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Aping my soul
You stole my overture
Trapped in God's program
Oh I can't escape

Who are we?
Where are we?
When are we?
Why are we?
Who are we?
Where are we?
Why, why, why?

I can't forgive you
And I can't forget

Who are we?
Where are we?
When are we?
Why are we?
Who are we?
Where are we?
When are we?
Why are we in here?

-----

Rise above the crowds
And wade through toxic clouds
Breach the outer sphere
The edge of all our fears
Rest with you
We are counting on you
It's up to you

Spread our codes to the stars
You must rescue us all
Spread our codes to the stars
You must rescue us all

Tell us
Tell us your final wish
Now we know you can never return
Tell us
Tell us your final wish
We will tell it to the world

-----

Let's start over again
Why can't we start it over again?
Just let us start it over again
And we'll be good
This time we'll get it
We'll get it right
It's our last chance to forgive ourselves



Wer auch immer das hier liest, sollte mich nicht auf Inhalte und Äußerungen fest nageln, die ich vor zwei, drei Jahren geschrieben habe. Ich weiß, daß vieles davon Blödsinn ist, aber zum Löschen oder Verbessern ist es auch zu schade. Das meiste davon sollte sich ja in Folgebeiträgen richtig gestellt haben.

I.D.

Album des Monats - Januar 2010.


Keine schwere Entscheidung. Die Konkurrenz ist zahlreich, aber nicht groß. Das erste von mir gehörte ist gleichzeitig auch das beste Album des Monats. Tegan & Sara standen zu keinem Zeitpunkt zur Diskussion um eine andere als diese Position. "Sainthood" heißt das gute Stück, das in Deutschland am 26.01. erschien, international allerdings bereits im Oktober des Vorjahres.

Tegan & Sara betören mich seit dem Hurricane Festival 2008 in unregelmäßigen Abständen in Gedanken, ein Album besaß ich bisher aber noch nicht. Lediglich die Kollaboration von Sara mit der kanadischen Band The Reason an einem der Songs ihres Albums "Things Couldn't Be Better" hielt mich bei der Stange. Ich muss gestehen, daß ich eigentlich auch nicht vorhatte, mir "Sainthood" direkt zur deutschen Veröffentlichung zu kaufen. Eigentlich war es die bloße Langeweile und die Tatsache, daß ich ein Musikgeschäft ungerne ohne gekaufte Ware verlasse, die mich dazu trieb. Ungefähr 4 1/2 Tage läuft dieses Album nun also schon mehr oder weniger in Dauerrotation auf meinem iPod, unterbrochen nur ab und zu von den anderen interessanten Alben des Januars. Keines davon begeistert auch nur im Ansatz so sehr wie dieses.

Ich bin immer wahnsinnig schlecht darin, etwas wirklich Gutes angemessen zu beschreiben, weil mir ob der mir zu Füßen liegenden Großartigkeit einfach die passenden Worte fehlen. Ich kann aber feststellen, daß "Sainthood" vor allem dann seine besten Momente hat, wenn es laut wird. Das Lauteste -  "Northshore" - ist ein ganz großer Anwärter darauf, am Ende des Jahres in den Top 10 der besten Songs zu stehen. Und steht dabei vermutlich in schärfster Konkurrenz zu mindestens der Hälfte der auf diesem Album vorhandenen Songs, die allesamt für sich absolute Hits sind, aber auch als Album unfassbar gut funktionieren.

"Sainthood" verbindet mehrere Stile und Epochen in sich, die ausgezeichnet miteinander harmonieren. Allein der Opener "Arrows" zum Beispiel zeigt das eindrucksvoll, indem er mit einem 80er-Synth beginnt, um im Refrain auf eine leise Akustikbegleitung herunter zu fahren, um den der feine Gesang verführerisch herum tanzt.
Daß "The Cure" nach der gleichnamigen Band klingt, konnte man ja bereits der namhaften Fachpresse entnehmen, für mich klingt es stimmlich vor allem auch nach La Roux. Nicht nach der quietschigen Elly Jackson aus "In For The Kill" oder "Quicksand", sondern der unverzerrten, wie man sie z.B. in "Growing Pains" hören kann.

Ich weiß noch nicht genau, ob sich dieses Album langfristig bewähren wird, unzugängliche Songs wie der Abschluss "Someday" mit seinem unrhythmischen Gesang jedoch lassen hoffen, daß "Sainthood" nicht allzu schnell seinen Reiz verliert.


Geschrieben am 2.02.2010 um 03:30 Uhr.
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