Tim's Chinese Theatre

Suesse Viecher

Geschrieben von Sydneybastian
17:03, 3/02/2008 2 Kommentare .. Link

Auch wenn das Internet unterwegs immer teuer ist ... diese Bilder muss ich euch einfach zeigen! Sind sie nicht herzallerliebst?  

  

  

Die ersten beiden Fotos sind auf Kangaroo Island (vor der Kueste von South Australia) entstanden, wo ich vom 31.1. bis 1.2. war. Das Foto mit dem Koala ist brandneu - heute in einem Wildlife Park in den Adelaide Hills geschossen worden. Hat auch "nur" $15 gekostet. Ich hab sogar noch ein schoeneres Bild, allerdings nur in Papierform. Muss ich dann bei Gelegenheit mal fuer euch einscannen.



Von unterwegs ...

Geschrieben von Sydneybastian
18:49, 29/01/2008 2 Kommentare .. Link

In meinem letzten Eintrag hatte ich ja meine "letzte große Reise in Australien, von Sydney nach Perth und über Adelaide, Melbourne und Canberra zurück" angekuendigt. Nach 10 erlebnisreichen Tagen in und um Perth (5-taegige Tour durch den aeussersten Suedwesten Australiens, Tagestour ins mysterioese Pinnacle Desert, Ausflug nach Fremantle, Goldbarrengiessvorfuehrung, 30 Min. Feuerwerk am Australia Day, ...) und einer 2-taegigen Zugfahrt quer durchs Outback, bin ich heute bereits in Adelaide angekommen. Hier stehen jetzt u.a. Schwimmen mit Delfinen, ein 2-taegiger Ausflug nach Kangaroo Island, eine Weintour und der Besuch eines bayrischen Dorfes an (mhhm ... Bayern). Am 04.02. geht's dann ueber die beruehmte Great Ocean Road Richtung Melbourne weiter.

Auf Fotos muesst ihr leider noch warten, aber zumindest seid ihr nun mal wieder auf dem Laufenden, was ich hier unten so alles mache ;-) 

Na gut ... EIN Foto gibt's doch schon mal. Voila, ich im Pinnacle Desert:

  



Ja, mich gibt’s auch noch

Geschrieben von Sydneybastian
18:16, 16/01/2008 2 Kommentare .. Link
Okay, falls das hier überhaupt noch jemand liest, ein großes Lob für Treue und Ausdauer! Ihr habt euch sicher schon gefragt, ob ich vielleicht im australischen Outback verschollen bin. Ganz so dramatisch ist es zwar nicht, aber ich war seit November dauernd auf Reisen: Neuseeland, Tasmanien, das Red Centre (Ayers Rock und dergleichen) ...
 
Wer meine suchtähnliche Neigung zum Fotografieren kennt, weiß, dass ich jedes Mal Hunderte von Bildern im Gepäck mitgebracht habe, die ich auch gerne an dieser Stelle präsentiert hätte. Aber die jeweils etwa sieben Tage in Sydney zwischen den einzelnen Reisen sind stets für das Vorbereiten des nächsten Trips draufgegangen ;-)  So bin ich nie dazu gekommen, ein bisschen Ordnung in das Bilderchaos zu bringen – geschweige denn Bilder auf dieser Seite hochzuladen.
 
Und morgen geht’s schon wieder auf Tour: meine letzte große Reise in Australien, von Sydney nach Perth und über Adelaide, Melbourne und Canberra zurück. Für das Ganze habe ich mir nochmal vier Wochen Zeit genommen, denn es gibt außer den Städten auch unterwegs noch unheimlich viel zu sehen. Aber danach geht’s recht bald nach Hause: Am 29. Februar fliege ich morgens in Sydney ab, habe dann eine Übernachtung in Korea, und komme pünktlich am 1. März wieder in Frankfurt an – um 17.05 Uhr um genau zu sein. Und dann komme ich hoffentlich endlich dazu meine vielen, vielen Fotos präsentierreif aufzubereiten. Ja, das werde ich ganz sicher tun ... bestimmt ... kein Zweifel ... höchstens ein bisschen ...
 
Wie dem auch sei, damit sich eure Beharrlichkeit, immer wieder mal auf dieser Seite vorbeizuschauen, auch gelohnt hat, hier ein Miniauswahl von Fotos meiner letzten Reisen. Meine Güte, das erste Bild stammt sogar noch von der Tour mit meinem Bruder und seinen beiden Freunden, die wir zusammen im Juli unternommen haben. Selbst DIE Bilder hab ich nie geschafft online zu stellen. Aber alles wird gut! Ich bin mir selbst nicht so sicher, ob das hier eher ein Tropfen auf den heißen Stein ist, oder ein Appetizer der hält, was er verspricht. Na ja, so oder so viel Freude daran. Ich freu mich schon, euch im März wieder zu sehen :-)
 

Am Great Barrier Reef.

  

Tongariro Crossing, Neuseeland.

 

Bungy Jumping, Queenstown, Neuseeland.

 

Rafting in Neuseeland.

 

Wallaby vor der Wineglass Bay, Tasmanien.

 

Silvester in Sydney.

 

Uluru (Ayers Rock) im Roten Zentrum Australiens.

  



Tongariro Crossing, Wellington und Coromandel 16.-25.11.07

Geschrieben von Julia
07:19, Mon 26 November 2007 0 Kommentare .. Link

Letzte Woche hab ich endlich meine Nase in den neuseelaenischen Wind gehalten und die erste richtige Reiseluft geschnuppert.

Ich habe mich Whitney und ihren Eltern angeschlossen, um den Tongariro Crossing zu bewaeltigen. Das ist der schoenste One-day-walk hier im Lande und man ueberquert dabei einen Berg. Es ist aber nicht irgendein Berg, sondern besser bekannt als Mount Mordor. Ja richtig, der von Herr der Ringe. Die Wanderung war "nur" 17 km lang, aber man musste 800 Hoehenmeter bewaeltigen, mit Haenden und Fuessen - ungelogen. Unten war strahlende Sonne, oben Schnee und Wind. Aber es hat sich sehr gelohnt und der Walk hat seinen guten Ruf verdient. Die Aussichten waren toll: Berge, Seen, der rote Vulkankrater, Mondlandschaft gefolgt von Graswiesen und Waeldern. Die letzten beiden Stunden waren zwar Hoelle (oder auch Mordor), obwohl es nur noch bergab ging, aber wir koennen stolz behaupten, dass wir es geschafft haben! Whitney's Eltern taten mir allerdings ein wenig Leid, die brauchten am naechsten Tag erstmal ne Massage. Erstaunlich aber, wie viele Opis und Omis den Walk bewaelitgt haben. Wir haben auf einer Bergspitze einen ca 65jaehrigen Tourguide getroffen. Tourguide? Ja, der macht das anscheinend oefter... also mir reicht einmal im Leben. Nach den sieben Stunden sind Whitney und ich ins Gras gefallen und haben alles von uns gestreckt.

