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Aping my soul
You stole my overture
Trapped in God's program
Oh I can't escape

Who are we?
Where are we?
When are we?
Why are we?
Who are we?
Where are we?
Why, why, why?

I can't forgive you
And I can't forget

Who are we?
Where are we?
When are we?
Why are we?
Who are we?
Where are we?
When are we?
Why are we in here?

-----

Rise above the crowds
And wade through toxic clouds
Breach the outer sphere
The edge of all our fears
Rest with you
We are counting on you
It's up to you

Spread our codes to the stars
You must rescue us all
Spread our codes to the stars
You must rescue us all

Tell us
Tell us your final wish
Now we know you can never return
Tell us
Tell us your final wish
We will tell it to the world

-----

Let's start over again
Why can't we start it over again?
Just let us start it over again
And we'll be good
This time we'll get it
We'll get it right
It's our last chance to forgive ourselves



Wer auch immer das hier liest, sollte mich nicht auf Inhalte und Äußerungen fest nageln, die ich vor zwei, drei Jahren geschrieben habe. Ich weiß, daß vieles davon Blödsinn ist, aber zum Löschen oder Verbessern ist es auch zu schade. Das meiste davon sollte sich ja in Folgebeiträgen richtig gestellt haben.

I.D.

Tease me, dirty Trailer!


Montag, 09. Juli 2007. Irgendwann nachmittags. Nach drei mehr oder weniger schlaflosen Tagen können wir mal wieder ohne Zeitdruck richtig ausschlafen. Und duschen können wir endlich wieder. Nach drei Tagen ist auch die Drecksdusche in Mülheim ein Wohlgefallen. Gegen 18 Uhr machen wir uns auf den Weg Richtung Düsseldorf.
Vom Hauptbahnhof aus will ich laufen, weil die S-Bahn unverhältnismäßig teuer ist und ich Schwarzfahren hasse. Ich denke, ich weiß, wo es lang geht, aber irgendwann stehen wir an einer Straßenbahnstation und beim Blick auf die Streckennetzkarte muss ich gestehen, daß ich nicht die leiseste Ahnung habe, wo wir uns befinden. Komischerweise rechne ich die gesamte Zeit damit, daß uns jeden Moment ein Mitglied einer bekannten Düsseldorfer Punkband begegnet. Natürlich, was könnte wahrscheinlicher sein?!
So stehen wir da also mitten in Düsseldorf und in zwanzig Minuten beginnt der Einlass. Was würde MacGyver tun? Erstmal zurück zum Ausgangspunkt. Das dauert ca. eine halbe Stunde, denn wir waren bereits ziemlich weit gewandert. Diskussion. Nochmal auf den Stadtplan gucken und merken, daß man direkt am Anfang falsch abgebogen ist. Ob wir diesmal den richtigen Weg finden? Versuch macht klug. Nach einer weiteren Viertelstunde merken wir, daß wir schon wieder in die falsche Richtung gelaufen sind. Wir gehen zurück zum Bahnhof, aber wo verdammt nochmal ist denn hier der Eingang? Gerade war er jedenfalls noch woanders. Der Einlass hat mittlerweile vermutlich bereits begonnen, aber das ist im Moment egal. Hauptsache zum Beginn da sein. Aufgrund des Zeitmangels und weil es bereits zwei Mal schief gegangen ist, beschließen wir, doch mit der S-Bahn zu fahren. Schwarz. Es werden ungefähr vier sehr lange, sehr schwitzige Stationen für mich. Wir kommen an. Zum Glück wissen wir diesmal, in welche Richtung wir gehen müssen. Kurz nach acht sind wir im zakk.
Freude. Home of the Lame Band also heute. Das erste Mal seit Monaten. Doch erste Fragen kommen auf. Zum Beispiel: Wo ist das Keyboard? Es gibt kein Keyboard, denn die Band ist neu. Ein bißchen zumindest. Neuer Schlagzeuger, neuer Gitarrist. Fühlt sich an wie Abschied. Abschied ohne Vorwarnung. Felix steht heute links außen. "Du bist so weit weg" beklagt auch Alex. Es mag gemein klingen, aber er war uns doch schon immer der liebste in der Band. Immerhin haben wir mit ihm so etwas wie ein freundschaftliches Verhältnis. Oder so. Spätestens nach drei Songs ist vergessen, daß da eine neue Band steht. Tschüss Home of the Lame Band. Hallo Home of the Lame Band!
"Hast du schon gesehen, wer hinter uns steht?" werde ich gefragt und weil ich nach kurzem Innehalten einen englischen Satz höre, sage ich: "Nein, aber ich kann's mir denken." Felix hat Schnupfen und erzählt von seinem glorreichen letzten zakk-Auftritt im Vorprogramm von Olli Schulz. Nach zwei Zugabensongs räumt die Band die Bühne.
"Maritime?" frage ich. "Hä?" höre ich. "Na vorhin hinter uns. Maritime?" - "Ne, Herr Hinterlandt." - "Achso. Und wieso spricht der englisch?" Egal. Während die Mitreisende in der Umbaupause ihren Intellekt trainiert, will ich nochmal schnell auf's Klo. Ich frage nach kurzer, erfolgloser Suche im Saal an der Kasse nach der Toilette und verschwinde nach der Wegbeschreibung die Treppe hoch - aus dem "Ab hier bitte zahlen!"-Bereich hinaus - ohne einen Stempel zu haben. Ups. Zurück an der Kasse, erkläre ich die Lage, komme aber wieder rein. "Kann man ja nicht verwechseln, deine acht... oder was das sein soll." Es ist ein B wie Beatsteaks. Kann man ja schonmal verwechseln.
Maritime spielen heute eine "Headliner-Show" und das erste, was uns auffällt, ist die gleiche Setlist, die die Band bereits die drei Tage zuvor gespielt hatte. Ich stellte mich also auf ein kurzes Konzert ein. Vor allem Davey von Bohlen wird während des gesamten Sets von technischen Problemen geplagt, immer wieder diskutiert er mit dem Mischer quer durch den Raum, immer wieder kommt dieser nach vorne an die Bühne, um irgendwas zu richten oder zu klären. Das Publikum nimmt es mit Humor, was soll man auch anderes machen? Dan will Davey mit einem Stick bewerfen, verfehlt aber das Ziel und das Holz landet unsanft am Bein der Mitreisenden. Es gibt immer einen, der ist noch schlimmer dran, also nimm, was du kriegen kannst. Die Band versichert am Ende des Sets, das doch länger als die übliche Setlist war, da dort nur das Hauptset notiert war, keinen Song mehr spielen zu können, beugt sich aber dem massiven Zugabenhunger des Publikums und zaubert doch noch Twins daher.
Nach dem Auftritt gucken wir am Merchstand nach tollen Sachen, als Dan mich auf mein Fest van Cleef-Shirt anspricht. "Which one did you go to?" - "Well... all of them." - "Shut up!" - "Guess where we are tomorrow!" - "Munster?" In meinem Kopf schaltet sich Davey von Bohlen ein: "Ja genau."

Geschrieben am 7.01.2008 um 17:20 Uhr.
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