rubys wollwahnblog

Quiiiieeeeetschegrün!

{ 19:45, 18.07.2008 } { Geschrieben in Färben mit Pflanzen DYEING WITH PLANTS } { 0 Kommentare } { Link }
Gestern war so gar nicht mein Tag. Wie ich es geschafft habe, wenigstens noch Wolle zu beizen, weiß ich auch nicht. Dass ich heute aber färbe, hat meine Laune sehr deutlich gehoben!
Ich hab nochmal die Ahornfärbung wiederholt (Bergahorn mit roten Blättern), und es ist wieder ein sehr, sehr quietschendes Hellgrün rausgekommen. Ich liebe es! Da ich wohl zu wenig Blätter genommen habe, wurde der zweite Zug nur noch ein zartes Lindgrün, so dass ich keinen dritten gemacht habe. Da mein dunkleres Ahorngrün aber fast alle ist, werde ich nochmal Grün färben. Mit Eisenentwickler, wenns sein muss.
So, hier mal wieder mit der Grünverweigererkamera:

Roter Bergahorn (Blätter) auf alaungebeizter Wolle.
Erster Zug, zweiter Zug, Ausgangszustand.
Quietscht leider gar nicht auf dem Foto...
Bitte die Bilder der älteren Ahornfärbung anschauen, um einen Eindruck zu bekommen.

Im Moment liegen 50g Wolle in einer Weidenrindenfärbung, aber die will nicht so richtig. Das wird wohl so ein pastelliges Färbchen. Ich dachte es mir aber schon. Meine Weidenzweige sahen nicht so toll aus (ein paar Jahre lang in der Sonne gelegen, ich sollte rein aus Neugier auch mal frische verwenden), ich hab sie nur grob zerkleinert und hatte auch keinen Nerv, so viele Auskochvorgänge mit noch mehr Material  zu machen, bis die Färbebrühe eine richtig intensive dunkle Farbe gehabt hätte. Eigentlich hätte ich meine etwas ältere Methode verwenden sollen: Mit Wasser bedeckt für 2-3 Stunden in den Backofen.  Ich hatte nur nicht so viel Zeit.
Ich hab mich also für eine Probefärbung mit der etwas wässrigen Färbeflüssigkeit entschieden, und es hat sich rausgestellt: Weide macht etwas mehr Aufwand nötig. Mehr schnippeln, mehr auskochen, mehr Material, mehr von allem eben. Weil ich schon mal eine schöne satte rehbraune Färbung gemacht hatte (Bericht übers Februarfärben wird irgendwann auch noch kommen), will ich das nochmal hinkriegen.

Etwas später:
Die Weidenfärbung ist fertig, und obwohl sie heller ist als sich sie gerne gehabt hätte, ist es eine schöne Farbe geworden.
Weidenrinde, natur, zweiter Zug Ahorn, erster Zug Ahorn.
Hier ist das Grün zwar grüner, aber nicht annähernd Grün genug. Das Braun ist etwas heller in Wirklichkeit, und etwas wärmer. Es ist eine schöne Farbe, nicht einfach so ein Unentschlossen-Farbmix-Beige. Damit werd ich schon irgendwas anfangen können.

Nochmal die verwendeten Materialien:
alaungebeizte Wolle
ca. 5l Weidenzweige, kleingeschnitten und in sprudelndem Wasser eine Stunde gekocht
ca. 3l rote Ahornblätter, in sprudelndem Wasser eine Viertelstunde gekocht (entfärbt hatten sie sich schon nach fünf Minuten, möglicherweise hätten also auch fünf Minuten gereicht). 


