rubys wollwahnblog | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Spiralbeutel ist fertigDas schreckliche Ding ist endlich fertig! Das war also mein Experiment zum Thema verschiedene Sorten von Stichen.Die Stiche: Ich habe Stiche mit rückwärtigen Verbindungsstichen verwendet: über eine Schlinge: Dänischer Stich O/UO B1 über zwei Schlingen: Oslo-Stich UO/UOO B1 über drei Schlingen: Korgen-Stich UOO/UUOO B1 Die Machart: Aus einem runden Anfang aus einem Ring (eine schöne Anleitung gibts dafür bei Elsi) mit je fünf Stichen in zwei Farben habe ich drei Reihen im kleinsten Stich gemacht, das heißt drei Umdrehungen in jeder Farbe, mit regelmäßigen Zunahmen, so dass eine Art Teller entstand. Dann weitere drei Umdrehungen im mittleren Stich, ebenfalls mit Zunahmen. Dann drei Umdrehungen im größten Stich, ohne Zunahmen gerade hochgenadelt, und noch eine halbe Reihe in weiß über die letzte gelbe Reihe, damit die letzte Reihe farblich einheitlich ist. Es ist allerdings nicht notwendig, dass man genau drei Reihen macht, natürlich kann man auch mehr oder weniger machen. Generell sieht das Muster besser aus, wenn es mehr Reihen pro Stich sind, aber man kann da ganz nach eigenem Empfinden vorgehen. Was man eben schön findet, und was man für die Größe, die man haben will, eben so braucht. Reihe auslaufen lassen: Man sieht gut auf dem Bild, wie die Reihen zum Ende hin immer kleiner werden. Das ist natürlich auch wieder mit den drei verschiedenen Stichen gemacht. Im Nachhinein würde ich die Reihe noch sanfter auslaufen lassen, also die Sequenzen mit den kleineren Stichen länger machen. Außerdem habe ich die Stiche eines Typs jeweils großzügig begonnen und dann immer enger gemacht, so dass auch innerhalb desselben Stichs schon ein Gefälle entstand. Fazit: Ich bin, mal abgesehen von der Farbe, mit der Optik des Beutels sehr zufrieden. Obwohl die Stiche ein so verschiedenes Stichbild haben, sind die Übergänge zwischen den Stichen sanft, und der Gesamteindruck ist einigermaßen einheitlich (allerdings nur, weil ich die linke Seite nach außen nehme, auf der rechten, wo sich die Rippenoptik befindet, sind die Unterschiede der Stiche deutlicher). Der Effekt, dass die Streifen mit dem Wachsen des Beutels immer breiter werden, kommt gut rüber. Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich den Beutel nochmal in anderen Farben nacharbeite. Die Kombination der verschiedenen Stiche hat hier gut hingehauen, weil es nichts ausgemacht hat, dass der Teil mit dem Korgen-Stich sich enger zusammengezogen hat als die Teile zuvor. Man sieht es auf diesem Bild nicht, aber der Korgen-Teil schnürt sich im Vergleich zum Oslo-Teil richtig ein. Diese Glockenform ist für etwas, das sowieso ein nicht näher definierter Beutel mit Mützenoption werden soll, vertretbar. Glockenmützen finde ich persönlich zu blumenfeenmäßig für mich selbst, aber ich setz mir sowieso keine Pastellfarben auf den Kopf, also egal. Da ich den nächsten Beutel mit verschiedenen Stichen in einer geraden hohen Form plane, bin ich am Grübeln, ob ich da nicht auf den Korgen-Stich verzichte. Jetzt ist noch vorgesehen, den Beutel zu filzen. Ich werde berichten, was dann passiert. { Kommentar hinterlassen } { Vorherige Seite } { Seite 118 of 125 } { Nächste Seite } |
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