Punk ist, was du draus machst.


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Was war und ist und ob noch was kommt.
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Was war und ist und war und ist.


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Aping my soul
You stole my overture
Trapped in God's program
Oh I can't escape

Who are we?
Where are we?
When are we?
Why are we?
Who are we?
Where are we?
Why, why, why?

I can't forgive you
And I can't forget

Who are we?
Where are we?
When are we?
Why are we?
Who are we?
Where are we?
When are we?
Why are we in here?

-----

Rise above the crowds
And wade through toxic clouds
Breach the outer sphere
The edge of all our fears
Rest with you
We are counting on you
It's up to you

Spread our codes to the stars
You must rescue us all
Spread our codes to the stars
You must rescue us all

Tell us
Tell us your final wish
Now we know you can never return
Tell us
Tell us your final wish
We will tell it to the world

-----

Let's start over again
Why can't we start it over again?
Just let us start it over again
And we'll be good
This time we'll get it
We'll get it right
It's our last chance to forgive ourselves



Wer auch immer das hier liest, sollte mich nicht auf Inhalte und Äußerungen fest nageln, die ich vor zwei, drei Jahren geschrieben habe. Ich weiß, daß vieles davon Blödsinn ist, aber zum Löschen oder Verbessern ist es auch zu schade. Das meiste davon sollte sich ja in Folgebeiträgen richtig gestellt haben.

I.D.

Was war und ist, kommt und bleibt - und bleibt und bleibt und bleibt.


07.02.14 Baru, Kilians - Köln, Gebäude 9
09.02.14 Desiree Klaeukens, Die Höchste Eisenbahn - Essen, Zeche Carl
15.02.14 Desiree Klaeukens, Die Höchste Eisenbahn - Osnabrück, Glanz & Gloria
22.02.14 Birdpen - Köln, Studio 672

01.03.14 The Lion And The Wolf, Paper & Places, Rob Lynch - Münster, Gleis 22
10.03.14 Denison Witmer, Maria Taylor - Münster, Skaters Palace
22.03.14 Portugal. The Man, Casper - Dortmund, Westfalenhalle
28.03.14 Ben Galliers, Gloria - Osnabrück, Haus der Jugend

11.04.14 MiMi & The Mad Noise Factory, Kaiser Chiefs - Berlin, Kesselhaus
13.04.14 MiMi & The Mad Noise Factory, Kaiser Chiefs - Hannover, Capitol
15.04.14 The Baboon Show, Pascow - Osnabrück, Kleine Freiheit
17.04.14 The Dope, Band of Skulls - Köln, Underground
24.04.14 The Golden Edge, Intergalactic Lovers - Münster, Gleis 22
30.04.14 Apologies I Have None, Atlas Losing Grip - Uncle M Fest - Münster, Skaters Palace

01.05.14 Koeter, Love A - Osnabrück, Bastard Club
03.05.14 And The Golden Choir, Marcus Wiebusch - Köln, Bürgerhaus Stollwerck
06.05.14 Nagel - Osnabrück, Lagerhalle
08.05.14 L'Aupaire, Intergalactic Lovers - Osnabrück, Kleine Freiheit
09.05.14 Patient Patient, Vanessa Voss & Band, Marauder, Cage The Sun, Estoplyn, Home to Paris - SPH Bandcontest - Münster, Sputnikhalle
22.05.14 Katrin Bauerfeind - Osnabrück, Lagerhalle
27.05.14 And The Golden Choir, Die Höchste Eisenbahn - Münster, Gleis 22
31.05.14 Mozes And The First Born, Charity Children, Spaceman Spiff, SOHN, Warpaint, Trümmer, Get Well Soon, Hundreds - Maifeld-Derby - Mannheim, Maimarktgelände

11.07.14 Messer, Balthazar, The Robocop Kraus, The Notwist - Phono Pop - Rüsselsheim, Opelwerk
15.07.14 Nikita Quasim, Darkside - Dortmund, FZW

02.08.14 Vierkanttretlager, Brett Newski, Balthazar, Eau Rouge, The Intersphere - Stonerock-Festival - Bad Bentheim, Badepark
07.08.14 North Alone, East Cameron Folkcore - Osnabrück, Kleine Freiheit
08.08.14 Love A - Olgas Rock - Oberhausen, Olgapark
13.08.14 Chuckamuck, Beatsteaks - Osnabrück, Rosenhof
17.08.14 Dawes, Conor Oberst - Köln, Gloria
22.08.14 Patrick Bishop, Get Well Soon - c/o-Pop - Köln, Alter Wartesaal
23.08.14 Elbow - c/o-Pop - Köln, E-Werk

