Thox again and again and again ....

19:28, 10.05.2009. Von Thox

Thox war am Wochenende an einer Klassenzusammenkunft. Wieder mal. Dank seiner geradezu legendären schulischen Leistungsfähigkeit vollbrachte er in seiner Gymnasium Zeit eine Kunstflugübung mit 2-fachem Looping. Also 3 Klassen und jede Menge Lehrer um sich unbeliebt zu machen. Und trotz 3 Klassen schlussendlich nirgens zuhause. Das Leben findet ohne mich statt. Thox kommt zu allem zu spät oder ist gleich gar nicht dabei. Da sitzt er einen Abend lang unter ehemaligen KlassenkameradInEn und die sind verheiratet (oder bald) und/oder haben Kinder (oder bald). Thox blickt in sich rein und zurück und nichts von dem ist passiert und nichts davon wird ihm je passieren. Das einzige was er zu bieten hat ist Computerflickerei. Sonst nix. Was alle erzählen von früher, und da denkt er sich "Auf welchem Planeten habe ich gelebt?". Thox ist ein Freak. Und Freaks sind alleine. Immer. Überall. Selbst an dem Ort wo er gerade arbeitet ist er eigentlich ein Aussenseiter. Weil er ist wie er ist: ein Freak der ausser wissen gar nix kann (und selbst das zerbröselt ihm in den Fingern jeden Tag ein bisschen mehr). Er war mal ne Weile auf seinen (inzwischen 7. Job)  stolz aber das ist alles nix wert. Familie wärs, aber der Zug ist weg. Und nen Abend lang die Wunderwelten der anderen vor der Nase ......
Was ist da die eigene Vegangenheit wert? Thox denkt sich er hat alles alles falsch gemacht. Oder Thox ist hal falsch konstruiert. So ein komischer Prototyp der schlussendlich zusammenklappt. Was ist er in der Schulzeit doch für ein Idiot gewesen. Nie hat ihm jemand (von sich aus) gesagt dass sie was von ihm will, nie war er begehrt oder gewollt. Man hat sich mit ihm abgegeben weil er sich jedem durch seine Spinnerei aufgedrängt hat. Ideale Voraussetzungen, nicht?
Der Schluss bleibt : Was nicht ist ...
... wird nimmermehr
Es fehlt zuviel
Es wurde zuviel unterlassen
Es gibt Dinge die kann man nicht nachholen
Es gibt Dinge für die ist man entgültig und unwiderruflich zu spät

... und Thox fragt sich plötzlich: "Bin ich überhaupt ein ganzer Mensch?"

Thoxisch

22:24, 16.12.2008. Von Thox

Thox hat grad eine wiklich wirklich schräge Laune. Es zerreist ihn fast und er möchte mal wieder mit dem Kopf in die Wand. Oder dass die letzten 20 Jahre nie stattgefunden hätten.. Oder dass seine Familie nicht seine Familie ist. Oder dass er nicht der ist, den er ist. Thox ist in einem Gefängnis das er jeden Morgen im Spiegel sieht und er weiss dass wen er sich selbst auf der Strasse begegnen würde ohne Warnung zuschlagen würde. Was für eine Existenz ....

Es gibt nur eine Antwort darauf: Weitermachen, runterschlucken, weiterfunktionieren, lächeln, keine Probleme haben, weiterticken, immer weiter, immer weiter, immer weiter .......

Thox in Not - Wenn die Murmeln leise verduften

23:33, 15.12.2008. Von Thox

Zuerst mal folgendes (für den den es wirklich wissen will): Das Tattoo ist drauf und es sieht gut aus aber irgendwie ist es Thox schon wieder egal. Es hat sich nichts geändert. Er ist immer noch langweilig ....


Die Träume kommen wieder. Dieses Mal ist er im Traum der Weltenretterin begegnet die einen unübersehbaren Bauch vor sich hertrug. Und dann irgendwas gesagt hat was Thox zwar nicht mehr weiss, wovon er aber schweissgebadet aufgewacht ist.

Ach Gott, vielleicht hat die Apothekerin Recht wenn sie sagt, es sei bessert alleine zu sein, keine Beziehung und so. Es ist falsch jemanden zu brauchen. Echt lausig. Zeigt doch bloss, wie schwach man ist.

