Ritterschlag zum bemöppelten Deppen..
Man sollte ja nicht glauben was man im Netz alles zu lesen bekommt.
Ok ich gebe zu das 99% der Wendyposter in meinen Augen nimmer alle Murmeln auf der Tanne haben, erst Recht wenn es um das Thema Hengst geht.
Ich meine mal ehrlich was ist so besonders an einem Hengst ausser den Murmeln zwischen den Beinen?
Wenn man nicht gerade einen Zuchthengst hat dann ist das doch völlig wurscht ob man einen Wallach oder Hengst reitet. Hm nein ist es anscheinend nicht denn dumm wie wir sind bekommen wir seit frühester Jugend aus gewissen Büchern oder Filmen wie Fury oder Comics wie Wendy eingeimpft das ein Hengst etwas besonderes ist.
Nur ein Hengst soll diese wahnsinnige Ausstrahlung haben, diese Kraft, dieses Funkeln und diese Lebendigkeit, das feurige Temperament und neben bei Kaffee kochen und Cookies backen können die auch noch.
Aber leider ist es so das genau das was uns eingeimpft wird, dabei gibt es genausoviele Hengste die so feurig sind wie Bugs Bunny im Winterschlaf, und soviele Stuten und Wallache die eben genau dieses Temperament und Feuer an den Tag legen.
Macht sich aber nicht so cool zu sagen hey ich reite eine Stute oder einen Wallach...
Ergo wird das Gehirn beim Pferdekauf an den Pfandleiher gegeben (der gibt zwar nix dafür aber es ist sicher aufgehoben) und dann wird sich wie von Wendy Fury und co eingeimpft auf die Suche nach dem Traumhengst begeben.
Kurze Zeit später findet man dann diese Besitzer in den Problemthreads wieder, und putzig ist das im ersten Abschnitt immer eines steht:
Der war doch die ganze Zeit soooooo lieb , ein Schäfchen ganz brav und hat sich für keine Stute interessiert....der hat nie was gemacht.
Und dabei ist es egal ob Fury nun beisst oder tritt, den Besitzer angreift oder ein Nümmerchen mit dem Mädel schieben will, nein es liegt nicht daran das er ein Hengst ist lautet der Tenor..
Stimmt das liegt nicht daran das diese Pferde Hengste sind sondern einfach daran das ihr knacke doof seid!
Sorry aber wie Hirnlos ist es denn zu glauben das ein Hengst keine besonderen Haltungsbedürfnisse hat? Und da reicht ein Wallach zum spielen genausowenig wie ein putziger Zaun bei rossigen Stuten neben an.
Von daher eine Bitte überlasst die Hengsthaltung den Züchtern, kein Schwein braucht einen Reithengst nur um sich wie vom Ritterschlag geadelt zu fühlen. (wenn wohl solltet ihr eher einen Arzt aufsuchen statt eines Reitstalles)
Hengste brauchen besondere Haltungsbedürfnisse und sobald Stuten in Sicht oder Geruchsweite sind wird es auf kurz oder lang zu Problemen führen.
Und auch wenn man vielleicht jetzt seinen Traumstall hat für die Hengsthaltung so kann das in 10 Jahren ganz anders aussehen.
Also bitte holt euer Hirn wieder beim Pfandleiher ab und gebt die Murmeln eurer Reithengste dort ab...
Das wäre mal der beste Tausch und würde euch viel Zeit für Problempostings sparen...
Liebste Grüsse
*Scarlet*
Pferde und Freunde
Das Internet bietet ja eine Vielzahl an Diskussionsrunden, aber die schönsten findet man immer noch im Powerplüschpuffelwuffelwauzelschnauzelhabeuchallelieb Forum.
Ich bin zwar nicht mehr aktiv dort, aber ich finde immer etwas das mich schmunzeln lässt oder nachdenklich stimmt. Auf gut Deutsch, es findet sich immer Stoff für einen Blogeintrag.
