Blick ueber den Tellerand
Mein Trip nach Neuseeland


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Kiwi Experience - 28.-30.1.08
Tauranga und Umgebung 1.+2.2.08
Mount Ruapeho - 4.2.08
Waterrafting - 5.2.08
Tongariro Crossing - 6.2.08
Wildlifetour 11.2.08
Lake Tekapo bis Dunedin 13.-18.2.08
Catlins 19.+20.2.08
Queenstown 23.-25.2.08
Haast und Regen 28.2-1.3.08
Fox Gletscher 2.3.08
Franzl Gletscher 3.3.08
Wildfoods Festival 8.3.
Pferdesch*** einsammeln 10.-19.3.
Ostern im Farmhostel 19.-26.3.
Schaf Wrestling 26.3.-3.4.
Milford Track 5.-8.4.
Kepler Track 11.-13.4.
Kajaktour 15.+16.4.

fremde welten

ich bin gut gelandet in bangkok,  danach wurd's dann aber auch gleich etwas chaotisch , ich hatte meinen visumsantrag nicht richtig ausgefuellt, und musste mich dann nochmal in der schlange anstellen, was dann so lange gedauert hat, dass das gepaeckband schon wieder abgestellt war und meine tasche bei den verlorenen gepaeckstuecken rumstand. bis ich sie da aber erstmal gefunden hatte, da war meine laune schon ziemlich tief im keller. und dann kam das naechste problem, ich hatte mir den namen von dem hostel nicht aufgeschrieben (dachte ich jedenfalls), und konnte dem taxifahrer nur die adresse geben. ich dachte das waere sowieso der wichtigere teil, naja, aber nicht in bangkok, wo die adresse einen ganzen block beschreibt. da hat mich der taxifahrer dann aber wenigstens hingebracht und dann hab ich gesehen dass ich mir den hostelnamen doch aufgeschrieben hatte, das heisst naemlich "bangkok centre", aber ich dachte halt ich haette mir nur das stadtviertel aufgeschrieben. um 3 uhr (morgens) war ich dann also endlich da. aber immerhin hab ich jetzt ein einzelzimmer, konnte also ganz in ruhe auspacken und duschen ohne angst haben zu muessen, irgendjemanden aufzuwecken. das duschen war auch dringend erforderlich, es waren naemlich 26 grad und richtig eklig schwuel. das wurde heute tagsueber natuelrich auch nicht besser (32 grad hab ich mal irgendwo gelesen und grad gewittert es schon wieder). also ich wiess noch nicht so recht was ich hiervon halten soll. wenn jemand nett ist, kann man davon ausgehen das er dafuer geld erwartet oder dich uebern tisch ziehen will. rein metaphorisch gesehen, uebern tisch zieht mich hier keiner - staendig stosse ich mich jemanden zusammen weil die leute mich nicht wahrnehmen weil sie mein gesicht nicht sehen ohne den kopf in den nacken zu legen. dementsprechend gefaehrlich sind auch marktstaende, die schirme sind meist auf meiner stirn/augenhoehe. und maerkte gibt es hier ueberall in allen formen und variationen.

dann war ich heute mal ein bisschen tempel gucken, davon gibts hier auhc sehr viele in allen variationen, meist so grosse anlagen dass man drin verloren geht und nie dort rauskommt wo man reingegangen ist. ansonsten sind sie sehr gold und sehr bunt, auf mich wirken sie - ganz ehrlich - wie billiger kitsch und konnten mir keine aaah's und oooh's entlocken. aber jedem das seine.

Geschrieben: 13:09, 1.07.2008
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mit dem becks schiff zur barcardiinsel

so ungefaehr jedenfalls haette der werbespruch sein koennen. nunja, also das becksschiff war dann vielleicht doch ein bisschen kleiner als es im fernsehen rueberkommt, 20 meter lang und 3,5 meter breit und auch nur ein segel. und nicht so schoen gruen, eher hellblau. ausserdem gabs bei uns kein becks an board, nur eine bruehe aus konservierungs- und geschmacksstoffen (was die australier halt unter bier verstehen). an board waren 11 leute ,ich uebrigens die einzige deutsche, 4 niederlaender, 3 englaender, 1 irin, eine neuseelaenderin und eine franzoesin, und john (kapitaen) und luke (maedchen fuer alles).  und so sind wir dann samstag morgen von airlie beach aus losgefahren. sobla dwir ausm hafen rauswaren, wurde dann auch tatsaechlich der motor ausgemacht und die segel gehiesst. und dann hiess es festhalten: weil der wind mehr von der seite kam also von hinten, hat er das boot ziemich extrem auf die seite gelegt, vielleicht nicht ganz 45 grad, aber laufen war schon schwierig. so ging es dann recht flott zu unserer lunch- ankerstelle. dort hat luke dann angeblich nudelsalat frisch zubereitet, aber das kochtalent der australier haelt sich extrem in grenzen (merkt mn schon daran dass sie betonen dass der salat frisch ist, vom vortag schmeckt viel besser}), ich wuerde den unterschied zwischen einer instantmahlzeit aus der mikrowelle und einer frisch zubereiteten nicht erkennen (vielleicht gibts auch keinen). auch wenn es kein gaumenschmauss war, geniessbar war es, verhungert sind wir nicht. dann gabs noch ne runde segeln bevor wir an unserem 1. schnorchelpunkt angekommen sind. dank mandelentzuendung hab ich dem treiben aber nur vom boot aus zugeguckt. dann gings wieder weiter, in die tongue(=zunge) bay. unserem platz fuer abendessen und uebernachtung. genau, uebernachten auf nem kleinen segelboot. mit 11 gaesten und 2 crewmitgliedern. nunja, sagne wir mal so, die aida war defintiv luxurioeser und ein bisschen geraeumiger. ich weiss nicht, ob ich den kapitaen boese nageguckt hab oder so, aber er hat mir eins der oberen betten zugewiesen. zwischen matratze und decke waren also ungefaehr 40 cm platz. eine leiter gabs nicht. gut dass ich sowieso krank war und keinen alkohol trinekn durfte, ansonsten waer das "ins bett gehen" eine unmoegliche angelegenheit gewrden (schwierig war's acu so schon). die nacht war dann auch trotz "in den schlaf schaukeln" nicht besonders erholsam. am naechsten morgen nach dem fruehstueck sollten wir dann also endlich die barcardiinsel zur gesicht bekommen. wir hatten eigentlich schon die ganze nacht daneben gelegen, aber der schoenste strand ist auf der anderen seite. mit einem kleinen extraboetchen werden wir an land gebracht und dann muessen wir 20 minuten laufen, um naja, einen schoenen strand zu sehen, mit zig besoffenen englaendern (gut, es waren mit sicherheit auch ein paar deutsche dabei), aber es war auf jeden fall alles andere als paradiesisch und einsam wie versprochen. und ein kalter wind der einem die sandkoerner wie kleine pfeile ins gesicht gfeuert hat gabs auch. also mit bikini in die sonne legen war auch nicht (schwimmen sowieso nicht wegen quallen). mal wieder typisch australien.

