Satyresque - searching for the blue chamber | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
kleine stadttourauf den wegen durch berlin sieht man schräge sachen![]() ![]()
Zivis from Hell!
{ 01:51, Wednesday, February 21, 2007 }
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Weil vorgestern zwei blöde Autos brannten werden wir heute schikaniert. Ich war mit Freunden in Neukölln auf einem Spieleabend und gegen 1.00 h sitzen wir ganz entspannt im Wagen um nach hause zu fahren. Nach kaum 500 Metern kommt eine Zivistreife angeschoßen - mit winkender Kelle: Wir sollen rechts ranfahren. Dann ging die Schikane los.Das Auto wurde von oben bis unten durchsucht, jede dämliche Tüte wurde umgedreht und jede Provokation von Seiten des Staatsschutzes ausgesprochen. Von Anfang an merkte man, dass diese drei Zivis einfach nur darauf aus waren andere zu schikanieren und ihre Machtposition auszuspielen. Zuallererst ist da der Ton zu nennen, den ich spätestens seit meinem letzten Job zu hassen gelernt habe: dieser unverholene Hass im durchscheinenden Gewand von Höflichkeit. Egal was man nun darüber zu sagen wagt, da man durch diesen Vorhang blickt, der Sprechende kann sich immer auf seine "Höflichkeit" berufen. Man sagt "bitte", aber weiss nicht was es eigentlich bedeutet, denn in Wahrheit meint man "ich befehle!". Dann diese pedantische Bauernschläue, das Umdrehen eines jeden Wortes, als wäre die Zunge selbst verdächtig - einfach nur verdächtig weil sie da ist.. Allmacht, die man jedem jederzeit beweisen muss und wer sich nicht beugt trägt Konsequenzen. Was wäre denn passiert wenn man sich gewehrt hätte? Wenn man im Gegenzug zu dieser völlig überzogenen und aggressiven Kontrolle einfach mal die Dienstmarke, nebst Dienstnummer hätte sehen wollen. Dann wäre man gleich in Richtung Staatsfeind gerückt worden (was wir ja sowieso wurden, weil man weder Lust hatte mit diesen Nazis zu reden, noch sich ihnen anzubiedern).. und alles nur, weil man nachts eine Straße langfährt - angehalten, weil man zu langsam war.... zu langsam. Heutzutage ist alles verdächtig, solange man sich in der gleichen Stadt aufhält in der vor zwei Tagen irgendwelche Leute aus irgendwelchen Gründen zwei autos in Brand gesteckt haben. Das wirklich Schlimme ist dann noch das Verständnis, welches man dafür aufbringt. Ich bringe übrigens keines auf. Es gibt einen Unterschied zwischen einer (legitimen) Kontrolle und dem, was heute abend passiert ist. Aber leider ist das wohl der Alltag und die Welt in welcher wir leben. Nazis werden Polizisten. Das war schon bei meinem Berlinalejob so. Gleich am ersten Abend kam die Sicherheit vorbei um mich zu fragen, ob ich denn schon "linkes Klientel" gesichtet hätte. Was zur Hölle.... "Äh, was meinen sie?" "Na, so nennt man ditt im Polizeijargon" "Ahja... und was soll das bedeutet?" "... (schnaufen und suchend schauen)..." "Meinen sie Punks oder...?" "Na, ich muss los" Ja, so ein paar betrunkene Punks können natürlich eine Berlinale ruinieren. Später hab ich auch tatsächlich ein paar gesehen, aber ich habe einen Teufel getan, dass irgendwem mitzuteilen. Geht ja auch keinen was an. Aber zurück zur Schikane von heute, denn mit diesen Aktionen beginnt die Logik der Wut. Irgendwie muss man froh sein, dass unser Fahrer sich all dem mit buddhistischer Geduld beugte, denn mlt und ich hätten das sicherlich nicht so demütig überstanden.. vlt wären wir auch erst morgen früh zu hause gelandet - nicht weil wir irgendetwas getan hätten, sondern einfach, weil drei Nazis grundlegend jeden ablehnen, der nicht von ihrem Schlag ist. Das Ganze zerrüttet meine kleine (heile) Welt. Es war eine kleine aber sehr reale Erfahrung über den Alltag im Umgang des Staatsschutzes mit seinen Bürgern. Man fühlt sich irgendwie schmutzig durch die ganze Grobheit in geistiger wie körperlicher Form. Es ist vorallem die Deutlichkeit in welcher man erfährt, dass man garnicht reden kann, nicht reden darf, Worte völlig sinnlos werden. Ich hätte gerne etwas zu ihnen gesagt, aber ich habe mich nicht getraut. Diese Hilf- und Machtlosigkeit ist deprimierend.... Wir alle kennen diesen unsäglichen Einbürgerungstest. Ich glaube keiner dieser bauernschlauen Idioten hätte ihn bestanden. Das ist das tatsächlich unsägliche: dass der Staat sich von Dummen repräsentieren lässt. Von Nazis, von Proleten, von Delinquenten... brinkmann
{ 05:59, Wednesday, February 14, 2007 }
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Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren) rolf dieter brinkmann - der "dichterterrorist". der mann hat es mir angetan. seine wut ist so roh und doch so ehrlich verpackt. der akustische nachlass warf mich an die wand und passend dazu ist brinkmanns zorn im kino erschienen. der film hält aussagen bereit, die leider nicht auf der CD zu finden sind."wer ist schon brinkmann?"... Mal wieder in der Nacht
{ 02:48, Thursday, February 8, 2007 }
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Berlin. Lange Nacht und Langeweile. Ich mache komische Photos mit dem Handy und überlege mir eine Kamera zu kaufen, sollte ich mal Geld haben. Das steht auf meiner Wunschliste, dirket daneben ein Megaphon.Ich hab mich zu viel mit Rolf Dieter Brinkmann und der RAF beschäftigt. Zur Zeit schau ich mir einen RAF-Film nach dem anderen an und neulich war ich im Kino um mir "Brinkmanns Zorn" anzuschauen. Leider bin ich eingeschlafen, weil ich nicht gefesselt wurde. Brinkmann wird gerne als "Dichterterrorist" bezeichnet, das ist dann vermutlich auch der einzige Zusammenhang mit der RAF. Spannend zu sehen ist aber wie unterschiedlich man mit seiner Wut auf das Bestehende umgegangen ist. Vielleicht sollte man auch Wallraff dazunehmen. Ich frage mich immer, ob es sowas heute noch gibt, ob sowas möglich wäre, dabei ist das noch garnicht so lange her. Aber alles wirkt so abgestumpft, alles war schon da. Der Fernseher läuft und alle schauen hin. Oder man sieht sich einen Film an, der einem erzählt was das Leben alles sein kann und man selber nie erleben wird. Das ist auch das Schreckliche daran: Von Kindheit an wird man mit dem Besonderen konfrontiert: Im Fernsehen, in Filmen und Serien. Später auch in der Zeitung. Immer sind es Menschen oder Ereignisse, die die Ausnahme bilden. Geschichten, wundersam, skuril, traurig-schön, aber doch immer anders und alles andere als normal. Aber man selber, der man mit diesem Versprechen aufwächst, dass das Leben etwas Besonderes bietet, man selber merkt irgendwann, das alles gewöhnlich ist. Die Welt wird keine Notiz von einem nehmen. (Über Andreas Baader wird auch gesagt, dass er garnicht so politisch war, sondern einen Platz in der Geschichte wollte; das hat mich nachdenklich gemacht). Dies feststellend komme ich immer zu der Frage, ob das mit meiner Generation zusammenhängt: Wir haben nämlich alles. Wir haben die "Freiheit", was Leere bedeutet. Früher hatte ich noch oft das Gefühl Teil von etwas Grossem zu sein oder zu werden, aber heute... Um mich herum haben die Leute Pläne bzw. Vorstellungen: Das Land verlassen und aussteigen oder ein bürgerliches Leben führen, den Platz in der oberen Hälfte der Gesellschaft sichern. Ein Stück vom Kuchen Bildungselite. Auf diese Kaffeefahrt bin ich sogar eingeladen, aber überzeugt bin ich davon nicht. Manchmal ist es schön so ein Leben zu erdenken und manchmal ist es auch schrecklich... Web 2.0 schlägt zurück
