14.06.2008
Mein neuer Liebling ..
Die Version 9.5 vom Opera Browser ist rausgekommen. Natürlich auch für den Mac was mich besonders freut. Neben vielem unter der Haube hat sich auch im Look einiges getan und ich muss sagen das steht dem Browser sehr gut. Keinen grafischen Überschnickschnack der dann die Hälfte des Bildschirms wegfrisst und erst noch (je nach Browser) richtig scheisse aussieht. Guckts Euch mal an: www.opera.com PS: Was halt immer noch nur mit dem Firefox richtig läuft ist das schreiben von Einträgen in diesem Blog. Aber was nicht ist ....
Geschrieben von Thox um 17:16 | in:
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20.05.2008
Das neuPhone oder warum UMTS "unheimlich mühsame Telefonierscheisse" heisst
Seit Wochen pfeifen es die Spatzen von den Dächern: Es wird ein neues iPhone geben und es wird UMTS haben. In den bereits unter Entwicklern kursierenden Vorversionen der neuen Firmware sind die entsprechenden Codes schon entdeckt worden und so wird Steve Jobs bei seiner Keynote an der diesjährigen Apple Entwicklerkonferenz vom 9. Juni vielleicht gar nicht so viel Überraschendes.

Seit den Tagen als Apple das iPhone das erste mal präsentierte, hallte das Wehgeschrei der Europäer über den Globus. Dass Apple die Frechheit besass dass iPhone ohne UMTS auf den Markt zu werfen betrachtete man als veritablen Skandal an und manch einer sah sich darob genötigt die Nase so fest zu rümpfen, dass sich auch gleich die Stirn in Falten legte. Die Amis kennen nun mal kein UMTS, so was hat sich vor allem in Europa breit gemacht. Und das war damals DER Hype, der heilige Gral der Handysparte, alleine die Bieterschlacht in Deutschland, wo die UMTS Lizenzen für zweistellige Milliardenbeträge über den Ladentisch gingen, gäben genügend Stoff ab für einen Wirtschaftsthriller in Hollywood. UMTS hiess das Heilsversprechen für die von Ungeduld geplagten Datenjunkies auf ihrem mobilen Geräten und Lästereien über die Steinzeitamis waren an der Tagesordnung. Vielleicht hätte man besser das Maul gehalten. Denn erstens hatten die Japaner Jahre früher bereits HighSpeed Handynetze (iMode usw.), und zweitens ist UMTS inzwischen zum Witz mutiert. Die Provider mussten das ganze Netz neu aufbauen (kostet Geld). Und das wohlgemerkt nachdem sie die Lizenzen für viel Geld ersteigern mussten (kostet oberscheissviel Geld) und die Handys waren am Anfang sauteuer und taugten nicht viel (falls man überhaupt irgendwo Empfang hatte). Irgendwo muss der Provider die Investitionen wieder reinholen und zusammen mit dem Handy kostet das den User richtig viel Geld. Was ja gar nicht so schlimm ist, denn so kann man auch Fernsehen übers Handyinternet oder Videotelefonieren („Was machst Du bei Helga Du Schuft? Du bist ja gar nicht bei Dieter! Und warum ist Deine Kravatte offen? Ich will die Scheidung!“ Kreisch Tob Schrei undsoweiter ...). Das ist doch alles soo toll!
Und die Amis? Dort hat man den bestehenden Datenmodus der normalen Handynetz genommen, den nennt man übrigens GPRS (das ist wenn man mehrere Telefonkanäle zusammenbündelt und so), und hat dem Anabolika gegeben und weil dies das konventionelle Handynetz bis an die Grenze ausreizt, hat man das EDGE genannt (was das engländerische Wort für Kante sein tut). Das ist schneller als GPRS und langsamer als UMTS und ist im iPhone mit eingebaut.

Nun, ich hab 2 UMTS fähige Handys (ein e61 und ein 6233, beide von Nokia) und weiss wovon ich rede wenn ich sage: UMTS säuft wie ein Loch! Schalt Dein Hand in den UMTS Modus und verabschiede Dich von 2/3 Deiner Akkukapazität. Der Gewinn im Gegenzug ist erschreckend gering. Beim Telefonieren spielts keinen Unterschied ob GSM (old School) oder UMTS (Müll) und wenns darum geht Daten zu transferieren, tja dann gibts ne böse Überraschung. Daneben, dass es immer noch sehr teuer ist kommt man heute bald an jeder Strassenecke in ein WLAN rein. Wer einmal mit seinem iPod Touch oder dem iPhone (mit eingeschaltetem WLAN) durch die Stadt gelaufen ist, wird am Schluss eine volle Mailbox vorfinden. Provider und Wirte und Institutionen und Behörden sowie – zugegebenermassen- arglose Privatpersonen haben unser Städte mit einem nahezu lückenlosen Netz von WLAN Stationen überzogen. Das kost mich nix, ist meist eh noch schneller als UMTS und säuft zwar auch aber ich kanns wegschalten. Solange ich nicht zu denen gehöre die selbst auf einem Knebelklo in einer Berghütte seine Mails checken müssen reicht mir EDGE und WLAN im iPhone vollkommen völlig restlos.
Geschrieben von Thox um 07:10 | in: iPhone
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19.05.2008
Ein Laptop für Schlümpfe: Der EEEPC
Er braucht soviel Platz wie ein fettes Taschenbuch, läuft mit einer Akkuladung 3 Stunden weit und hat - oh Wunder! - kein Windows installiert, sondern ein Linux. Die Eckdaten reissen echt keine Bäume aus, manch aktuelles Handy hat mehr an Bord. Auch das Display hat Bestenfalls Postkartenformat und einen riiiiiiiiiiesigen schwarzen Rand (damit es grösser aussieht).