Die Farbe aus dem Paralleluniversum

{ 12:58, 27.06.2008 } { Geschrieben in Färben mit Pflanzen DYEING WITH PLANTS } { 0 Kommentare } { Link }
Dieser Bericht über mein neuestes Beutelchen steht heute mal in der Rubrik Färben. Habe die leuchtend grüne Ahornfärbung, mit der mich die Hassliebe des Selbstgemachten verbindet, zu einem Beutelchen verarbeitet. Die Farbe, die ich hier gefärbt habe, ist wirklich sehr aufdringlich, sobald die Sonne scheint. Ich habe bereits festgestellt, dass sich das quietschbunte Beutelchen am Abend, genauer, bei künstlichem Licht, in ein ziemlich schlichtes beiges Ding verwandelt.
OK, netter Effekt, dachte ich, wie interessant.
Heute dann eine Erkenntnis, die mir schon vor einigen Tagen hätte dämmern sollen: Diese Farbe ist nicht fotografierbar.
Die Vorgeschichte: An dem Tag, als ich mit roten Ahornblättern dieses scheußlich-schöne Grün gefärbt habe, hatte ich schon Probleme, die Farbe mit meinem Fotohandy darzustellen. Da mir an dem Tag jemand sein Handy zum Fotografieren zur Verfügung gestellt hat, konnte ich die Farbe annähernd wiedergeben, siehe Ahorneintrag
Heute: Ich will mein Beutelchen fotografieren. Keine Chance. Was immer ich probiere, egal welches Licht, egal welcher Weißausgleich, die Farbe ist immer Beige, ohne eine Spur von Grün. Das Beutelchen sieht für die Kamera immer so aus wie für mich in künstlichem Licht. Nicht einmal wenn ich das Beutelchen einem grünen oder einem gelben Licht aussetze, ändert sich daran was. Wie ist das möglich? Wie kommt das? Was kann man da machen? Welcher Teil des Spektrums fehlt denn da?
Bilde ich mir nur ein, dass die Wolle grün ist? Oder findet der grüne Teil in einem Paralleluniversum statt, das ich sehen kann, aber nicht mein Handy? Oder umgekehrt?

Um zu illustrieren, was ich meine, hier mal ein Foto:
Die Tennisbälle sind eigentlich neongelb, der Spiralbeutel ebenfalls sehr intensiv gelb, das Beutelchen sehr intensiv grün. Die Farbe der blauen Decke ist richtig wiedergegeben.

Hier mal ein Vergleich mit grünen Textilien:
Beide chemisch gefärbten Grüntöne sind deutlich gedämpfter wiedergegeben als wie ich sie sehe (vergleichbar mit den neongelben Tennisbällen, die hier blassgelb sind), aber sie sind immerhin eindeutig grün. Das Brennesselgelb vom Spiraltäschchen ist ein bisschen gelber geworden, aber nicht annähernd wie das Original. Das grüne Beutelchen darf sein Beige immerhin mal in langweilig-Oliv spielen lassen.
Also das lässt mir noch keine Ruhe. Was ist los mit den Naturfarben? Ich werde der Sache nachgehen!


Ahornfärbung fertig!

{ 09:57, 14.06.2008 } { Geschrieben in Färben mit Pflanzen DYEING WITH PLANTS } { 1 Kommentare } { Link }

Diese schönen Ahornblätter habe ich heute auf einem Raubzug, äh, Spaziergang gesammelt: Oben grün, unten rot. Keine Ahnung, wie der Baum heißt (das Internet hat noch keine Beschreibung eines Ahorns ausgespuckt, dessen Blätter oben grün und unten rot sind - der Blattform nach ist es vielleicht ein Bergahorn), aber ich werde rausfinden, wie er färbt.
etwas später:
Das Auskochen der Blätter ergab ein nicht so vielversprechendes rot-grün in der Färbeflüssigkeit. Das scheint wohl wieder so eine ungesunde Mischfarbe zu werden - Verlegenheitsoliv. Naja, ich hab noch nicht so viel Verlegenheitsoliv, ich werds schon wegnadeln.