Danach sind wir zusammen nach Wellington gefahren. Whitney und ihre Eltern sind von dort aus weiter auf die Suedinsel, ich habe mir ein paar Tage die Stadt angeschaut und war begeistert. Im Gegensatz zu Auckland ist Wellington kleiner, gemuetlicher und nicht so unpersoenlich. Da die Stadt fuer ihre Kunst- und Kulturszene bekannt ist, sind an jeder Ecke Cafes und Skulpturen und Theater. Ich hatte mega Glueck und die ganze Zeit strahlenden Sonnenschein, sodass ich sogar im Meer schwimmen konnte. Ich wuenschte, ich haette dort studiert, aber ist ja jetzt egal. Ansonsten hab ich mir das bekannteste Muesum Neuselands angeschaut: Das Te Papa. Es ist riesig und echt toll (was ich nicht von vielen Museen behaupten kann, da ich immer keine Lust habe, alles durchzulesen, ich Banause). Hier konnte klein Julia gaaaanz viel spielen und alles selber ausprobieren. Jetzt weiss ich jedenfalls eine Menge ueber die geologische Entstehung des Landes und wie sich die Maori das erklaert haben. Naja, aber damit will ich hier auch nicht alle langweilen, denn schliesslich muesstet ihr das ja auch alles lesen ohne zu spielen. Am besten jedoch war in Wellington meine Radtour entlang der Kueste. Die ist naemlich wunderschoen. Neben Tauchern, Seevoegeln, Felsen, klarem Wasser und herrlichen Aussichten hab ich Naturbursche auch noch noch Schilder mit "Slow down, Pengiun Crossing" gesehen (hat aber kein Pinguin gecrosst) und bin im Chocolate Fish Cafe abgestiegen. Das Cafe ist ein suesses Kunstwerk und beruehmt dafuer, dass die Stars von Herr der Ringe waehrend der Dreharbeiten immer dort eingekehrt sind. Dann war ich noch im Botanischen Garten, im Parliament Building (oh man, die langweiligste Fuehrung meines Lebens, die Frau war der Oberknaller. Bei jeder Tuer von bestimmt 15 Tueren hat sie 5 mal wiederholt, wir sollten doch bitte auf unsere Finger aufpassen wenn wir die Tuer fuer die anderen aufhalten. Genauso wurden wir bei jeder Treppe dreimal darauf hingewiesen, doch bitte auf unsere Schritte aufzupassen, damit wir nicht hinfallen. Schon traurig, wenn man das von einer Fuehrung dorchs Parlament behaellt.) und bin durch die Stadt gestreift. Mehr faellt mich hier spontan garde nicht ein. Aber es hat sich sehr gelohnt.

Zur Zeit bin ich bei Uli und Shana in Auckland. Die beiden kenne ich von der Uni und ich konnte bei ihnen in der Wohnung unter kommen, so lange bis Philipp kommt (morgen!!!!). Uli und ich haben dann ihr freies Wochenende erstmal genutzt, um auf die Coromandel zu fahren. Das ist eine Halbinsel nicht weit von Auckland, die fuer ihre Waelder und Straende bekannt ist. Als am Sonntag dann die Sonne raus kam, sind wir die Touriattraktionen abgeklappert: Hot Water Beach und Cathedral Cove. Am Hot Water Beach kann man sich ein Loch buddeln und aus der Erde sprudelt heisses Wasser. Anscheinend sind diese heissen Quellen genau an der Stelle so dicht unter der Oberflaeche. Wir haben uns also zu den andern 150 Leuten begeben und ein Loch gebuddelt (na, das ist geschummelt, wir wurden von zwei fleissigen Buddlern in den fertigen kleinen Pool eingeladen und haben natuerlich nicht nein gesagt) und den Hintern heiss werden lassen. Danach gings zur Cathedral Cove, das ist eine wunderschoene Bucht mit weissen Felsen. Einer davon hat ein Loch, dass so aussieht, wie ein Eingangstor zu einer Katedrale, deshalb der Name. Und wir waren noch auf dem Meer Kayak fahren. Und unser kleines Hostelzimmer war sehr nett. Eigentlich haben wir in der unteren Etage des Hauses eines alten Ehepaares gewohnt, die uns dann direkt ihre frischen reifen Grapefruits und Zitronen aus dem Garten angeboten haben. Echt niedlich. War sehr schoen mit meiner lieben Uli, von der ich mich heute verabschieden muss. Heul... man, man, man... Aber morgen hohl ich endlich Philipp ab. Ich hoffe er fliegt gerade gut...

 

Uli und ich auf einem Felsen bei der Cathedral Cove

ein alter Mann fischt Dinner an einem Strand auf Coromandel



Lang, lang ist's her!

Geschrieben von Julia
13:32, Wed 14 November 2007 0 Kommentare .. Link
Ich komme gar nicht mehr nach mit meinem Blog...wo fange ich nur an. Also, erstmal hab ich meinen ganzen Unikram eeeendlich fertig. Erleichterung. Dann kam auch schon Sebastian zu Besuch, er hat es ja nunmal nicht soweit. Nachdem ich ihm ein wenig in Auckland herumgeführt hatte, sind wir dann zusammen für drei Tage in den hohen Norden Neuseelands gereist. Auf unserem kleinen Trip haben wir Kauri Bäume bestaunt (es sind die größten Bäume Neuseelands und wegen ihres tollen Holzes leider auch schon fast völlig verschwunden) und waren in einem Vogelreservat und haben einen sprechenden Tui kennengelernt (das ist eine einheimische Vogelart, die es ziemlich gut drauf hat, Stimmen zu imitieren. Unser kleiner Piepmatz hat die kratzige Raucherstimme seines Menschen-Papas drauf gehabt und gebellt. Wirklich ulkig.) Ausserdem habe ich gelernt, dass Kiwi's die größten Eier im Verhältnis zur Körpergröße legen, das heißt, ein Kiwi-Ei macht 20% des Körpergewichts des Weibchens aus. Bei anderen Vögeln sind es nur 4-5%. Autsch! So, hier mal die kleine Anatomiestunde:

und wo sind die Organe dann??

Well, darüber könnte man sich jetzt länger den Kopf zerbrechen. Ich hab es anscheinend auch getan, sonst wäre mir diese interessante Tatsache wohl keinen Eintrag auf meinem Blog wert.