07.09.14 Federal Lights, Marcus Wiebusch - Lingen, Alter Schlachthof
11.09.14 Blumfeld - Münster, Skaters Palace
17.09.14 Still Parade*, Exclusive', The Wytches' - Hamburg, Reeperbahn-Festival - Hamburg, Mojo Club*, Molotow'
18.09.14 Oracles°, The Animen°, Public Service Broadcasting² - Reeperbahn-Festival - Hamburg, Grüner Jäger°, Terrace Hill²
19.09.14 Shaking Godspeed³, Nagel**, FJØRT^^, Mantar²³, Love A²³ - Reeperbahn-Festival - Hamburg, Café Keese³, Imperial Theater**, Rock Café^^, Indra²³
20.09.14 INVSN", Yalta Club²², DeWolff^^, Die Höchste Eisenbahn^ - Reeperbahn-Festival - Hamburg,
Reeperbahn-Festival - Hamburg, Uebel & Gefährlich", Spielbude²², Rock Café^^, Docks

05.10.14 Farin Urlaub Racing Team - Emsdetten, Emshalle
11.10.14 Teleman, Kaiser Chiefs - Hamburg, Fabrik
12.10.14 Birdpen - Münster, Gleis 22
18.10.14 Not Called Jinx, The Intersphere - Münster, Sputnikcafé
24.10.14 Pulled Apart By Horses, Kasabian - Bremen, Pier 2
25
.10.14 Pulled Apart By Horses, Kasabian - Berlin, Columbiahalle
26
.10.14 Pulled Apart By Horses, Kasabian - München, Kesselhaus
28
.10.14 Pulled Apart By Horses, Kasabian - Neu-Isenbrug, Hugenottenhalle
29
.10.14 Pulled Apart By Horses, Kasabian - Köln, E-Werk

03.11.14 Pitchtuner, The Hidden Cameras - Münster, Gleis 22

07.11.14 PeterLicht - Osnabrück, Lagerhalle
12.11.14 Ron Diva, Spaceman Spiff - Osnabrück, Kleine Freiheit
14.11.14 Tafkat, Abwärts - Osnabrück, Bastard Club
27.11.14 Major Erd, Ratttengold - Black Sheep Fest - Osnabrück, Bastard Club
28.11.14 Matula, Duesenjaeger
- Black Sheep Fest - Osnabrück, Bastard Club


Geschrieben am 9.12.2014 um 03:50 Uhr.
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I'll write something.


Coming soon. Eventually.


Geschrieben am 31.07.2014 um 06:55 Uhr.
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Musik sollte immer ein schönes Hobby bleiben.


Seit drei Monaten oder so bin ich Ressortleiter für Musik bei unserem Uni-Radio. Das klingt toll. Das klingt nach etwas, was ich schon immer machen wollte. Das klingt nach irgendwas mit Musik. Es ist offensichtlich eines der bedeutendsten Uni-Radios Deutschlands und kann darum als ganz gute Referenz dessen gesehen werden, wie es überall sonst abläuft. Radio ist weit abseits vom Booking- und Veranstaltungsbereich, den ich schon seit Jahren abgeschrieben habe, weil die Arbeitszeiten sich mit der Tatsache beißen, daß ich viel zu gerne auf Konzerte gehe, als daß ich mir diese Dinge durch berufliche Verpflichtungen ruinieren lassen würde.

Irgendwas mit Musik. Ich mache also irgendwas mit Musik. Aber was mache ich denn mit Musik? Ungefähr Folgendes: Ich bekomme jeden Tag zwischen zehn und dreißig Mails mit Musik-Bemusterungen. Das klingt toll und nach Schlaraffenland - solange man es nicht selbst verwalten muss. Denn im Grunde geht es nicht um Musik, sondern um Ware. Es geht darum, Mails zu etikettieren, am Ende der Woche zu ernten und dann die Auslese zu sortieren. Das ist nicht toll, das ist Fließbandarbeit. Das ist nichts anderes als ein Wareneinkauf - nur, daß man in diesem Fall den Leuten erklären muss, warum man ihre Ware nicht annimmt. Das macht mir keinen Spaß, denn es ist nicht kreativ. Und es macht auch keinen Spaß, in den Pool zu greifen und sich an den Perlen zu bedienen, denn es widerspricht allem, was ich seit Jahren praktiziere. Ich könnte Alben zwei Monate vor allen anderen hören, aber seit ein paar Wochen höre ich sowieso kaum noch Musik - und wenn dann die, die ich sowieso schon vorher gehört habe.

Jeden Freitag haben wir unsere Redaktionssitzung. Das heißt, wir hören uns alle neu angekommenen Singles und ausgewählte Album-Tracks an. Naja. Wir zerficken sie. Es wird lediglich die erste Minute gespielt, danach folgt ein unsanfter Schnitt und es wird darüber abgestimmt, ob der Song in das Programm aufgenommen wird oder nicht. Das allein ist schon schlimm genug. Die Vorschläge aus den Alben entstehen, indem sich jede Woche Redakteure Alben mit nach Hause nehmen, um für die Sitzung eine Vorauswahl zu treffen. Ich habe mir die Praxis angeeignet, auch bei diesen Alben pro Song jeweils nur die ersten 60 Sekunden laufen zu lassen. Das ist nicht cool. Wie gesagt: Es ist Fließbandarbeit. Es ist nicht möglich, sich jede Woche drei oder vier Alben in voller Länge anzuhören, wenn man sich nebenbei auch für Musik interessiert, die im persönlichen Bereich wirklich interessiert.