{ 23:42, Wednesday, January 24, 2007 }
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Modewörter sind schon was Feines. Wir erinnern uns an mein langweiliges Geschreibe über Web 2.0... diese Vernetzungsgeschichte funktioniert, plötzlich tauchen Leute auf, die verschüttet waren. Großartig! Naja, zu großen Teilen zumindest.Musik hörend
{ 01:48, Wednesday, January 17, 2007 }
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PJ Harvey - The RiverAnd they came to the river And they came from the road And he wanted the sun Just to call his own And they walked on the dirt And they walked from the road 'Til they came to the river 'Til they came up close Throw your pain in the river Leave your pain in the river To be washed away slow And we walked without words And we walked with our lives Two silent birds circled by Like a pain in the river And the pain in the river And the white sun scattered Washed away this slow And we followed the river And we followed the road And we walked through this land And we called it a home But he wanted the sun And I wanted the whole And the white light scatters And the sun sets low Like a pain in the river Like a white light scatters To be washed away slow Like a pain in the river Like the way life scattered To be washed away slow Die Musik hörend, erfüllt mich Vergangenes. Alte Liebe und damit auch alte Qual erscheinen mir. Erinnerungen daran, dass sich Dinge früher anders anfühlten. In jener Zeit hatte ich das Gefühl zerrissen zu werden - wusste nicht ein noch aus. Im Rückblick muss man aber sagen, dass das wirklich schlimme daran war, dass man andere Menschen zerbrochen hat und man sich nie wirklich entschuldigen kann. Die Hilflosigkeit von einst vermischt sich mit der Machtlosigkeit von heute Geschehenes nicht mehr ändern zu können. Man kann nicht die Wunden heilen, die man anderen geschlagen hat - so sehr man es auch möchte, oder eben nicht. Ich schweife ab, denn der Grund warum ich all dies überhaupt erwähne ist, dass ich es manchmal vermisse so zu fühlen, wie ich einst fühlte. Man könnte sagen, ich sei vernünftiger geworden oder - was das Fühlen betrifft - erwachsener. Ich nenne das aber: abstumpfen. Heute ist man ruhiger und ausgeglichener, aber in manchen Augenblicken, so wie jetzt gerade, in diesen Augenblicken ist es tragisch... Schatten werfenNun ist es halb sechs, so war das nun wirklich nicht geplant, aber von Müdigkeit ist irgendwie keine Spur zu finden. Vielleicht hätte ich vorhin nicht den Spiegel lesen sollen. Da hab ich nämlich was über StudiVZ gelesen und mir das mal angesehen.Die Seite gehört zu dem, was man heutzutage "Web 2.0" nennt.. also social engeneering, networking, lalala. Nette Sache, ich steh auch total auf sowas, auch wenn ich es anfangs etwas missverstanden hatte, als ich online-rollenspiele gespielt habe (na gut, ich tu es immernoch). Ich stöbere also auf dieser Studi-Seite, weil ich keine Lust mehr auf anonyme Massenuniversitäten