Taoweblog

Harmonie entsteht, wenn ich verschwinde

03:20, 14.01.2016 0 Kommentare Link
Manchmal gibt es Menschen, die in Beziehungen miteinander Harmonie empfinden, aber das kommt extrem selten vor, es ist leider außergewöhnlich, wenn so etwas geschieht, ein Eins-Sein, solch eine tiefe Liebe, dass sie das Ego ausschaltet. Dann sind nicht mehr zwei Personen in einer Beziehung miteinander, sondern dann ist da nur noch eine harmonische Ganzheit, ein Energiefeld.
Und habe ich so etwas erst einmal erlebt, kann ich es auch in meinen anderen Beziehungen erleben, denn das Prinzip ist immer das gleiche. Und wenn ich das in all meinen Beziehungen erleben kann, viele Harmonien um mich herum entstehen, dann wird mein Leben wahrlich ein Geschenk, ein Orchester. Wenn ich den Dreh erst einmal heraus habe, dann kann ich das bei meiner Freundin anwenden, bei den Freunden, bei den Kindern, bei den Eltern, bei Bekannten und Verwandten. Ich kann es auf die ganze Welt ausweiten. Ich kann es bei den Bäumen fühlen, bei den Sternen, es geht nur darum, diesen Dreh herausgefunden zu haben.
Das Geheimnis ist, nicht zu sein, als ein Ego zu verschwinden.

Dann wird alles Musik, wenn ich mich darauf einstimme, dann wird alles Gold, wenn ich es berühre.



Der Missionar mischt sich in das Wesen einer anderen Person ein. Aber erkenne ich erst einmal etwas als mein eigenes Unterbewußtsein, verliert es die Kontrolle über mich.