Die neuste Diskussion geht darum wieviel ein Pferd wert ist im Gegenzug zu Freundschaft oder Familie. Ausgelöst wurde es durch einen Beitrag in dem die Themenerstellerin berichtete das sie eine Feier wegen Krankheit des Pferdes nicht aufsuchen konnte.
Interessant dabei war zudem das sie diese Feier nur mit einer 4 Stunden Autofahrt nach dieser durchwachten Nacht hätte erreichen können.
Während viele Leute genauso handeln würden gibt es so einige die einfach Besorgnis um das Tier, aber auch die Verkehrsgefährdung wie Sekundenschlaf usw ausser Acht lassen.
Da frage ich mich Herr als du das Hirn verteilt hast, warum hat nicht Jeder was bekommen?
Ok Pferdeliebe und Verständnis muss nicht Jeder haben, aber wenn doch ein angeblicher Freund in einer emotianalen Notsituation ist dann erwarte ich Verständnis. Und wodurch diese emotionale Kriese ausgerufen wird ist doch wurscht, das kann ein krankes Kind sein, ein Krach mit dem Ehemann, Stress auf Arbeit oder Sexmangel oder eben das kranke Pferd.
Fakt ist doch geht es einem meiner Freunde schlecht dann erwarte ich kein Jubel Trubel Faldera auf meiner Hochzeit sondern akzeptiere das.
Und noch weniger fordere ich nach einer Kriesennacht das man sich verkehrsgefährdend ins Auto setzt nur um der Feier bei zu wohnen...ich meine wenn da ein Unfall wird was feiern die dann, die Beerdigung? Super ...soviel zum Thema Hirn...
Alles in allem bin ich doch froh das meine Familie und Freunde Verständnis haben wenns mir dreckig geht. Und dabei ist es egal ob es mir nur so mies geht oder eins meiner Pferde /Katze/Hasen nen Pubs quer sitzen hat.
Könnte aber auch daran liegen das ich echte Freunde habe...
*knuffel*
*Scarlet*
Das Leben ist schön, oder wie entsorgt man sein Kind...
Ich weiss böse Scarlet, unfluffiger Threadtitel aber leider konnte ich mich nicht beherschen.
Während ich bei Shakes und Fidget darauf warte das meine kleine Dame ihre Aufträge erledigt (und nein die heisst dort nicht Scarlet also bitte nun nicht alle mit diesem Namen in die Arena zerren -die können echt nichts dafür) so stöbere ich in den Foren.
Ich gestehe ich hab ja so 3-4 Lieblingsforen im Wendy Plüschstyle und es findet sich immer etwas um diese kurzen Kampfepisoden Lesemässig zu überbrücken.
So auch heute ein Thread der mich leicht den Kopf auf die Tischplatte hämmern liess.
Thema war wie folgt, bekommt man Schadenersatz wenn man selber Scheisse baut?
Ok zur kurzen Erklärung am Rande:
-XY stellt Pferde in einen Reitstall und kümmert sich nicht drum. Sagt aber wenn ihr was macht dann auf eure Verantwortung. Pferde von XY werden somit nicht bewegt und auch nicht raus gestellt , ergo kleine Boxen Atombomben.
-Wendy fühlt sich zur Rettung berufen und will das Pferdchen von XY frei laufen lassen.
-Lissy und Tochter Conny wollen dem Spektakel zu sehen und machen sich Sitzmässig am Eingang in der Halle breit.
-Pferd von XY wird nach 10 Minuten wieder an den Strick genommen.
-Lissy verlässt die Halle und Tochter Conny hockt immer noch neben dem Eingang und wird als das Pferdel raus geführt wird von jenem getreten. Böses Pferdel hat sich nämlich erschreckt und keine Flauschepuffelwatte Hufe.
Und nu ist das Geschrei von Lissy gross, wurde ja ihr Töchterlein verletzt. Versteht mich nicht falsch das Kind hat mein absolutes Mitgefühl und ich hoffe das sie bald wieder ganz fit ist.
Die Mutter Lissy allerdings hat da weniger mein Mitgefühl, für mich ist das ein klarer Fall von selbst Schuld.