Geschrieben: 02:18, 25.06.2008
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Magnetic Island

Nachdem es in Cairns wettermaessig also nicht so ueberzeugend war, hab ich mir sagen lassen, dass es wieter sueldich ein "Regenschattengebiet" gibt, wo es fast niemals regnet. Also nichts wie hin, nach Magnetic Island. Dort gibt es naemlich auch die groesste wildlebende Koalapopulation. Das gleich vorneweg: Ich hab trotzdem keinen gesehen. Aber es war trotzdem schoen, man musste zwar muehsame 30 Minuten(ein Weg) laufen um zu einem schoenen Strand zu kommen, wo man nicht innerhalb eines Netzes schwimmen muss. Besagtes Netz dient dazu, gefaehrlihce Quallen abzuhalten, deren hauptsaison ist aber vorbei, und warum man trotzdem innerhalb des netzes bleiben soll, ist dass man den regen Bootsverkehr nicht stoert. Schwimmen macht aber keinen Spass wenn mir das wasser an der tiefsten Stelle grad mal uber die Knie geht. Also nehm ich halt die Latscherei in Kauf, dafuer ist der strand insgesamt viel schoener und natuelrich weniger Leute - Australier haben eine gewisse Abneigung gegen alles was nicht "drive-in" ist.

Auch das Hostel war suess, kleine Bungalows verstreut im Wald und eine offene kueche und die esstische nur mit schirm bedeckt. wenn man ploetzlich was auf dem ruecken fuehlt ohne was zu sehen, muss das keine einbildung seien. da gibt's froesche, die klettern auf alles und jeden, in allen groessen. daumennagel bis 2handflaechengross. letzteres hab ich gott sei dank nur auf dem boden gesehen. alles was man ueberigens auf den boden legt, muss man gruendlich ausschuetteln, ausser man moechte sich seine jacke mit kleinen eidechsen teilen!


Geschrieben: 10:06, 18.06.2008
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Findet Nemo

Nachtrag Freitag, 13.5.:

Ich bin jetzt in Cairns, an der noerdlichen Ostkueste von Australien.

Hat jemand von euch einen dieser  Bildschirmschoner- oder Hintergrund mit knallbunten Fischen in tuerkisleuchtendem Wasser vor farbigen Korallen? Es besteht eine gute Chance dass das im Great barrier Reef aufgenommen worden ist, und das erstreckt sich vor der Ostkueste, also direkt vor meiner nase, fast jedenfalls. Um sich das genauer angucken zu koennen, reicht es nicht am Strand ein bisschen zu tauchen, man muss fuer Geld auf ein Schiff, dass einen dann 1-1,5 Stunden rausfaehrt, und dann kann mit Taucherbrille und Schnorchel schon eine ganze Menge sehen. Normalerweise jedenfalls. Wenn die Sonne scheint. Den gefallen hat sie mir nicht getan. Es war also nicht ganz so beeindruckend wie erhooft und erwartet, aber natuerlich trotzdem schoen. Wann kann man schon mal durch einem Schwarm Guppys hinterherschwimmen, oder Nemos Cousins beim Stoebern in Korallen zusehen ? Es war halt alles nur ein bisschen grautrueb und nicht so paradiesisch wie auf den Bildern.

Tauchen war ich auch, aber nur fuer 3 Minuten, man konnte sich fuer ganz umsonst auch mal so eine Sauerstoffflasche auf den Ruecken binden lassen und die Sicherheitseinfuehrung mitmachen. Also man ist nur so ein Meter tief, und dann zieht einem der Instructor die Taucherbrille ab und man muss sie wiederauf- und wasserfrei kriegen. Gar nicht so schwer. Mit 2 fingern festhalten und feste durch die Nase ausatmen und schon hat man wieder freie Sicht. Dann das gleiche mit dem Regulater, also dem Mundatemgeraet. Einatmen, rausnehmen, ausatmen, wieder einsetzen und "tuuh" rufen. Fertig! Meine erste Taucherfahrung. so war es ganz einfach, aber ich weiss nicht ob ich im Ernstfall nicht vielleicht doch vergessen haette, dass ich durch den Mund atmen muss. Also die Erfahrung, tatsaechlich unter wasser zu sein und zu atmen, die war schon mal ganz interessant.