01:50, 25.10.2015 0 Kommentare Link

Mystik ist oft das Herz oder die Wurzel der Religionen genannt worden. Sie ist jedoch eher das verleugnete Herz und die verkannte Wurzel. Außerdem gibt es auch eine atheistische Mystik, zum Beispiel im Buddhismus und Taoismus.
So wie man in körperwarmes Wasser eintaucht, das den Unterschied zwischen innen und außen vermindert, taucht man in der mystischen Erfahrung in die gegenwärtige Wahrnehmung ein und wird zu dem, was man sieht, hört, fühlt oder sonstwie empfindet oder erfährt. Die Trennung zwischen mir und dem, was ich erfahre, ist in der mystischen Erfahrung aufgehoben. Innen- und Außenwelt sind eins. Alles, was ich erlebe, die ganze vermeintliche Außenwelt, von der ich zu wissen glaube, ist zur Innenwelt geworden – zu meiner Innenwelt, aber auch der von allen anderen, denn die anderen, ihre Ideen, Empfindungen und Erfahrungen sind da auch mit drin. Meditation führt zu solchen Erfahrungen, das ist ihr Sinn und Zweck, aber sie kann diese nicht erzeugen. Nichts kann solche Erfahrungen erzeugen, sie entziehen sich dem Einsatz von Methoden. Meditation ist jedoch eine gute Vorbereitung dafür, und auch, wenn im stundenlangen stillen Sitzen die Gnade der mystischen Verzückung einen nicht überfällt (sie ist sehr launisch), bereitet Meditation einen auf die Akzeptanz dieser Verzückung vor und auf deren Integration, wenn sie dann endlich eintritt. Es hat ja schon Menschen gegeben, die wurden von dieser Verzückung so überrumpelt, dass sie durchdrehten und danach das, was diese Verzückung auslöste oder begleitete entweder panisch mieden oder gierig suchten (beides ist ähnlich stark störend und hinderlich).
Auch Liebe bereitet einen auf die mystische Erfahrung vor. Ein liebevoll gelebtes Leben ist dem mystischen Leben sehr nahe, je grenzenloser die Liebe, umso mehr. Man kann die mystische Erfahrung geradezu in Begriffen der Liebe beschreiben. Liebe als Hinwendung ohne Zweck und Absicht ist mystisch – das liebende Subjekt verschmilzt mit seinem Objekt und ist dann nicht mehr getrennt, so dass auch das Begehren in diesem Ganzen verschwunden ist – wer sollte da noch begehren, wenn ich geworden bin, was ich gesucht habe? Eine Liebespraxis, die das Transpersonale nicht fürchtet, obwohl es doch alle Grenzen aufhebt, ist mystische Praxis.
Liebe und Meditation sind die beiden Flügel, auf denen wir abheben und die Essenz aller Religiosität erreichen können, mitten ins Herz hinein, ins Innerste. Für manche Menschen ist es die Kunst, für viele die Natur. Ohne Katechismen, ohne Heilige Schriften, ohne Kleriker als Vermittler. Mystiker brauchen keine Religion, sie sind Religiosität pur. Die bestehenden Religionen sind nur die Gerippe einstiger mystischer Erfahrungen, die erstarrten Fassaden einst beseelter Räume; sie stören eher, als dass sie den Lebenden helfen, zu sich zu kommen, zum Tao, zum Glück, zur Erfüllung.
Nicht nur das Lesen heiliger Schriften, Meditation, Yoga und Tanz können einen in Ekstase versetzen, sondern auch kontinuierliche Arbeit, jedenfalls dann, wenn ich dabei das Atmen nicht vergesse.
Im Taoismus ist Humor das wichtigste Element einer intelligenten mystischen Lebenspraxis. Humor als das Lachen über sich selbst, im Gegensatz zum Spott, dem Lachen über andere. Über andere zu spotten erlaube ich mir nur in dem Bewusstsein, dass ich auch das bin, worüber ich da spotte; dann ist es Humor, denn dann lache ich damit ja auch über mich selbst. Humor lehrt einen leichtherzigen Umgang mit der Identität. Wer bin ich? Ich bin dies, aber auch jenes. Eine flatterhafte Gestalt? Ja, aber eine, die nicht notwendigerweise standfest ist und unbeirrbar; ein Mensch mit Mut, Zivilcourage und Rückgrat, nur eben einer, der sich sogar in seiner favorisierten Rolle selbst nicht ernst nimmt und sich gerade dadurch ernst nimmt, denn: Ich bin nicht meine Rolle!
Anknüpfend an Buddhas letzte Worte »Sei dir selbst ein Licht« sagte mein taoistischer Meister Osho: »Sei dir selbst ein Witz.« Ich nehme die aktuelle Identität, die ich mir gerade zugelegt habe oder die man mir verpasst hat, nicht ernst. Ich bleibe wandelbar, standfest und ohne Vorwurf an andere, dass sie so sind, wie sie sind. Ih gehe stattdessen lieber spielend weiter, immer weiter, darüber hinaus (gate, gate, paragate) und auch dann noch heiter weiter, bis ich ganz verduftet bin.
Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.
Nicht, wie die Welt ist, ist mystisch, sondern dass sie ist.
Die Idee sitzt gleichsam als Brille auf meiner Nase und was ich mir ansehe, sehe ich durch sie. Ich komme gar nicht auf den Gedanken, sie abzunehmen.
Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Illusionierung meines Denkens durch die Mittel der Sprache.



Der innere Zwang, zu gewinnen, soll beweisen, dass ich jemand bin, und der einzige Weg ist, es in den Augen der anderen zu beweisen, denn in ihren Augen spiegle ich mich.