Thox ist halt eben thoxisch

another night, another nightmare .....

09:06, 23.11.2008. Von Thox

Thox hatte mal wieder einen Albtraum. Es ging um ne Hochzeit und Thox hatte offenbar ein Riesenproblem damit (und wurde auch von allen dafür gemassregelt: von den Kollegen und Kolleginnen von Braut und Bräutigam, von seinen Eltern, vom Freund seiner Schwester, von Mutter und Grossmutter des Bräutigams usw. "Es ist doch gut wenn man in einer Gruppe immer weiss, wer die Narrenkappe auf hat!").

Sei's drum,

Thox ist aufgewacht. Und plötzlich war in seinem Kopf etwas, was er der Weltenretterin erklären wollte.
Er hat die Weltenretterin tatsächlich auf einer Hochzeit kennengelernt. Und als er sie damals sah hat er sich tatsächlich in sie verschossen. Er wollte Ihr die Welt zu Füssen legen (was man halt so machen will wenn es einem erwischt). Bloss Thox hat nix, auf jeden Fall nicht viel. Nix grosses an Besitztümern das verschenken kann. Keine Macht die er Teilen kann. Er hat bloss sich selber, aber da er nicht so selbstsicher ist ist das in seinen Augen auch nicht so viel.

Thox wollte ihr das einzige schenken, was ihn wiklich was kostet. Was wirklich an die Nieren geht. Was ihm nicht so leichtfällt. Nämlich sich zu öffnen. Über die eigenen Grenzen zu gehen.
Es gab da eine Feuerwehrleiter mit der man sich in einer Gondel auf 30m Höhe hat hieven lassen können (Braut und Bräutigam sind Feuerwehrleute) und normalerweise scheisst sich Thox ab 2m Höhe in die Hosen (er ist als kurzsichtiges Baby mal 1.20 von ner Kommode gefallen, da hat man halt dann nen Hau weg) aber für tat er das. Wie er heute weiss war das zwar ganz nett aber wenn etwas für einem selbst kein Problem ist oder gar so normal wie atmen, dann fehlt das Sensorium wie schwer etwas für einen anderen Menschen sein könnte oder wie schmerzhaft etwas gegebenenfalls sein könnte. Thox hat auf jeden Fall im Moment keine Lust und Kraft mit Ihr zu reden. Aber der Gedanke muss wohin.

Thox hat tausend Fragen im Kopf und die lassen ihn nicht in Ruhe. Am Tag nicht, in der Nacht nicht. Wie soll er das abstellen? Sich ablenken? Ein klärendes Gespräch suchen, von dem er nicht in tausend Jahren dran glaubt, dass es irgendetwas bringen würde? Sich zudröhnen mit Arbeit und hyperkativ in neue Kollegenkreise stürzen?

Würde Thox am nächsten Samstag heiraten hätte er ein Problem. Er hätte eine seeeehr kleine Hochzeitsgesellschaft. Seine Familie ist sehr übersichtlich klein. Sein Kollegenkreis zu entfernt, als dass man ihn zu der eigenen Hochzeit einladen würde. Die 2 Leute die er mal als Freunde bezeichnet hat, haben seltenst noch Kontakt zu ihm oder er zu ihnen (und einer davon kennt die Weltenretterin vom Studium her) auf jeden Fall : nö, das is auch nix! Da gibts noch die Feuerwehrleute, seine erste Freundin und ihr Mann. Eigentlich die einzigen die Thox als Freunde bezeichnen will. Und wo er sich manchmal echt schlecht fühlt weil die regelmässig den Müll in seinem Kopf ausbaden müssen. Sorry, wirklich. Das ist nicht das wofür Thox Freunde haben will.

Was bleibt? Wie weiter?
Was es schlussendlich immer ist: Aufstehen, zu Arbeit fahren, arbeiten, nach Hause fahren, schlafen ...

... und warten dass es irgendwann mal irgendwie besser wird.

Thox braucht Feedback ..