Fuer einen Freitag den 13. also gar kein so schlechter Tag (das Wetter war die Woche vorher auch schon bewoelkt), jedenfalls nicht fuer mich. Manche sehen das vielleicht anders. Es war naemlich uebelst Seegang und es wurd reger Gebrauch von Kotztueten gemacht. Eigentlich werden auf dem Schiff auch Antikotzpillen verkauft, aber diesmal gab es sie umsonst. Es ist vermutlvih guenstiger, die Pillen zu verschenken als das Schiff zu putzen. Und der Kapitaen, der wird beim naechsten Freitag den 13. mit Sicherheit das Bett nicht mehr verlassen. Als wir schon fast wieder angelegt hatten, gab es ploetzlich einen heftigsten Ruck und alles was nicht niet und nagelfest (oder zumindest auf seinem Hintern gesessen hat) ist wie eine Kanone umhergeflogen. Gott sei Dank ist niemand ersnthaft verletzt worden, wenn man von Stolz und Ehre des Chefs mal absieht. Der hat das Boot naemlich gegen die (sehr standhafte)Hafenbgrenzung gefahren, und die Einfahrt ist jetzt nicht so eng das man das als Entschuldigung anerkennen koennte. Es gab keine 2. Titanic, aber ich wuerd sagen defintiv ein Fall fuer die Werft.

 

 


Geschrieben: 09:40, 13.06.2008
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zurueck aus der roten wueste

von samstag morgen 6.oo uhr bis gestern abend war ich also auf abenteuertrip im outback. fuer unser aller motivation nicht besonders dienlich, hat es freitag abend angefangen zu regnen und bis samstag morgen auch noch nicht wieder aufgehoert. hier regnet's aber recht selten und alles ist eher auf heisses und trockenes wetter eingestellt - im hostel gabs keine richtigen bettdecken, es war unglaublich kalt. und erst mit jacke und muetze und dicken socken konnte einschlafen. essecke sitzecke sind mehr oder weniger draussen, die heizung im bus funktioniert nicht weil man die ja sonst nie braucht und wir muessen 2 riesige saecke mit schlafsaecken in den gang vom bus packen, weil der haenger nicht wasserdicht ist. die ersten 2 stunden vom trip verschlafe ich im bus, und als ich wach werde, hat es immerhin aufgehoert zu regnen, aber kalt ist es immer noch! nach weiteren 4 stunden fahrt erhaschen wir den ersten blick auf das wahrzeichen australien, den ayer's rock oder uluru. ein riesiger roter fels mitten im nichts. mit leith, unserem tourguide, machen wir eine kurze tour und er erklaert uns ein bisschen was ueber die aboriginies, die ureinwohner von australien. deren jetztige situation ist ziemlich traurig, noch schlimmer als die der ureinwohner von amerika, weil sie ein sehr friedliches volk sind und sich ohne ersnthaften widerstand von den weissen eroberern haben unterdreucken lassen. seit 40.000 jahren leben sie in australien (wird vermutet, genau beweisen kannes keiner) und haben sich den nahezu perfekt angepasst. der uluru war einer ihrer wichtigsten ritualstaetten.heute sieht man dort keinen einzigen aboriginie mehr, offiziell hat die australische regierung das gebiet zwar zurureckgegeben, aber der nationalpark und das infozentrum ist fest in weisser verwaltungshand. und die versucht, die aboriginies moeglichst von den touristen fern zuhalten.

nach diiser einfuehrung geht es einmal um den fels herum, gut 2 stunden benoetigt man fuer die knapp 10 km. rundherum ist es ueberraschend gruen weil der fels wasserdurchlaessig ist und sich unterder erde wasserbecken bebildet haben... fortsetzung folgt


Geschrieben: 05:29, 10.06.2008
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hey australia

so nun bin ich ohne weitere probleme in dem anderen teil von down under angekommen. flug von auckland nach sydney war kein problem, hab es sogar geschafft eine offene tuete rosinen einzuschmuggeln die sich tief unten in meinem rucksack versteckt hatte. sydney war dann auch schon mal ein bisschen waermer als auckland, aber nicht viel. und es ist gerade regenzeit. ohne gescheite regenjacke sollte man nicht fuer laenger vor die tuer. ansonsten kann ich ueber sydney noch nicht viel sagen, es war wolkenverhangen als ich angekommen bin und heute morgen abgeflogen bin, und ausser einen kurztrip zum supermarkt hab ich mir nichts angeguckt. ich hoffe ich hab dafuer vorm weiterflug nach bangkok noch zeit, sonst  muss ich halt nochmal wiederkommen 

heute morgen auf dem flug nach alice springs, ins outback in die rote wueste, gab's dann noch eine komfortable ueberraschung - zwei sitze in der business class nebeneinander ganz fuer mich ALLEIN. ich glaub ich hatte noch nie so einen entspannten flug. und sogar am fenster. da hat's mich dann auch nicht gestoert dass ich trotzdem unverhofften luxus keinen eigene fernseher hatte (wie ich das bei emirates - mit denen ich sonst fliege sogar in der economy gewohnt bin). unendlich viel roter stein aus der luft betrachtet hat schon was! und jetzt bin ich alice springs, der wuestenstadt von australien. wenn ich aber aufs thermometer gucke, glaub ich das mit der wueste nicht so recht, knapp ueber 15grad nur und groesstenteils bewoelkt. und ich hatte mich so auf ein bisschen sonne tanken gefreut. da komm ich einmal in die wueste und erwische die 3 tage im jahr wo das wetter nicht wuestenmaessig ist. ich hoffe das wird noch - morgen (ganz frueh) geht's auf tour zum uluru oder ayer's rock, wie er auf englishc heisst. ausserdem noch zum kings canyon nationalpark und noch etwas dass ich schon wieder vergessen hab, aber das berichte ich dann beim naechsten mal!