Seit fast zwei Wochen liegt das neue Album von Maxïmo Park auf meinem Schreibtisch. Ich habe es mir noch nicht angehört. Sobald die Kaufversion ankommt, werde ich es rippen und ausgiebig hören - sofern ich es nicht rezensieren werde. Rezensionen verkürzen die Halbwertszeit eines Albums enorm. Mit einem Vorlauf von wenigen Tagen wirken sie wie eine Zwangsmästung. Viel zu viel wird in viel zu kurzer Zeit reingestopft, die Drüsen verstopfen und es kann nichts mehr rein - aber auch nichts raus. Es fiel mir schon immer schwer, fachgerecht über gerade erst gehörte Alben zu urteilen, aber im Moment erreicht das eine neue Stufe. Ein rezensiertes Album landet in der Regel für lange Zeit in einer der hintersten Ecken des Bewusstseins. Aber das ist nicht das einzige. Mir stünden zahlreiche Optionen offen.

Ich könnte Interviews führen.
Ich könnte Beiträge machen.
Ich könnte mehr Sendungen moderieren.
Ich könnte noch mehr Rezensionen schreiben.

Ein paar Dinge, die dagegen sprechen:
Ich habe keine Lust, den ganzen Abend ein klobiges Aufnahmegerät mitzuschleppen. Ich habe keine Lust, mich mit Bands zu beschäftigen, die ich nicht kenne oder mag. Ich habe keine Lust, es mir mit Bands zu verscherzen und/oder Fragen zu stellen, deren Antworten ich schon lange kenne. Ich habe keine Lust, mich nach hinten stellen zu müssen, weil ich es unangenehm fände, in meiner Rolle als Fan direkt vor der Bühne zu stehen, nachdem ich kurz vorher als Journalist aufgetreten bin. Ich habe keine Lust, auf einem Konzert nachzudenken. Ich habe keine Lust, nach einem Konzert nachzudenken.

Das Zerstückeln von Songs für die Zusammenstellung mehrminütiger Beiträge widerspricht meinem ästhetischen Verständnis von Musik. Eigentlich widerspricht das gesamte Konzept des Radios dem, aber das ist im Großen und Ganzen in Ordnung, weil ich dem relativ einfach entgehen kann, indem ich es mir einfach nicht anhöre - außer wenn ich moderiere. Dann bin ich darauf angewiesen, die Songs zu hören. Und sie im Studio mittendrin zu unterbrechen, um zu hören, wie sie enden, um einen guten Übergang zum nächsten Sendungselement zu schaffen. Auch das ist nicht cool. Mit Musik nach meinem Verständnis hat das nichts zu tun. Ich mache irgendwas mit Musik, aber dieses Irgendwas entspricht in keinster Weise dem, was ich jemals mit Musik machen wollte. Musik interessiert mich viel zu sehr, als daß es mir egal sein könnte, was da gerade passiert. Aber es ist mir viel zu egal, was mit der Musik für diesen Sender passiert, als daß ich mich dafür interessieren könnte. Neulich habe ich in Vorbereitung auf ein (nicht stattfindendes) Festival mit dem Betreiber eines Clubs gesprochen, der sein Programm nicht selbst bucht, weil er sich für zu emotional hält. That's quite it. Irgendwas mit Musik können wohl nur die Schmerzlosen, Schamlosen und Uninteressierten machen.

Plus: I'm a writer, not a talker.


Geschrieben am 23.01.2014 um 04:00 Uhr.
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Herrschaftsjahre.


Wieder ein Jahresrückblick. Gleiches Prinzip wie jedes Jahr, nur - wie immer - teilweise ein paar andere Kategorien.

 

Zum Vergleich nochmal die Jahre 2005, 2006, 2007, 2008, 2009 und 2010, 2011 und 2012.


102 verschiedene Bands
, 21 davon mehrfach, an 42 Veranstaltungen mit insgesamt 50 "Konzerttagen", somit also 138 "Konzerte" (als "Konzert" zählt ein Auftritt einer Band, also auch Vorbands sowie bei Festivals auch die Auftritte einzelner Bands) in 17 verschiedenen Städten und 42 Locations.
 

  • Höchstzahl an gesehenen Bands an einem Tag: 8 (16.08.13 Dockville / 26.09.13 Reeperbahn-Festival / 27.09.13 Reeperbahn-Festival)

  • Einzelkonzerte (Name der Hauptband auf der Karte und nicht offiziell als Festival angekündigt): 34

  • Stadtfeste: 0!