01:16, 21.10.2015 0 Kommentare Link

Alle meine Gesichter sind falsch. Ich habe gar kein echtes Gesicht. Wenn ich das echte Selbstbild kenne, weiß ich es. Alle meine Gesichter sind unecht, falsch, darum habe ich keine Vergleichsmöglichkeit. Ich kenne mein wahres Gesicht nicht – das ist ein Problem. Ich habe mein wahres Gesicht noch nicht gesehen. Und das wahre Gesicht ist von
Natur aus nicht zu sehen. Ich muß viel Mühe auf mich nehmen, um es zu finden.
Im Zen nennt man das wahre Gesicht „das ursprüngliche Gesicht" – dasjenige Gesicht, das ich vor meiner Geburt hatte und das ich nach meinem Tode haben werde. Was heißt, daß alle Gesichter im Leben – in dem, was ich „Leben" nenne – falsch sind.
Wie kann ich mein wahres Gesicht finden? Ich muss bis vor meine Geburt zurückgehen. Das ist der einzige Weg, um
mein wahres Gesicht zu finden, denn im selben Augenblick, da ich geboren wurde, habe ich damit begonnen, ein falsches Gesicht anzunehmen. Ich habe begonnen, unecht zu sein, weil es sich lohnt, unecht zu sein.
Sobald ein Kind auf die Welt kommt, wird es zum Politiker. Im selben Moment, in dem es mit der Welt in Berührung kommt, mit den Eltern, mit der Familie, ist es in die Politik eingetreten. Jetzt muß es auf seine Gesichter achtgeben. Es wird lächeln, um andere zu manipulieren. Es wird versuchen, herauszufinden, wie es sich benehmen muß, damit es mehr akzeptiert, mehr geliebt, mehr anerkannt wird. Und früher oder später findet das Kind heraus, was von den Eltern und von der ganzen Familie abgelehnt wird, und es wird anfangen, genau das in sich zu unterdrücken. So tritt Heuchelei in sein Leben.
Alle Gesichter, die ich habe, sind also falsch. Also versuche ich nicht, unter meinen gegenwärtigen Gesichtern das wahre herauszufinden. Sie sind alle falsch, alle gleich unecht. Sie sind nützlich – darum habe ich sie mir zugelegt; sie sind zweckmäßig, aber nicht echt. Und die größte Täuschung besteht darin, daß ich, sobald mir meine falschen
Gesichter bewußt werden, mir noch ein weiteres Gesicht zulege, von dem ich annehme, daß dies nun das echte sei.



All words -- silence, peace, ecstasy, blissfulness -- fall short. The juice of isness is far deeper, far juicier than any word that any human language can provide.

19:35, 15.12.2013 0 Kommentare Link

Osho was a lecturer in the university... just by coincidence he was sitting with the vice-chancellor -- he had called Osho to discuss a few things about his behavior -- and at that very moment a girl student came in. She was in tears.
The vice-chancellor asked her, "What is the matter?"
She said, "Look at these letters! A few boys go on continuously writing me love letters. They even throw pebbles at me. They are harassing me!"
Naturally the vice-chancellor said, "You just name those people, they will be punished."
Osho said, "Wait. You don't understand psychology. Let me take the case in hand. I am teaching psychology -- you don't know anything about it." He was shocked that a lecturer should say that. But it was absolutely certain that he had no idea of psychology. He had been the chief justice of a high court.
I said, "It is not a court. You know how to deal with criminals, but this is not a crime. In fact, if this woman receives no letters, if nobody pays any attention to her, nobody chases her, nobody throws pebbles at her, she will be in great despair."
The girl was shocked, but her tears disappeared. Osho said to her, "Just look within yourself. Don't you enjoy all those letters? Don't you enjoy all those people chasing you? Are you not creating jealousy in the other girls of your class?"
For a moment she was dumb. Then she said, "Of course, perhaps you are right. Perhaps I had come with these letters to show to the vice-chancellor just to make it known that I am the most chased girl in the whole university."
Osho said, "You are intelligent, you have understood the point." And he said to the vice-chancellor, "Never interfere in things which you don't know about."



the true nature of the world

02:19, 20.04.2010 0 Kommentare Link

 

 

Something in us is drawn toward what we are ashamed of being drawn toward.

Ambiguity comes from the Latin ambiguus, an adjective derived from the verb ambigere, meaning to wander about, to waver, to dispute. That word was a combination of an older verb, agere, meaning to drive, to lead, to act, to do, and the prepositional ambi, which added a severalness to the driving direction. When the word got Englished, that confusion of direction became the essence of doubt, the flip-flopping of cosmic possibility. Ambiguity is about running, but which way? The doubt clings not only to the thinker but also to the object thought about. Is it clown or is it painted monster? Such doubt threatens to tear us apart. Certainty is what we like. Guarantees are what we need. Give us lead-pipe cinches and clear maps drawn in the light of heaven.

The problem is that living in the world is highly productive of ambiguity, so we run into danger as much as we run out of it. And what we dread also fills us with exhilaration, and vice versa. But even with our great need for a comforting stability, the entertainments we devise have constantly shaken uns with unthinkable possibilities. We often deliberately induce ambiguity on TV, in the movies, in the press, in stories and in pictures. We unbalance ourselves with horror. But because the object of our fears is on stage and in public, we can distance ourselves as a safe audience. We can dismiss our collective and private doubts even while experiencing them, feel a revolution of perception without running the risk of change.