Geschrieben: 07:39, 6.06.2008
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byebye kiwiland

gerade sind meine letzten 24 stunden in neuseeland angebrochen. eigentlich bin ich froh dass ich jetzt weiter kann, die highlights waren defintiv vor ein paar wochen und die letzten tage ein bisschen zaeh. aber etwas traurig bin ich natuerlich schon, und kann es kaum fassen dass ich nun fast 8 monate in diesem ladn verbracht habe, dass so anders und doch so aehnlich wie zuhause ist und eine der einschneidensten veraenderungen in meinem leben war!

jetzt werde ich so langsam aber sicher mal anfangen muessen zu packen bzw auszusortieren, was muss mit? alles andere wandert entweder in den muelleimer oder wird verschenkt und dann geht's zu den kaenguruhs, in der hoffnung dass sie mich nicht gleich niederboxen wenn ich mal ein foto machen will. und hiern och eine grobe uebersicht ueber meine route in australien:

5.6. ankunft sydney

6.6. weiterflug sydney - alice springs (ins outback)

7.-9.6. tour zum ayer's rock (dem bekannten roten grossen felsen in der mitte)

10.6. flug alice springs - cairns

10.6.-30.6. mit dem bus von cairns zurueck nach sydney

mehr plaene hab ich auch noch nicht.

 


Geschrieben: 06:50, 4.06.2008
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von allen pflichten entbunden!

nachdem ich mein wochenende auf diversen zermuerbenden automaerkten verbracht hab, hab ich das auto heute morgen zu einem laecherlichen preis an einen der haendler verkauft. fuer 800$ statt der erhofften,erwuenschten 1200-1500$. aber nunja, ich bin ja nicht hierher geflogen um geld zu verdienen. und das es nicht so einfach werden wuerde, war mir ja auch bewusst. und jetzt hab ich das hinter mir und kann mir ueberlegen, was ich jetzt mit den 800$ mache. ich fuerchte, sie sind es naemlich nicht wert sie in euro oder australische dollar umzutauschen.  mein erster gedanke war noch fuer ein paar tage in die sonne (fiji oder cook islands) zu fliegen, aber die guenstigen angebote gibts da nur uebers internet, sprich wird per kreditkarte bezahlt. dafuer kann ich das bargeld in der hand also nicht nutzen. heut war ich erstmal einkaufen, es gibt also auch noch andere moeglichkeiten, das geld loszuwerden.

Geschrieben: 07:15, 26.05.2008
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Zurück zum Anfang

so, nach allem hin und her bin ich jetzt wieder in auckland und versuche mein auto loszuwerden.

heute hab ich noch nen neuen tuev machen lassen, ausserdem gewaschen und ausgesaugt und gestern war ich in der stadt unterwegs und hab bei allen hostels, die ich gefunden hab, ne notiz ans schwarze brett gemacht - aber da hingen meist noch 20 andere, also ich weiss nicht wie erfolgreich das ist. also abwarten und tee trinken!

 

 

 


Geschrieben: 16:28, 23.05.2008
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ende des hauptteils

sooo, heute bin ich mit der faehre wieder von der suedinsel auf die nordinse gefahren (und jetzt in wellington). dabei ist mir dann bewusst geworden, dass das ein ganz deutlicher schritt richtung ende und heimat ist! aber die vorfreude auf zuhause ueberwiegt mehr und mehr. ich glaub, ich hab das, was man unter dem "3-montassyndrom" versteht. folgender (fiktiver) dialog macht das ganz gut deutlcih:

person1: guck mal, was eine schoene aussicht!
person2(mit syndrom): och ne, nicht schon wieder..

man ist quasi ueberflutet mit eindruecken und erfahrungen und und beim gedanken an noch mehr aufregendes neues wird der alltag daheim immer verlockender. und so geht's mir jetzt, die vorfreude auf australien haelt sich in grenzen. ich werd auch versuchen es mir in auckland heimishc zu machen und mein kopf frei zu machen, wenn ich drauf warte, dass jemand mein auto haben will..

achja, was ich trotz allem in den letzten tagen gemacht hat:
- oekohostel: komposttoiletten, nur ein bisschen strom aus photovoltaik, brot im holzofen gebacken
- farewell spit: nordspitze der suedinsel
- pupu springs, das sauberste suesswasser der welt (ausser man wuerde die tieferen eisschichten der antarktis auftauen
- kajaktour im abel tasman national park
- schuhe im oekohostel vergessen aber ich hab's rechtzeitig gemerkt, war nur ne knappe stunde extrafahrt


Geschrieben: 09:35, 14.05.2008
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karamea - hector- nelson lakes

nach den pancake rocks bin ich weiter richtung norden gefahren, nach hector in ein hostel mit super blick uebers meer, aber den musste man sich erstmal verdienen. 10 min fussweg im zickzack bergauf. immerhin wurde mein gepaeck freundlicherweise von david, dem besitzer, mit dem quadbike hochgefahren. oben angekommen hat man dann aber tatsaechlich uneingeschraenkten blick aufs meer und den sonnenuntergang.

von dort aus bin ich noch weiter nach norden gefahren, nach karamea und bion dort ein bisschen gewandert. dort gibt's limestone (ich weiss nicht was die korrekte deutshce bezeichnung ist) aber das ist auf jeden fall ein reecht wiecher stein. fluesse bauen sich dort haeufig natuerlich bruecken, in dem sie sich ihren eigenen untergurnd wegspuelen, dabei bleibt das dach aber stehen. . schwer zu erklaeren, aber sieht beeindruckend ist 9wie eigentlich alles hier :-)) hoehlen gibt es auch viele, einige beherbegen neuseelands groesste spinne (etwas faustgross), ist aber ganz harmlos. 