19:07, 20.11.2008. Von Thox

Tja, heute mal keine Rede in der dritten Person. Diesmal geht es um mich und um das "ich" was das auch immer ist. Die Nummer-Eins Eigenschaft die jeder der mich weniger oder mehr kennt oder gekannt hat ist, dass ich kein Selbstvertrauen oder Selbstbewusstsein habe. Zum einen bringt es mich nicht voran, auf der anderen Seite trifft mich das Selbstbewusstsein der anderen, je grösser dieses ist um so mehr.

Woraus kommt Selbstvetrauen? Ist es der Glaube an die eigenen Fähigkeiten. Ich weiss was ich kann, das hat doch aber auf mich als Person keinen Einfluss, oder? Ok, ich kann vielleicht gut Computer reparieren, aber bin ich deshalb ein besserer Mensch? Es drängt sich mir dei Erkenntnis auf, dass ich gar nie gelernt habe was Selbstvetrauen ist. Bei Kritik bin ich vernichtet, mit einem Wort kann man mich zerstören.

Natürlich steht zuoberst auf der Anforderungsliste potentieller Partner zuoberst, dass man doch bitte Selbstvetrauen habe. Selbstzweifel sind nicht attraktiv, mangelndes Selbstbewusstsein ebenso. Jetzt habe ich schon einige Beziehungen in den Sand gesetzt, so viele Fehler in meinem Leben gemacht, woraus soll man da ein Selbstbewusstsein aufbauen? Wie macht ihr das alle da draussen?

Another day ....

22:39, 9.11.2008. Von Thox

Thox ging ins Kino.
Alleine wie es sich für ihn gehoert.
Vielleicht sitzt er ja wenigstens irgendwo zwischen 2 Menschen mit denen er eventuell ins Gespräch kommen kännte. Könnte. Aber eben nicht konnte.
Weil er zum Beispiel neben einer Säule sass.
Und neben einem griessgrämigen Mann der es Thox übelnahm, dass er nun seinen Mantel dort doch noch entfernen wo Thox seinen Hintern parkieren sollte.

Man bekommt was man verdient.

Natuerlich kann man einwenden dass er das alles viel zu negativ sieht und ganz ehrlich, das riecht doch nach Selbstmitleid. Wie koennte man die Geschichte anders bringen, damit er nicht gleich wieder als miesepetriger Ignorant dasteht?

Also zum Beispiel könnte man ins Feld führen dass es doch toll ist neben der Säule zusitzen, schliesslich muss man dann auch nicht neben einem Idioten sitzen.
Und immerhin kann er einen tollen Film schauen.
Und er kann andere Mensche dabei beobachten wie sie mit ihrem jeweiligen Kollegenkreis etwas unternehmen und Geselligkeit pflegen.
Und er denkt sich immer: "Sieh dir an was du dir ertaeumst und niemals haben wirst. Du hast es nicht verdient. Du wirst es nie verdienen."

Und auf die Frage "Ist da denn gar nichts mehr?" gibt es nur eine Antwort:

Nö, das wars eigentlich ....

Wenn Männer baggern ... oder etwa nicht?

14:47, 9.11.2008. Von Thox

Thox mal wieder aus und tanzen.
Und weil die dort das Volk erst ab 21 reinkommt ist es auch nicht so Kindergarten (Danke!). Da ist Thox eine Frau aufgefallen die er dort schon ein paar mal gesehen hat und die ihn jedesmal ganz stark an eine ehemalige Arbeitskollegin seiner Schwester erinnerte.
Man muss eigentlich sagen, dass sie es hätte sein können, schliesslich hatte er sie sehr lange nicht gesehen. Eigentlich wollte er sie schon ein paar mal fragen aber bitte: Wie tönt den das? "Hallo, bist Du nicht die Monika?
Die ehemalige Arbeitskollegin meiner Schwester?" Eine stereotype Anmache wie sie im Lehrbuch steht. Gestern hat Thox dann doch mal allen Mut zusammengenommen und mal gefragt. Ergebniss? Sie sieht noch besser aus wenn sie lächelt, aber sie ist Regula und nicht Monika und musste dann nach ein paar Minuten "nur mal schnell zu ihren Frauen". Sie sind dann gegangen. Hmmm.
Wie sie Thox wohl verstanden hat?

Wie weiter?

21:42, 5.11.2008. Von Thox

Machen wir mal Bestandesaufnahme:

Thox ist verklemmt. Wie anders ist es zu erklären, dass ihn eigentlich niemand anfassen darf (oder dürfte, auf jeden Fall ist es ihm immer scheiss unangenehm aber das darf niemand merken!).

