Tichiro - knits and cats

Was mich schon lange wundert...

{ 01:41, 14.04.2007 } { Geschrieben in allgemeines } { 6 Kommentare } { Link }

...warum sind Oberteile eigentlich um so länger, je größer die Konfektionsgröße ist? Das ist mir schon oft bei Strickanleitungen, aber auch bei Klamotten von der Stange aufgefallen. Ich werde doch nur dicker, aber nicht größer. Auch meine Arme werden dadurch nicht länger. Nun bin ich zwar mit 1,56 m auch reichlich kurz geraten, aber im Sitzen bin ich genauso groß wie meine 1,72m große Kollegin. Der Größenunterschied liegt also vor allem an der Beinlänge.

Gut, nun ist bei größeren Menschen wahrscheinlich alles ein wenig größer. Das heißt, wenn ich Größe 42 habe, bin ich pummelig, wenn meine Kollegin Größe 42 hat, ist sie noch ziemlich schlank. Aber selbst wenn man sagen würde, alle Größen sind für schlanke Menschen konzipiert und kleine Menschen = kleinere Konfektionsgrößen, große Menschen = größere Konfektionsgrößen, kommt das irgendwann nicht mehr hin. Dann müsste ja jemand, der z.B. 48/50 trägt, locker 2 Meter groß sein, damit es logisch ware.

Nun kann ich das zwar beim Stricken alles an meine Maße anpassen und beim Klamotten kaufen auf Kurzgrößen ausweichen (die es für Oberteile aber eher selten gibt), aber komisch finde ich es doch...

Habt Ihr eine Ahnung, warum das so ist?




Unbenannter Kommentar

{ 02:47, 14.04.2007 } { Geschrieben von Atti }
Eigentlich ist es logisch, daß es so sein muß. Nimm dir mal einen kleinen Ball, etwas langes Schmales wie z.B. die Papprolle einer Küchenrolle und einen Wollfaden. Dann lege den Wollfaden einmal von oben nach unten um den Ball, Faden abschneiden - und mit dem gleichen Faden das Ganze noch einmal mit der Papprolle. Wenn du mit diesem Faden beim Ball z.B. 10 cm abgedeckt hast, wirst du bei der Küchenrolle locker auf 13/14 cm in der Höhe kommen.
Schriftlich erklären ist nicht unbedingt meine Stärke ;-))
Viele Grüße, Astrid

Unbenannter Kommentar

{ 02:55, 14.04.2007 } { Geschrieben von TinamitKater }
...und räumliches Denken nicht die meine *ggg*

Aber ich glaube, ich verstehe, was Du meinst: Wenn ich z.B. mehr Oberweite oder mehr Bauch habe, brauche ich mehr Länge um den Stoff darum zu legen, als wenn er ganz gerade herunterhängt. Das klingt logisch. *Licht aufgeh*

Aber was ist mit den Armen? Da habe ich doch nicht solche Wölbungen?

Liebe Grüße

Tina

Unbenannter Kommentar

{ 04:08, 14.04.2007 } { Geschrieben von Anonymous }
Ich denke mal, es liegt daran, dass die Leute, die sich die Konfektionsgrößen ausgedacht haben, so konzipieren müssen, dass es irgendwie allen passt: den kürzeren, fraulicher Gebauten ebenso wie den großen Dünnen. Leider führt das dazu, dass es manchmal niemandem so richtig passt. Es sind halt alles Normen, die aufgrund irgendwelcher Durchschnittswerte ermittelt wurden. Mit menschlichen Körpern hat das alles oft eher weniger zu tun.


Unbenannter Kommentar

{ 04:09, 14.04.2007 } { Geschrieben von Anonymous }
ach sorry, das anonyme Posting war von mir.
Viele Grüße
Jinx

Konfektionsgrößen

{ 06:56, 14.04.2007 } { Geschrieben von Anonymous }
Ich weiß nur wie die Größenberechnung für BHs funktioniert, aber das finde ich so interessant, das ich nicht widerstehen kann, es hier beizusteuern.

So wie es das Ur-meter in Paris gibt (Und ja, ich weiß, das die aktuelle Meter-Definition sich schon ewig nicht mehr auf Paris bezieht), nach dem wir alle messen, gibt es für BHs sozusagen ein BH-meter, und das liegt nicht in einem Tresor, sondern lebt in der Nähe von Graz. Das dortige Textilinstitut verpflichtet so ca, alle 2 Jahre eine Frau mit Körbchengröße B, ich glaube genauer 75B. Diese Frau wird genauestens mit dem Laser vermessen und ihre Maße werden an fast die gesamte europäische Textilindustrie als verbindliche Größe 75B für die nächsten 2 Jahre weitergegeben. Alle anderen Größen werden von diesem BH-Urmeter abgeleitet. Es gibt keine EU Normen in diesem Bereich, es ist der Industrie freigestellt welche Normierung sie für ihre BH Produktion akzeptieren. Traditionell richten sich die meisten europäischen Textilproduzenten schon seit Jahrzehnten nach dem Grazer BH-meter. Weltweit sieht das natürlich ganz anders aus. Es gibt verschiedene BH-meter. Das und die Tatsache, das nicht nur Umfang sondern auch die Form von Busen und Oberkörper miteinfließt, bewirken das BHs derselben Körbchengröße oft so unterschiedlich sitzen bzw. gar nicht erst passen.

Elvira

Tja, frag ich mich auch immer

{ 11:37, 14.04.2007 } { Geschrieben von Sooza }
Hallöle,

ich stelle mir diese Frage auch immer, wenn auch irgendwie andersherum. Mit 1,80 m und Größe 42 fahre ich bei Oberteilen immer ganz gut. Wenn ich mir allerdings anschaue, wie kurz die Ärmel bei den kleineren Größen teilweise ausfallen, frage ich mich, wie jemand meiner Körpergröße Klamotten in Größe 36 tragen kann?! Geht das überhaupt?!

Ich denke, es ist zum einen tatsächlich so, dass Du mehr Stoff brauchst, wenn rundherum mehr abzudecken ist (wenn sich was gestricktes in die Breite dehnt wird es ja auch kürzer), zum anderen muss man aber eben irgendwo ein Mittelmaß finden, sonst würde man alles nach Maß anfertigen lassen müssen.

Und die Hersteller nehmen sich da echt viele Freiheiten. Bei H&M z.B. sind die Hosenbeine und Ärmel der Sachen in den letzten Jahren insgesamt immer länger geworden. Viele kleine Freundinnen beschweren sich da regelmäßig. Ich persönlich finde es super, weil sie mir gut passen. Bei den Klamotten der B&B Reihe bei H&M ist das allerdings nicht so. Hosen in Größe 42 sind mir da erstens fast zu weit und zweitens mindestens 10 cm zu kurz. Die scheinen wiederum für klein und mollig gemacht zu sein.

Grüße
Susan G. http://myblog.de/sooza


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