Südtirol | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Passer – vom Passeiertal bis nach Meran
{ 10:25, 9.02.2009 }
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Wenn ich von Südtirols Tälern erzähle, erinnere ich mich meist nicht daran, dass durch jedes Tal ja auch ein Fluss oder zumindest ein Bach fließt. Zuletzt hab ich mich – Andreas Hofer zuliebe – intensiv mit dem Passeiertal beschätigt. Schließlich lebte der Freiheitskämpfer ja in St. Leonhard. Die Passer fiel mir erst vor Kurzem ins Auge. Sie entspringt am Timmelsjoch und mündet bei Meran in die vom Reschen kommende Etsch. In der Passer leben Regenbogen- und Bachforellen, Äschen, Marmoratas und Saiblinge. Ihre wichtigsten Zuflüsse sind der Pfelderer Bach, der Kalm- und der Waltenbach. Die Passer durchfließt im Laufe ihrer 42,6 km sehr schöne Gegenden, die im Norden vom Ötztaler Stubaier Kristallin beherrscht wird. Mittendrinn schaut der Schneebergzug auf das Tal herab, im Süden prägen die Alten Gschneise das Bild. Von einer Höhe von 3.479 m bis in die Niederungen von 294 m ü.d.M. rauscht die Passer in den Kessel, in dem die Kurstadt Meran liegt. In Hinterpasseier besitzt die Passer ein stärkeres Gefälle und das Tal ist eng. Weiter vorne öffnet es sich und auch der Fluss fließt ruhiger in ebeneren Gefilden dahin. Bis nach Meran eben, wo die Passerpromenade noch vor der Mündung in die Etsch einen kleinen Höhepunkt entlang des Pseirer Flusses bietet. Sehr oft wird die Schönheit unseres Landes für uns zur Selbstverständlichkeit. Es ist Zeit, dass wir sie uns mal wieder ins Bewusstsein rufen. |
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