von dort bin ich dann wieder zurueck (da hat man wenig wahl wenn man mit dem auto unterwegs ist - die strasse hoert dort auf) zu den nelson lakes(vorher nochmal eine nacht in hector) ins oertchen st arnaud. dort sieht es so ein bisschen aus wie imfjordland, also auch ganz nett, aber nix neues.

jetzt bin ich grad in motueka, das ist an der nordkueste der suedinsel. und stelle gerade fest, dass neuseeland langsam aber sicher in den winterschlaf faellt. 2 hostels, die ich mir rausgesucht hab wo ich bleiben wollte. haben schon zu (machen viele ueber winter, weil es sich dann nicht lohnt). dann wollte ich eigentlich noch seal swimming machen (schwimmen mit robben) und auch das wird nicht merh angeboten. da hab ich mich neulich mal drangesetzt und ein bisschen im voraus geplant, weil ich ja jezt soviel zeit auch nicht mehr hab, und dann sowas. muss ich mir was anderes ueberlegen.

also am 5.6. gflieg ich in auckland ab, muss vorher aber noch mein auto verkaufen. weil grad nebensaison ist (also mehr leute abreisen als ankommen) koennte sich das aber auch schwierig gestalten. dafuer sollte ich also mind 2 wochen einplanen. heisst: ich sollte nicht lang nach dem 20.mai in auckland sein: also noch 10 tage die man ernsthaft als reisen bezeichnen kann...

Geschrieben: 04:14, 10.05.2008
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er hat keine lust mehr

er ist in diesem fall mein auto. und bei ihm ist heute wohl ne sicherung durchgebrannt oder so. auf jeden fall ist die batterie leer. und er macht keinen mucks mehr. ich weiss nicht ob ich mich freuen oder aergern soll: immerhin bin ich bis zum hostel gekommen. aber las ichn ochmal umparken wollte, damit ich meine tasche nicht soweit tragen muss, da ging noch nicht mal mehr die innenbeleuchtung an als ich die tuer aufgemacht hab *seufz* ich hoffe die naechste werkstatt ist nicht zu weit weg...

ich kann die reihe - ich weiss nicht obich mich freuen oder aergern soll noch wieter fortsetzen: heute morgen ist er mit letzter kraft wieder angesprungen (ohne ueberbruecken oder sonst was) dann bin ichdurch die stadt gefahren auf der suche nach  ner werkstatt die moeglichst sofort danach gucken kann, und bei der 3. ist der motor ausgegangen. und das war's dann. nix mehr. ich konnte auch unterwegs schon kein blinker mehr benutzen und die warnanzeige auf der amratur war auch wieder aus ... und jetzt steht's da im weg rum bis jemand zeit hat danach zu gucken. ich hoffe heut nachmittag noch. solang sitz ich jetzt hier rum und hab irgendwie keine lust zu gar nix, obwohl seit tagen mal wieder die sonne scheint.

gegen 1 uhr mittags hat mich die werkstatt angerufen, auto ist wieder startbereit. die lichtmaschine war's. 180$ aermer geht's weiter richtung pancake rocks. aber immerhin haben sie noc ne kapuute gluehbirne kostenlos ausgewechselt.


Geschrieben: 01:05, 6.05.2008
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ein bisschen alltag kann nich tschaden

ich bin grad wieder auf der pferdefarm bei jo und jery, wo ich schon mal war (und meine schuhe vergessen hab). mir gehts reisen grad ein bisschen auf die nerven. jeden morgen diese entscheidung: und was mach ich heute? wo will ich hin? da bot es sich an, nochmal ein paar tage hierzubleiben und zumindest ein bisschen alltag zu haben. ausserdem hunde und pferde zum knuddeln, nette gesellschaft,gutes essen und ein doppelbett fuer mich alleine :-)

soweit ist hier auch alles unveraendert, die fohlen sind ganz schoen gewachsen, aber frech und zutraulich wie gewohnt. die hunde schaetzen es auch, dass sich jemand zu ihnen auf den boden setzt und sie ausgiebigst durchknuddelt, ur ceili, die stute die ich letztes mal geritten bin, war nich tbesonders froh mich zu sehen. anscheinend haelt sie von geritten werden immer noch nicht viel.


Geschrieben: 01:19, 1.05.2008
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Fjordland

nach meinem abenteuer in queenstown fahr ich nochmal nach te anau, von wo cih meine ganzen wanderungen gestartet hab. das hostel, in dem ich dort war, braucht fuer diese woche noch hilfe, und weil's mir hier gefaellt, sag ich zu! schon allein der blick aus dem kuechenfenster ist unglaublich: erst ein bisschen flach und gruen und dann hohe (seit freitag) schneebedeckte berge. der vom esszimmer ist noch besser, da hat man zusaetzlich noch seeblick auf lake te anau.

und die arbeit hier ist aehnlich wie in der olive grove lodge (wo ich ueber ostern war). rosie und alistar (die besitzer) fahren fuer 2 tage weg, und ich bin chef im haus (na gut fast, die katze ist auch noch da un dpasst auf dass ich keinen scheiss mache). also betten machen, bad und kueche putzen und rezeption, gaeste empfangen, telefon beantworten und geld kassieren :-)



Geschrieben: 06:43, 26.04.2008
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Das Leben am duennen Faden..

