study abroad in london

Alltag

23:59, 11.10.2010 .. 0 Kommentar(e) .. Link

Eine Woche ist es nun schon her, dass ich umgezogen bin, und diese Woche ist mit Abstand am schnellsten vergangen. Die ersten zwei Wochen, das wird mir jetzt erst richtig klar, waren eigentlich mehr wie ein Urlaub, und jetzt hat für mich der Alltag in London angefangen. Mein Alltag für die nächsten Wochen und Monate ist alles Andere als stressig. Nur an zwei Tagen in der Woche habe ich Uni, wovon ein Tag dafür ziemlich krass ist (10 – 21 Uhr). Ich hätte meine vier Module lieber anders verteilt gehabt, aber leider kann ich nichts daran ändern. Auch meine Anfrage, freiwillig ein fünftes Modul zu belegen, wurde von der Uni warum auch immer abgelehnt. In den Beschreibungen für die verschiedenen Module ist ein enormer Zeitaufwand auch neben den Vorlesungen angegeben, allerdings halte ich diese Angaben für wenig realistisch. Ich werde sehen…
Die Uni selbst macht einen gemischten Eindruck auf mich. An vielen Stellen wirkt Alles etwas heruntergekommen und lieblos, und auch die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter, wie zum Beispiel des internationalen Studierendenbüros ist nach meinen ersten Erfahrungen viel schlechter als an meiner Heimat-FH. Ich hatte ein kleines Problem mit der Beantragung meiner Study-Oystercard(für die U-Bahn etc.), das sich mittlerweile glücklicherweise gelöst hat, jedoch wollte mir von der Uni niemand helfen. Die Dozenten sind dafür wiederum sehr cool und nachdem ich nach der ersten Woche noch zwei meiner Module gewechselt habe, freue ich mich nun sehr auf mein Studium. Die anderen Studenten sind auch sehr nett und das Gebäude, in dem unsere Vorlesungen stattfinden, liegt direkt neben einem Park und nur wenige hundert Meter entfernt vom Stadion von Arsenal London.
An unserem ersten offiziellen Wochenende, das schon donnerstags beginnt, waren wir auf einer sehr coolen Party mit vielen interessanten Live-Bands aus dem Umfeld der Uni, und am gestrigen Tag am Bahnhof King’s Cross. Dieser ist wirklich riesig und erinnert eigentlich mehr an einen Flughafen. Sehr viel Betrieb herrscht dort und auch die Bauweise ist durchaus ansprechend, auch wenn ich mir doch irgendwie mehr von diesem Ort versprochen hatte, weil er in so vielen Liedern und Geschichten eine Rolle spielt. Letztlich ist es doch nur ein Bahnhof. Außerdem habe ich mir dann endlich, nach mehreren Besuchen in Soho, eine Gitarre gekauft. Ich wollte und konnte zwar nicht besonders viel Geld ausgeben, aber ich habe eine schöne Gitarre bekommen, mit der ich an meinen vielen freien Tagen hier hoffentlich viel Spaß haben werde und die mich dann für immer an Soho und London erinnern wird.   


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