  • Festivals: 8 (Popsalon, Juicy Beats, Greenville, Olgas Rock, Dockville, Reeperbahn-Festival, Rolling Stone Weekender, Angry Pop Fest)

  • Awkward Dingsbums Award: Olgas Rock

  • Entferntestes Konzert: ca. 1.000 Kilometer - Slayer in Stockholm


Album des Jahres - VÖ: 2013

  1. Portugal. The Man - Evil Friends

  2. Steaming Satellites - Slipstream

  3. Die Höchste Eisenbahn - Schau in den Lauf Hase

  4. Love A - Irgendwie

  5. David Bowie - The Next Day

  6. Nine Inch Nails - Hesitation Marks

  7. Casper - Hinterland

  8. Käptn Peng & die Tentakel von Delphi - Expedition ins O

  9. Delphic - Collections

  10. Tocotronic - Wie wir leben wollen

  11. Arctic Monkeys - AM

  12. Anna Calvi - One Breath

  13. Editors - The Weight Of Your Love

  14. Patrick Richardt - So, wie nach Kriegen

  15. Sportfreunde Stiller - New York, Rio, Rosenheim

  16. Nick Cave & The Bad Seeds - Push The Sky Away

  17. Adolar - Die Kälte der neuen Biederkeit

  18. Franz Ferdinand - Right Thoughts, Right Words, Right Action

  19. Rob Lynch - All These Nights In Bars Will Somehow Save My Life

  20. Depeche Mode - Delta Machine


EP des Jahres - VÖ: 2013

  1. Marcus Wiebusch - Hinfort! Feindliche Macht

  2. Hustle & Drone - Dto.

  3. Elliott Smith - Alternate Versions From Either/Or


Album des Jahres - Overall

  1. Steaming Satellites - Slipstream

  2. Portugal. The Man - Evil Friends

  3. Die Höchste Eisenbahn - Schau in den Lauf Hase

  4. The Rakes – Capture/Release

  5. R.E.M. - Accelerate

  6. Love A - Irgendwie

  7. Love A - Eigentlich

  8. Steaming Satellites - The Mustache Mozart Affair

  9. Kasabian - Velociraptor

  10. Kaiser Chiefs - Employment

  11. Kaiser Chiefs - Yours Truly, Angry Mob

  12. Nine Inch Nails - Hesitation Marks

  13. David Bowie - The Next Day

  14. Gluecifer - Basement Apes

  15. Conor Oberst and the Mystic Valley Band - One of My Kind

  16. Sportfreunde Stiller – New York, Rio, Rosenheim

  17. Walking Concert - Run to Be Born

  18. Portugal. The Man - Church Mouth

  19. Kilians - Kill The Kilians

  20. die ärzte - auch


Song des Jahres

  1. Marcus Wiebusch - Nur einmal rächen

  2. Portugal. The Man - Atomic Man

  3. Steaming Satellites - Another Try

  4. Portugal. The Man - Creep In A T-Shirt

  5. Steaming Satellites - No Sleep For The Damned

  6. Love A - Windmühlen

  7. Portugal. The Man - Purple Yellow Red and Blue

  8. Portugal. The Man - Waves

  9. Love A - Juri

  10. Portugal. The Man - Modern Jesus

  11. Steaming Satellites - Timezone

  12. Die Höchste Eisenbahn - Die Uhren am Hauptbahnhof

  13. Steaming Satellites - Rudder

  14. Sportfreunde Stiller - Hymne auf Dich

  15. Die Höchste Eisenbahn - Blaue Augen

  16. Steaming Satellites - Notice

  17. Marcus Wiebusch - Schwarzes Konfetti

  18. Love A - Nutzlos glücklich

  19. Die Höchste Eisenbahn - Egal wohin

  20. Editors - Sugar

  21. David Bowie - Valentine's Day

  22. Arctic Monkeys - Fireside

  23. Portugal. The Man - Evil Friends

  24. Delphic - Atlas

  25. Steaming Satellites - Another Love

  26. Patrick Richardt - Wie die Meere entstehen

  27. Casper - Jambalaya

  28. Delphic - Baiya

  29. Sportfreunde Stiller - Wenn Pferde schlafen

  30. Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi - Der Anfang ist nah

  31. Sportfreunde Stiller - Let's did it!

  32. Nine Inch Nails - Copy Of A

  33. Adolar - Nach Schweden ziehen

  34. Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi - Champagner & Schnittchen

