Vom 26. Juli bis zum 22. September 2008 begibt sich eine Gruppe von aberteuerhungrigen Sowis wagemutig in Äquatornähe. Hier könnt ihr beinahe live und in Farbe miterleben, wie wir uns durch den Dschungel kämpfen, uns gegen Insekten zur Wehr setzen, uns mit den Einwohnern anfreunden, Vulkane hochkraxeln und uns durch das Großstadtgewirr schlagen...
Gestern wollten wir einfach mal den Stillen Ozean ein wenig aufwirbeln und so entschieden wir uns fuer einen Bootstrip zur Isla de la Plata. Diese kleine Insel vor der Kueste Ecuadors wird auch liebevoll "Galapagos fuer Arme" gennant. Bei dieser Bezeichnung aus dem Reisefuehrer fuehlten wir uns als Studenten doch gleich mal angesprochen.
Praktischer Weise war "whale watching" gleich im Preis inbegriffen, aber eine Garantie dafuer, dass wir auch tatsaechlich Buckelwale sehen wuerden, wollte uns keiner geben. Endlich brauchten wir einmal im Leben schlechtes Wetter, da sich die Wale bei starker Bewoelkung oberhalb des Wassers wohler fuehlen als bei knallender Sonne. Zum Gluek waere die Rueckzahlgarantie auch nicht notwendig gewesen, denn die Wale wollten uns doch die ein oder andere Showeinlage bieten. Sie pusteten riesige Fontaenen, sie setzten zum grossen Sprung an und sie winkten uns freundlich. Doch fuer einen kurzen Moment wurde ihnen von einem Rochen die Show gestohlen, der voellig unverhofft einen Salto schlug.
Alle Zuschauer waren schwer beeindruckt und mir gelang dann doch noch meine persoenliche Heldentag des Tages. Ich habe es geschafft unserer kleinen Reisegruppe das ultimative "wir-haben-wirklich-Wale-gesehen-Beweisfoto" zu beschaffen. Mission erfuellt.
Nach einem wilden Wellenritt kamen wir endlich auf der Isla de la Plata an und begaben uns auf die Suche nach den beruehmt beruechtigten Blaufusstoelpeln und ihrer persoenlichen oekologischen Nische aus Frau Schneyers Video im Bio-Unterricht. Aber die Suche war nicht wirklich schwer, die trolligen Voegel sitzen dort ueberall im Weg. Man muss sogar aufpassen, dass man nicht ueber einen drueberfaellt.
Zum Abschluss des ereignisreichen Tagesprogramms gingen wir zusammen mit vielen bunten Fischen eine Runde schwimmen. Wer keine eigene Schwimmbrille hatte, musste sich mit dem Mysterium des Schnorchelns auseinandersetzen.
Heute erkundeten wir den Nationalpark in "Los Frailes" und erhaschten das ein oder andere Panorama-Postkartenmotiv. Am Ende des Weges wartete eine bildschoene Bucht auf uns, in der wir uns im Wasser tummeln konnten. Das Geplansche war nach der langen Tour auch bitter noetig...
Wenn wir nicht gerade unser freies Wochenende geniessen, dann ueben wir uns hier nach und nach im Umgang mit der Machete ( unseres Forstarbeiters). So ein Geraet kann sehr praktisch sein, um an das suesse Innere der Fruechte zu gelangen oder widerspenstiges Gestruepp in der Naehe von Aussichtsplattformen zu entfernen. Verletzte gab es noch keine. Wir hoffen das bleibt so ;)
Unbenannter Kommentar
Oma und Opa waren begeistert! Herzliche Grüsse aus der Heimat.
Unbenannter Kommentar
wow, ihr habt nich wirklich wale gesehn o.O
Blaufußtölpel
Perfektioniere bitte den Umgang mit der Machete, das beruhigt mich und du führst uns das im Garten mal vor, Material ist ja genug vorhanden !