Die eigentlichen Highlights sollten aber noch kommen: Am zweiten Tag sind wir hoch zum Cape Rainga gefahren, der Nordspitze Neuseelands. Dort kann man sich, neben einem kleinen Leuchtturm und einigen Wegweisen auch das Aufeinanderprallen von dem Pazifik und dem Tasmanischen Meer anschauen. Der Himmel ist auch genau im richtigen Moment augerissen (ne, Sebastian) und wir hatten einen tollen Ausblick.


the crash of the oceans!

Auf dem Rückweg vom Cape haben wir noch riesige Sanddünen mit unsen Boards unsicher gemacht und das ohne Rücksicht auf Verlust: Während Sebastian voll in den Minifluss am Ende der Strecke gedüst ist und klatschnass war, hab ich mir den Nagellack und die Zehenhaut abpoliert und meine Jeans zerlöchert. Wir waren schon voll dabei, aber es war auch ein Riesenspaß! Hinterher sind wir dann noch den 90 Mile Beach mit unserem coolen 4-wheel-drive Mobil entlang geheizt. Eigentlich ist der Beach nur 64 km lang, aber früher waren die Karren ja noch nicht so schnell und die Uhr tickte noch anders, deshalb ist es den Kiwis wohl etwas länger vorgekommen...

unser heißes Gefährt mit ausklappbarer Treppe. Unschlagbar neben den schnöden anderen Bussen.

Der letzte Tag war dann auch nochmal richtig schön. Wir haben einen Dophin Cruise durch die Ba of Islands gemacht und uns die schöne Landschaft und, viel spannender, die Meerssäuger angeschaut. Wir hatten eine Delphin-Garantie (sonst hätten wir lebenslang die Fahrt wiederholen können) und haben dann tatsächlich auch noch eine Orka-Familie gesehen. Wunderschön!


hier meine Profi-Fotos ;-)

Zum Schluss haben wir uns die Waitangi Treaty Grounds angeschaut. Das ist ein wichtiger Vertrag zwischen den Maori und den Wießen, der 1940 (?) geschlossen wurde. Irgendwie war ich aber recht müde als wir da waren und weiß nicht so ganz genau, worum es da ging. Aber Sebi weiß das bestimmt. Naja, und dann waren wir auch schon wieder zurück in Auckland und ich musste mich leider von Sebastian verabschieden, der weiter herumtourt und die Südinsel unsicher macht.


Abschiedsparty und was danach kommt!

Geschrieben von Julia
13:04, Wed 14 November 2007 0 Kommentare .. Link
Letztes Wochenende war ich auf der Coromandel, das ist eine sehr schöne Gegend auf der Nordinsel, die viele Strände hat. Andy, ein Amerikaner, dessen scheinbar sehr reiche Eltern ein Ferienhaus in einem netten Ort dort gekauft haben, hat dort seinen Geburtstag und gleichzeitig eine Abschiedsparty gefeiert. Das war wirklich noch mal ein schöner Abschluss, ein wenig anstrengend zwar, aber am Strand war es super und ich war sogar zum ersten Mal richtig im Meer und habe ein bisschen Bodysurfen versucht. Der Erfolg war ok, aber das main result waren mehrere Hände voll Sand in Bikinihose und Top, die ich dann ein paar Stunden später im Badezimmer verteilt habe, nachdem ich sie in die Stadt und zum Supermarkt getragen hatte. Ach, ich hab auch noch gar nicht von dem Megadinner berichtet, dass wir am Freitag davor von Mathias, einem Deutschen, der früher schon als Koch gearbeitet hat, präsentiert bekommen haben. Er hat für 12 Leute ein sechs Gänge Menü gezaubert, dass in Deutschland 60 Euro kosten würde und vom feinsten war: Austern (ok, die mag ich nicht), Jakobsmuscheln, Thunfisch, Lamm, Lachs... das alles mit leckeren Gemüsesorten und Soßen angerichtet... ein Traum. Wirklich Respekt!

Danke, Mathias! So schön sahen die anderen 5 Gänge auch aus.

Heute hab ich noch bei einem Fotoshooting für die neue Broschüre für die International Students mitgemacht. Ich habe das europäische Gesicht repäsentiert und werde mit drei anderen (einem Asiaten, einem Kanadier und einer Mexikanerin, die aber wie eine Inderin aussieht) auf dem Titelbild sein. War ganz lustig, aber ich hab den ganzen restlichen Tag unter meine Make-up Kruste geschwitzt. Ja und gleich wird mein Zimmer abgenommen und kontrolliert, ob ich auch ja alles sauber hinterlasse...

Tja, und wie geht es bei mir jetzt weiter? Ich fahre morgen mit dem Bus gen Süden und zum Tongariro National Park und treffe mich mit Whitney und ihren Eltern. Wir werden zusammen den "schönsten one-day-walk Neuseelands" machen. Danach nehmen die mich mit nach Wellington, das ich dann drei Tage auf eigene Faust erkunde. In einer Woche gehts nochmal zurück nach Auckland, wo meine liebe Uli mich bei sich aufnimmt und wir noch einen kleinen Ausflug machen. Und dann ist es endlich soweit: PHILIPP, FLIPPI, mein süßer Schatz kommt! Man, ich kann es kaum noch abwarten. Philipp, ich waaarte!



Waiheke Island 27.10.07

Geschrieben von Julia
08:57, Wed 31 October 2007 0 Kommentare .. Link
Letzten Samstag haben Uli und ich uns einen herrlichen Tag lang Unipause gegönnt und waren auf Waiheke Island. Das ist wiedermal eine der Tagesausflugsinselziele vor Auckland - easy in einer dreiviertel Stunde mit der Fähre zu erreichen. Waiheke's Beschreibung erinnert an canarische Inseln oder Südfrankreich (und das ist auch gar nicht so weit hergeholt, denn des Klima ist sehr ähnlich): es gibt dort viele Weingüter und Olivenhaine, wunderschöne Strände und in der kleinen Stadt haben sich viele Künstler angesiedelt, die ihre Werke in Galerien ausstellen. Also wirklich nett dort, Uli und ich haben beschlossen, dass es ein sehr guter Ort für die Rentnerjahre ist (was nicht heißen soll, dass es langweilig war und dort nur alte Menschen sind). Auf einer Bustour hat uns der Herr Busfahrer die Preise von jedem zweiten Haus genannt, ich glaube das war für ihn als Local essentiell. Jedenfalls wohnen da überproportional viele Superreiche. Einer davon ist ein nobler, unbekannter Spender von Timberholzbänken, die er für 2500 Dollar pro Stück auf der ganzen Insel verteilt, da er einmal vor Jahren keinen Platz gefunden hat, an dem er in aller Ruhe sein Eis schlecken konnte. Tja, wenn Geld keine Rolle spielt. Auf der Fährfahrt haben wir dann noch das entdeckt:

Für die guten aus Eschershausen nimmt man auch schon mal einen weiteren Weg in Kauf!