Thox ist müde geworden. Auf jeden Schritt vorwärts kommt ein Schritt zurück. Warum soll er es überhaupt noch versuchen?

Thox hat seine Traumstelle gefunden aber kann sich nicht mehr darüber freuen.

Thox hat ein neues (altes aber tolles) Auto bekommen und kann sich nicht mehr darüber freuen.

Thox mag Gründe haben sich des Lebens zu freuen aber es ist ihm bestenfalls völlig egal oder er erkennt es nicht mal wenn man es ihm an den Schädel nagelt.

Thox hat sich von der Nähe die die Weltenretterin in den letzten Monaten gesucht hat blenden lassen und sich selbst eine grosse Nähe zu ihr erlaubt. Auf den Mund küssen, umarmen, mal Hand in Hand durch die Stadt gehen, beieinander übernachten, zusammen in die Sauna, zusammen in der Sprudelwanne usw., aber alles im gegenseitigen Eingeständnis, dass man nicht zusammen sei.

Und das war gut so. Denn Thox kann es nur einer sehr vertrauten Person erlauben sich so sehr in seiner (auch körperlichen) Nähe aufzuhalten. Nun ist aber die Bombe geplatzt, dass die Weltenretterin seit Mai einen Freund hat. Dieser hat sie gebeten niemandem etwas zu sagen, es hätte seine Lage kompromitieren können. Und jetzt fühlt sich Thox verraten wie noch nie. Thox hat sie das letzte mal (man erinnere sich, sie hat ihn das letzte Mal auch einen Monat "aus Schonungsgründen" im Dunkeln gelassen) gebeten dass sie es nie mehr macht, darüber zu schweigen dass sie in einer neuen Beziehung ist.

Man bekommt was man verdient.

Das Gehirn von Thox stirbt

21:14, 3.11.2008. Von Thox

Wahrscheinlich ist die Zylinderkopfdichtung defekt. Die Woche fängt nämlich perfekt an: Navi zu Hause vergessen, Handy zu Hause vergessen, statt wie gedacht um 7 muss Thox erst um 11 anfangen zu arbeiten (was bei einem Arbeitsweg von 5/4 h heisst, dass er entweder 4h rumsitzt oder 4h gratis arbeiten tut. Wohlgemerkt dann bis 20 Uhr).

Wie sagt man doch so schön? "Man bekommt was man verdient".

Thox hat gestern Abend einen Wurm programmiert der seine Festplatte von seiner Vergangenheit säubert. Bilder, Mails, Dokumente die irgendwas mit seinen Verflossenen, seinen so genannten Freunden zu tun haben werden gelöscht und mit Nullen überschrieben. Erinnerungen sind ein Folterinstrument des Geistes, warum schreitet Amnesty da mal nicht ein? Thox lebt, Tag für Tag, Aufstehen, zur Arbeit fahren, arbeiten, nach Hause fahren, schlafen und von vorne.

Jeden Tag.

Und glaubt mir, mehr ist da nicht mehr ......

Back in action

17:33, 2.11.2008. Von Thox

Thox hat mal wieder einen Tritt ins Gemächt bekommen. Von jemandem der ihm nahe steht. Und natürlich sagt er sich, dass er es hätte besser wissen müssen. Aber Thox ist doof. Schliesslich würde er gerne jemanden zum halten haben. Es ist ja lieb gemeint wenn man mit "das kommt schon noch" getröstet wird, aber Allgemeinplätze helfen nicht mehr. Im Moment fühlt sich Thox sehr leer und sehr alleine. "Wohnt" hier, arbeitet dort und verbringt den Tag mit Aufstehen, zur Arbeit fahren, arbeiten, nach Hause fahren, ins Bett gehen und dann von vorne. Ist da sonst gar nichts mehr? Thox träumt von einer Familie und weiss, dass er offensichtlich nicht dafür taugt.

Dann halt nicht .....

