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Aping my soul
You stole my overture
Trapped in God's program
Oh I can't escape

Who are we?
Where are we?
When are we?
Why are we?
Who are we?
Where are we?
Why, why, why?

I can't forgive you
And I can't forget

Who are we?
Where are we?
When are we?
Why are we?
Who are we?
Where are we?
When are we?
Why are we in here?

-----

Rise above the crowds
And wade through toxic clouds
Breach the outer sphere
The edge of all our fears
Rest with you
We are counting on you
It's up to you

Spread our codes to the stars
You must rescue us all
Spread our codes to the stars
You must rescue us all

Tell us
Tell us your final wish
Now we know you can never return
Tell us
Tell us your final wish
We will tell it to the world

-----

Let's start over again
Why can't we start it over again?
Just let us start it over again
And we'll be good
This time we'll get it
We'll get it right
It's our last chance to forgive ourselves



Wer auch immer das hier liest, sollte mich nicht auf Inhalte und Äußerungen fest nageln, die ich vor zwei, drei Jahren geschrieben habe. Ich weiß, daß vieles davon Blödsinn ist, aber zum Löschen oder Verbessern ist es auch zu schade. Das meiste davon sollte sich ja in Folgebeiträgen richtig gestellt haben.

I.D.

Top 10 Konzerte 2015.


Letztes Jahr gab es hier kein Top 10-Konzerte-Countdown-Ding und auch 2015 hatte ich eigentlich keinen Drang danach, aber irgendwie dann doch:

 
Platz 10: 02.11.15 The Awesome Wells - Hamburg, Molotow
Daß die Vorband die Hauptband blöd aussehen ließ, ist dieses Jahr einige Male passiert. Ich kannte diese Band nicht, hatte aber allein aufgrund des fantastischen Bandnamens schon vorher viel Spaß damit. Der Sänger sah aus wie eine Mischung aus Deniz Jaspersen und Hugh Dancy (können Sie sich das mal vorstellen?) und die Band klingt genau wie das zweite Wort im Bandnamen verspricht.
 
Funfact: Wenn man das Logo vom Molotow umdreht, steht da immer noch Molotow.

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Platz 09: 18.11.15 Sea + Air - Osnabrück, Kleine Freiheit
Das erste Aufeinandertreffen beim Reeperbahn Festival 2013 hatte was von diesen magischen ersten Konzerten, die eigentlich nicht übertroffen werden können. Aber hey, was soll man schon groß sagen, wenn man das zweite Mal mit einer Blume in der Hand nach Hause entlassen wird? Nicht nur dem Bandnamen nach die kontinentaleuropäische Antwort auf Ward & Deschanel. Nächstes Mal knutschen!?

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Platz 08: 28.02.15 Archive - Bremen, Schlachthof
Die unfassbar laute Monitorbox von Dave Pen, die abwechselnd seine Gitarre oder seine Trommel alles überschallen hat lassen, war eigentlich ein bei einer Band wie Archive nicht erwartetes No-Go, aber andererseits so absurd, daß es gleichzeitig unfassbar lustig war. Immerhin kann ich seitdem alle Gitarren- und Trommelspuren auswendig. Weiterer Pluspunkt: explodiert sind wir nicht.

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Platz 07: 23.06.15 Sleaford Mods - Münster, Gleis 22
I hate what you do and I don't like you. Donkey! Fuck oooooff, Mr. Jolly Fucker!
Der Dringlichkeitspreis geht in diesem Jahr an dieses Duo aus England. Irgendwann im Frühling hatte ich einen Beitrag auf arte gesehen, in dem die Band vorgestellt wurde und war seitdem ein bißchen verliebt. Das Ganze war kurz bevor irgendwie alle auf einmal diesen Namen kannten. Dank Spotify ist das außerdem so ziemlich das einzige Konzert seit mindestens ganz lange, von dessen Künstler ich keinen einzigen Tonträger besitze und trotzdem das meiste mitsingen konnte. Erzählen Sie das bloß nicht Mr. Williamson.
 