Ansonsten hatten Uli und ich unseren Spaß im Meer beim planschen und an Land bei einer Weinprobe.

Abends war die wahrscheinlich letzte große Party hier im Student Appartment mit dem Motto: Pimps and Prostitudes. Es war sehr feucht-fröhlich und alle haben sich redlich Mühe gegeben, authentisch rüberzukommen! Auf dem Bild sehen wir zugegebenermaßen recht monstermäßig aus - hauptsache gaaanz viel Farbe!



Warum hier nix passiert...

Geschrieben von Julia
06:53, Mon 22 October 2007 0 Kommentare .. Link
...sorry, ich hab zur Zeit meine heiße Uniphase und komm nicht zum schreiben. Naja, viel passiert auch nicht, die meiste Zeit verbringe ich am Schreibtisch. Zudem ist meine Kamera heruntergefallen und kaputt - also auch keine Fotos. Aber die Versicherung ersetzt sie hoffentlich. Bis bald!

WSA Ball 6/10/07

Geschrieben von Julia
06:57, Sun 7 October 2007 0 Kommentare .. Link
Man, man, man, da haben wir uns aber mal in Schale geworfen! Gestern war der Ball vom Student Appartment und wir haben mal die Gelegenheit genutzt, uns aufzubrezeln. Seht selbst:



Na, das ist doch fast schon Amerikanisch, wa?


The Chaser's War on Everything - APEC Nachtrag

Geschrieben von Sydneybastian
21:46, 5/10/2007 1 Kommentare .. Link
Ihr erinnert euch doch bestimmt noch an meinen Bericht über den APEC-Gipfel in Sydney und die Comedy-Gruppe „The Chaser“, die als kanadischer Autokorso getarnt unbehelligt in die Sicherheitszone eindringen konnten. Falls nicht, schaut doch mal in der rechten Spalte unter „Letzte Einträge“ nach. Ich bin jetzt auf YouTube auf eine Aufzeichnung der Episode ihrer Show gestoßen, in der sie ihr APEC-Material zeigen:
          

     
Die Gerichtsverhandlung, bei der sie möglicherweise bis zu 6 Monate Haft aufgebrummt bekommen sollen, war übrigens für gestern (Mi. 04.09.) anberaumt, ist dann aber auf Dezember verschoben worden.


Sonne in Newcastle und Wein im Hunter Valley

Geschrieben von Sydneybastian
21:34, 5/10/2007 0 Kommentare .. Link
Ist zwar auch schon wieder ’ne Woche her, aber ich war zwischenzeitlich mal wieder mit einem Essay beschäftigt: Nach den Jenolan Caves habe ich mir nur einen Tag Ruhe gegönnt, dann ging’s wieder auf einen Kurztrip. Die Woche Ferien musste schließlich sinnvoll genutzt werden.
 
Tag 1: Mit dem Zug ging’s zunächst 2 ½ Stunden gen Norden nach Newcastle (und ich meine nicht das Newcastle in England). Dort habe ich einen netten Tag bei herrlichstem Sonnenschein genossen.
 
Tag 2: Mit einer Kleingruppe von 5 Leuten und einem zunächst scheinbar ziemlich grummeligen Busfahrer auf ins Hunter Valley, einer berühmten Weinregion. Hmmm Weinprobe ...
 
Fotos von beiden Tagen? Einfach klicken.


Traumurlaub auf Fiji, 11.09.-21.09.2007, Bula!

Geschrieben von Julia
10:39, Mon 1 October 2007 0 Kommentare .. Link
Puh, ich habe ja einiges hier nachzuholen, der letzte Eintrag ist ja schon ewig her.
Nach den Semesterferien auf Fidschi, oder auch Fiji, wie es hier geschrieben wird, war es ganz schön schwer, wieder zum Unialltag zurückzukehren, zumal da ich auch noch eine üble Magenverstimmung mitgebracht hatte. Nichts desto trotz hat mich das Unileben schneller eingeholt, als mir lieb war und ich hab heute, nach meiner Präsentation endlich Zeit für den Blog!

Fiji! Ich kann selbst noch kaum glauben, dass ich da war, wo Truman immer hin wollte! Aber ich kann jetzt sehr gut nachvollziehen, was ihn dort hin gezogen hat: endlose Strände, türkisfarbenes Wasser, Hängematten unter Palmen, Schnorcheln, Schwimmen und die Freundlichkeit der Leute kennen lernen genauso wie deren Lebensrythmus, der sich mit nichts besser beschreiben lässt als dem viel verwendeten Ausdruck "Fiji-Time".

Nachdem wir eine Nacht in Nadi, der drittgrößten Stadt auf der Hauptinsel verbracht hatten, sind wir früh morgens zum Hafen auf unseren "Yasawa-Flyer" gestiegen, der Fähre, mit der wir unsere Inland-Hopping Tour gemacht haben. Die Yasawa Group ist eine Inselgruppe nord-westlich von der Hauptinsel und diese kleinen Inseln sind als Urlaubsziel ziemlich beliebt. Wir hatten allerdings Glück, da Nebensaison war. Zuerst sind wir nach Nanuya Lailai gefahren, wo uns neben niedlichen Holzhütten und einer sehr lieben Backfrau auch noch die "Queen" begegbet ist. ER (!) war der verrückteste "Hotelmanager" den ich je erlebt hat. Das auch Männer Röcke anhaben und Blumen hinterm Ohr tragen ist auf Fiji keine Besonderheit (überigens: rechts heißt vergeben und links heißt frei, falls ihr mal in eine entsprechende Situation kommt), aber nicht alle Männer säuseln von ihrem Begegnungen mit Opera Winfrey nach einer Tanzshow. Wohlgemerkt, unsere leicht tuntige Queen hat getanzt und Opera zugeschaut. Die Show muss wohl ganz gut gewesen sein, denn nachher wurde Queen nach Amerika eingeladen und ist nach eigenen Angaben mit einem Koffer hin und mit zehn vollen wieder zurückgekehrt - alles dank Operas Großzügigkeit. Wieviel von der Story wahr ist und wieviel in ausgedehnten Fiji-Time Schäferstündchen oder Cava-Sessions hinzugedichtet wurde, weiß ich nicht, aber die Geschichte war großartig.