keine panik, es hat keine lebensgefahr bestanden, ich war auch nicht krank(*), und leben meint in diesem fall eher koerper und der duenne faden war ein dickes gummiseil. also ich hab mir dann doch ein gummiseil um die knoechel binden lassen und mich aus einer recht beachtlichen hoehe(find ich jedenfalls) in die tiefe fallen lassen - allgemeinhin auch als bungysprung bekannt. nachdem ich auf dieser reise  fast gar nix so gemahct hab wie urspruenglich gedacht ("alleine will ich kein auto kaufen","kellnern werd ich bestimmt nicht","wandern ist langweilig",..) hab ich dann auch mein prinzip "freiwillig stuerzt sich kein normaler mensch von ner bruecke" ueber den haufen geworfen  (oder ich muss meine definition von normal neu definieren). also ab in den laden, sprung gebucht, und 2 stunden spaeter in den bus, zusammen mit 10 anderen wagemutigen und 3 schaulustigen. dann 45 endlose  minuten busfahren. als wir gerade aussteigen wollten, hat uns der fahrer nochmal gewarnt, heute waeren bisher alle leute gesprungen die er hergefahren haette, und er wuerde zur not persoenlich dafuer sorgen, dass das auch so bleibt. dann werden wir von der crew in empfang genommen und kriegen gleich mal ein geschirr angelegt um beine udn hintern und zwei traeger ueber die schulter. dann geht's auf die waage (ich glaube bzw hoffe, die waagen hier sind alle kaputt) und darum wer als erster springt, ich melde mich freiwillig. je weniger zeit zum nachdenken, desto besser.  dann koennen wir mal gucken, wo wir da eigentlich runterspringen: ueber einem flusstal sind diverse stahldraehte gespannt, daran haengt in der mitte eine gondel das ist die absprungstation. mit einer weiteren kleinen gondel wird man hin transportiert, deren boden besteht nur aus gitter, aber ich schaffe es, nicht zu gucken. dann kriege ich zwei gamaschen um die unterschenkel (aehnlich wie beim blutdruckmessen um den arm), dann darf ich mich in einen stuhl setzen, der mich ein bisschen an den beim frauenarzt erinnert, aber dieser dient lediglich dazu, dass meine fuesse hochkommen und man mir das gummiseil sicher an den fuessen befestigen kann. und dann ist es dran und ich watschel mit minischritten(beine sind ja zusammen gebunden) zum abgrund. "guck geradeaus" sagt die nette frau, "natuerlich" denke ich, "sonst wuerde ich auf der stelle kehrt machen" und ich muss meine fussspitzen schon ueber die kante stellen. krampfhaft halte ich mich dabei noch an einem griff fest, "fertig?" fragt die nette frau "neee" sag ich und halte immer noch am griff fest. wenn ich loslasse koennte ich ja runterfallen. das dieser gedanke ziemlich absurd ist, ist mir in dem moment nicht aufgefallen.  "3" sagt die nette frau, "2" pah, wer bin ich denn, ich springe wann ich will! arme zur seite austrecken ein bisschen in die knie und ab geht's bevor die nette frau "1" sagt. das naechste was ich weiss: der fluss kommt ganz schoen schnell immer naeher, achja, ich falle ja grade . ich atme kurz durch und geniesse das fallgefuehl das sich eigentlich nach nix anfuehlt. dann kommt der fluss nicht mehr so schnell naeher , dann ein sanftes ziehen an meinen beinen und ich "falle" nach oben. ich versuch dem ganzen noch ein bisschen schwung zu geben, will diesen moment so lang wie moelgich auskosten. dann federe ich noch ein paar mal nach oben und unten bevor ich schliesslich die reisslinie ziehe. die loest die verbindung zwischen gummi und knoechel, so das ich ganz gemuellich im sitzen nach oben gezogen werde und noch ein bisschen  die landschaft aufnehmen kann...

als ich wieder in der gondel bin, ist die angst vor dem abgrund wie verflogen. ich  stehe ein paar minuten einfach nur da und gucke nach unten...130 m in die tiefe und kann kaum glauben dass ich da eben rumgeschaukelt bin..


(*) manche wuerden vielleicht sagen, geisteskrank

und das ganze war uebrigens wieder in queenstown, der adrenalinhauptstadt. hab einen 5taegigen rundtrip gemacht (bzw geplant). nach meinen wanderungen wollt ich ersteinmal gar nix machen und mich fuer 2 tage in kinloch verkrochen. kinloch besteht eigetnlich nur aus dem hotel/restaurant/hostel in dem ich geschlafen hab und einem kleinen bootsteg. es war auch dementsprechend ruhig *g* genau was ich wollte.

und dann bin ich nach queenstown, wollte nur den bungyjump machen und dann weiter, aber der sprung war erst am fruehen abend, und so hab ich mich dann doch noch fuer eine nacht in queenstown eingebucht. zufaellig find ich dann raus, dass martin und kerstin, mit denen hab ich in whitianga im supermarkt zusammengearbeitet, auch dort sind. den naechsten tag laufen wir bei perfektem wetter einen berg hoch (den ich beim letzten mal mit der gondel hochgefahren bin), geniessen den ausblick und gucken ein paar paraglidern(aehnlich wie fallschrimspringen, aber nicht ausm flugzeug sondern mit anlauf von einem steilen berg) beim absprung zu. als wir wieder unten waren, war es dann auch shcon wieder 6, also noch eine nacht in queenstown. den naechsten tag mache ich mich dann aber auf den weg nach alexandra, wo ich eigentlich schon vor 2 tagen sein wollte. alexandra leigt zwischen queenstown und dunedin, war frueher eine goldsucherstadt und ist heute eins der hauptanbaugebiete fuer allerlei obst und gemuese.