  35. Tocotronic - Auf dem Pfad der Dämmerung

  36. Nick Cave and the Bad Seeds - Push The Sky Away

  37. Sportfreunde Stiller - Es muss was Wunderbares sein (von mir geliebt zu werden)

  38. Selig - Ich lüge nie

  39. Rob Lynch - Broken Bones

  40. Tocotronic - Die Revolte ist in mir

  41. Patrick Richardt - Gleichstrom

  42. Tocotronic - Neue Zonen

  43. Franz Ferdinand - Evil Eye

  44. Tocotronic - Monchichi

  45. Gloria - Eigenes Berlin


Video des Jahres

  1. Portugal. The Man - Modern Jesus

  2. Portugal. The Man - Atomic Man

  3. Portugal. The Man - Evil Friends

  4. Portugal. The Man - Purple Yellow Red And Blue

  5. David Bowie - The Stars Are Out Tonight

  6. David Bowie - Valentine's Day

  7. David Bowie - The Next Day

  8. Rob Lynch – Broken Bones

  9. Steaming Satellites - Notice

  10. Thees Uhlmann - Am 07. März

  11. Steven Wilson - Drive Home

  12. Käptn Peng & die Tentakel von Delphi - Der Anfang ist nah

  13. Adolar - Raketen

  14. Die Höchste Eisenbahn - Was machst du dann

  15. Kilians - On The Run


Livebands - Quantität

  1. 5x Steaming Satellites

  2. 4x Sportfreunde Stiller, Portugal. The Man

  3. 3x Denis Jones, Get Well Soon, Patrick Richardt, die ärzte, David Lemaitre, Okta Logue, Baru, Kilians


Livebands - Qualität

  1. 21.06.13 Kasabian - Amsterdam, Paradiso

  2. 28.07.13 Kaiser Chiefs - Greenville-Festival

  3. 28.09.13 Anna Calvi - Reeperbahn-Festival

  4. 03.07.13 Depeche Mode - Düsseldorf, Esprit Arena

  5. 29.05.13 Sportfreunde Stiller - Hamburg, Große Freiheit

  6. 27.09.13 Steaming Satellites - Reeperbahn-Festival

  7. 20.09.13 Portugal. The Man - Berlin, Astra

  8. 12.04.13 Käptn Peng und die Tentakel von Delphi - Popsalon-Festival

  9. 27.09.13 Kettcar - Reeperbahn-Festival

  10. 31.08.13 die ärzte - Losheim, Strandbad

  11. 01.02.13 Conor Oberst - Amsterdam, Paradiso

  12. 09.05.13 Love A - Osnabrück, Kleine Freiheit

  13. 08.10.13 Steaming Satellites - Düsseldorf, zakk

  14. 20.01.13 Get Well Soon - Köln, Gloria

  15. 07.03.13 Delphic - Köln, Gebäude 9

  16. 10.04.13 Archive - Krefeld, Kulturfabrik

  17. 25.09.13 Hundreds - Reeperbahn-Festival

  18. 28.07.13 Nick Cave And The Bad Seeds - Greenville-Festival

  19. 18.08.13 Poliça - Dockville-Festival

  20. 18.08.13 Agnes Obel - Dockville-Festival


Live-Song des Jahres

  1. Kaiser Chiefs - Everyday I Love You Less And Less

  2. Kasabian - I.D.

  3. Kaiser Chiefs - The Angry Mob

  4. Kasabian - Vlad The Impaler

  5. Anna Calvi - Cry

  6. Portugal. The Man - When The War Ends

  7. Sportfreunde Stiller - Es muss was Wunderbares sein

  8. Delphic - Atlas

  9. Archive - Kings of Speed

  10. Madsen & Walter Schreifels - Love is a Killer

 
Festival Tops

  1. Reeperbahn-Festival

  2. Juicy Beats

  3. Greenville


Festival Flops

  1. Olgas Rock

  2. Dockville

  3. Greenville


Städte - Quantität

  1. 7x Köln

  2. 5x Dortmund, Osnabrück, Hamburg

  3. 4x Düsseldorf

Serie des Jahres

 

  1. New Girl

  2. The Big Bang Theory

  3. Suburgatory

  4. Californication

  5. Homeland


last.fm - Top Bands 2013

  1. Portugal. The Man (832)

  2. Kasabian (661)

  3. Love A (546)

  4. Sportfreunde Stiller (517)

  5. R.E.M. (515)

  6. David Bowie (508)

  7. Steaming Satellites (461)

  8. Kaiser Chiefs (387)

  9. die ärzte (297)

  10. muff potter. (297)