darf ich vorstellen: the Queen herself (rechts im Bild, in der Mitte unsere liebe Backfrau, links: keine Ahnung)

Leider hatten wir am Anfang ziemich viel Wind und Wolken, sodass wir Nachts fast das Gefühl hatten weggeweht zu werden in unserer Hütte, die die Amis nach dem Krieg da haben stehenlassen. Auf der anderen Seite der Insel befand sich aber die blaue Lagune (da wurde auch mal ein Film mit Brooke Shields gedreht) und da war zum Glück kein Wind, schönes blaues Badewannenwasser und ein nettes kleines Schnorchelgebiet. Doof nur, dass wir, um dort hin zu gelangen immer quer über die Insel mussten, was zwar einen schönen Ausblick, aber doch einige Anstrengung gekostet hat. Döofer allerdings wäre es gewesen, wenn wir die faustgroßen behaarten Spinnen, die sich auf diesem Weg in den Bäumen getummelt haben, bemerkt hätten. Über deren Existenz haben uns dann später einige andere Urlauber aufgeklärt....wir haben immer schön geguckt, wo wir hingelatscht sind, also auf die Füße ;) Ansonsten haben wir hier noch Cava probiert, das Nationalgeränk Fijis, das aus einer Baumwurzel gemacht wird und wie Dreckpfütze aussieht und meiner Meinung nach auch nicht viel besser schmeckt. Wenn man genug davon trinkt, hat es beruhigende Wirkung - nach einer Kokusnussschale voll wird nur die Zunge taub. Eigentlich machen hauptsächlich die Männer abends immer ihre Cava-Sessions, aber wenn Frauen schwanger sind, kriegen sie das Zeug sozusagen auch verschrieben und trinken es morgens und abends. Nach neun Monaten sind sie dann so entspannt und beruhigt, dass das kleine Fiji-Baby rauspflutscht wie nix, da brach man auch kein Krankenhaus und keine Atemübungen und kein Geschreie (alle Angaben stammen aus Originalquelle!). Außerdem sind wir um 5.30 morgens aufgestanden, um Kokusnussbrot mit einer sehr liebenswerten Frau zu backen... Kokusnüsse und vor allem Papyas werdem einem auf Fiji nur so hinterhergeschmissen. Die gibt es dort im Überfluss.

Yummi! Fiji-Dinner auf Naviti

Als nächstes ging es nach Naviti, wo wir singender Weise von einer Gruppe Fijianern begrüßt wurden. In den zwei Tagen, die wir dort waren, haben wir nicht nur die Freudlichkeit der Leute zu schätzen gelernt, sondern auch deren Spaß am Tanzen und Singen. Sie haben uns mit einem traditionellen Dinner geglückt (hatten Glück, das wir am Freitag da waren), bei dem draußen in eine Grube heiße Asche gegben wird, danach das eingepackte Fleisch, bzw. der Fisch, dann noch einige essbare Wurzeln und Gemüse, zum Schluss wird alles mit Bananenblättern und einer Decke abgedeckt und nach zwei Stunden kommt aus diesem "Naturofen" ein wahnsinnsleckeres Essen. Danach gab es noch Buladancing und eine Show, bei der alle ne Polonese zum Lied "Please don't tough my papaya" machen mussten. Herrlich, Papaya hat uns also nicht nur bei fast jeder Mahlzeit verfolgt, sondern scheint noch andere Bedeutungen zu haben... "Bula" ist überigens die Begrüßungsformel auf Fiji und man gewöhnt sich ziemlich schnell daran, alles und jedes mit einem herzhaften bula zu kommentieren.
Bula Dancing! Die Männer sind alle so gut gebaut, nur von der Arbeit, ganz ohne Gym. Allerdings machen sie aber auch sofort nen Heiratsantrag, sobald ein Mädchen Interesse zeigt. Das ist dann die Fahrkarte in die scheinbar bessere Welt...

Das Highlight des Tripps war definitiv unser Ausflug zu den Manta-Rochen. Ich bin mit Mantas geschwommen, das war sehr beeindruckend und faszinierend und herzklopfenerweckend. Großartig!! Die Tiere sind riesig und ich hatte auch ein bisschen Angst, aber das Erlebnis werd ich nie vergessen. Danach sind wir in den "Coral Gardens", einer bestimmten Meeresbucht, herumgeschnorchelt und haben ganz viele Nemos gefunden. Ein wenig shoking nur, dass uns auf der Rückfahrt in unserem kleinen Boot unser Tourguide an seinem Haken stolz seinen Fang präsentiert hat: ganz viele schöne bunte Fische, die wir alle vorher unter Wasser bestaunt hatten: tja, lunch, ne?

Wow, ein Manta!

Auf Waya, der nächsten Insel haben wir eigentlich nur relaxt in Hängematten und die wunderschöne Landschaft genossen. Hier konnte man bei Ebbe von einer Insel zur anderen laufen ohne nasse Füße zu kriegen. Auf jeder Insel hatten wir blaues Wasser und weißen Strand, aber auf Waya haben wir einen Sonnenuntergang genossen und den riesigen Sternenhimmel vom Strand aus bewundert. Am nächsten morgen sind wir wieder um 5.30 aus dem Bett gekrochen, um mit einem Fijianer auf einen nahegelegenen Hügel zu steigen, um von dort aus den Sonnenaufgang anzuschauen. Wir Deutschen und ein paar andere Touris waren natürlich pünktlich da und bereit loszumaschieren. Es wurde dann auch heller und heller und letztendlich haben wir auch einen wunderschönen Sonnenaufgang genossen - allerdings am Strand. Aufgetaucht ist niemand. Auf unsere Nachfrage, wo denn unser Wanderführer geblieben sei bekamen wir die Antwort: oh, der war dann wohl woanders... in der Hängematte wahrscheinlich! Fiji-Time eben, aber was will man auch erwarten, wenn Fiji in der Nacht zuvor um 12 Uhr nachts ein Ruby-WorldCup Spiel hatte. Schön wars trotzdem.

Waya

Die letzte Nacht auf der Bounty Island hat uns dann noch mal richtigen Komfort beschert: warme Duschen und ein Frühstuücksbuffet (bei dem man selbst entscheiden konnte, ob man Papaya will oder nicht). Diese süße kleine Insel haben wir in einer knappen Stunde einmal umrundet! Danach gings zurück nach Nadi, wo wir dann noch drei Nächte hatten. In der Stadt ist es aber leider nicht so supi trupi, da die Indo-Fijis (etwa die Hälfte der Bevölkerung hat einen indischen Background) einem die ganze Zeit Souveniers aufquatschen wollen. Tatsächlich wollten wir ja auch welche haben, aber doch nicht auf die Art und Weise. Ich denke mal, dass ist vergleichbar mit der Türkei oder Tunesien oder so... Naja.