Funfact: Das Gleis wäre 2014 mit Rob Lynch auch in den Top 10 aufgetaucht, darum droppe ich das gute Zitat, das ich anlässlich dessen letztes Jahr in einem Forum gefunden habe, einfach jetzt: "... bei der die Schwingtür im Gleis (von dem Raus und Rein des wie immer furchtbaren münsterischen Konzertpublikums - ich habe mich darüber ja schon häufiger mokiert, aber es ist und bleibt wohl dabei: [...] eine Konzertkultur kennt man in dieser Stadt nicht) mit ihren Quietschgeräuschen eine entscheidende Rolle spielen würde." Alles in und um Münster und ich, wir werden niemals wirklich gute Freunde werden.

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Platz 06: 14.11.15 Kettcar - Bremen, Tower
Zu einem Kettcar-Konzert, das ich besser als "solide" und "auch ganz gut" finde, fallen mir leider trotzdem nicht mehr Worte ein. It's love.

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Platz 05: 26.06.15 Kasabian - Groningen, De Oosterpoort
Jup, die Reihe endet hier. Nichts hat an Dringlichkeit verloren, aber bei Vieren hat 2015 einfach alles besser gepasst. Das Oosterpoort ist nett, Drumherumprogramm gab es genug, die Vorband war gut, das erste Bier flog früh und die Setlist war noch die gleiche wie 2014, aber naja, die Setlist war eben noch die gleiche wie 2014 und Cutt Off nicht zu spielen, war unter den gegebenen Umständen quasi inakzeptabel. Den Preis für den ultimativen Coitus Interruptus und das beste nicht gespielte Lied des Jahres gibt es nämlich hierfür: https://youtu.be/NdSPJVm9L3E

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Platz 04: 29.05.15 La Dispute - Hannover, Musikzentrum
Ich lasse mich ja äußerst ungern anschreien, aber bei diesem kleinen, dünnen Jungen mache ich eine Ausnahme. Und: beide Woman-Songs (!!!). Und:
 
I WILL CUT MY HAIR SHORT
TRUST ME, I WILL
I WILL LET MY BEARD GO
TRUST ME, I WILL
I WILL NEVER TEMPT FATE
NOT ONCE, I SWEAR
I WILL NEVER TRUST ICE
I WILL NEVER TRUST A THING

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Platz 03: 04.03.15 Archive - Köln, E-Werk
First: Pärchen und Schwangere haben sich auf Konzerten gefälligst unauffällig zu verhalten.
Second: Riding in Squares <3
Third: Quarter Storm. Haha. 2015 hatte ich unangenehm oft an Konzerttagen morgens keine Lust auf den Abend und daher dachte ich nach 3x Archive in den Vortagen auch, daß ein viertes Mal nun wirklich unnötig sein würde. I don't wake up, I don't want to. Tja nun. Mehr ist immer besser, solange es gut ist. Riding in Squares wurde gespielt, habe ich das schon gesagt? I'm not thankful. I'm not you.

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Platz 02: 04.11.15 Steaming Satellites - Köln, Luxor
"Über Personen nachdenken und sich dabei erwischen, daß die Personen einem irgendwie egal sind." Oder auch: Die befreiende Erkenntnis während eines Konzertes, daß man sich nicht mehr cared und auch nicht mehr around hangen möchte. Und vorher sagt der Max noch mit dem Blick in die zufällig richtige Richtung, daß es genau darum gerade geht. Eine Band wie ein Fallschirm und eine FLAK zugleich.

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Platz 01: 20. & 21.11.15 Kraftwerk - Essen, Lichtburg
Alte, dicke Männer in zu engen Anzügen geben das wieder, was nicht umsonst als Musikarbeit gilt. Tag 1 zeigt die Mensch-_Maschine_ in ihrer makellosen Eingespieltheit, Tag 2 bietet die _Mensch_-Maschine, die auch Fehler macht, den Bildschirm ein paar Mal zu oft nach dem Song nochmal aufblinken lässt und sich ein bißchen anzickt. Die kleinen Details. Am ersten Abend sagte Ralf Hütter "Bis morgen!", tags darauf "Auf Wiedersehen!". Schön wär's.

Geschrieben am 31.12.2015 um 18:58 Uhr.
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