14:12, 23.07.2008. Von Thox

Ich hab n riesen Blog geschrieben was in den letzten 4 Wochen alles los war und warum ich mich bei Freunden zu wenig gemeldet habe und als ich fertig war hat sich Firefox verabschiedet und alles was ich geschrieben habe ins digitale Nirvana entführt. Natürlich bin ich ein Vollidiot, dass ich nicht alles in Word geschrieben habe und dann gecopypastet habe. Aber jetzt habe ich ne Scheisslaune und keine Lust alles noch mal zu schreiben. Tut mir leid.

No further comment .... ;-)

21:57, 6.06.2008. Von Thox

Thox! Thox! Anyone @ home?

19:56, 27.05.2008. Von Thox

Thox hat wieder mal ne Weile nicht gebloggd und der Grund ist, dass wieder mal ne Menge passiert ist.

Er ist immer noch im Rennen als MacGenius und meine Chancen sind mehr als intakt, dass es klappt. Am Donnerstag hat er sein Bewerbungsgespräch und dann wird’s sich weisen. Sollten sie ihn nehmen geht alles ganz schnell. Und er muss/kann zur Ausbildung 5 Wochen nach Californien, zu Apple in Cupertino.
„E.T. kehrt nach Hause zurück“ sozusagen. Eines der ersten Dinge,  welche am Montag in der Gruppeninformation vom Applemenschen zu hören gewesen ist, war: „Apple doesn’t hire people, Apple selects people“. Na, hoffentlich ist er drin …..

Thox geht’s im Moment sehr gut. Über seine jetzige Stelle kann er gar nicht klagen, über sein positives Feedback auf seine Arbeit haben wir aber schon genug erfahren. Ergo lassen wir da mal hier vorne weg. Aber es hat definitiv eine Auswirkung auf sein Selbstverständnis. Irgendwie hat er es endlich auch geschnallt wie das mal ist sich etwas nicht „herbei zu wollen“ (Liebe, Freundin, Respekt, Freundschaft, Interesse, Sex, Erfolg, Lottosechser, fliegen können, ….) sondern Sachen mal passieren lassen. Offenbar hat er vor lauter etwas wollen es schlussendlich verhindert. Im Moment leben ist offenbar schön, gestern hat er wieder bei der Weltenretterin zu Abend gegessen, nächste Woche wird er die rasende Reporterin mal zum Dinner treffen (sie hat sich nämlich kürzlich höchst nett gemeldet, vielleicht war Thox mit seinem Urteil da doch etwas zu schnell …). Alles kann, nix muss.

Thox gehtz gut!

Gordische Knoten

14:55, 23.05.2008. Von Thox

Es ist einige Zeit verstrichen seit ich das letzte Mal gebloggd habe. Viele Dinge sind seither passiert.
Um mich
Mit mir
In mir
Apple will mich haben. Dort wo ich arbeite bekomme ich nur gutes Feedback. Und das färbt auf mich ab. Ich kann mir in die Augen sehen und ich weiss was ich kann. Ich bin ruhig und gelassen geworden und es hat auch mit meiner ersten Sitzung bei meiner Therapeutin am Freitag zu tun. Das hat einigen Staub aufgewirbelt und ich habe viele Sachen darin gesehen. Und plötzlich verstanden. Den Moment als Moment zu nehmen und einfach zu erleben ohne an das Vorher oder das Nachher zu denken oder zu spekulieren ohne leichsinnig zu sein. Zu Leben. Verblüffend irgendwie.

Gestern kam mich die Weltenretterin besuchen. Ich habe erfahren dass sich ihr neuer Freund (der nach mir) bereits wieder los. Da habe ich Ihr ein eMail geschrieben, dass mir das leid für sie tut und so. Da hat sie mich im Geschäft besucht und wir haben zusammen Mittag gegessen und ein supergutes Gespräch geführt. Es war wirklich wirklich gut. Wir sind nicht mehr zusammen, aber wir sind einander nahe. Den Maulwurf und Einsiedler zu sein war das falsche. Auch sie ist daran darauf zu blicken was wie schief gelaufen ist. Und wir können uns gegeneitig helfen.
Wir sind nicht zusammen.
Wir sind uns nahe.
Und das ist gut so.
Ich fühle mich gut dort wo ich bin
Im Moment
Für den Moment
Ich lebe
Und ich bekomme ein Gefühl was das wirklich heisst
Fühlt sich gut an
Das ist gut so

"Was bin ich" oder welches Schweinerl hättens denn gern?