  11. Die Höchste Eisenbahn (276)

  12. Bright Eyes (256)

  13. Archive (248)

  14. Get Well Soon (246)

  15. Nine Inch Nails (221)

  16. Tocotronic (215)

  17. Delphic (210)

  18. The Rakes (204)

  19. Anna Calvi (185)

  20. Patrick Richardt (182)



last.fm - Top Songs 2013

  1. Marcus Wiebusch – Nur einmal rächen (44)

  2. Marcus Wiebusch – Das Böse besiegen (Der Exorzismus des David R.) (44)

  3. Marcus Wiebusch – Schwarzes Konfetti (44)

  4. Wir sind Helden – Wenn dein Herz zu schlagen aufhört (43)

  5. Portugal. The Man – Smile (28)

  6. Portugal. The Man – Evil Friends (28)

  7. Portugal. The Man – Plastic Soldiers (28)

  8. Portugal. The Man – Creep In a T-Shirt (28)

  9. Portugal. The Man – Modern Jesus (28)

  10. Portugal. The Man – Hip Hop Kids (28)

  11. Portugal. The Man – Atomic Man (28)

  12. Portugal. The Man – Sea of Air (28)

  13. Portugal. The Man – Waves (28)

  14. Portugal. The Man – Holy Roller (Hallelujah) (28)

  15. Portugal. The Man – Someday Believers (28)

  16. Portugal. The Man – Purple Yellow Red and Blue (28)

  17. Love A – Entweder (25)

  18. Love A – Juri (25)

  19. Love A – Oder? (25)

  20. Love A – Windmühlen (25)

  21. Love A – Zaunmüllerei (25)

  22. Love A – Der tausendste Affe (25)

  23. Love A – Valentinstag (in Husum) (25)

  24. Love A – Kommen und Gehen (25)

  25. Love A – Nutzlos glücklich (25)

 

 

Gesehene Bands (chronologisch): Denis Jones, Get Well Soon, Simone Felice, Conor Oberst, Starmen, Dog Is Dead, The 1975, Two Door Cinema Club, Ahab, Walter Schreifels, Madsen, Hustle & Drone, Steaming Satellites, Julius Gale, Delphic, Sportfreunde Stiller, Robin Foster, Archive, Patrick Richardt, Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen, Käptn Peng und die Tentakel von Delphi, Trümmer, Fuck Art Let's Dance!, Love A, Herrenmagazin, Fiva & das Phantom Orchester, The Howling, Kasabian, Matthew Dear, Depeche Mode, Side Effect, Sator, die ärzte, Kapitel 7, Crystal Fighters, Leslie Clio, The Notwist, Sophie Hunger, Tocotronic, Kaiser Chiefs, Scala & Kolacny Brothers, Nick Cave And The Bad Seeds, Slayer, Findus, Mighty Oaks, Toy, Sam, Reptile Youth, Waves of Joy, Bratze, The Lumineers, When Saints Go Machine, Fenster, Herr von Grau, Mac Miller, Lemaitre, Sizarr, Miss Li, Agnes Obel, Poliça, Pascow, UK Subs, Katzenjammer, Jack Beauregard, Die Höchste Eisenbahn, Der Fall Böse, The Damned, NOFX, Portugal. The Man, Okta Logue, David Lemaitre, Abby, Me And My Drummer, Hundreds, BRNS, Jack Savoretti, L.F.N.T, Robert DeLong, Kate Nash, Gloria, Jon Derosa, We Invented Paris, NoNoNo, Muso, Still Parade, Laing, Kettcar, Sea + Air, Fanfarlo, Anna Calvi, Antlered Man, Escalateur, Operation Mission, Junip, Dinosaur Jr., Steven Wilson, Suede, Glen Hansard, Baru, Kilians, Leitkegel, Captain Planet

 


In diesem Sinne...


Geschrieben am 19.01.2014 um 22:55 Uhr.
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Top 10 Konzerte 2013.


Platz 10: 31.08.13 die ärzte - Losheim, Strandbad
2008 habe ich hier die 50 voll gemacht, 5 Jahre später die 70.
70 ist eine schöne Zahl. Bitte aufhören.

Kleine Bonusliste:
Top 2 der schlechtesten Opener:
Platz 2: Farin Urlaub Racing Team - Unscharf
Platz 1: die ärzte - Wie es geht

__________________

Ach, Nachtrag: Ich kam aus Hamburg, hatte viel zu wenig geschlafen und konnte unterwegs leider zero Minuten Schlaf nachholen. Mit meinem alten Freund Justin Timeberlake gelang der Zug-zu-Auto-Changeover auf halber Strecke nahezu perfekt und ich habe bestimmt auch nur ganz wenig gemeckert. Während der Vorbands habe ich auf dem Hügel geschlafen und während der die ärzte bin ich jemandem auf die Füße getreten, der mir ins Ohr geschrien hat. Fairer Deal.
An die Rückfahrt kann ich mich überhaupt nicht erinnern, aber ich glaube, ich bin gefahren und ich glaube, das Rücklicht ging kaputt und wir haben dann irgendwann nach 70km doch mal angehalten, um es zu wechseln, was ungefähr so ablief: 5 Minuten Handbuch lesen ("Bitte wenden Sie sich an Ihre Vertragswerkstatt."), 10 Minuten nach der richtigen Birne suchen, 10 Minuten Handbuch lesen ("Wirklich, Sie könnten sterben!"), 10 Minuten Birne suchen, 5 Minuten auf Verkaufskraft warten ("Öh. Keine Ahnung."), 10 Minuten versuchen die Verpackung aufzukriegen (ARRRRGH SCHEISS-LUFTDICHT-VERSCHWEISST-DING), 1 Minute Birne wechseln (ohne Handbuch). 10km später wurden wir von einem Polizeiwagen überholt. Puh. Achso: Bevor wir überhaupt losfahren konnten, standen wir ungefähr eine Stunde auf dem Parkplatz und kamen überhaupt nicht vorwärts. Das hat mir am besten gefallen. Ja, doch. Gut, daß das Ding auf Platz 10 gelandet ist, sonst hätte ich glatt vergessen, mich an das alles zu erinnern. Letztes Jahr waren die ärzte übrigens auch auf Platz 10. Und jetzt ein Neuneinsteiger:

Platz 09: 27.09.13 Kettcar - Reeperbahn-Festival
Die einzige Band, die ich seit 2005 ausnahmslos in jedem Jahr gesehen habe. Letztes Jahr war es tatsächlich (mal wieder) mehr obligatorisch denn wirklich dringend, in diesem 9. Jahr reicht es immerhin für Platz 9 (mit ein bißchen Dringlichkeit). Es war kein außergewöhnlich gutes Konzert, aber es war seltsam und besonders, in der Ungewissheit dort zu stehen, ob es vielleicht das letzte Mal sein könnte. Und ich weiß gar nicht, was ich schlimmer finde: Diese Möglichkeit oder daß die Jahreskette kurz vor der 10 reißt. Und im Großen und Ganzen: 23 ist eine blöde Zahl. Bitte weitermachen. 2014.

__________________

Platz 08: 12.04.13 Käptn Peng und die Tentakel von Delphi - Popsalon-Festival
Kategorie: Erste Konzerte von Bands, deren Songs man überwiegend nicht kennt und an die wegen des dann fehlenden Überraschungsmoments vermutlich kein weiteres Konzert der gleichen Band herankommen wird.
Eins, zwei, drei, vier - peng, peng, peng!

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Platz 07: 21.09.13 Portugal. The Man - Berlin, Astra
Eins plus eins plus eins plus eins ist sieben. - Das ist doch falsch. - Ich weiß, aber es gehört sich so. Eine Welle stapelt sich auf einer Welle stapelt sich auf einer Welle stapelt sich auf einer Welle. Und wenn sie am vierten Abend bricht, dann entlädt sich alles, was sich in den vorangangenen sechs Tagen angesammelt hat, selbst dort in diesem kalten Raum, der jeden Charme vermissen lässt. Klar war es in Amsterdam schöner (aber das Paradiso kommt ja in ein paar Tagen auch noch dran), klar war das in Hamburg ein ziemlicher Knaller (aber Hamburg nimmt schon genug Plätze in dieser Liste ein) - so richtig zusammen kam es aber erst, als ich mir die Teile selbst zusammen setzen konnte und am vierten Abend trotzdem noch überrascht wurde.
No one cares about the waves at the bottom of the Wasserbett. And at the bottom of the Wasserbett it's always cool. [Gemeinschafts-[sic!] für jedes die-Guten-schlecht-zitiert!]

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Platz 06: 27.09.13 Steaming Satellites - Reeperbahn-Festival
Der Krieg in meinem Kopf in 60 Minuten abgehandelt. I hope you understand that you fucked with my mind. Und daß das Uebel & Gefährlich jemals in so einer Liste auftaucht, hätte ich nie vermutet. Diesmal war es zum Glück noch leer. Fast so schön wie Nori.

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Platz 05: 29.05.13 Sportfreunde Stiller - Hamburg, Große Freiheit
Teil 1 von 3. Beknackte Vorband, beknackte Leute, wunderschöne Location, exzellente Setlist und die smarteste Band diesseits von irgendwo. Let's did it!

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Rule Britannia!

Platz 04: 03.07.13 Depeche Mode - Düsseldorf, Esprit Arena
Dinge, die es noch zu lernen galt:
Jeder hat eine zweite Chance verdient. Naja. Eigentlich nicht. Aber jede Weltband.
Konzerte können auch von hinten gut sein. Naja. Eigentlich nicht. Aber manchmal ist es gar nicht so wichtig, alles zu sehen. Naja. Eigentlich schon.

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Rule Britannia!

Platz 03: 28.09.13 Anna Calvi - Reeperbahn-Festival
Fliegende Bauten. Perfekter Platz, perfektes Umfeld, perfekter Klang - und keine 15 Minuten später ein kompletter Milieu-Wandel mit Antlered Man im stickigen Rock Café. Perfekter Festivalabschluss.
 

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Rule Britannia!

Platz 02: 28.07.13 Kaiser Chiefs - Greenville-Festival
Es war ein harter Kampf, aber einer musste ihn verlieren. Die Kaiser Chiefs sorgten in diesem Jahr für eine Dringlichkeit, die ihresgleichen suchte. Was dann kam: Ein Konzert mit unangemessen weiter An- und Abreise bei unangemessen warmem Wetter auf einer angemessen großen Bühne vor einem unangemessen kleinen Publikum mit angemessen vielen Hits* und - wie die Babos sagen würden - angemessen viel lokaler Eskalation. Am Ende des Tages folgte ein ungeheures Gewitter, das den abschließenden Auftritt von Nick Cave extrem aufwertete. Get your coats, we're leaving.