etwas später:
Dann die angenehme Überraschung: Die Wolle nimmt ein warmes Moosgrün an, mit deutlich mehr grün als rot oder gelb. Im Moment noch schwer zu sagen, wie es wird, wenn es trocken ist. Ich hoffe natürlich auf ein möglichst reines Grün.
Die nächste spannende Frage erwartet mich auch schon: Was wird im zweiten Zug passieren? Ich könnte ein helles Grün im Moment gut gebrauchen, aber ich hätte da auch noch eine Handvoll getrockneter Brennesseln von neulich, die der zweiten Färbung vielleicht noch etwas Power mitgeben könnten... die ganzen beruhigenden Naturtöne sind ja schön und gut, aber es reicht dann auch irgendwann. Farbe muss auch mal wehtun. :-)

etwas später:
Sagte ich, Farbe muss wehtun? Ich glaube, da habe ich einen Volltreffer! Das Moosgrün hat es aber in sich! Im nassen Zustand kommt da ein sehr offensiver gelber Unterton raus. Leuchtend grün, farbintensiv und absolut unzumutbar! Super! Ich liebe es! :-)
Es ist in Wirklichkeit nicht ganz so grasgrün wie auf dem Bild, aber man kriegt eine Ahnung, wohin die Farbe geht. Wollen wir mal ehrlich sein: Das würde ich in einem Laden nicht mal mitnehmen, wenn ich noch Geld dafür kriegen würde. :-) Aber es ist die beste Farbe, die ich bisher je gefärbt habe. Und die ganzen Naturtextilkataloge haben dieses Grün als Klassiker drin, es muss also Leute geben, die sowas tragen. Ich habe keine Ahnung, wie sowas möglich sein kann :-) vielleicht gibt es einfach noch mehr Farbsadisten auf der Welt? "Das tut den anderen in den Augen doch viel weher als mir, die sehen doch direkt rein, wenn ich das trage." :-)
Der zweite Zug kühlt gerade ab, mal sehen, was das noch ergibt. Das Licht reicht leider nicht mehr aus, um viel darüber sagen zu können. Ich hoffe natürlich das Schlimmste! :-)

So, und nun der Nachtrag vom nächsten Morgen:
Die Farben sind beide SUPER! Das Grün von gestern ist tatsächlich nach dem Trocknen doch noch so rausgekommen wie auf dem Foto, das ich zu grün fand. Und der zweite Zug erst! Eine hellere, aber sehr satte Nuance. Leuchtendes Maigrün. Das Moosgrün finde ich immer noch schlimm. Aber die hellere Variante, die ist cool! Leider ist mir die gebeizte Wolle ausgegangen, um noch mehr Nuancen rauszufärben. Aber ich versuche es morgen, einen dritten Zug zu färben. Die sehr zart gefärbten Blätter sind erstaunlich ergiebig und intensiv.
Und das beste: Wenn es doch ein Bergahorn sein sollte (weiß das jemand?), dann ist er sogar "A". Die sind seit der letzten Eiszeit einheimisch. Vielleicht nicht die Variante mit den roten Blattunterseiten. Aber ich kann das auch nicht nachprüfen, solange ich nicht mal den genauen Namen des Baums kenne.


Färben mit Rosenblüten

{ 14:36, 10.06.2008 } { Geschrieben in Färben mit Pflanzen DYEING WITH PLANTS } { 2 Kommentare } { Link }
Ich kam eher zufällig an verblühenden Rosenhecken vorbei, sammelte eine Handvoll Blütenblätter und... sammelte... und sammelte...
Ich mag den Duft der Rosen eigentlich nicht, ich finde ihn aufdringlich und zu Kopf steigend. Aber die Rose ist nun mal eine der wichtigsten Heilpflanzen, die ich kenne, und außerdem hatte ich noch nie mit Rosenblüten gefärbt.
Nach drei Tagen des Sammelns und Trocknens und weil ich sowieso gerade Rosenfärbewochenende hatte, hab ich auch eine Färbung mit Rosenblüten gemacht.