 

The ancient Greeks (by which we commonly mean the men who wrote the codicils and regulated the religion for which the temples were built) agreed that the true nature of the world was order, harmony, and logic. Antiorder was unthinkable. Unfortunately, there were several inexhaustible sources of it. The Persians, for one. Women, for another. Mountains, for a third. All three seemed beyond mere logic and offered challenges to control. Mountains, especially, were the opposites of temples. No „reasonable“ – that is, right-thinking – man went there, unless he was making a sacrifice of himself or of someone else.

http://www.youtube.com/watch?v=395J4-evOVA

 

 



tortured by the world

23:29, 12.09.2009 0 Kommentare Link

 

Being opposed to teaching children about sex only alerts them to its existence. And this is a highly dangerous approach. Later, it leads to the perversions of immature sexuality. As yet, when no door has opened, when both the doors are shut, when the energy is still safe, either door can be pushed open -- but this constant harping against sex is like knocking on sex's door.

 

In the first place, man is not born with foreknowledge of the science of sex. Rare are those persons who, retaining the impressions of many past lives, are able to understand fully the art of sex, the strategy of sex or the knowledge of the intricacies of sex. These are souls who can attain to the stage of real celibacy. To a person who knows the complete reality of sex, the full implications of sex, sex becomes useless. He simply passes through it; he transcends it. But it is not in our tradition to discuss sex with those who have already attained transcendence. Besides, those who have attained to the purity of celibacy can tell of their previous births and lives only after enormous effort.

A self-styled celibate is as much imprisoned in the cell of sex as anyone else. The only difference between him and you is that he has a closed attitude whereas your eyes are open. What you do physically, he does mentally. Moreover, the physical act is natural, but the vicarious imagination of it is a perversion. So you should not to be against sex but you should try, sympathetically, to understand it. Give sex a sacred status in your life. The most important thing to remember is the attitude of your approach. At the time of coitus we are close to Tao. Tao exists in the act of creation that gives birth to a new life, and so one's attitude ought to be like that of a man going to a temple or to a church. At the time of orgasm we are closest to the Supreme. We become instruments: a new life could come into existence; we could create a child. How? In intercourse we are closest to creativity himself, and its shadow converts us into creators as well. If we approach sex with a pure mind and with a feeling of reverence, we can easily have a glimpse of him.

 

http://www.youtube.com/watch?v=YmZolWdLMWQ

 



an egg-laying alien species

15:04, 1.05.2009 19 Kommentare Link


Action taken without thought is like giving an egg a navel. This kind of trashy, spurious, thoughtless, banal, ill-expressed 'universal truth' is a perfect example. In what way is it spurious, thoughtless, banal, or ill-expressed? It sounds perfectly at home among the lines of the Tao Te Ching. It is probably how Lao Tzu would have expressed the concept of Wu Wei (doing without doing) if he came from an egg-laying alien species. Our culture is marked by a radical infantilization of everything: public discourse, attention spans, concentration levels, education, and aspirations both personal and social, cultural output, everything. Most of those are about being childish not child-like. There is a difference. I'm being childish when I deal with a conflict by hiding in my room. It is a child-like thing to briefly forget the real world and rediscover real joy. There is some truth to it: When I see the price that you pay/ I don't wanna grow up/ I don't ever wanna be that way/ And I don't wanna grow up. Somehow though, we all pay that price and end up "being that way".