*) die Kaiser Chiefs haben nur Hits

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Rule Britannia!

Platz 01: 21.06.13 Kasabian - Amsterdam, Paradiso
Es war ein harter Kampf, aber einer musste ihn gewinnen. Für fachkundige Leser und Stalker sollte es keine große Überraschung sein. Für alle anderen: Hi! Das ist meine Lieblingsband. Eine von fünf. Oder so. Sie spielt die richtigen Songs zur richtigen Zeit und macht auch sonst so ziemlich alles richtig. Darum gab es 2013 wie schon im Vorjahr nichts, was darüber hinausgehen konnte. Und 2014? Gleiche Band, gleiches Datum, anderes Land? Vielleicht.

Have a next year and a next and another year!


Geschrieben am 31.12.2013 um 16:30 Uhr.
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Dirty Love.


Einer der ersten Sätze, den ich über die Kilians geschrieben habe:
"Die Kilians haben endgültig den vollkommenen Arschlochstatus erreicht, dabei kenne ich sie erst seit ein paar Stunden."

Ich kann ihn auch heute noch vertreten, obwohl er mittlerweile glücklicherweise überholt ist. Er schwebte seitdem immer wie ein Damokles-Schwert über unserer Beziehung und war sowas wie eine Versicherung für ein Auseinanderbrechen. Eine Art "Siehste, hab's ja gleich gesagt!" für den Hinterkopf. Sieben lange Jahre sind seit diesem Satz vergangen. Die Arschlöcher von damals haben sich wacker in meinem Kosmos gehalten. Die aktive gemeinsame Zeit ist bald vorbei. Ein paar Jahre später als vermutet, ein paar Jahre eher als erhofft.

Es war stets eine extrem schmutzige Liebe zwischen uns - so wie es sein sollte: Erst gnadenlos gehasst, dann wild geliebt, dann wieder hoffnungslos gehasst, dann ein paar Jahre absolute Funkstille und dann im letzten Jahr nochmal arg verliebt. Falls man aufhören sollte, wenn's am schönsten ist, dann ist jetzt sicher der richtige Zeitpunkt - auch wenn das für mich bisher nur bei muff potter. wirklich nachhaltig überzeugend funktioniert hat. Gone forever, still close to the heart. I will never know what you mean to me if I let you go.


Geschrieben am 23.08.2013 um 01:30 Uhr.
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I wrote something.


Loslassen war ja schon immer genau mein Ding - weil es immer noch irgendwas zu verbessern gibt, weil nichts jemals fertig ist und vor allem: weil es M.I.R. gehört.

Dieser Text gehört in diese Kategorie, ist aber immerhin ziemlich vertretbar geworden bzw. hatte er sich eh schon selbst überholt, als die letzte Zeile geschrieben war. Das Album untersteht einer Wandlung, die noch nicht abgeschlossen ist. Ich habe eine sich entwickelnde Meinung zu diesem Album. Das macht es einfacher. Eine Momentaufnahme, die man so stehen lassen kann, die ich jetzt aber schon wieder ganz anders schreiben würde. Der schöne Moment der Dringlichkeit, von dem hier neulich die Rede war.

Da schreibst man jahrelang nichts und dann gleich sowas. Schöne Erkenntnis: Ich kann es immer noch mindestens genauso gut wie früher. Es könnte der Hank Moody-Effekt sein. Vielleicht musste Karen erst wieder aktiv werden, um die Schreibmaschine anschmeißen zu können. Vielleicht ist es auch das Wissen, daß das neue Kreise erreichen wird, die man sonst nicht erreicht. Aber dann auch die Frage: Wer soll das denn lesen? Wer liest denn Seiten von Radios, die sowieso kaum jemand hört? Es ist angenehm egal. Fütter mein Ego, das reicht mir schon. Es ist genügsam. Es braucht nur Platz, um sich zu entfalten. Aber es hat immer noch Angst vor dem Loslassen. Und liest sowas in der Regel nie wieder. Weil Fehler passieren. Es gibt Einträge in diesem Blog, die ich nach Jahren editiert habe, weil ich einen Fehler gefunden habe. Woanders sind sie für immer. Wer loslässt, verliert die Kontrolle. Ich habe kein Interesse, die Kontrolle über andere zu haben, aber ich möchte die Kontrolle über mich behalten. Oder zumindest über das, was ich mache. Sag mir, was ich machen soll, aber lass es mich machen, wie ich es für richtig halte. Halte mich an der Leine, aber lass sie lang. Lass mich nicht frei laufen, denn dann weiß ich nicht, wohin mit mir. Gib mir Aufgaben, die ich erfüllen kann. So wie ich will. Dann kommen wir sehr gut miteinander klar.


Geschrieben am 10.06.2013 um 03:15 Uhr.
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