13:13, 19.05.2008. Von Thox

Heute habe ich mich in so eine Online Kontakterei eingetragen und als ich zum ersten Feld kam wo in etwa stand: Beschreiben Sie sich selbst ... , da stand ich doch gleich mal auf dem Schlauch. Ich ging bis dato davon aus die anderen können das besser. Schliesslcih gucken die mich den ganzen Tag an. Irgendwie habe ich da keine Ahnung wer ich eigentlich bin und definiere mich aus den Reaktionen und Aussagen der Anderen. Als ich damals gegen Ende Schulzeit, als es auf die Matura (Abitur heisst das in Deutschland glaub ich) zuging, mal langsam entscheiden musste was ich studieren wollte, da hatte ich eigentlich überhaupt keine Ahnung. Ok, das stimmt nur zur Hälfte. Ich kokettierte damals mit Mikro- und Nanotechnik, aber das konnte man nur in Lausanne in der französischen Schweiz studieren. Dass mein Französisch damals nicht gerade erste Sahne war schlussendlich bloss eine Ausrede. Praktisch alle Vorlesungen  wären in Englisch gewesen.
Eigentlich waren es 2 Faktoren die mich schliesslich haben Physik, Mathematik und Informatik wählen lassen.
Zum Einen wäre da meine Freundin gewesen. Meine erste Freundin wohlgemerkt. Ich war da ein Spätzünder und ich hätte nie im Leben alleine nach Lausanne gehen können. Ich hatte meine andere Hälfte gefunden und wollte sie nie mehr im Leben loslassen.
Zum zweiten ist meine Umgebung (Familie und Bekannte undsoweiter) ziemlich darauf angesprungen als ich mal laut über Physik nachdachte. Des sei doch genau das Richtige für mich. Das würde mir doch genau entsprechen. Tja, da dachte ich mir, wenn die das alle so sagen, dann wirds schon stimmen.
Und ich kanns irgendwie bis heute nicht, postulieren was ich will. Entweder weiss ichs tatsächlich nicht (selten), oder aber ich weiss es zwar, aber ich glaube nicht, dass ich es durchsetzen sollte oder dürfte (häufig).
Mir sind Andere immer wichtiger als ich mir selber und für mich hat das so bisher gestimmt. Was daraus jeweils geworden ist hat dann allerdings nicht so gestimmt. Für mich nehmen sich viele Menschen selbst viel zu wichtig, ich will nicht auch so sein. Wenn mir jemand ein “so bin ich  halt, friss oder stirb” an den Kopf wirft” bin ich etwas unangenehm berührt. Aber offenbar ist das Leben so. Mach was Du willst, nimm Dir was Du willst und je mehr Du Dich auslebst, desto mehr wirst Du dafür geachtet, eine Art Sozialdarwinismus wo nur der Stärkste (oder Rücksichtsloseste) überlebt. So werd ich für Andre zum rückgratlosen Gesellen ohne eigene Meinung. Oder eben “lieb und nett und harmlos und öde”. Story of my life!

Thox und die Männer: Ein Kriegsbericht

13:00, 19.05.2008. Von Thox

Thox und die Männer könnens nicht miteinander. Und weil Thox, wenn er in seine Hose guckt, zum Schluss kommt er müsse auch einer sein, kann er's eigentlich auch nicht mit sich selber. Liebe Frauen, was zum Teufel findet Ihr in den Männern? Dass Thox einem Mann eigentlich nichts Ästhetisches oder potentiell Erregendes abgewinnen kann hat wohl am ehesten mit dem weitgehend genetisch programmierten Imperativ zu tun. Thox hat einen etwas eigenen Eindruck von dem was als "männlich" gilt. In seiner Welt sind Männer primitiv, rücksichtslos, agressiv, gewalttätig, grob, simpel, egoistisch und machtbesessen. Na so will man doch sein, oder? Kann sein dass Thox halt ein wenig schräges Bild in seiner Jugend bekommen hat. Aber er hat halt auch seine Probleme damit sich damit abzufinden dass das alles auch in ihm schlummert. Er hatte beispielsweise im Militär jenste Mühe damit gehabt, dass man im Rahmen der Ausbildung den Krieger in ihm herauskitzeln wollte.
Also was ist Thox eigentlich heute? Für einen Mann weiss er eindeutig nicht was er eigentlich will. Er wird weder seine Position verteidigen noch überhaupt eine einnehmen. Seine Meinung ist ihm nämlich nie so wichtig wie die der anderen. Grundsätzlich sind ihm andere eh wichtig als er selber weil er für sich für die die ihm irgendwie nahe stehen auch vor einen Zug werfen würde. Aber das macht ihn halt zu einem "un-mann". Irgendwie kommt er aber vielleicht aber auch nicht damit klar ein Mensch zu sein, menschliche Fehler zu haben oder menschliche Schwächen.
Wie kann Thox dem Problem begegnen? Plötzlich den Hammer raushängen oder sich damit abfinden, dass er ein rückgratloses Stück Testosteron ist? Lange kann er nicht mit der Antwort warten ...