Wie kann man bitte als Pferdeerfahrene Person so gage sein das man so einem Spektakel in der Halle live bei wohnt. Nicht vergessen das Pferd stand die ganze Zeit nur in der Box, keine Weide, kein Auslauf-Box !!
Somit ist es klar das so ein Pferd die ersten 10 Minuten in der Halle den Ball flach hält und sich an die fremde Umgebung gewöhnt. Das es dann die Beine in die Hand nimmt und sich gegen das neue anstricken (und den Gang wieder in die Box) wehrt sollte allen klar sein die das Gehirn nicht am Eingang zur Halle ab geben.
Ahja der Eingang, dumm genug da eine Sitzbank in die Halle zu stellen, noch dümmer sich bei dem freilaufenden Pferd da hin zu setzen, Verantwortungslos in meinen Augen das bei diesem Pferd zu machen bzw das Kind allein zu lassen.
Entschuldigung aber bevor man da nach Schadenersatz bzw rechtlichen Möglichkeiten fragt sollte man sich doch bitte an die eigene Nase fassen welchen Bockmist man da verzapft hat. Von einer Person die selber Pferde hat erwarte ich das man diese Gefahrensituation einschätzen kann.
Aber leider ist es immer so das die Pferdeversicherungen zahlen, immer und immer wieder egal wie verblödet man selbst einen Unfall provoziert. Das Schlimme ist ja das man sogar zahlen darf wenn sich ein Fremder zB auf der Weide unbefugt einfach auf das Pferd hockt, oder aber getreten oder gebissen wird....die Versicherung des Pferdes muss rechtlich leider immer zahlen, auch für die Dummheit anderer Personen.
Wenn ich also mal ein Kind, einen Exmann oder die böse Schwiegermutter entsorgen will dann sperre ich sie einfach auf eine fremde Pferdeweide mit Möhren und Pferdeleckerlies umhängt ^^
Verzeihung aber da kann ich mein Kind im Zoo auch im Löwengehege spielen lassen und mich wundern warum die Jungs dann einen kleinen Snack mehr als sonst auf dem Speiseplan haben.
Pferde sind die liebsten und wundervollsten Geschöpfe auf Erden, aber Himmel bitte gebt nicht gleich das Hirn am Halleneingang ab....
Liebste Grüsse
*Fluffy Scarlet*
P.s.: Ich mag keinen angreifen, das ist nur meine eigene wertfreie persönliche Meinung dazu.
Dem Kind wünsche ich alles alles Gute
Wendy und der Pferdeschutz
Wer wie was, wer wie was, wieso weshalb warum, wer nicht fragt bleibt Dumm!!
Schaut man in die verschiedenen Pferdeforen umher so findet man seit Jahren immer wieder kehrende Threads die nach einem Schema verlaufen. Und zwar jenes das ein einsamen Pony oder Pferd oder verschiedene Pferde in einem Stall/Weide/Wohnzimmer stehen und nicht versorgt werden.
Nun ansich ist Pferdeschutz eine imens wichtige Sache. Ich selber habe oft Situationen erlebt welche ein Handeln nötig machten. Meist habe ich dann aber die Sache mit den Besitzern geklärt und selbst Hand angelegt. Ach Mist wenn man selber Hand anlegt artet das ja in Arbeit aus, Scheisse aber auch...
Naja wie auch immer schaut man auf die verschiedenen Threads dann kommen immer X Vorwürfe ala:
-Pferd wird nicht gefüttert:
Schon mal daran gedacht das man nicht 24/7 an der Weide/Stall steht und den Futtertrog füllt?
Meist gibt es 2-3 Mahlzeiten und auch ich füttere meine Pferde oft zu unchristlichen Zeiten wo so manche Wendy noch seelig im Bettchen schlummert.
Also erst mal nach fragen und sich Informieren statt zu maulen...
-Pferd wird nicht gefüttert und ist dünn:
Schon mal daran gedacht das dies verschiedene Gründe haben kann das ein Pferd dünn bzw klapprig ist? Nicht immer liegt es an der fehlenden Versorgung, es gibt ältere Pferde die nicht mehr so zu legen, tragende Stuten die alles ins Fohlen stecken aber auch Besitzer die ein neues Pferd erst aufpäppeln müssen..