eeepc von asus

Das System und die installierte Software lässt kaum Wünsche offen. Es hat Browser, Skype und Messenger. Openoffice und PDR Reader, Grafikprogramme und Medienplayer die auch Divx abspielen können. Alles ganz nett, ich merk aber dass er für mich zuwenig an Bord hat. 512 MB RAM und eine 2GB "Festplatte" sind nicht gerade das was man als "Leistungsreserve" bezeichnen könnte. Mit 3 USB2 Anschlüssen und einem SDHC (bis 32 GB) Slot hat er aber genug Anschlussmöglichkeiten um externe Speicher und CD/DVD Laufwerke anzusprechen. Alles in allem ist das Gerät ganz lustig und kompakt und hat auch auf einem Kaffeetischen Platz. Allerdings ist damit aber auch die Tastatur klein und das Trackpad hat in etwa die Fläche von 2 Briefmarken.
Aber es gibt noch Hoffnung für das Konzept: Zwar hat man nichts grosses am Gehäuse gemacht, aber die neue Version guckt über den Tellerrand. Der EEEPC 900 hat endlich mal ein Display das über nahezu die volle Fläche geht (8.9"), 1GB RAM und eine 12GB Festplatte mit Windows XP oder ne 20er HD mit Linux drauf. Kommt bald und ich gucks mir dann gerne auch mal an. Und für alle die nicht warten können hier ein kleines Müsterchen:

eeepc 900 von asus
Geschrieben von Thox um 07:30 | in: Linux
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18.05.2008
Arme Schweine von heute Teil 1: Vista-User
Was ist das: Man hat 5 Jahre daran herumgeschraubt, es ist seit 18 Monaten auf dem Markt, wird vom Hersteller als "Work in Progress" bezeichnet und kostet je nach Version (davon gibts ja auch nur sechs Stück) richtig scheissviel Geld?
Antwort: Windows Vista! Eine moderne Betriebssystemzumutung und eine Maximalpleite die sich Microsoft da geleistet hat. Ich hab bisher gedacht das Debakel um Windows ME (Millenium Edition, so eine Art Windows 98 auf Steroide) sei der GAU für Microsoft gewesen und die hätten was gelernt.
Vista ist ein Betriebssystemmoloch und eine Zumutung für jeden User. Was dem ganzen die Krone aufsetzt ist die Tatsache dass Microsoft mit aller Gewalt Vista auf den Markt drückt. Keinen PC den man noch mit XP kaufen kann. Und wer sich noch ein XP besorgen will kann nur noch auf eine OEM (Systembuilder) Version zurückgreifen und für die läuft man von Pontius und Pilatus.
Was mich an Vista nervt? Beispiel Aussehen. Ein bisschen fancy geht in Ordnung, ein bischen Verläufe usw. geht klar, ein paar 3d Effekte sind ok. Aber Vista dröhnt einem die Birne voll und man schaltet schnell die klassische Einstellung um. Bloss sieht es dann aus wie Windows 98 (was mich eine Kunde im Geschäft auch schon mal gefragt hat) aber dafür läufts dann etwas flüssiger, die Fenster und Menüs brauchen nicht so viel Platz und nicht jedes zweite Programm muss das erweiterte Windowsdesign für den Betrieb wieder ausschalten.
Noch ein Beispiel gefällig? Vista ist grenzwertig paranoid. Wenn ich einen neuen Ordner anlege mosert mich Vista an ich wolle eine Dateioperation ausführen und ich müsse das bestätigen. Nun gut, in der Regel weiss man was man will und klickt "ok" . Bloss wird darauf der Bildschirm dunkel ("Oh Gott, hab ich was falsches gemacht?") und es erscheint nochmal ein Dialogfenster wo einem gleich nochmal die gleiche Frage gestellt: "Sind Sie sicher das Sie tun wollen was Sie tun wollen?". Wiederum quittieren wir mit "ok" und haben was wir wollen: einen neuen Ordner (Tataa!). Dann die erschreckende Erkenntnis: Ich sollte den Ordner ja noch benennen, denn "Neuer Ordner 54" ist nicht besonders sprechend, oder? Deshalb beginnt das Drama von vorn. Ich muss Vista nochmals 2 mal bestätigen, dass ich weiss was ich tue. Summa summarum müssen wir für einen neuen Ordner 4 (vier!) mal bestätigen, dass ich einen neuen Ordner anlegen will. Es könnte ja sein, dass ich mit einem neuen Ordner den Weltfrieden bedrohen könnte. Vielleicht auch ein Loch in das Raum-Zeitkontinuum?  Oder noch schlimmer gar? Vielleicht ist ein neuer Ordner eine echte Bedrohung für Vista. Und das rangiert bei Microsoft noch über dem Weltuntergang.
Geschrieben von Thox um 11:48 | in: Windows
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