Mein heiliger Gral ...

17:04, 14.05.2008. Von Thox

Apple hat heute angerufen. Sie wollen mich als Mac Genius im neuen Apple Store in Zürich. Eigentlich müsste ich im Dreieck hüpfen, aber eigenartigerweise hält sich meine Begeisterung in Grenzen. Vielleicht muss ich es erst verdauen.

Blogventil

11:38, 13.05.2008. Von Thox

Pffffffffffffffffffffft! Ein bisschen nützt es schon. Oder stundenlanges Geplauder mit Kunden..
Immerhin hat sich Madame Seelenklempner inzwischen gemeldet (nach 3 Nachrichten) und ich hab nen Termin am nächsten Freitag. Mal schauen obs mir dann das Wochenende versaut oder rettet ....

Scheisstag

07:57, 13.05.2008. Von Thox

Another day, one more show ......
Und das gleiche von vorne. Aufstehen und sich mit aller Gewalt einreden dass der heutige Tag besser werden könnte. Nur werde ich langsam müde mich gut zu fühlen. Es ist zu viel Arbeit, es ist zu viel "müssen".
Ich denke im Moment viel an die Weltenretterin und an all die anderen Verflossenen. Dass das falsch ist hat mir gestern die Seelenschwester -gelinde gesagt- eindringlich mitgeteilt. Beziehungen muss man ablegen können. Macht es für den der den anderen verlässt auch ein wenig einfacher, wenn er sich nicht auch noch einen Kopf darüber machen muss ob es dem anderen Scheisse geht. Aber was soll der sich überhaupt noch beschweren? Schliesslich hat ers nicht gebracht. Hat nicht funktioniert. Checkliste machen : nicht erfüllt!, das wars. Next! Ziehen Sie ein Nummer und stehen Sie hinten an am Karusell der Lebensabschnittspartner. Wieso soll ich irgendwann wieder daran glauben wenn Dir jemand sagt er liebe Dich und so. Ich will was haben das bleibt, offenbar bin ich ein Idiot zu glauben, das gäbe es wirklich. Nach 7 Freundinnen in 16 Jahren muss ich mir wohl eingestehen: Ich bin kein brauchbares Freund/Partnermaterial. Oh, jetzt sehe ich alles wieder zu negativ! (Selbstzerfleischung nennt man das, böses böses Wort!).
Wisst Ihr warum ich mir selbst weh tue? Weil ich es lieber selbst tue bevor es sowieso jemand anderes tut. Es ist besser wenn meine eigene Hand das Messer führt dass manchmal den Verstand zerschneidet, vor allem wenn es von jemandem kommt, dem man vertraut hat.
Ich war ein Kind als mir etwas passiert ist was mir mein Verstand sagt, dass es in Ordnung war. Aber meine Kinderseele hat an dem Tag gelernt, dass sich immer ein Grund findet um jemandem weh tun zu müssen. Und dass Dich jemand anlügen kann, dass es schon gut kommt ......

Es war ja bloss ein Date .....

13:36, 12.05.2008. Von Thox

Ich war mit der rasenden Reporterin aus. War ganz nett. Aber gefunkt hat nix. Zumindest gestern noch nicht. Oder ich habs nicht gemerkt. Mal gucken ob sie sich mal meldet. Ich mach mal vorläufig Pause.