Also erst fragen statt maulen...
-Pferde haben keinen Unterstand/Wasser/Auslauf was auch immer...
Nicht immer ist alles offensichtlich und jede Weide ideal einsehbar. Oft sind gerade Wasserbottiche oder Futterkrippen nicht einsehbar damit Futterterroristen sich daran nicht vergreifen oder gar meinen selber Hand-äh Futter anlegen zu müssen.
Also erst mal den Besitzer fragen was so Sache ist statt zu jammern.
Pferde werden nicht Tierärztlich versorgt oder entwurmt:
Schon mal daran gedacht das nicht jeder Pferdebesitzer seine Wurmkurtabelle sammt Impfplan an den Zaun nagelt nur um den Helferkomplex von Flausche Wendy zu befriedigen?
Ich könnte jetzt X Beispiele anführen, aber alles läuft unter dem Tenor:
Bitte erst informieren bevor man böses denkt, und dann bitte mit den Besitzern sprechen und auch mal Hilfe anbieten.
Es gibt wirklich Fälle in denen Hilfe nötig ist aber da erreicht man viel mit Reden und Hilfe.
Aber ein Grossteil der Fälle die im Wendyland angeprangert werden sind einfach kleine Geschichten frustrierter Wendys die ihr Lieblingspony nicht mehr pflegen dürfen. Mir gehen diese Trollthreads die immer mehr zu nehmen absolut auf die Eier die ich nicht habe.
Und fragt man genauer nach kommt entweder keine Antwort oder via Zauberstab wendet sich alles zum Guten, janeeee is klar würde Atze nun sagen...
Von daher wenn ihr bescheuerten Wendys euren Helferkomplex mal bitte da ausleben würdet wo er gebraucht wird, anstatt anderen Pferdebesitzern dumme Storys an zu dichten, tja dann könnte vielleicht den Pferden geholfen werden die es wirklich nötig haben !!
Zeitreise
Wenn ich durch die Foren zappe komme ich mir immer wieder sehr alt vor, oder zumindest empfinde ich das bei meinen Ansichten.
Ok ich bin alt dazu stehe ich ebenso wie auch das ich zeiweise extrem Bluna und Huschelpuffelig bin.
Aber wenn ich durch die Pferdeforen quer lese (und dabei ist egal welches) dann merkt man schon den Zahn der Zeit . Wie war es früher als es noch keine Foren gab, vielleicht erinnert sich noch Jemand daran:
-Pferde hies es waren nur etwas für reiche Leute
-Pferde standen in einem Reitstall oder aber beim Bauern
-Reitbeteiligung / Halbpacht / Pflegebeteiligung / Popopuderere und Plüschhalfteranzieher gab es damals nicht, es gab Pferdebesitzer und Reitschüler und Pferdepfleger!
-Reitschüler mussten mit dem harschen Umgangston im Militärstil entweder umgehen lernen oder aber das weite suchen
-Standartfarben waren schwarz und braun, auf Turnieren Creme und weiss und nur auf dem Turnier wurde eine Schabracke aufgelegt. (Himmel im Unterricht mit einer weissen Hose reiten da hätte einen der Reitlehrer aus dem Stall gejadt)
-Reitstall wie auch Schulpferde wurden meist exelent versorgt. Schwarze Schaafe gab es immer mal, aber damals waren Stallbesitzer stolz auf ihre eingestallten Pferde. Nichts wäre für den Ruf schlimmer gewesen als das man knickerig mit dem Futter gewesen sei.
-Pflegemädchen prügelten sich um die Chance ein Pflegepferd zu ergattern, ein Pferd putzen oder eine Runde im Schritt trocken reiten das war etwas besonderes.
-Gefüttert wurde nach Augenmass des Stallmeisters und der konnte das damals sogar ohne das Haferkorn zu wiegen oder einen Futterplanexperten zu Rat zu ziehen.