Geschrieben: 01:01, 19.04.2008
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blutspende

ich kann hier nicht genug kriegen, diese landschaft hier ist meine absolute lieblingsecke in neuseeland. und nachdem ich mir mir jetzt einen teil zu fuss und vom schiff aus angeguckt hab, wollte ich auch noch ein bisschen training fuer die arme machen - kajak fahren im doubtful sound. das ist der kleine, nicht ganz so bekannte nachbar vom milford sound. weniger bekannt weil schwerer zu erreichen (erst 20 min in den bus, dann 1 std aufs boot, dann noch mal ne std busfahrt) und auch nicht ganz so spektakulaer aber nicht weniger schoen. weil dort nicht ganz so viel touristentrubel ist und keine autobahn fuer motorisierte ausflugsschiffe (=milford) ist, dachte ich mir, eignet der sich ganz gut fuers kajak fahren. und recht hatte ich! damit sich die ganze fahrerei (=schifferei) auch lohnt, ging das ganze uebernacht mti campen im zelt im regenwald. aber mit dem kajak ist man die ganze zeit an der wald-wasser grenze, dem lebensraum der sandflies. man koennte sie als dumme, kleine, fiese schwestern von muecken bezeichnen. alles 3 trifft zu: sie sind kleiner (sehen unseren fruchtfliegen sehr aehnlich), sie sind duemmer ( problemlos zu fangen, es sind nur leider vielzuviele), und sie sind fieser,VIEL fieser. nicht unbedingt das insekt ansich, aber der juckreiz den es hinterlaesst. es gitb zwar wirksame abwehrmittel, aber: wenn man da so vor sich hinpaddelt, wird man auch immer ein bisschen nass, insektenmittel sind aber nicht wasserfest. ausserdem muss man ja auch mal aufs klo. dafuer tut man sich aber ganz unzivilisiert im wald verstecken und sich gleichzeitig voellig diesen mistviechern aussetzen. genauso auch, wenn man sich umzieht (vom neoprenanzug in normale sachen bzw am naechsten morgen zurueck)! ich will also gar nicht wissen, wieviele liter blut ich in den letzten anderthalb tagen an die tierwelt im fjordland nationalpark gespendet hab.

aber diese tierwelt besteht natuerlich nicht nur aus sandflies, sondern auch vielen bedrohten voegeln und delphinen. es gibt eine herde von knapp 60 tieren im doubtful sound, es gitb keine anderen, und diese verlasssen den sound auch nicht. und wir haben 10 bis 15 von ihnen gesehen - vom kajak aus. also ganz dicht sind sie ans uns (bzw. unter uns) vorbei geschwommen und sogar gesprungen. bevor ihr fragt ,fotos gibt's davon keine. das wollte ich mir ungestoert live angucken. die sidn uebrigens  ganz schoen laut, wenn sie ausatmen und dabei eine kleine wasserfontaene produzieren, in der sich ganz toll das sonnenlicht reflektiert hat darueber hab ich dann sogar vergessenn dass ich eigentlich ganz dringend aus klo muss. das fiel mir dann erst wieder ein, als sie abgetaucht sind und mir aufgefallen ist, dass wir waehrend dem beobachten ganz schoen abgetrieben sind und jetzt ueber ne stunde paddeln muessen, bevor wir unseren lunch-platz erreichen (und aus dem boot aussteigen koennen).

Geschrieben: 04:24, 16.04.2008
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ueber den wolken...

... muss die freiheit wohl grenzenlos sein... da ist so viel wahres dran.

ich hab beim milford track blut geleckt, wandern macht ja tatsaechich spass. also hab ich gleich noch einen track gemacht - den kepler track, der auch hier von te anau aus startet. und dort hatte ich den bisher absolut besten blick ueberhaupt. aber dafuer muss ich mir mal mehr zeit nehmen, um das in wuerdigender art und weise zu beschreiben.

aber trotzdem: gewandert bin ich jetzt dann doch erstmal genug, heute abend reichte die kraft nicht mehr, da blieb mir keine wahl: ich musste tragischerweise lecker essen gehen und meinen entkraefteten koerper in einem kinosessel platzieren.

Geschrieben: 12:07, 13.04.2008
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boetchen fahren und gertrudes sattel

ich hab mir den (zumindest unter reisenden) weltberuehmten milford sound (nicht zu verwechseln mit dem track) vom schiff aus angeguckt, die ueblichste art und quasi im pflichtprogramm eines jeden neuseelandtouristen. und ich kann nachvollziehen warum.  steile klippen links und rechts mit wasserfaellen aus schwindelerregenden hoehen, unter denen man sogar duschen kann *g* und das i-tuepfelchen: delfine, die ein stueck mit dem boot mitschwimmen!

und gertrudes sattel ist eigentlich gertrude saddle und damit ist der gipfel eines berges gemeint, der gertrude heisst. da hat wahrscheinlich irgendein deutschsprachiger entdecker mal wieder seiner namengebungskreativitaet freien lauf gelassen...

Geschrieben: 11:58, 10.04.2008
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kurz gefasst

so, die ereignisse ueberschlagen sich zwar eigentlich nicht, aber ich hab grad das gefuehl ich komm beim schreiben nicht hinterher. deswegen gibt's dann vielleicht mal nur eintraege, wo nur der titel steht und sonst nichts oder nicht viel. das hole ich dann irgendwann nach .. vielleicht.

Geschrieben: 23:55, 8.04.2008
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unglaublich aber wahr..