Insgesamt war der Tripp aber sehr sehr sehr schön, einfach ein Traum. Nur am Flughafen wollten sie Barbara fast nciht ausreisen lassen, da sie nicht ihr Ticket von (wohlgemerkt) Neuseeland nach Hause dabei hatte. Boa, war das ein Theater... Aber nach mehreren Schweisperlen, einigen Tränen und einem sehr hilfsbereiten koreanischem Flughafenmitarbeiter, der mindestens genausoviel geschwizt hat wie wir, haben wa dat Babsi dann doch mitnehmen dürfen. Ende gut, alles gut und ich hab jetzt so langsam auch einen Knoten in den Fingern, also machts gut und bis bald!!!

Jenolan Caves

Geschrieben von Sydneybastian
19:20, 26/09/2007 2 Kommentare .. Link

Wir haben gerade eine Woche Ferien. Am Montag (24.09.) ist meine australische Mitstudentin Bethany für zwei Tage mit Julia (aus Mainz), ihrer Schwester Lena (ist derzeit zu Besuch) und mir in die Blue Mountains zu den „Jenolan Caves“ gefahren. Schon auf der dreistündigen Hinfahrt gab’s massig schöne Landschaft zu sehen. Ich bin ja jetzt schon seit über 7 Monaten in Australien, aber ich hatte bisher noch nie eine Begegnung mit richtigen Kängurus in freier Wildbahn (nur mit Wallabies). Aber auch die gab’s in diesen zwei Tagen massig. Eins wäre uns beinahe vors Auto gesprungen.

 

Am ersten Tag haben wir zwei „klassische“ Tropfsteinhöhlen besichtigt. Ein Highlight waren sogenannte Stromatolithen. Nicht besonders hübsch, aber sehr selten: Es handelt sich dabei um biogene Sedimentgesteine (klingt toll, ne?) und zugleich um die ältesten durch Organismen aufgebaute Strukturen auf diesem Planeten. Wen’s näher interessiert: Wikipedia hilft. Abends haben wir in einem Bungalowpark mitten in der Wildnis übernachtet, Holzofen und Plumpsklo inklusive. Und dass ich kochen „durfte“, darüber waren sich die Damen natürlich ganz schnell einig.

 

Am nächsten Morgen gab’s ein bisschen Bushwalking (Kängurus !!!) und dann kam der Höhepunkt des ganzen Ausflugs: Eine Adventure-Höhlentour. Nix mehr mit befestigten Wegen und beleuchteten Höhlenwänden. Stattdessen 10 Meter Abseilen und dann rein ins Vergnügen mit Overall, Helm und Helmlampe: Sich durch engste Tunnel winden, im Staub herumkriechen, im Dunkeln über Felsen rutschen, ... herrlich! Meine Kamera habe ich dabei lieber im Auto gelassen. Aber eine Sportstudentin aus Brisbane, die Fotos für ihre Arbeit über Extremsportarten brauchte, hat mir versprochen, mir ein paar Bilder zukommen zu lassen. Na ja, das haben allerdings schon so einige ... mal sehen. Bis dahin gibt’s hier vom restlichen Ausflug massig (mein neues Lieblingswort?) Bilder.



Bushwalking und Comedy gucken

Geschrieben von Sydneybastian
21:38, 23/09/2007 0 Kommentare .. Link
Es gibt neue Fotos zu bestaunen.
 
Exakt vor einer Woche (So. 16.09.) war ich mit Jess, Michael und Dan bushwalken in einem Nationalpark mit dem schillernden Namen „Muogamarra Nature Reserve“. Muogamarra steht in einer der zahlreichen Aborigine-Sprachen für „bewahren für die Zukunft“. Fotos gibt’s hier.
 
Hört euch mal (oder mal wieder) den zweiten Song im Player an. Vorgestern (Fr. 21.09.) hatte ich die Gelegenheit, die Scared Weird Little Guys live zu sehen – für lau. Jess’ Mutter hatte zwei Tickets gewonnen, konnte aber selber nicht hin, und auch sonst hatte niemand aus ihrer Familie Zeit. Jess hat mir die Karten angeboten, und ich bin zusammen mit Cameron hin. Die „Deadly Animals” wurden zwar nicht zum Besten gegeben, aber es war trotzdem ziemlich witzig. Das Konzept von Gitarren, Musik und Comedy hat mich ein bisschen ans Colonia-Duett erinnert, nur jünger und ohne den Karnevals-Quatsch (sorry Familie ;-) Fotos: Hier.


Pussierliche Graser und Nager tummeln sich und sind auf Nahrungssuche (8.9.)

Geschrieben von Julia
05:00, Sun 9 September 2007 0 Kommentare .. Link
Tummeln: Das Stichwort! Dies wird vorerst der letzte Eintrag für die nächsten ca. zwei Wochen, da Malin, Barbara und ich ab Dienstag dekadent an Fidschis Stränden herumpflezen werden...
Erst mal aber neue Geschichten aus dem Großstadtjungel, wo wir uns (siehe unten) zwischen riesigen Kiwis herumgetummelt haben und den Auftakt des Rugby-Wordcups verfolgt haben. Wobei ich den Sinn dieser Veranstaltung nicht ganz verstehe, denn eigentlich könnten 4 oder 5 Teams das Ganze auch gleich unter sich ausmachen. Ich meine, wenn man bedenkt, dass die All Blacks vorgestern Italien mit über 60 zu unter 10 abgezogen haben und Australien Japan mit 90:3...naja, hier sind trotzdem bekanntlich alle ganz heiß darauf.