-Und in den Sattelkammern trollten die Pflegerinnen die mit Wonne das Sattelzeug wienerten bis es glänzte und darauf richtig Stolz waren
-Im Sommer wurde zusammen das Heu eingefahren und alle haben geholfen, und auch ein Schnäpschen danach wurde selbst an die Teenager gegeben, ebenso wie bei der Fuchsjagdt das sah man alles nicht so eng damals.
-Informationen und Hilfe besorgte man sich vor Ort, da gab es kein Internet und auch keine riesige Fachbuchauswahl wie heute, man musste fragen und kommunizieren.
-Pferde standen Sommers auf der Weide und im Winter im Stall. Nicht besonders super ohne Auslauf aber da wurden die Pferde eben bewegt und es war kein Beinbruch wenn es eben mal knackig war.
-Es gab ruhige und temperamentvolle Pferde und wenn ein Pferd mal gänzlich ausgekekst war kam es eben in die Wurst. Sicher nicht jedermanns Sache aber Problempferde wie heute 9 von 10 benannt werden gab es damals nicht. Da bekam man höchstens Schelte das man eben nicht gut genug reite^^
-Man ritt ohne Sattel über Stoppelfelder, auch mal zu zweit und wenn man man runter fiel war es auch nichts schlimmes und man stieg eben wieder auf.
-Ebenso ritt man auch zu 2 auf einem Pony ohne das Jemand schrie *das ist aber zu schwer*, so wurde zu 2 über die Militarystrecke gehüpft und die Ponys wurden trotzdem steinalt....
Alles in allem gab es damals viel Murks, verdammt viel Murks siehe Ständerhaltung und wenig Auslauf, aber es gab ebenso viel Gutes.
Leider ist verdammt viel von den guten Sachen verlohren gegangen.
Wir befinden uns im Moment in einer Billig Gesellschaft in der günstig Pferde gekauft und auch wieder verkauft werden. Jeder meint nach einem Jahr Reitstunden hat man die Weisheit mit Löffeln gefressen und muss sich nichts mehr sagen lassen. Und wenn man nicht weiter weiss holt man sich eben Tipps aus dem Internet wo es zu einem Problem 734 Lösungen gibt.
Ebenso wird inzwischen mehr Geld raus geworfen für bunte Halfter und Deckchen als für Reitstunden, warum auch schliesslich kann man ja heute alles nach lesen ....ohne das ein strenger Reitlehrer einem an den Kopf wirft das man als Torfnase besser auf einem Schaukelpferd reiten sollte.
Alles in allem ist es gut das es so viele Informationsquellen gibt, das Problem ist nur das 99% der Hilfe suchenden einfach keinen Plan haben was die richtige Lösung für sie ist.
Wie bitte soll man wenn man keine Ahnung hat sich aus 100 verschiedenen Antworten die richtige suchen?
Da wünsche ich mir manchmal doch den strengen Militärton Reitlehrer zurück der so manche Schüler mal ans Händchen nimmt, und den alten Stallmeister der alle mit der Mistgabel verjagdte wenn man sich ohne Plan in die Fütterung einmischte.
Damals wie heute gab es gute und schlechte Sachen, aber ein paar gute von damals wünsche ich mir doch ab und an zurück...
*kussi*
*Scarlet*
(noch ein echtess Immenhofstil Mädel)
Pferde von anderen Personen erziehen?
Klitschelt man durch die verschiedenen Pferdeforen so hat man oft unterhaltsame Erlebnisse.
Ein Fred hat mich wirklich bestürzt, ging es um ein Pony das für ein belangloses Hufescharren von einer anderen Einstellerin gezüchtigt wurde.
Und da frage ich mich wie schmerzfrei sind manche Personen?
Ist es ein normal Zustand das jeder pseudo möchtegern Pferdeflüsterer sich an anderen Pferden vergreift um seine Erziehung durch zu boxen? Und viel schlimmer ist es normal geworden das jene mal eben Gewalltätig werden dürfen dem FREMDEN Pferd gegenüber ?
Wie weit ist es schon gekommen?