habe, weil ich richtige Komillitonen brauche und nach und nach entdecke ich ein altbekanntes Schulzeitgesicht nach dem anderen. Nicht, dass ich auch nur mehr als fünf von denen wiedersehen möchte, aber mir ist zum einen klar geworden, wie das mit der Sogwirkung auf die Massen meiner Generation gemeint war, und zum anderen habe ich endlich jemanden wiedergefunden, den ich schon so lange vergeblich gesucht hatte. Da geh ich nachts auf diese Seite und ZACK plötzlich ist da Sinn und Ergebnis. Immer wenn ich an diesen Menschen denke frage ich mich, was man mit der Vergangenheit eigentlich tun soll. Soll man sie einfach lassen? Soll man Kreise schliessen? Ich habe beschlossen es dem Web 2.0 zu überlassen, denn ich habe einfach eine Nachricht geschickt; ist besser als ein Telefonanruf... Die NachtfrageIch versuche seit zwei Stunden einzuschlafen. Ich hab es mit lesen versucht - ergebnislos. Nun bin ich wieder aufgestanden und habe den Rechner angeworfen.War auch ganz gut so, denn kaum saß ich hier und drehte mir eine Zigarette, da klingelten meine Nachbarn, um mir zu zeigen, was sich noch in den Umzugkisten befand: eine dieser schmierigen, glänzenden Turnhosen, die Boxer tragen. Aber sie wurde mir nicht nur gezeigt, sondern auch gleich vorgeführt. Nun stehe ich also da, nachts um halb zwei, mit meinem halbnackten Nachbarn in Boxershorts vor mir. Ich stehe da und merke wieder wie mir Dinge entgleiten: Grade noch im Bett liegend habe ich mittelfristige Zeitpläne entworfen, aber kaum stehe ich auf, entgleitet alles. Manchmal habe ich das Gefühl, dass mein Bett ein Thinktank sei, den zu verlassen es gefährlich ist. Ich wollte früh ins Bett gehen, damit ich morgen etwas schaffe. Aber was soll ich eigentlich schaffen? Ich studiere, aber habe morgen nichts vor, seitdem ich meinen unterbezahlten 400 € Job gekündigt habe. Ich habe zu viel Zeit, dabei erscheint es mir immer so, als hätte ich zu wenig davon. Also: ich wollte etwas schaffen. morgen. und was? wenn ich mir diese Fragen stelle, dann beginnen, die Antworten immer mit "vielleicht": vielleicht hole ich mein Zwischenprüfungszeugnis endlich ab. Vielleicht kümmer ich mich um ein neues Nebenfach. Vielleicht fahre ich zu einer meiner drei Unis, an denen ich studiere um endlich, endlich meine Unterlagen abzuholen. Der Eindruck zwängt sich auf, dass ich mehr mit der Verwaltung und Organisation des Studiums beschäftigt bin, als mit dem Studieren selber. Denn das Studieren ist ja eigentlich eine feine Sache und ich habe Spass daran... naja zumindest wenn ich etwas konkretes zu tun habe, wenn ich eine Aufgabe habe. Da ich aber die "Freiheit" habe mir meine Aufgaben selber auszusuchen, endet es meist damit, dass ich garnichts tue. Das ist eine Frage der Disziplin. Aber wann immer ich feststelle, dass mir eben jene schmerzhaft fehlt, frage ich auch immer stumm warum keiner einem einen roten Faden gibt. Jemand, der einem sagt was er machen soll. Nehmen wir ein Beispiel: ich besuche in der Germanistik ein Seminar über den literaturhistorischen Aspekt des Vampirismus. Das hört sich ziemlich abgedreht an, ist es auch.. aber es ist auch genauso interessant. Leider darf ich mir mein Hausarbeitsthema selber aussuchen und schon habe ich mein Problem: worüber soll ich denn schreiben? Bram Stoker? Die Preussische Sozietät der Wissenschafften? Ja, hört sich nett an.. aber worüber denn genau? Und was tue ich nun morgen? Ich weiss, dass ich wieder irgendwann