another night, another nightmare .....

09:06, 23.11.2008. Von Thox

Thox hatte mal wieder einen Albtraum. Es ging um ne Hochzeit und Thox hatte offenbar ein Riesenproblem damit (und wurde auch von allen dafür gemassregelt: von den Kollegen und Kolleginnen von Braut und Bräutigam, von seinen Eltern, vom Freund seiner Schwester, von Mutter und Grossmutter des Bräutigams usw. "Es ist doch gut wenn man in einer Gruppe immer weiss, wer die Narrenkappe auf hat!").

Sei's drum,

Thox ist aufgewacht. Und plötzlich war in seinem Kopf etwas, was er der Weltenretterin erklären wollte.
Er hat die Weltenretterin tatsächlich auf einer Hochzeit kennengelernt. Und als er sie damals sah hat er sich tatsächlich in sie verschossen. Er wollte Ihr die Welt zu Füssen legen (was man halt so machen will wenn es einem erwischt). Bloss Thox hat nix, auf jeden Fall nicht viel. Nix grosses an Besitztümern das verschenken kann. Keine Macht die er Teilen kann. Er hat bloss sich selber, aber da er nicht so selbstsicher ist ist das in seinen Augen auch nicht so viel.

Thox wollte ihr das einzige schenken, was ihn wiklich was kostet. Was wirklich an die Nieren geht. Was ihm nicht so leichtfällt. Nämlich sich zu öffnen. Über die eigenen Grenzen zu gehen.
Es gab da eine Feuerwehrleiter mit der man sich in einer Gondel auf 30m Höhe hat hieven lassen können (Braut und Bräutigam sind Feuerwehrleute) und normalerweise scheisst sich Thox ab 2m Höhe in die Hosen (er ist als kurzsichtiges Baby mal 1.20 von ner Kommode gefallen, da hat man halt dann nen Hau weg) aber für tat er das. Wie er heute weiss war das zwar ganz nett aber wenn etwas für einem selbst kein Problem ist oder gar so normal wie atmen, dann fehlt das Sensorium wie schwer etwas für einen anderen Menschen sein könnte oder wie schmerzhaft etwas gegebenenfalls sein könnte. Thox hat auf jeden Fall im Moment keine Lust und Kraft mit Ihr zu reden. Aber der Gedanke muss wohin.

Thox hat tausend Fragen im Kopf und die lassen ihn nicht in Ruhe. Am Tag nicht, in der Nacht nicht. Wie soll er das abstellen? Sich ablenken? Ein klärendes Gespräch suchen, von dem er nicht in tausend Jahren dran glaubt, dass es irgendetwas bringen würde? Sich zudröhnen mit Arbeit und hyperkativ in neue Kollegenkreise stürzen?

Würde Thox am nächsten Samstag heiraten hätte er ein Problem. Er hätte eine seeeehr kleine Hochzeitsgesellschaft. Seine Familie ist sehr übersichtlich klein. Sein Kollegenkreis zu entfernt, als dass man ihn zu der eigenen Hochzeit einladen würde. Die 2 Leute die er mal als Freunde bezeichnet hat, haben seltenst noch Kontakt zu ihm oder er zu ihnen (und einer davon kennt die Weltenretterin vom Studium her) auf jeden Fall : nö, das is auch nix! Da gibts noch die Feuerwehrleute, seine erste Freundin und ihr Mann. Eigentlich die einzigen die Thox als Freunde bezeichnen will. Und wo er sich manchmal echt schlecht fühlt weil die regelmässig den Müll in seinem Kopf ausbaden müssen. Sorry, wirklich. Das ist nicht das wofür Thox Freunde haben will.

Was bleibt? Wie weiter?
Was es schlussendlich immer ist: Aufstehen, zu Arbeit fahren, arbeiten, nach Hause fahren, schlafen ...

... und warten dass es irgendwann mal irgendwie besser wird.

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Kommentare

  1. Unbenannter Kommentar von (Pharmama)

    Ich denke Du würdest dich wundern, wer alles kommen würde, wenn Du eine Hpchzeitseinladung machst. Und 200 km sind da gar nichts, echt. Bloss: 1 Woche vorwarnzeit ist doch etwas kurz.
    Übrigens: auch wenn du mit der Weltenretterin nicht redest, wenn du was loswerden willst, kannst du (ihr) ja einen Brief schreiben - Du musst ihn ja nicht abschicken.
    Und: für was sind Freunde da? Also mir macht das nichts aus, ok?