Würden wir dem Nachbarskind eine langen weil es mit dem Schlüssel Tic Tac Toe auf dem Autolack spielt ja dann wäre das Geschrei gross. Aber bei so einem dummen Pferd da darf man sich anscheinend immer und ungefragt einmischen und den dummen Gaul züchtigen, macht ja nix, wenn es die Besitzer ja nicht machen dann muss man ja das Seelenheil des armen Pferdchens retten.
Zumindest glauben das 80% derer die dem armen Mädel da die Hölle heiss gemacht haben.
Und um das dann noch zu rechtfertigen wird das arme Mädel fertig gemacht weil es das dumme Pony nicht erzogen hat und somit selbst schuld ist.
Ok nun wissen wir das Scharren etwas lebensbedrohliches ist, etwas das sofort einer Züchtigung bedarf....
Und wenn die Grenzen jetzt schon so verschwimmen dann folgt statt der fliegenden Bürste vielleicht bald ein Putzkoffer, oder eine Mistgabel....
Ach was red ich nimm ne Wumme und knall den Gaul gleich ab wenn das Scharren stört...., schliesslich darf nichts die seelige Ruhe der anderen Einstaller stören. (auch wenn es nicht mal eine Minute gedauert hat)
Was soll ich sagen, würde sich bei meinen Pferden einer ungefragt einmischen, egal auf welche Art, der könnte gar nicht so schnell vor mir weg laufen...
In diesem Sinne:
Finger weg von fremden Pferden, vor allem ungefragt....
Überlasst die Erziehung den Besitzern bevor diese euch mal *erziehen* ^^
Du hast aber keine Bilder *jammer*
Wenn man durch die Foren zappt kommt man immer wieder zu Diskussionen wo dem Threadersteller die Meinung gegeigt wird. Meist zu Recht, manchmal zu Unrecht.
Und liest man dann interessiert weiter kommt man zu dem Punkt wo die Threadersteller meinen das sie sich langsam wehren müssen. Oftmals kommt dann ein *du reitest auch nicht besser* oder aber auch dein Pferd kann ja nicht mal XY. Und sind wir ehrlich wird es bei Jedem von uns ein Bild oder Kommentar geben bei dem man etwas finden würde das sich negativ auslegen lässt.
Schwierig wird es wenn der Poster keine Bilder von sich und seinen Pferden eingestellt hat. Denn dann heisst es gleich:
Hast du keine Bilder dann darfst du auch nicht kritisieren.
Ok mein Verständnis reicht soweit das ich sage das man manche Situationen schlecht (damit meine ich nicht das man sie nicht) beurteilen kann wenn man zB kein eigenes Pferd hat.
Da kenne ich auch so eine Kandidatin die dauernd ihren Senf zu fast jedem Fred abliefern muss, und werte Dame hat kein Pferd aber eine verdammt grosse Klappe. Da denke ich auch mein Gott Kindchen nu halt doch einfach mal die Fresse du hast da einfach nicht die Erfahrung.
Nicht das ich einem ab sprechen mag das man nicht auch ohne Pferd ein umfassendes Fachwissen haben kann, aber diese kleine Stud Ente mischt bei allem mit, aber auch nur um den Jungs und Mädels einen rein zu würgen. Bei ihrer Berufswunschwahl stimmt mich so ein Verhalten bedenklich aber das ist eine andere Sache.
Wie auch immer aber den Spruch mit den Fotos den kann ich einfach nicht nach vollziehen. Wahrscheinlich muss man in den Club der Eingeweihten :
-Viele verschiedene Fotos mit noch schöneren Halftern.
-Viele *oh wie süss* Postings unter andere Fotos
und erst dann ist man im Club der dann auch mal Kritik üben darf.
Denn eins darf man nicht vergessen, kritisieren darf man nur wenn man dem Gegenüber auch Munition liefert zum zurück schiessen...
Von daher Mädels ich bin raus, hier gibts keine Fotos sorry ^^
Die Futterterroristen
Terroristen wie Achmed the Dead Terrorist sind ja irgendwie noch niedlich , erst recht wenn sie rufen :
Silence i kill you !!
