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Der gläseren Schüler
13:25, 7.02.2007
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Seit ein paar Jahren werden in Österreich Schülerdaten zentral für 60(!) Jahre gespeichert und - was vielfach kritisiert wird - auch mit der Sozialversicherungsnummer verknüpft. Eltern, die diese Speicherung verweigern, werden mit einer Verwaltungsstrafe bedroht.Was Datenschützer befürchten ist: 1. dass Daten von Firmen gezielt durchsucht werden und schon die ganze schulische Laufbahn eines potentiellen Bewerbers bereits bekannt ist, bevor er noch einen Schritt in die Firma macht. 2. dass Daten von Gemeinden, in die ein neue Bewohner zuziehen will, abgerufen werden. Was leider anhand der Aufzeichnungen nicht machbar ist, ist die erfolgreichen und die weniger erfolgreichen Lehrer heraus zu finden. Lustigerweise hat die SPÖ bei der Einführung - damals noch im Opposition - gegen dieses System votiert. Jetzt in der Regierung wird die zuständige Ministerin einen Arbeitskreis einberufen, der die Gesetzeslage klären soll. Was is' nu' mit dem Protest und dem Abschaffen - haben wohl die Seiten gewechselt, die Herrschaften! Verbesserung: 1. Datenspeicherung ja, aber ohne Verknüpfung zu Schlüsseln, mit denen der Schüler ausfindig gemacht werden kann, so dass statistischen Auswerungen nichts im Wege steht, aber keinem Missbrauch Tür und Tor geöffnet wird. 2. Muss der Speicherzeitraum wirklich so lange sein? Würden 10 bis 20 Jahre nicht auch genügen? Wie sehen Eure Noten aus, hättet Ihr ein Problem damit, dass ein Dienstgeber Eure schulische Laufbahn verfolgen kann? Liebe Grüße Error-Susi Kommentar hinterlassen { Vorherige Seite } { Seite 11 von 13 } { Nächste Seite } |
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