books must be included

21:27, 21.03.2009 0 Kommentare Link
The Gospel of Thomas and others considered apocryphal as juxtaposed to the 4 other gospels as they appeared in the Bible were the modern man's link to the true teachings of Jesus. They were not included in the Bible because they were considered heresy in the same vein as the more valid postulates of the Bishop Arius were also considered as heresy.  What were the basis of the Christian teachings used by the early preachers before Constantine and, therefore, before the Bible was even introduced which was a good 400 years after the death of Jesus? Of course, the books in the Bible and some. And what were those "some?" Those that were considered heresies. And why were they considered heresies? Isn't it safe to say that because they do not conform to the beliefs of those who decided which books must be included and which should not be? We've been deceived all this time, it's still ongoing and we're letting it happen. Humans, we wake up in the morning, discover the world to find something to eat and rest and something to wear against the weather, eat, then sleep...basically, until we develop new strategies to diversify and make life easier and more comfortable. Now, there's more and more to just the basics. We get houses big and small, a huge variety of food and clothes to choose from, things to do such as the work, school, religion, media, sports, hobbies to kill time with. And the one thing that makes all of these possible is money. Do you not find that even a bit odd? It all starts with 'suggestions' which ends up with us unknowingly saying yes to everything like a crippling affliction. Then one feels lost in search of oneself. All one´s life one has been subscribing to conformity. One does things that people dictate to be good and tries to avoid things that society deems bad. One defines himself through one´s possessions. Everything in one´s life seems pre-ordained. One is sick of it; one is a volcano about to explode. Then in a sudden moment, something can happen. Let go. One gets up and tells oneself “It’s only after we’ve lost everything that we’re free to do anything”. One can claim one´s humanity by refusing to be static any longer. What is truly remarkable is the discovery that this interior pathway is almost identical in the different religions. The pathway taught by Buddha, Jesus, the Tao Te Ching, Rumi, and many other great religious mystics is very similar. What can we make of this? Does it not seem reasonable that Tao can be known by all people in ways consistent with their culture, language, history and experience and that there are many pathways to the same ultimate reality but we do not all speak the same language on the road?

Let me end this by sharing what the great teacher, Nitobe Inazo, taught us:

“The divided, ascending
Paths at the foot of the mountain
Do differ, but
We all see the very same
Moon at the summit."

http://video.google.com/videoplay?docid=2026447376253597578&ei=rVLFSZiMFomQ2wKio6DRAQ&q=


und es ist schmutzig

23:38, 9.03.2009 1 Kommentare Link


Wenn du anfängst, in dich hineinzuschauen, dann bist du natürlich verwirrt. Die Buddhas erzählen, dass man große Seligkeit findet, einen unbeschreiblichen Duft, dass man blühende Lotosblumen sieht und dass dieser Duft ewig ist. Und die Farben dieser Blumen sind immer frisch; sie verblassen nie. Sie erzählen von diesem Paradies, sie erzählen von diesem Reich Gottes, das du in dir hast. Aber wenn du nach innen schaust, siehst du nichts als die Hölle. Du siehst keine Buddha-Landschaften, du siehst Adolf Hitlers Konzentrationslager. Natürlich denkst du dann, dass dies alles Blödsinn ist – es ist besser, nicht nach innen zu schauen. Wozu immer wieder in deinen Wunden wühlen? Es tut nur weh. Und aus den Wunden quillt der Eiter und es ist schmutzig.

Doch Katharsis hilft. Wenn du eine Katharsis erlebst, wenn du chaotische Meditationen machst, vertreibst du all die Wolken und dunklen Löcher aus deinem Inneren und danach fällt es dir leichter, wach und bewusst zu sein. Anfangs aktive und später passive Meditationen. Du kannst erst dann in die Passivität gehen, wenn du dein inneres Gerümpel hinausgeworfen hast. Die Wut ist raus, die Gier ist raus… das alles war da, Schicht für Schicht. Aber wenn du das alles erst einmal hinausgeworfen hast, ist es leicht, nach innen zu gehen. Dann steht dir nichts mehr im Weg. Und dann erstrahlt plötzlich das Licht des Buddhalandes! Mit einem Mal bist du in einer ganz anderen Welt – in der Welt des Lotos-Gesetzes, der Welt des Dhamma, der Welt des Tao.

 

http://video.google.com/videoplay?docid=-7169812605349250762&ei=dJ21SYabM4iQ2ALD4p2xDg&q=



he commits rape

01:03, 23.12.2008 0 Kommentare Link

In a crowd, in a group, a man finds the opportunity to throw off his adopted garb of humanity and to forget himself. In a crowd, he develops the courage to forget himself, to forget the real identity he has been restraining. The animal is released. As an individual, no man has committed as many sins as he has in a crowd. A solitary man is a bit afraid someone may recognize him; he worries about what he is wearing. A solitary man will think first about what he is going to do; he is afraid others may call him an animal. But in the midst of a big crowd of people a man loses his identity; he is not worried about being spotted at all. Then he is part and parcel of the mass; then he does what the people around him are doing. And what does he do? He hurls stones, he starts fires, he commits rape. As part of the mob, he seizes the opportunity to set his animal free. And that is why, every five to ten years, man is anxious for war, why he is always lying in wait, hoping for a riot to break out.  He needs an excuse, any excuse, to free the insatiable beast within. The animal in man is frustrated by constant bondage; it is howling to get out. But unless this animal is vanquished, destroyed, man's consciousness can never rise above bestiality. Our nature, our life-force, our energy, has only one easy outlet, and that outlet is sex. Sealing that channel will create problems, so before sealing it, it is very important to throw open a new door so that the energy can be diverted in a new direction. This is possible, but it has not yet happened for the simple reason that repression is much easier than transformation.