Das war mein Färbegut, halb getrocknet, halb frisch, von zwei verschiedenen Standorten gesammelt.

Nachdem ich die wunderbaren Blätter in kochendes Wasser geworfen habe und wirklich jedes Leben aus ihnen herausgeholt habe, ist dies das Ergebnis: Eine tiefrote Färbeflüssigkeit (in Wirklichkeit noch viel rotleuchtender als auf dem Foto). Sehr vielversprechend! Mit Rot hatte ich gar nicht so gerechnet, ich hatte auf grün gehofft, weil ich gelesen hatte, dass rote Rosen grün färben.

Von wegen Grün! Ich erhielt ein leicht rötlich schimmerndes Gelb (die anderen Stränge sind die drei grünen Stränge aus der Rosenblätterfärbung). Also eigentlich war kein großer Unterschied erkennbar zu dem Gelb, das ich auch mit anderen Rosenteilen erzielt hatte.
So toll begeistert war ich also nicht.
Aber am nächsten Tag passierte etwas Merkwürdiges:Alle vier rosengefärbte Stränge lagen in der Sonne zum Trocknen - und wurden rot und röter, und zwar nur an den Stellen, wo die Sonne hinkam!

Ganz besonders stark war dieser Effekt bei der rosenblütengefärbten Wolle, wie man auf diesem Bild sieht.

Ich hab dann die Wolle ausbreitet und öfter gewendet, in der Hoffnung, dass sich die Wolle, wenn schon, dann gleichmäßig verfärbt. So richtig gelungen ist es mir nicht. Insgesamt ist die Wolle an der Sonne aber sehr stark abgedunkelt.

Die Färbung aus rosa Rosen ergab also ein rötliches Gelb, das an der Sonne zu einem ungleichmäßigen rötlichen Ocker wurde.

Im Moment finde ich das noch nicht sehr schön, auch wenn es eine kräftige Färbung geworden ist. Aber es sieht vergilbt und gealtert aus. Vielleicht versöhne ich mich damit, wenn ich es verarbeite.



Färben mit Rosenblättern II

{ 08:58, 9.06.2008 } { Geschrieben in Färben mit Pflanzen DYEING WITH PLANTS } { 0 Kommentare } { Link }
Da ich noch so viele Heckenrosenzweige übrig hatte, habe ich weitergefärbt.

Eigentlich war der Plan, in Richtung gelb zu gehen. Daher nahm ich die erste Wolle schon nach fünf Minuten wieder raus. Ergebnis: grünliches Gelb.
Nun ja, grün brauch ich ja auch. Also hab ich angefangen rumzuprobieren. Zum zweiten Zug warf ich noch einen eisernen Meißel und eine Handvoll Schrauben in den Topf, in der Hoffnung, dass die Farbe das Eisenangebot annimmt. Und es war kein Problem, die braune Färbeflüssigkeit verfärbte sich sofort schmutzig-schwarzgrün.
Da die Wolle aber nicht besonders dunkel wurde, goß ich noch mehr gelb-braunen Färbesud nach (hatte mir eigentlich was für weitere Experimente beiseitelegen wollen), der zusammen mit meinem Eisen noch mehr sattes Grün ergab.

Die Frage war: Kann man während des Färbevorgangs noch am Färbesud rumändern? Ja, man kann. Es ist wie Kochen: Wenn man nicht zufrieden ist, kann man noch was hinzufügen.
Die Wolle wurde sehr schön grün. Kein grünliches Gelb, sondern ein deutliches mittleres Grün, das sich super mit den anderen Rosenfärbungen kombinieren lassen wird.
Na schön, es ist olivgrün, das Grün, das scheinbar die anderen Färberinnen schnell satt kriegen. Für mich ist es aber mein erstes Grün, und ich hab es durch rumprobieren schön rausgearbeitet. Deswegen freue ich mich sehr über das Grün.
Danach sah die Färbeflotte immer noch sehr dunkel aus. Also warum eine Färbeflüssigkeit wegwerfen, nur weil sie total eklig geworden ist? :-) Farbe ist Farbe. :-) Also hab ich nochmal Wolle eingelegt, und ein sehr helles blasses Grün erhalten.

