study abroad in london

Ab in den Pub!

00:32, 23.09.2010 .. 0 Kommentar(e) .. Link

Ich bin jetzt seit drei Tagen hier, und es kommt mir vor, als wäre es mindestens ein Monat. Alles kommt mir so vertraut vor, obwohl ich immer neue Dinge zu sehen bekomme. Ich möchte auf keinen Fall sagen, dass ich mich an London gewöhnt habe, und ich bezweifele dass das überhaupt möglich ist, aber ich fühle mich hier sehr wohl. Vielleicht liegt es zu einem großen Teil daran, dass wir gestern endlich das gemacht haben, worauf ich mich am meisten gefreut habe: In einen Pub zu gehen. Wir waren zuerst wieder in der Stadt und schlenderten durch die Straßen, aßen etwas und gelangten schließlich zu der beeindruckenden Regent Street. Danach waren wir in Soho und bewunderten einige der tollen Musikgeschäfte, die meisten leider nur von außen. Hierhin möchte ich auf jeden Fall nochmal zurückkehren und am liebsten auch eine Gitarre an diesem legendären Ort kaufen. Und dann gingen wir endlich in einen Pub und tranken unser erstes Pint englisches Bier, ein Fuller’s London Pride. Eigentlich wollten wir unbedingt schon am Tag unserer Ankunft auf ebendiese anstoßen, wir waren aber zu müde gewesen. Dafür schmeckte das Bier jetzt umso besser und die Atmosphäre im Pub steigerte unsere Freude hier zu sein ins Unermessliche. Die englische Mentalität gefällt mir sehr gut, denn viele Leute gehen direkt nach der Arbeit mit ihren Kollegen in die Pubs und feiern den Feierabend. So trifft man vor und in den diversen Lokalitäten lauter gut gelaunte Anzugträger zwischen all den anderen Gestalten die sich hier bewegen. Ich finde das großartig. Wir verließen den Pub, schlenderten noch ein bisschen durch die Gegend, und kehrten schließlich erneut ein. In unserem zweiten Pub tranken wir dann noch weitere fünf Pints, genossen das Derby zwischen Arsenal und Tottenham mit Sympathisanten beider Teams um uns herum und machten uns dann schließlich glücklich und auch angetrunken auf den Heimweg. Leider fuhr mein Zug um diese Zeit nicht mehr was mir eine interessante Begegnung mit einem Typen einbrachte, der zwar nicht mehr aufstehen aber durchaus noch seine Notdurft verrichten konnte… Ich konnte später trotzdem sehr gut schlafen.
Am nächsten Tag, also heute, besuchten wir ein sehr nobles Viertel, wo sich Versace, Louis Vuitton, Chanel, Ralph Lauren, Burberry und wie sie alle heißen aneinanderreihen. Ich hatte tatsächlich das Gefühl an diesem Ort treiben sich etwas andere Leute herum als sonst, und meiner Meinung nach roch es sogar irgendwie edel. Interessant war noch, dass in jedem Laden mindestens ein Sicherheitsmann rumsteht. Ich denke gefährlich wird es an diesem Ort nur, wenn man eine Frau hierherbringt…  
Zuletzt sind wir in den Hyde Park gegangen, und dieser Ort kam mir beinahe magisch vor, denn kaum hat man den Park betreten scheint der Lärm der Stadt verschwunden zu sein. Erst durch die Ruhe wurde mir bewusst wie laut die Stadt, die U-Bahn und eigentlich alles Andere in London ist. Und inmitten von Lärm und Hektik solch ein schöner Ort der Ruhe. Hier möchte ich auf jeden Fall öfter herkommen, um zu laufen, zu entspannen, nachzudenken, vielleicht sogar mal zum Lernen falls es nötig sein sollte. Und hierher kann man im Gegensatz zum eben beschriebenen Ort wohl auch guten Gewissens eine Frau mitbringen ;-)   
Am allerbesten haben mir trotzdem die Pubs gefallen, und auch wenn ich dann doch erst drei Tage hier bin, bin ich mir fast sicher, dass sich das auch nicht mehr ändern wird!


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