http://video.google.com/videoplay?docid=-7519449927218912048&ei=lTBQSf6NEpfE2AKY3YT1Cg&q=


it was a slave country

22:14, 17.09.2008 0 Kommentare Link
There was a conspiracy between the disciples of Jesus and Pontius Pilate, who was not a Jew. The land of Jesus, Judea, was under the Roman Empire; it was a slave country. Pontius Pilate was the governor, the Roman governor. He had no interest in killing Jesus. In fact, he could not conceive why Jews were so insistent to kill this innocent young man who had not committed any crime at all. He was a politician; he could not arouse the whole of Judea against the Roman Empire just because of a young man. But he managed an agreement with the disciples that Jesus would be crucified on Friday -- as late as possible, because as the sun sets on Friday, Jews stop every kind of work. Certainly Jesus would have to be taken down from the cross before sunset. He was only on the cross for six hours, and then he was put in a cave which was guarded by Roman soldiers. The conspiracy worked perfectly well. In the night, Jesus was removed and as he became healed, he was taken out of Judea. Because the Jews would have crucified him again. The only place where he could find people who would understand his language, people who belonged to his race, was Kashmir. Kashmir is basically Jewish, and you will be surprised to know that when Moses had taken the Jews out of Egypt, one of the tribes of the Jews got lost in the desert. It took forty years for Moses to find the promised land, which is nothing but a desert land and Jews have never been able to forgive Moses. He gave them Israel, which is not in any way like the promise he made to them. They were torturing him continuously -- "Where have you brought us?" In forty years of wandering in the desert, almost ninety percent of the original people had died -- the third generation was now with Moses. And Moses had lost every contact with his own people, because these new people had no idea what Moses had done. They had only complaints against him. Somehow he managed to convince them: "This is the promised land. You remain here and I will go back to find the tribe that has been lost in the desert." That tribe reached Kashmir... and Kashmir seems to be far closer to the promised land Moses was talking about, because there is no place on the earth which is more beautiful than Kashmir. And Kashmir has both the graves of Moses and Jesus, because Moses came in search of the tribe and found it in Kashmir, and after Judea, there was only one place -- Kashmir -- where Jesus could have been welcome.


http://video.google.com/videoplay?docid=-3580640556717653181&ei=MVzQSJmqJ5HS2gLvxtXAAg&q=


THE BUDDHA SAID:

01:38, 3.09.2008 0 Kommentare Link
THE BUDDHA SAID:
THOSE WHO HAVE PASSIONS ARE NEVER ABLE TO PERCEIVE THE WAY, FOR IT IS LIKE STIRRING UP CLEAR WATER WITH HANDS. PEOPLE MAY COME THERE WISHING TO FIND A REFLECTION OF THEIR FACES WHICH HOWEVER THEY WILL NEVER SEE. A MIND TROUBLED AND VEXED WITH PASSIONS IS IMPURE, AND ON THAT ACCOUNT IT NEVER SEES THE WAY.
O MONKS, DO AWAY WITH PASSIONS. WHEN THE DIRT OF PASSION IS REMOVED THE WAY WILL MANIFEST ITSELF.
THE BUDDHA SAID:
SEEING THE WAY IS LIKE GOING INTO A DARK ROOM WITH A TORCH. THE DARKNESS INSTANTLY DEPARTS WHILE THE LIGHT ALONE REMAINS. WHEN THE WAY IS ATTAINED AND THE TRUTH IS SEEN, IGNORANCE VANISHES AND ENLIGHTENMENT ABIDES FOREVER.
Who is a buddha? Or what is buddhahood? Unless you have a clear concept about it, it will be difficult to understand the sayings of Buddha.



http://de.youtube.com/watch?v=to3ObP0PBqU 


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All words -- silence, peace, ecstasy, blissfulness -- fall short. The juice of isness is far deeper, far juicier than any word that any human language can provide.
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