Und hier sind sie:
Unten der erste Zug, in der Mitte der zweite und oben der dritte.
Drei Grüntöne zum Kombinieren. Sind in Wirklichkeit etwas dunkler.
Sehen auch mit den beiden Rosenfärbungen von gestern sehr schön aus.

Noch eine Anmerkung zum ersten Zug:
Die fünf Minuten Färbezeit kamen zustande, weil ich mit zwei Töpfen gearbeitet habe. Im einen kochte die Wolle im Alaun, im anderen war heißer Färbesud. Die Wolle wurde von heiß nach heiß getan, also direkt von einem Topf in den nächsten. Das hat gut funktioniert und viel Zeit gespart.


Färben mit Rosenblättern

{ 08:27, 7.06.2008 } { Geschrieben in Färben mit Pflanzen DYEING WITH PLANTS } { 0 Kommentare } { Link }
Nach einem Hausmeister-Heckenscheren-Massaker hatte ich plötzlich jede Menge Hausmeisterteile... .äh, Heckenrosenteile :-) Grüne Zweige mit grünen Blättern. Ich war mir nicht sicher, ob man damit färben kann, aber ich musste es natürlich versuchen. Man kann!

Hier die Arbeitsschritte:

1. Kleinschnipseln.
Ich hab mich nicht lange mit Sortieren aufgehalten, sondern alles grob geschnitten, was kam: verblühte Blüten, Blätter, Zweige... nur die alten Hagebutten und die Zweige mit roter Rinde hab ich aussortiert, damit sie nicht die Antwort verfälschen auf meine Frage: Färben grüne Rosenteile?


2. Auskochen für den Farbsud
links frische Schnipsel, in der Mitte einmal karamellbraun der Original-Farbsud, und einmal gelb der Sud stark verdünnt (die Farbe, die ich zu färben hoffe), rechts das ausgekochte Rosenkraut. Dass das grüne Zeug so brav gelben Farbstoff abgibt, ist doch ein sehr erfreuliches Ergebnis!
Ich habe die Pflanzenteile übrigens nur eine Viertelstunde ausgekocht, da mir das Ergebnis sehr intensiv erschien. Ob sich das beim Färben bestätigt, wird sich noch zeigen. Ein längeres Sieden würde sicher noch mehr Farbe bringen.

3. Färben
Die alaungebeizte Wolle wird mit dem Rosenblättersud langsam erhitzt und eine Stunde sanft geköchelt. Normalerweise färbe ich nicht so heiß und dafür lieber länger, aber bei niedrigen Temperaturen nahm die Wolle die Farbe nicht so gut an.

4. Trocken lassen und verliebt anhimmeln
Rechts das goldbraun des ersten Zugs, in der Mitte ein schwaches beige (der zweite Zug) und links die Originalwolle.

Hier nochmal unscharf, aber ziemlich nah an den tatsächlichen Farben:

Fazit:
Die Menge an Pflanzenmaterial, die ich verbraucht habe, war sehr hoch (4-5 Liter auf 50g Wolle), aber nach einem Heckenschnitt hat man ja genug Zeug.
Das Goldbraun sieht aus wie das, was ich mit goldfarbener Rosenrinde früher schon gefärbt hatte. Es geht also auch mit den grünen Pflanzenteilen, allerdings sind die weniger ergiebig.
Aber, wie gesagt, Menge war nicht das Problem.
Den zweiten Zug fand ich schon sehr blass, aber er wird sich eben schön mit dem ersten kombinieren lassen.


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