Hier tummelt sich ein Primat auf einem John Deere Trecker im Zoo (das Foto wurde extra für die Täka-Fans daheim aufgenommen):

Am Samstag haben wir uns Tierchen aus aller Welt angeschaut im Auckland Zoo! Der war wirklich schön, die Tiere waren die gleichen wie überall. Ausser natürlich Skippy (die Kangarus und Wallabies) und die süßen kleinen Kiwis. Wobei die größer sind als ich dachte, aber dennoch genauso kugelrund, wie ich es mir vorgestellt hatte. Leider konnte man sie nicht fotografieren, denn diese nachtaktiven Geschöpfe sind sehr schüchtern, verstecken sich und mögen kein Blitzlichtgewitter. Naja, spannender waren da die Elefanten, die die ganze Zeit Müsli eingestaubsaugt haben und die balzeden Vögel beim Paarungstanz und natürlich die Löwen und Nilpferde und Giraffen und Nasenhörner (wie immer sind alle im Album). Ja, ich hab mich wohlgefühlt zwischen dem genzen Getier!
Nach dem Zoo haben wir einen Hamburger-Schuppen namens BurgerFuel ausprobiert. Den gibt es nur in NZ (wobei man mir sagte, dass sie franchisen - nach AUS, vielleicht kennen Sebastian und Anne die Kette also auch). Wie auch immer, die Burger sind teuer, dafür riiiiiesengroß und saulecker. Als Fastfood kann man das eigentlich auch nicht bezeichnen, denn auf jeden Burger muss man ca. 10-15 Minuten warten, da alles frisch zubereitet drauf kommt. Yummi! Das muss man sich einfach mal gönnen (ein Leben hab ich hier).
Ansonsten, mh, Malin ist jetzt stolze Besitzerin einer eigenen Karre! Sie hat einen Super-Deal gemacht und für wenig Geld einen coolen Wagen erstanden, den wir heute wahrscheinlich nochmal besuchen, bevor wir fahren. Es heißt Susi und muss noch ein wenig gepflegt, geputzt und ausgeführt werden. Aber dafür bleibt ja noch Zeit. So, ich muss jetzt Sonnencreme kaufen. Bis bald!!!


Sydney im Ausnahmezustand: Der APEC-Gipfel

Geschrieben von Sydneybastian
19:11, 8/09/2007 1 Kommentare .. Link

Ich weiß ja nicht, ob man davon in Europa momentan was mitbekommt, aber Sydney ist an diesem Wochenende eine Drehscheibe der Weltpolitik: Der diesjährige APEC-Gipfel (Asia-Pacific Economic Cooperation) findet gerade hier statt. Aus 21 asiatischen und Pazifikanrainerstaaten (wer’s genau wissen will: Australian, Brunei, Chile, China, Hong Kong, Indonesien, Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Papua-Neuguinea, Peru, Philippinen, Russland, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand, USA & Vietnam) haben sich die Staats- und Regierungschefs sowie zahlreiche andere wichtige Leute versammelt, um lauter wichtigen Kram zu besprechen. So ein Treffen bringt natürlich alles mit sich, was zu so einem internationalen Ereignis dazugehört:

 

Schon am vergangenen Wochenende hatte man angefangen, die halbe Stadt mit einem Zaun abzuriegeln, um die wirklich wichtigen Persönlichkeiten vor den gefährlichen Normalbürgerinnen und –bürgern zu schützen – und natürlich, damit Mr. Bush am Dienstag nur 18 Minuten vom Flughafen bis in die Innenstadt benötigen würde, eine Strecke für die Ottonormalverbraucher mindestens ‘ne Dreiviertelstunde braucht.

 

   

  

     

4 Stadtbahnstationen sind für dieses Wochenende geschlossen, auf dem Opera House tummeln sich Scharfschützen, im Gegenzug tummeln sich in den (zugänglichen) Straßen Anti-Bush-Demonstranten.

 

    

Gestern (Freitag) wurde einfach mal zum arbeitsfreien APEC-Holiday erklärt, weil in der Stadt ja eh nix geht. Na ja, ich hätte ohnehin frei gehabt, aber so manche(r) hat sich ziemlich gefreut.

 

Am Donnerstag gab’s einen Riesen-Gag: Eine Fernseh-Comedy-Truppe namens „The Chaser“ hatte sich eine schwarze Limousine gemietet, dazu zwei schwarze Sicherheitsfahrzeuge und ein paar Motorräder. Schnell die Limousine mit ein paar kanadischen Flaggen ausgestattet, und schon ging’s im Konvoi durch die Stadt. Herren in schwarzen Anzügen, die neben dem Wagen herjoggen, durften natürlich auch nicht fehlen. Der kleine Tross wurde tatsächlich durch zwei Polizei-Checkpoints unbehelligt hindurch gewunken und schaffte es bis vor das Intercontinental Hotel, in dem auch George Bush residiert. Dann stieg, zum Erstaunen der davor wachhabenden Polizei, statt dem kanadischen Premier Osama Bin Laden aus – oder zumindest einer der „Chaser“ in entsprechender Verkleidung. Den Comedians drohen jetzt bis zu 6 Monate Haft. Recht so – die australischen Sicherheitskräfte zum Narren halten und den eisernen Schutzring um die hohen Tiere aus aller Welt als ziemlich porös bloßstellen ... sowas macht man schließlich nicht.

     

 

 



Ha ha!

Geschrieben von Julia
20:08, Tue 4 September 2007 0 Kommentare .. Link
Oh Freude, ich hab meine beiden doofen Essays abgegeben! Juchhu, viel Arbeit, mal schauen, ob sich's auch gelohnt hat. Hab die Dinger im Self Development Center mit so einer Adverserin durchgeschaut und die hatte auch nicht viel zu meckern! Bin auch ganz zufrieden mit mir, zum erstenmal in meinem Leben hab ich was von meinem Englischstudium (sehr beruhigend: in der Uni lernt man was für ... eine andere Uni, ok das Leben passt hier wohl eher nicht). Egal, hauptsache weg!

Radeln am Samstag (1.9.07)

Geschrieben von Julia
18:35, Tue 4 September 2007 0 Kommentare .. Link
Endlich wieder auf einem Drahtesel sitzen! Wobei das Mountainbike, das Sergey mir geliehen hat, an Bequemlichkeit leider nicht mit unseren Hollandrädern mithalten kann. Er ist ein Radfreak aus Moskau und hat sein Bike extra mit nach NZ gebracht - das muss Liebe sein. Naja, ich bring meinen Süßen ja auch noch hierher. Jedenfalls ist er gleichzeitig Fahrradkurier und es ist so hügelig hier, dass ein Mountainbike schon besser war. Ulrike und ich haben am Samstag erstmal ihr neues Bike abgeholt. Dafür mussten wir mit dem Zug nach Penmure, einem etwas ausserhalb gelegenen Viertel von Auckland. Nachdem wir das erledigt hatten, sind wir vor einem Supermarkt noch in den Genuss Indischer Dudelmusik gekommen, da ein Radio Werbung für sich gemacht hat. Dann haben wir Anika, Ulis Bekannte aus Deutschland, die ein Highschoolhalbjahr hier macht eingesammelt und sind losgedüst. Der Plan: Da wir schon an der Küste waren, wollten wir einfach gen Norden am Strand entlang bis wir wieder am Cityhabour ankommen. Die Locals hatten uns auch etwas von ca. zwei Stunden erzählt. Gesagt, getan, gebraucht haben wir aber mindestens fünf Stunden, natürlich etliche Fotopausen inklusive. Aber es hat sich gelohnt: Das Wetter war supi, wir haben Orangen, Zitronen und Grapefruit-Bäume in den Vorgärten bewundert, schöne Häuser und neue Flora und Fauna entdeckt und natürlich die Aussicht auf das Meer und die Küste genossen (siehe Album und Link). Haben uns natürlich auch ein paar mal verfahren, bzw. neue Routen genommen. Die beste war auf einen Hügel hinauf, die Hälfte der Zeit mussten wir die Räder tragen, wir Abenteurer lol! In Mission Bay, dem nächsten Strand zur Stadt hin, gabs dann auch noch Eis und Fish und Chips und am Ende des Tages der verdiente Lohn: Ein traumhalfter Sonnenuntergang, den wir von einem langen Steeg aufs Wasser hinaus genossen haben. Boa, das war echt schön.

