Vom 26. Juli bis zum 22. September 2008 begibt sich eine Gruppe von aberteuerhungrigen Sowis wagemutig in Äquatornähe. Hier könnt ihr beinahe live und in Farbe miterleben, wie wir uns durch den Dschungel kämpfen, uns gegen Insekten zur Wehr setzen, uns mit den Einwohnern anfreunden, Vulkane hochkraxeln und uns durch das Großstadtgewirr schlagen...

Home : Archiv : Fotoalbum : RSS Feed

Quitoerkundungstour

Geschrieben von Dagny am 25.08.2008 um 14:12
in Quito. 0 Kommentare. Link.

Dafuer, dass wir gestern gemeinerweise mit Regen empfangen wurden, zeigte sich Quito heute zu Beginn des Tages  von seiner strahlenden Seite. Die Stadt ist einfach wunderschoen. Das leuchtende Blau des Himmels, das satte Gruen der Berge und das reine Weiss der zahlreichen Kirchen im historischen Teil Quitos, alles zusammen: die perfekte Komposition zum Fotoknippsen. So tollte ich mich heute durch die Altstadt, nicht zu trennen von meiner Kamera. Nur manchmal wurde ich mitten auf der Kreuzung von dem Trolebus aus dem Weg gehupt. Jetzt weiss ich auch wieder, was mir bei den Orten entlang der Kueste gefehlt hat: das schoene, alte Gewachsene. Denn dort baut man mehr oder weniger zwangslaeufig etwas fuer die Gegenwart.

In der Naehe von Kreuzungen ertoente immer wieder das gleiche Vogelgezwitscher, das mich an das Lautsprecher-Vogelgepiepe im  Disneyland erinnerte. Es haetten ja diesmal sogar echte Voegel sein koennen, aber nein, hier ist es das alternative Ampelsignal - schon ein wenig kitschig.

Ich, als Kind aus den neuen Laendern, halte unsere kleinen Ampelmaennchen immernoch fuer die Helden meiner Jugend, allerdings haben sie nun krasse Konkurrenz bekommen. Denn die Ampelmaennchen hier in Quito sehen nicht nur trollig aus, sondern koennen auch noch unheimlich tolle Sachen. Die koennen naemlich laufen, die Gruenen jedenfalls und wenn sich die Gruenphase gen Ende neigt, werden sie immer schneller und fangen richtig an zu rennen. An manchen Ampeln ist sogar eine Sekundenanzeige montiert, von wo man ablesen kann, wieviel Zeit einem noch bleibt, bis wieder die Motoren das Sagen haben.

Man muss hier die schoene Himmelszeit nutzen, denn schon am Nachmittag ziehen sich die Wolken am Himmel zusammen, das ist hier immer so. Dann wird es kalt und regnerisch, dann gibt es nichts Besseres als sich in einen grossen Supermarkt zu verziehen, was wir auch taten. Hier kriegt man die Zeit spielend einfach rum, wenn man nur die Auswahl der Tiendas in Puerto Lopez gewoehnt ist...

 

Kommentare

Navigation

{ Vorherige Seite } { Seite 15 von 31 } { Nächste Seite }

Avatar