Nicht so schön sind die Futter Terroristen welche sich an den Pferden auf der Weide vergehen.
Ich gestehe ich habe soweit das Glück das mein Stall sehr ab gelegen liegt und dort auch nur bestimmte Tierfreunde mit den Hunden sich lang wagen. Mann kennt sich untereinander, die Leute mögen die Pferde und haben auch ein Auge drauf und alle wissen: Füttern verboten.
Nichts desto trotz habe ich extra noch einen Innenzaun der einen 1,5 Meter Abstand zum Hauptzaun hat. Somit ist also auch mal eben streicheln oder etwas rüber reichen nicht möglich.
Jedoch ab und an, Gott sei Dank nur selten, sind wohl einige Deppen unterwegs die dennoch denken das die armen Pferdchen verhungern. Da finde ich ein oder zweimal im Jahr dann mal ein paar rüber geworfene Möhren, oder aber zur Apfelernte Zeit mal ein paar Äpfel. Ok das lässt mich mit den Zähnen knirschen aber das ist zu verkraften.
Zwischen Weihnachten und bzw kurz nach Neujahr allerdings als es so schön kalt war und der Schnee fluffig draussen lag da meinte es wohl ein Terrorist besonders gut, denn als der Schnee langsam schmolz fand ich Tomaten, Kartoffelschalen, und Kirsch und Aprikosenkuchen.
Das sind Momente bei denen ich mir an den Kopf fasse und frage ob die noch alle Murmeln auf der Tanne haben. Davon ab gesehen das diese Pferde zwar wie Schweinchen aussehen, aber dennoch keine sind, werden sie mehr als ausreichend gefüttert.
Nicht nur das der Stall dick eingestreut ist, so haben die Süssen bei gutem Wetter jeder für sich auf seinem Auslauf einen Heuhaufen von 1,5 Meter lang und breit-und ca 1 Meter hoch. Dieser wird 2x am Tag aufgefüllt plus das die auch noch einen Heuberg im Stall haben (falls sie Lust haben rein zu gehen) . Auf gut Deutsch die Pferde haben viel mehr Heu als sie fressen .Dazu kommt 2x am Tag noch das Futter plus ein Betthupferl meiner Freundin/Pflegerin die noch spät Abends los zieht. Also es ist deutlich zu erkennen, nebst der Moppelfigur, das diese armen Kreaturen nicht am Hungertuch leiden.
Wieso muss man dann füttern? Und dann noch so einen Bockmist?
Gott sei Dank war es nur über die Feiertage, und gegen Ostern stehen meine schon lange auf den grossen Weiden. Aber für nächstes Weihnachten überlege ich mir folgende Schilder:
-Bitte nicht füttern, die Pferde beissen.
-Bitte nicht füttern ,wir schenken ihren Kindern auch keine Süssigkeiten
-Bitte nicht füttern, entsorgen sie ihren Müll daheim (oder ich schmeisse es ihnen vor die Haustüre !)
Der böse Offenstall
Liest man durch die gängigen Foren ein wenig quer dann kommt sehr oft eine Diskussion bezüglich Offenstall und Boxenhaltung.
Vorab möchte ich sagen das ich für mich weder etwas gegen das Eine noch das Andere habe, sofern es in meinen Augen vernünftig ausgeführt wird. Aber immer wieder wird in manchen Foren ein Auslauf mit wenigen Stunden (auch im Sommer) oder gar kein Auslauf ( zB im Winter ) damit begründet das daß arme Pferdel es so ja besser hat als in einem Schlammloch Offenstall.
Und da frage ich mich ernsthaft ist jeder Offenstall ein Schlammloch? Nein sicher nicht, genauso wenig wie jede Boxenhaltung ein 24 Stunden Knast ist.
Eigentlich ist ein Offenstall nur eine Einzel oder grössere Mehrfachbox bei denen das Pferd selber entscheiden kann ob es seinen Weidegang / Auslauf wählt oder eben nicht.