.. wandern kann tatsaechlich spass machen! ich haett's ja selbst nicht geglaubt, aber eine weitere erfahrung. damit ihr euch ein bisschen besser vorstellen koennt, was ich mit wandern meine, versuch ich mal, dass ein bisschen darzustellen, bevor ich mir das alles selbst angeschaut habe, konnte ich es mir naemlich auch nicht richtig vorstellen:

also der milford track, den ich gewandert bin, ist nicht das was man sich unter einem *sonntagnachmittagnachdemkaffettrinken* spaziergang vorstellt, und auch ein wochenendwanderurlaub reicht noch nicht ganz heran, kommt dem ganzen aber schon ein bisschen naeher. besagter track fuehrt durch den fjordland nationalpark (weltkulturerbe!) vom noerdlichen ende vom lake (see) te anau zum anfang des milford sound (ein fjord an der westkueste). zwischen see und sound liegen auf diesem weg 55 km, dafuer hat man 3,5 tage zeit. wenn man also mehrere tage zeit hat, muss man zwischendurch irgendwo uebernachten, und das kann (bzw muss) man ganz luxurioes - nicht in einem hotel - in huetten machen. luxurioes deswegen, weil wir uns immer noch in einem nationalpark befinden, da gibt's keine jugendherbergen oder gar hotels und auf vielen anderen wegen die aehnlich in zeit und laenge sind, gibt's noch nicht mal huetten. da muss man dann noch ein zelt+mobile kueche mitschleppen und seine klogeschaefte im boden vergraben. solche huetten bestehen also aus den schlafraeumen mit stockbetten inklusive einer simplen abwaschbaren matratze. dann gibt's toilletten mit spuelung und waschbecken mit fliessend kaltem wasser und kueche und aufenthaltsraum. unter kueche darf man sich jetzt auch nichts grossartiges vorstellen, ca. 10 gaskochstellen, 4 waschbecken mit fliessend kaltem trinkwasser, ein bisschen spueli und einer spuelbuerste. sonst nix!  ...!! wenn man also diese 55km loslaeuft, schleppt man ungefaehr folgendes mit sich: schlafsack, zahnputzzeug, kleidung im zwiebelschichtsystem (teilweise am koerper ;-), moeglichst energiehaltiges,leichtes essen fuer 3 naechte sowie 4x lunch+snacks, kleinen topf, leichtes campinggeschirr, tagesvorrat an wasser, erstehilfeset, taschenlampe und ausreichend insekten- genuaer gesagt sandflyabwehrmittel. sonst ist man nur mit jucken und kratzen beschaeftigt.

um zum anfang des tracks zu kommen, muss man ein boot nehmen, hat dann aber auch nur noch eine stunde zu laufen bis man an der ersten huette ist. also ein sehr entspannter start, noch keine auf- oder abstiege und ein breiter weg durch den regenwald. ich musste mich schon zusammen reissen, nicht staendig das sonnenlicht zu fotografieren, wie es durch das blaetterdach blinzelt und  wassertropfen oder wasserdampf zum leuchten bringt. an der huette war ich dann so gegen halb5, und dann gab's noch unterhaltungsprogramm vom dort stationierten ranger. der hat uns ein bisschen die pflanzenwelt erklaert, welche man nutzen kann falls man sein essen ein bisschen pfeffern moechte und von welchen man lieber seine finger lassen sollte da hoch giftig. ausserdem auf welche voegel man achten sollte, und ein bisschen was zur geschichte des milford tracks. 

dann fing es auch schon an zu daemmern und ich hab mir also mein erstes abendessen gekocht, das bestand aus so was aehnlichem wie knaeckebrot, kaese, marmite (eine hefeaufstrich, an den geschmack muss man sich erstmal gewoehnen - aber sehr gesund) und tuetensuppe, ausserdem diverse schoko- und muesliriegel - ganz nach dem motto : im magen traegt es sich einfacher als auf dem ruecken.

weiter ging's mit dem unterhaltungsprogramm, ein kurztrip zu einer gluehwuermchen-kolonie. gluehwuermchen sind hier aber anders als man das bei uns kennt, es sind die larven von irgendwas und hanegen die meiste zeit recht bewegungslos in hoehlen oder unter umgestuerzten baumwurzeln,.. unter sich haben sie eine art spinnennetz gebaut und locken mit ihrem lciht ahnungslose andere insekten in besagtes netz. um auch aus der ferne besser gesehen zu werden, finden sie sich in kolonien zusammen, es haengen dann also hunderte oder noch mehr in so einer hoehle und das sieht dann aus wie ein ganz feines lichternetz, sehr faszinierend.

2. teil des abendprogramms war dann noch sterne gucken. also hat man es sich auf dem helikopterlandeplatz bequem gemacht, dort sind rundherum alle baeume weg gehauen, man hat also uneingeschraenkten blick auf den funkelnden sternenhimmel. und mit funkelnd meine ich wirklich funkelnd. rundherum gibt's ja keine grossen staedte oder sonstigen lichterquellen die den himmel aufhellen koennten. und von der suedlichen erdhalbkuegel hat man zugegebenermassen  sowieso einen viel besseren( weil anderen) blick auf die sterne. man kann ganz klar die milchstrasse erkennen, ein breiter funkelnder streifen der sich uber den tiefdunkelblauen himmel zieht. und zur kroenung sogar ein paar sternschnuppen!

aber irgendwann wird's dann doch frisch, und so bequem war es dann auch nicht. also zurueck in die huette, noche einen heissen kakao (mit miclhoulver angeruehrt, aber man wird ja anspruchslos) getrunken, die trinkflasche mit heissem wasser zur waermflasche umfunktionieren und ab ins bett. gut, fast, erst noch zaehne putzen, aber umziehen brauch man sich nicht, nur die aeusseren schichten ablegen. funktionsunterwaesche gibt auch einen hervorragenden schlafanzug ab!

.. und jetzt krieg ich hier im hostel grad eiscreme angeboten.. fortsetzung folgt..

Geschrieben: 10:02, 8.04.2008
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