aufstehen werde, je nachdem, wann ich endlich einschlafe. wenn ich den Absprung schaffe, werde ich nicht vor dem Rechner sitzenbleiben (nicht, dass es nicht interessant wäre und mittlerweile sogar wieder konstruktiv), sondern den Weg zur Uni auf mich nehmen um dort irgendwas zu tun.. Unterlagen abholen oder in der Bibliothek rumstöbern. Man merkt, dass ein Plan fehlt, ein Entwurf. Es muss nur ein kleiner sein, für eine stinknormalen Tag, aber ich entwerfe dennoch nichts. Ich versuch es mal kurz: -8h Aufstehen: ich würde morgens gerne Yoga machen, aber ist es besser gleich aus dem Bett auf die Yogamatte zu fallen oder doch eher erst im Bad zu verschwinden? Ich fang nochmal an: 8 uhr: Aufstehen, auf dem Weg ins Bad den Wasserkocher anschmeissen, Zähneputzen, duschen. Auf dem Rückweg vom Bad Tee machen und dann Yoga betreiben. 9 uhr: Ich sollte nun fit für den Tag sein, zum Tee habe ich mir die erste Zigarette gegönnt und bin soweit, dass ich mir nur noch die Schuhe anziehen muss, um vor die Tür zu treten. 9 - 10 uhr: Egal was ich nun vorhabe, diese Stunde verbringe ich in den öffentlichen Verkehrsmitteln, am besten mit einer guten Zeitung und Musik. 10 uhr: ein Seminar oder eine Vorlesung in der Universität besuchen, die Bibliothek betreten, den Arzt aufsuchen, vor irgendwelchen dämlichen Ämtern sitzen um den deutschen Beamtenapparat zu beschäftigen. So weit so gut, mir gehen die Ideen aus. Ich könnte jetzt einfach sagen, dass ich nun 6 bis 8 Stunden tue, was eben zu tun ist; dazwischen werde ich eine warme Mahlzeit einnehmen. Am Abend, also so gegen 18 uhr, komme ich nach hause und koche etwas, vorzugsweise in Gesellschaft ausgewählter Menschen. Das Abendprogramm kann beginnen. Mittlerweile kann ich diesem ganzen Partygerenne nichts mehr abgewinnen, also verbringe ich meine Abende mit DVDs, Brettspielen und dem Computer. Das vermutlich wichtigste ist wahrscheinlich, dass ich den richtigen Zeitpunkt erwische, um schlafen zu gehen. Ich bin jemand, der nicht mit 6 oder 7 Stunden auskommt, zumindest nicht auf Dauer, daher muss ich wohl um 0 uhr schlafen. Für den ersten Versuch war dieser Plan bestimmt nicht schlecht, aber ich habe irgendwie ein Problem damit alles zu benennen. Gut, ich habe es gerade getan, aber in dem Moment des Schreibens erscheint das auf einmal so leer, so klein. Und da ist auch schon wieder die Frage, die Frage nach dem Bestehen des Lebens: Ist das schon alles? Schlafen, Essen, Reden, ab und an auch Lieben, dann Lachen, Sehen, Bewegen... Nun was auch immer, morgen werde ich diese Fragen gewiss nicht beantworten können, denn es ist schon wieder fast 3 uhr in der Nacht. Das Leben bestehenOft ist es einfach Wut. Wut über Systeme, Wut über die Gesellschaft, das Denken der Leute, Wut über den Kapitalismus, Wut über die Kleinkariertheit der Menschen die man liebt.Alle wollen das du funktionierst: Steh früh auf, geh arbeiten. Nutze die Zeit. Sei fleissig, sei strebsam. Du willst doch mal was erreichen in deinem Leben. Du willst doch mal Geld haben. Du willst doch mal einen guten Lebensstandart haben. Ja, aber was zur Hölle bedeutet das? Jeder verlangt, dass man einen Plan für das Leben vorlegt, aber ich habe keinen. Nicht aus Dummheit und auch nicht aus Faulheit, es ist nur so, dass ich nie begriffen habe, wie das funktionieren soll. Was will man denn vom Leben? Und wo ist der Platz, den man einnehmen soll? |
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