rubys wollwahnblog

Meine nadelgebundenen Wintermützen - - - My nalbound winter hats

{ 12:28, 13.12.2008 } { Geschrieben in Nadelbinden NALBINDING } { 0 Kommentare } { Link }
Es ist ja wirklich unfassbar, wie lange ich schon nichts mehr in den Blog eingetragen habe. Nicht dass ich soo viele Sachen fertig gehabt hätte, aber wenigstens um zu dokumentieren, woran ich rumtrödle...

Stattdessen muss ich erst mal was nachtragen, was sehr, sehr lang her ist:

Meine aller-allererste nadelgebundene Mütze! Weil sie so warm ist, trage ich sie zur Zeit sehr gerne.
Im rückwärtigen Oslo-Stich B1 UO/UOO (damals waren alle meine Stiche B-Stiche, ich hatte mir nicht viel gedacht, aber irgendwie einstechen muss man ja). Die Wolle ist sehr dick, vermutlich so eine schnellfilzende, wie es sie jetzt manchmal zu kaufen gibt. Da ich keine Ahung mehr habe, wo ich die herhabe, vermute ich mal: Second-Hand-Shop. Die Wolle macht das schönste Stichbild, das ich bisher gesehen habe, und ergibt ein weiches und dichtes Gewebe.
Ich hab mir diese Wolle inzwischen auch mal in krapprot gekauft (oh dekadente Zeiten, ich in einem Wollgeschäft, ja, es ist wahr... :) muss eine Art Weihnachtswahn sein)

Und hier noch ein Blick auf die Rückseite:
Öhm... auf gewisse Weise bin ich auf die Rückseite auch stolz, jawohl! Ich hatte in Reihen gearbeitet, statt mich spiralförmig hochzuarbeiten, hatte aber das Schließen von Runden noch kein bißchen im Griff (heute weiß ich, dass ich früher anfangen muss, die Stiche ineinander zu arbeiten), was zu einer Menge von Löchern führte. Durch die hab ich dann mit doppelt genommenem Garn eine  Ziernaht gemacht. Sonderlich zierlich sieht sie zwar nicht aus, aber deutlich besser als Löcher :) :)


Und die hier kennt ihr schon aus einem Eintrag über das Färben mit Walnussschalen:
Extra großer Korgenstich, F1 UUO/UUOO, handgesponnene Wolle.

Vorher sah sie lange Zeit so aus:
Ich hatte gerade den Korgenstich gelernt, und probierte, wie er aussah, wenn man ihn sehr groß ausführte, nämlich über zwei Finger hinweg. Es gefiel mir gut, wie er aussah, und es ging unglaublich schnell, diese Mütze zu machen. Wie man sieht, hat sich die Wolle seither ein wenig zusammengezogen. Trotzdem ist die Mütze immer noch sehr leicht und filigran. OK, gegen Regen und Wind ist sie nicht soo besonders nützlich, trotzdem trage ich sie gerne und ziemlich oft.
Im Sommer ziehe ich vielleicht eine Kordel durch den Rand und benutze sie als Handarbeitsbeutel. Wenn man nicht gerade lose Nadeln transportieren muss, sollte das eigenlich gehen.


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