Das heisst die Möglichkeit wie man die Box/Unterstand gestaltet und den Auslauf ist genauso individuell wie man Box und Auslauf bei der Boxenhaltung gestaltet. Nur der freie Wille bzw die Entscheidungsfreiheit des Pferdes das ist der Unterschied!
Und schauen wir uns viele Offenställe an dann ist da natürlich desöfteren auch Matsch an zu finden. Das liegt aber eher an der Bodenbeschaffenheit da nicht alle Ställe das Glück haben einen befestigten Boden anbieten zu dürfen.
Aber wenn ich für mich ehrlich bin dann finde ich ein wenig Matsch weniger schlimm als dauerhaften Boxenzwang bzw wenig Auslauf. Wenn ich so an meine Einstallerzeit zurück denke dann hatte ich im Winter keinen einzigen Auslauf der nicht pratschig war, selbst die Sandreitplätze haben das Wetter nie gut weg gesteckt. Einzig begehbar waren die Hallen, aber ein wenig Arbeit oder Freilauf in der Halle ersetzt für mich keinen Weidegang.
Von daher dann lieber schmutzige Füsse und ein eingesautes Pferd, und mit der gängigen Kontrolle kommt dann auch die Hygiene nicht zu kurz.
Von daher nicht jeder Offenstall ist voller Schlamm , und nicht jedes Boxenpferd steht im Knast, aber mir ist selbst ein wenig Dreck lieber wenn meine Pferde dann entscheiden können was sie wollen^^
Neue Ideen
Ich liebe Versandhäuser für Reitsportartikel. Die verschiedenen Kataloge bieten eine grosse Auswahl vom Hufkratzer bis zur Heuraufe und das ganze auch noch via Post. Das macht es für mich umso einfacher mal eben ein Mähnenspray oder Halfter zu bekommen. Ich muss dazu sagen das es bei uns im Umkreis nur ein Geschäft gibt wo man wenigstens Aluspray bekommt. Von daher bin ich über die umfassende Auswahl der Artikel froh.
Schön ist auch wenn man Sonderangebotsheftchen bekommt , so auch gestern mit der Post. Ich freute mich also darauf das Miniprospekt zu öffnen in der Hoffnung auf neue Angebote. Vor meinem geistigen Auge kreisten schon neue Thermoreitstiefel da meine alten langsam den Geist auf gaben, aber auch neue Bürsten und bunte Haargummies brachten mir ein Lächeln auf mein Gesicht.
Was bei anderen Damen ein Schuheinkauf ist so liebe ich das schmöckern in Reitzubehörkatalogen.
Tja bis ich dann die neuste Idee der Amis sah, Ohrenstöpsel für das Pferd.
Ohrenstöpsel? Flauschepuffelbällchen die man den Pferden in die Ohren steckt damit sie weniger schreckhaft sind?
Janeee is klar würde Atze wohl sagen.
Ich meine es wird damit beworben das sich das Pferd entspannen soll. Klar das freut sich riesig wenn man dem einen Ball in die Ohren stopft. Ich möchte mal sehen wie viele Pferde den Wendys einen Fuck Huf zeigen wenn die denen an den Ohren rum und vor allem rein popeln, sind die meisten Mädels ja schon mit Halftern überfordert wenn das Pferdel von der Weide soll.
Dann soll es bei schreckhaften Pferden helfen, klar die finden das so sau cool sich die Dinger in die Ohren stopfen zu lassen das die sich dann nimmer erschrecken. Mal ehrlich denken die Erfinder mit? Ein Pferd ist ein Fluchttier das sich auf seine Sinne und damit auch die Ohren verlässt. Wenn man es dabei einschränkt kann der Schuss durchaus nach hinten los gehen.
Und ich möchte nicht wissen wieviele Wendys nu gleich los rennen und die Bällchen bestellen damit aus dem schreckhaften Flauschepony via Bällchen das super coole super duper Pony wird.
Früher wurde bei allem Mist gejoint, heute gibt es Ohrenbällchen....
Wer weiss was Morgen kommt, Bällchen für den Poppes?
Würde zumindest unangenehme Äppelhaufen verhindern....