Nachher musste Sergey sein Fahrrad noch zurück bekommen und wir hatten die glorreiche Idee, drei Fahrräder auf dem Hinweg mitzunehmen, damit wir mit zweien wieder zurückkommen. Das war gar nicht so einfach und sehr unmotivierend, spätestens nachdem uns auf halber Stecke eingefallen ist, dass wir auch mit dem Bus hätten zurückfahren können.... ah well.

Finally Rangitoto! 25.08.2007

Geschrieben von Julia
15:42, Mon 3 September 2007 0 Kommentare .. Link
So ich hab hier ja noch einiges nachzuholen! Letztes Wochenende, am Samstag haben wir zum dritten Mal unser Inselziel Rangitoto angepeilt! Die letzten beiden Versuche sind leider am Wetter gescheitert und wir haben schon ernsthalft bezweifelt, ob wir es überhaupt noch schaffen. Aber letztendlich war es wunderbar! Wir vier Mädels (Barbara, Whitey, Malin und ich) sind erstmal mit der Fähre auf die Insel gefahren und haben dann den Gipfel des Vulkans gestürmt. Für mich hätte sich das Ganze allein schon wegen der Fähre gelohnt, wegen dem Meer und dem Wind um die Nase!

Hier seht ihr einige der Vulkankrater in der City!

Rangitoto liegt vor Auckland und man kann den Vulkanberg auch immer von der Stadt aus sehen. In der Region um Auckland gibt es auf sechs Quadratkilometern über 50 Vulkankrater, eine hochexpolsive Gegend so zusagen. Aber die Vulkane sind nicht mehr aktiv, zumindest waren sie das schon lange nicht mehr. Deshalb gibt es auch in der Stadt und in den Vororten immer wieder kleine Hügel, die alle etwa gleich aussehen. Wenn einem sowas begegnet, dann ist es höchtwahrscheinlich ein alter Vulkan. Ok, zurück zu Rangitoto: diesmal hatten wir herrliches Wetter, sind schön den Berg hochgekrachselt, haben eine wunderbare Aussicht genossen und auf dem Rückweg noch ein paar Kraterhöhlen mitgenommen. Das sind enge Gänge, in denen man nichts, aber auch gar nichts sehen kann. Da der Boden steinig und holprig ist, hat mir das nicht so viel Spaß gemacht, zumal dann unerwarteter Weise auch noch die Decke niergier wurde. Naja, kann ja nicht alles Spaß machen, ne?
Zurück in der Stadt gabs dann noch ein Rieseneis vom Italiener, der typische Kiwieissorten machen konnte ;-)...Alles in allem eine gelungene Vormittagsablenkung vom Uni-Alltag! Fotos hab ich in ein Album gepackt, falls ihr mehr sehen wollt!

Neues aus dem Leben der Chaos-Jule!

Geschrieben von Julia
07:12, Sat 1 September 2007 0 Kommentare .. Link
Wer keine Probleme hat, der macht sich halt welche. Ich bin ja bekanntlich Experte in dieser Art von Problembeschaffung (siehe Nasenbrüche, Kopierkartenautomaten, Autotüren, Zahnersätze etc.). So dann auch letzte Woche: Nach langer und müseliger Arbeit an zwei Essays, hunderten von hochgeladenen Fotos und sonstigen wichtigen Uni-Dateien kratzt mein Laptop ab. Wie sich dann herausstellte, was es ein Hardwareproblem - kann anscheinend schon mal vorkommen. Da konnte ich auch gar nix dran machen, denn so Laptops sind halt nicht für die Ewigkeit gebaut, wie mir ein Kommilitone mitteilte. Sehr beruhigend. Gut, dass ich in den letzten Monaten KEINE Sicherheitskopien gemacht habe. Ich also total verzweifelt und in heller Aufregung am nächsten Tag in die Stadt, um einen PC-Doctor aufzutreiben. Wie immer sollte das Problem sofort und auf der Stelle aus dem Weg geräumt werden, zur Not auch mit dem Kopf durch die Wand oder besser gesagt: völlig kopflos. Nach stundenlanger Suche und keinem Ergebnis kam ich auf die glohreiche Idee, in den gelben Seiten in einer Telefonzelle nachzuschlagen, wo ich den PC hinbringen kann. Super Sache an sich - hätte ich mein Handy aus der Zelle auch wieder mit rausgenommen. Ok, als es mir aufgefallen ist, war das gute Stück schon weg. Fazit: Ein Tag, kein PC mehr, kein Handy, studenlange Suche und noch keine Lösung. So hatte ich mir das überhaupt nicht vorgestellt und bin erstmal heulenderweise bei Malin eingetrudelt. Nachdem wir dann gemeinsam unsere Hirne eingeschaltet hatten, bzw. Malin für mich mitgedacht hat, bin ich dann mit Adresse und Wegbeschreibung zu nem Chinesen, der zwar 300 dollar haben wollte, aber nach fünf Tagen den Laptop wieder hergestellt hatte. Und: mein Handy wurde doch tatsächlich bei der Polizei abgegeben. Also Ende gut, alles gut.

disconnected and isolated - wie abhängig man doch davon ist. Globalisierung lässt grüßen...

Dass ich dann in der Woche, in der ich nur die Gemeinschafts-PCs im Appartment benutzen konnte, meinen USB-Stick auch noch hinterhergetragen bekommen hab, nachdem ich ihn in einem PC hab stecken lassen, sollte ich hier besser gar nicht erwähnen, um nicht als völlig verschusselt zu gelten. Da dieses Ziel aber eh schon in unerreichbare Ferne gerückt ist, ist es jetzt auch egal. Wie auch immer: denkt an die Sicherheitskopien!

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