicht zu verachten. Ne Mischung aus gemütlicher Loungeatmosphäre und Club.

Die Musik war am Anfang n bisschen schräg, wurde aber mit voranschreitenden Abend immer besser bis dann zum Schluss endlich 340 ml auftraten. Eine Fotografin der Community Johannesburg Live hat auch n paar Fotos geschossen. [www.jhblive.co.za]
Am nächsten Tag bin ich dann - nach einer Nacht auf Sandras Gästecouch - wieder nach Springs gefahren um Krushen beim Einladen seiner Möbel zu helfen.
Was soll an sagen. Ein gelungener Umzug. Alles noch vorhanden und alles passte auch in die neue Wohnung rein.
Nur eines ist noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, nämlich der Muezzin von der nahe gelegenen Moschee, der hier zwischen 4 und 5 Uhr Morgens zum Gebet aufruft. Ist mir aber egal, ich hab ja Ohrstöpsel...

Bilder hier:

Afrotronic und Umzug


Bis dahin - Rob

Edit:

Ich fand 340ml so gut, dass ich mir heute erst einmal die Platte kaufen musste. Im Player findet ihr ne Kostprobe (Der Song heißt "Hang On To Yourself" und ist Track Nummer 3). Hach... Herrlich...

Hier ma n Foto vom Gitarristen - Hat n bisschen was von Jimi Hendrix mit der Wolle aufm Kopf und dem Schnäuzer.
copyright: http://www.jhblive.co.za